10 Youtube-Tipps für Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger

Dass Video ein wichtiges Thema im Web, ist steht ausser Frage. Ebenso, das Youtube die mit Abstand größte Plattform in dem Bereich ist. Welcher Internetnutzer hat nicht schon ein paar Videos auf Youtube gesehen? Doch wie kann man diese Social Media Plattform besser nutzen? Selbst wenn man keine eigenen Videos hochladen möchte, lohnt sich ein Youtube-Account für einige tolle Funktionen. Ein paar dieser Funktionen für den Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger beschreibe ich in den folgenden zehn Tipps.

1. Teilen (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Wie viele andere Social Networks erlaubt auch Youtube das Teilen von Inhalten aus der Plattform heraus in andere Networks. Die Elemente dazu befinden sich unter dem Video: Hier die Desktop-Ansicht.

Desktop-Ansicht eines YouTube-Videos mit den verschiedenen Links zum Weitersagen darunter

Erster Schritt: Unter dem Video, neben dem Reiter „Info“ klickt man auf den Reiter „Teilen“ (siehe Pfeil A) und sieht die Social-Network-Teilen-Funktion für Facebook, Twitter, Google+ usw. Beim Klick auf einen dieser Buttons (B) geht jeweils ein neues Fenster auf. Auf Wunsch kann man auch direkt die Kurz-URL verwenden um für beliebige Netzwerke ein Teilen vorzunehmen. (C) Mit dem Aktivieren der Check-Box (D) kann man den Autostart des Videos zu einer gewünschten Zeit einrichten.

2. Untertitel (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Youtube hat eine integrierte Spracherkennungssoftware und liest aus jedem Video die Tonspur aus. So erhält u.a. Google relevante Informationen zur Suchmaschinenbewertung eines Videos. Hilfreich ist dies aber auch für anders sprachige Videos, denn teilweise sind Übersetzungen in weiteren Sprachen hinterlegt. Praktisch ist diese Funktion auch, wenn man den Ton zu einem Video ausstellt, und so dennoch den Inhalten des Videos folgen kann. Das Menü befindet sich am unteren Rand des Videos.

Aktivierte Untertitel-Funktion an einem Youtube-Video mit der Menü-Erklärung.

Bei aktivierten Untertiteln kann man Satz für Satz den Text eines Videos mitlesen (E). Wenn das Video Untertitel erlaubt, kann das Menü durch den Button (F) aktiviert werden. Der ON/OFF-Schalter regelt die Untertitelanzeige. Durch die darüber befindliche Sprachauswahl kann ggf. eine andere Text-/Sprachversion ausgewählt werden.

3. Transkript (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Wer dem schnellen, gesprochenen Wort nicht immer folgen kann oder möchte, kann durch die Transkript-Funktion den ganzen Text eines Videos in Ruhe lesen. Unter den Videos befindet sich der Bereich „Info“. Ein wenig daneben befindet sich das Symbol zum „Transkript“. Das Menü befindet sich unter dem Video und ist nur in der Desktop-Ansicht erreichbar.

Aktivierte Transkipt-Funktion mit der Darstellung des Transkripts unter dem Video.

Durch den Klick auf den Reiter (G) gelangt man zum Transkript und kann in eigener Lesegeschwindigkeit den Text des Sprechers verfolgen.

4. Kino-Modus (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Neben der kleinen Standard-Darstellung im kleinen Fenster kann man einen Kino- und den Vollbild-Modus auswählen. Das Menü befindet sich am unteren Video-Rand in der Desktop-Ansicht.

Darstellung des Kino-Modus und des ensprechenden Kino- und Vollbild-Buttons am rechten, unteren Rand des Videos.

Der Kino-Modus (H) nutzt einen großen Teil der Browserfensterbreite aus und erlaubt so eine bessere Ansicht des Videos UND die Nutzung der Youtube-Funktionen. Der Vollbild-Modus (I) nutzt den ganzen Bildschirm aus. Maximale Bildgröße. Ein Wechsel zwischen allen drei Modi ist jederzeit möglich.

5. Abonnieren (für Google+-Nutzer)

Durch Youtube haben alle Kanäle eine Google+-Seite erhalten und viele Kanäle teilen automatisch ihre Videos bei Google+. Durch das Google+-Symbol auf der Kanal-Startseite gelangt man auf die Google+-Seite und kann diese Seite einkreisen/folgen.

Abonnieren-Button neben dem Kanalnamen

Durch ein Klick auf das Google+-Symbol an einem Youtube-Kanal gelangt man auf die Google+-Seite des Kanals. (J)

Folgen-Button bei Google+ unter dem Logo der Seite.

Dort kann man der Seite folgen (K) und erhält so die vom Kanal geteilten Videos im Google+-Stream. Anschauen der Videos erfolgt dann direkt über Google+.

6. Youtube-Account (Konto) anlegen

Viele weitere Funktionen sind nur als Konto-Inhaber bei Youtube anwendbar. Der Button zum Anlegen 
(via Google-Konto) befindet sich in der rechten, oberen Ecke  (L):

Anmelden-Button um einen Account anzulegen.

Für das Anlegen eines Youtube-Konto benötigt man ein Google-Konto. Achtung: Es wird sofort eine Google+-Seite zum Kanal angelegt!

7. Abonnieren (für Youtube-Nutzer)

Der Abonnieren-Button eines Channels (M) befindet sich ein klein wenig unter der Kopfgrafik eines Youtube-Kanals. Der rote Button befindet sich unter dem Video (Desktop-Ansicht) unter dem Video-Titel.

Abonnieren-Button - unter dem Video und dem Video-Titel.

Ein Abonnent erhält via Youtube in einem Newsletter alle Videos seiner Abos und kann natürlich die Videos auch via der Youtube-Video-Verwaltung anschauen (N):

Der Meine-Abos-Button befindet sich unter der Suchmaske.

Die abonnierten Videos können auch direkt auf der Youtube-Startseite angeschaut werden.

Tipp: Es gibt eine gute Youtube-App für Tablets und Smartphones, um bequem die Videos auf diesen Endgeräten zu schauen.

8. Kommentieren (für Youtube-Nutzer)

Nutzer eines Google+-Kontos können unter Youtube-Videos mit dem Klarnamen-Profil von Google+ kommentieren. (Klarname = Realer Name einer Person und kein Kunstname. Der ehemalige Klarnamen-Zwang von Google+ soll bei Youtube das Spammen vermeiden und „Hater“ abschrecken.) Die Kommentar-Funktion (O) befindet sich bei der Desktop-Ansicht unter dem Video:

Der Kommentarbereich befindet sich unter dem Video und unter der Video-Beschreibung.

Kommentare zu einem Video erscheinen auch in der eigene Google+-Timeline und sorgen so für die Verbreitung eines Videos an andere Google+-Nutzer.

9. Bewerten (für Youtube-Nutzer)

Im Gegensatz zu z.B. Facebook kennt Yotube nicht nur ein „Like“ = „Daumen hoch“, sondern auch „Daumen runter“. Die Bewerten-Funktion befindet sich bei der Desktop-Ansicht unter dem Video.

Positive Bewertung („Like“ von Facebook) werden in die eigene Youtube-Timeline eingespielt und dienen Youtube mit als Bewertungskriterium für ein Video (SEO-Relevanz). Negative Bewertung („Dislike“) haben kaum noch eine Relevanz, dienen aber auch als „Social Signal“ zu einem Video.

Positive Bewertung (P) werden in die eigene Youtube-Timeline eingespielt und dienen Youtube mit als Bewertungskriterium für ein Video (SEO-Relevanz). Negative Bewertung (Q) haben kaum noch eine Relevanz, dienen aber auch als „Social Signal“ zu einem Video.

10. Später-ansehen-Funktion (Später anschauen) (für Youtube-Nutzer)

Wer nun einen Account besitzt, kann Videos für ein späteres Anschauen durch die „Später ansehen“-Funktion vormerken. Der Menüpunkt (R) befindet sich als Uhrensymbol am unteren Video-Rand in der Desktop-Ansicht. Durch einen Klick wird das Video zur Später-ansehen-Liste hinzugefügt, die Uhr wird durch ein Bestätigungshäkchen ersetzt (S):

Unter einem Video befindet sich das Watch-Later-Symbol (Uhr). Durch einen Klick wird das Video zur Watch-Later-Liste hinzugefügt. Die Uhr wird durch ein Bestätigungshäkchen ersetzt.

Die Später-ansehen-Liste (T) befindet sich auf der linken Seite der Youtube-Startseite:

Die Watch-Later-Liste befindet sich auf der linken Seite der Youtube-Startseite.

Die Videos in der Liste können zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. (U)

Watch-Later-Liste bei Youtube.

Alle Tipps gibt es auch als Google+-Bilderstrecke. Wenn es weitere Fragen zu Youtube gibt,  bitte einen Kommentar zum Beitrag schreiben. Danke!

Einfach kommunizieren am Beispiel „Jung & Naiv“ #eifko

Die YouTube-Serie „Jung & Naiv – Politik für Desinteressierte“ ist ein weiteres schönes Beispiel für das Einfach kommunizieren. In dieser Serie veröffentlicht Tilo Jung Interviews mit Politikern und richtet sich damit an junge Leute, die an Politik eigentlich nicht so interessiert sind. In den Medien wird das Konzept kontrovers diskutiert. Inzwischen wurde die Folge von „Jung & Naiv“ mit Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nicht mehr nur auf YouTube, sondern auch im Fernsehen gezeigt:

→ weiterlesen

Mehr Website-Interaktivität dank Wibiya

Über ein Posting meiner Netzwerkpartnerin Alexandra Steiner wurde ich gestern auf Wibiya aufmerksam. Über diesen kostenlosen Dienst kann man seine Website ganz leicht um eine Fußleiste ergänzen, die viele verschiedene Anregungen zur Interaktion bietet, darunter:

  • Einbinden einer Suchleiste
  • Chat
  • Foto-Galerie (über Picasa oder FlickR)
  • YouTube-Galerie (eigene, Favoriten oder Abos)
  • Twitter-Stream
  • Facebook-Fanseite
  • Weitersagen
  • individuellen Kurztext
  • Einbinden von RSS

Die Leiste lässt sich farblich anpassen (vgl. Leiste auf christianstraube.com), die einzelnen Elemente lassen sich per drag&drop in die gewünschte Position bringen. In Wibiya bekommen Sie außerdem eine Statistik zur Nutzung Ihrer Leiste angezeigt.

UPDATE Februar 2011: inzwischen habe ich die Inhalte der Leiste mehrfach umstrukturiert. Bitte beachten Sie auch den Zusatz zur Wibiya Toolbar in meinem Impressum!

Für meine Leiste nutze ich (von links nach rechts): suche, Chat, Fotogalerie, Text, Facebook, Twitter, Weitersagen:

Mein Lieblings-Feature ist dabei das Einbinden der Facebook-Fanseite (s. Abb. oben), das es erlaubt, direkt von Ihrer Website aus auf Ihrer Fanseite zu posten. Auf diesem Wege kann man sogar selbst als Person auf meiner Fanseiten posten (was aus Facebook heraus für Seitenadmins ja nicht möglich ist):

Mit Wibiya lassen sich also selbst völlig statische Websites dialogfähig machen. 🙂

Wie finden Sie diesen Dienst?  Nutzen Sie ihn selbst und wenn ja, welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Neues YouTube Design: Videos enbetten

Sein Design zu ändern ist das eine, die bekannten Funktionen dabei weiterhin leicht auffindbar zu machen, das andere. So erging es mir mit dem neuen Channeldesign von YouTube. Dem Tutorial auf mashable.com folgend vollzog ich bei meinem YouTube Channel das wirklich leicht durchzuführende Channel-Update.

Dadurch sah der Kanal nicht mehr so aus…

youtube_alt

… sondern erhielt nun folgendes Erscheinungsbild:

youtube_neu

Soweit so gut.

Nun ging ich davon aus, dass die Funktionsweise dieselbe geblieben wäre. Während man aber früher beim klick auf einen der Videothumbnails direkt zur Einzelansicht (mit Einbettungsoptionen) geleitet wurde, wechselt jetzt einfach das Hauptvideo, ohne dass man den Channel verlässt. Was dazu führt, dass die URL und Einbettungsoptionen nicht automatisch mitangezeigt werden.

Ist man nur daran interessiert, Videos anzuschauen, fällt das nicht weiter auf. Möchte man aber das Video weiter verbreiten, macht einen diese Neuerung erst einmal stutzig.

Der nächstlogische sprechende Link, der einem zu diesem Thema auffällt, ist „Weiterleiten“ (unter dem Hauptvideo). Dieser führt aber lediglich zu Share-Optionen auf einigen Social-Media-Plattformen:

weiterleiten(Ich hätte hier übrigens gern noch die Optionen Twitter und Delicious.)

Ist man in YouTube eingeloggt, erhält man außerdem die Option, das Video innerhalb von YouTube oder per E-Mail weiterzuleiteweiterleiten2

In beiden Fällen wird hier immerhin schon der Direktlink zum Video angezeigt. Aber wo ist die Einbettungsoption?

Nach einigem Suchen fand ich sie schließlich unter dem nichtssagenden Link „Kommentare, ähnliche Videos und mehr anzeigen“ ganz unten im ersten Layoutblock:

youtube_weiter

Dieser Link führt endlich zur bereits bekannten Einzelansicht (außerhalb des jeweiligen Channels), von der aus die verschiedenen Einbettungsoptionen wie gewohnt verfügbar sind.

Dieser Navigationsweg ist für meinen Geschmack nicht besonders nutzerfreundlich geraten. Vielleicht würde es helfen, wenn man den Link in „Kommentare, Einbetten und ähnliche Videos“ umbenennen würde?

Was meinen sie dazu?
Hat sich Ihnen die neue Navigation auf Anhieb erschlossen?

Anwendungen auf Facebook benutzen (Facebook Teil 10)

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist es auf Facebook möglich, verschiedene Anwendungen (applications oder kurz apps) in sein Profil oder auf seiner Fanseite einzubinden. Das geht vom Spaß-Quiz über Spiele für einen guten Zweck, bis hin zum Einbinden externer Dienste wie Twitter oder Friendfeed.

Wo finde ich die Anwendungen?

Alle Anwendungen sind über den gleichnamigen Link im grauen Balken unten links in Ihrem Facebookfenster zu erreichen:

anwendungen1

Beim Klick auf diesen Link erscheint die Liste der Standardanwendungen wie „Video“ oder „Geschenke“ sowie einige der bereits von ihnen genutzten Anwendungen (sofern Sie das getan haben). Ganz unten finden Sie außerdem die beiden weiterführenden Links „Anwendungen bearbeiten“ und „Weitere Anwendungen durchstöbern“:

anwendungen_stoebern

Ich werde hier zunächst auf den unteren Link „Weitere Anwendungen durchstöbern“ eingehen (zum anderen später). Der Klick auf diesen Link führt Sie zur Übersichtsseite aller Anwendungen:

anwendungen übersichtsseite

Über das Menü auf dieser Seite kann man die Liste der Anwendungen nach bestimmten Bereichen filtern. Damit bleibt die Liste aber immer noch ziemlich unübersichtlich.

Effektiver geht das Ganze über „Anwendungen durchsuchen“ oben links oder indem man darauf achtet, welche Anwendungen Freunde verwenden (das sieht man z.B. an Meldungen auf der Pinnwand eines Nutzers, auf dem Karteireiter „Felder“, auf eigens benannten Karteireitern zusätzliche zu „Pinnwand“, „Info“ und „Fotos“ oder in der linken Spalte eines Profils unterhalb von „Freunde“).

Nützliche Anwendungen

Sie können über „Anwendungen“ auch andere Social-Media-Kanäle in ihr Facebook-Profil einbinden. Hier ein paar nützliche Direktlinks:

Anwendungen benutzen

Um eine Anwendung zu nutzen müssen Sie ihr den Zugriff auf Ihr Profil erlauben. Sobald Sie eine neue Anwendung anklicken, gelangen Sie zu einer Seite wie dieser:

app_zulassen

Erst nach Klick auf „Zulassen“ können Sie die Anwendung benutzen und weitere Einstellungen (wie z.B. das Profil eines anderen Dienstes, auf das zugegriffen werden soll) vornehmen.

Weitere Anwendungseinstellungen

Der Link „Anwendungen bearbeiten“ (s.o.) führt Sie zu der in Teil 8 dieser Serie angesprochenen Liste aller bereits von Ihnen benutzten Anwendungen. Dort können Sie einstellen, was die jeweiligen Anwendungen in Ihrem Profil dürfen oder nicht. Diese Einstellungen sind je nach Anwendung verschieden; meist geht es aber darum, wo die Anwendung angezeigt werden soll (Pinnwand, Felder oder eigener Karteireiter) und ob die Anwendung sich automatisch aktualisieren und posten darf.

Weitere Meldungen auf die Pinnwand importieren

Über den Link „Einstellungen“ unter dem Posten-Formular auf der Pinnwand Ihres Profils gelangen Sie zu folgender Liste:

import

Hier können Sie über die Links unter „Verfügbare Seiten“ Meldungen aus den gelisteten Diensten importieren. Wenn sie z.B. möchten, dass auf Ihrer Facebook-Pinnwand angezeigt wird, wenn Sie etwas über Delicious bookmarken, dann wählen sie diesen Link und erhalten folgendes Eingabefeld:

delicious_setup

Nach Eingabe Ihres Nutzernamens und Klick auf „Importieren“ erscheint:

delicious_importiert

Damit die neueste Meldung auch auf Ihrer Pinnwand erscheint, müssen Sie der Anwendung ebenfalls die Genehmigung dazu auf der Anwendungseinstellungen-Seite erteilen. Zu dieser gelangen Sie über den gleichnamigen Link weiter unten auf der Seite, auf der Sie sich gerade befinden:

anwendeinstellg

Dort angelangt müssen Sie möglicherweise noch die Auswahl ‚Zeige:“Kürzlich verwendet“‚ treffen, um die neue Anwendung in der Liste zu sehen, und dann auf „Einstellungen bearbeiten“ dieser Anwendung (hier Delicious) klicken. Ein Fenster erscheint, in dem Sie per Häkchen die nötige Genehmigung erteilen können:

delicious_einstellung

Zurück zu Ihrem Profil gelangen Sie über die Links „Profil“ oder den Link mit Ihrem Namen oben im blauen Balken. Dort sollte jetzt unter „Neueste Aktivitäten“ die entsprechende Meldung aus Ihrem Delicious-Account zu sehen sein:

bsp_meld_delicious

Möchten Sie die Anwendung wieder entfernen oder dauert Ihnen die automatische Aktualisierung des Dienstes zu lange, klicken sie wieder auf „Einstellungen“ unter ihrem Posten-Formular und dann auf die Anwendung, die jetzt nicht mehr oben in der Liste „Verfügbare Seiten“ steht, sondern unter „Importierte Seiten“:

importiert

Beim Anklicken der Anwendung gelangen Sie wiederzu den oben gezeigten Details, von wo aus Sie die Anwendung aktualisieren oder entfernen können. (Die Anwendungseinstellungen gehen durch das Entfernen hier übrigens nicht verloren! Dazu müssen sie die Anwendung zusätzlich noch von der Anwendungseinstellungen-Seite entfernen.)

Welche Anwendungen auf Facebook können sie wofür empfehlen und warum?

In dieser Artikel-Serie außerdem erschienen:

ZUSAMMENFASSUNG ALLER ARTIKEL als eBook

„Social Media“? Was ist das überhaupt?

Ein Begriff, der in meiner Arbeit und in diesem Blog immer wieder fällt, heißt „Social Media“. Die meisten wissen, dass das irgendwas mit dem Internet zu tun hat. Manche können aber auch gar nichts mit diesem Begriff anfangen. Zeit, das mal genauer zu erklären:

Mit „Social Media“ (wörtlich übersetzt: „soziale Medien“) werden all die Kanäle im Netz zusammengefasst, über die man sich mit anderen austauschen (also sozial handeln) kann. Dieser gegenseitige Austausch ist es, was das „neue“ Internet (auch Social Web oder Web 2.0 genannt) ausmacht.

Im Gegensatz zu den Anfängen des Internet, als man noch html-Kenntnisse brauchte, um etwas online stellen zu können, kann im Zeitalter der Social Media jeder ohne großen Aufwand Inhalte online veröffentlichen und vor allem mit anderen teilen!

Diese Dienste sind für jeden, der Internetanschluss hat, zugänglich. Manche Dienste bieten über den kostenfreien Basisaccount hinaus auch sog. Pro- oder Premiumaccounts an, für die man monatlich eine geringe Summe zahlt und im Gegenzug vom Anbieter mehr Speicherplatz oder zusätzliche Funktionen freigeschaltet bekommt.

Texte, Bilder, Audio/Video und Microblogging

Besonders interessant ist dabei, dass dieser einfache Umgang mit dem Internet sich nicht nur auf das Onlinestellen und Austauschen von Texten bezieht (wie es z.B. Blogplattformen wie WordPress tun)! Es ist jetzt kinderleicht, auch Bilder, Bookmarks, selbstgemachte Audio- oder Videosequenzen über das Internet mit anderen zu teilen.

Allen Socal Media gemeinsam ist, dass sie jedem den direkten und persönlichen Kontakt ermöglichen. Die wichtigsten Schlagworte hier lauten: Transparenz und Partizipation!

Ich werde hier einen kurzen Überblick über einige der Plattformen geben, auf die ich dann in den kommenden Blogposts näher eingehen werde. (Zum Thema Blogs habe ich bereits einiges geschrieben, diese Artikelserie wird auch weitergeführt werden).

Soziale Netzwerke

In den sogenannten „Sozialen Netzwerken“ (social networks) kann man ohne html-Kenntnisse eine eigene kleine Homepage (Profil) erstellen, sie für alle oder nur für ausgewählte Personen zugänglich machen und sich mit anderen vernetzen und austauschen. Die prominentesten Beispiele hierfür sind:

Diese sozialen Netzwerke sind für jegliche Art von Informationsaustausch (Texte, Bilder, Audio, Video) geeignet.

Berufliche Netzwerke

Für den rein beruflichen Austausch gibt es außerdem spezifische Netzwerke:

Hier kann man nicht nur sein Profil online stellen und sich mit anderen vernetzen, sondern auch aktiv an Diskussionen in Gruppen teilnehmen, Kooperationspartner oder Kunden finden.

Andere Plattformen dienen dem Austausch bestimmter Dateiformate, bieten aber auch die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen. Außerdem können Sie sie ganz oder teilweise innerhalb von sozialen Netzwerken einbinden und über sogenannte Widgets (Schnipsel) auch mit Websites oder Blogs vernetzen:

Bilder

Um digitale Bilder online aufzubewahren und zu teilen, gibt es viele verschiedene Plattformen. Die bekannteste ist sicher FlickR. Dort können die Bilder nicht nur gespeichert und in Alben organisiert werden. Man kann sie auch mit Schlagworten versehen und kommentieren. Außerdem liefert FlickR für jede so entstandene Liste von Fotos automatisch ein RSS-Feed, bietet also die Möglichkeit, sich automatisch über Updates informieren zu lassen.

Video

Von der Videoplattform YouTube dürfte inzwischen jeder schon einmal gehört haben, auch wenn er nicht im Internet aktiv ist. Hier kann man Videos (max.1GB groß und 10 Minuten lang) online stellen, die man dann mit anderen teilen und kommentieren kann.

Bookmarks

Jeder kennt die digitalen Lesezeichen, die man in seinem Browser ablegt, um interessante oder häufig besuchte Websites schneller zugänglich zu machen. Dasselbe Prinzip haben Onlinedienste für Bookmarking. Der Clue besteht jedoch darin, dass die Bookmarks öffentlich einsehbar sind, mit Schlagworten organisiert werden und per RSS abonniert werden können. So lassen sich interessante Informationen schnell und effektiv teilen. (Ich werde später näher auf den Dienst delicious eingehen, es gibt aber auch andere wie Mr.Wong, Digg oder diigo).

Microblogging

Die inzwischen bekannteste Microblogging-Plattform ist sicher Twitter. Hier kann man Micro-Blogposts von einer Länge bis maximal 140 Zeichen veröffentlichen und sich auch mit anderen vernetzen und austauschen. So entsteht (wenn richtig genutzt) eine höchst effektive und direkte Kommunikation.

Nachtrag:

Ein Dienst, den ich hier noch nennen wollte, ist Friendfeed! Damit lassen sich bestehende RSS-Feeds anderer Dienste in einen einzigen Feed zusammenfassen und einzelne Beiträge daraus kommentieren/diskutieren. Mehr dazu folgt.

All dies ist nur eine Auswahl der im Netz verfügbaren Dienste. Sie alle können für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nützlich sein. Ob und, wenn ja, wie, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Mehr dazu erfahren Sie demnächst. 😉

Haben Sie bereits Fragen zu diesem Beitrag oder zu einzelnen Diensten?
Dann hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar.