Wie präsentiere ich meine WordPress-Artikel auf Xing?

Blogfeed in Xing

Eine Mitgliedschaft bei Xing ist ein Muss, um sich beruflich im Internet zu präsentieren. Wenn Sie ein eigenes Blog haben oder auf verschiedenen Blogs schreiben, dann macht es Sinn, Ihre Beiträge auch auf Xing zu zeigen, um Ihr Netzwerk regelmäßig und automatisch über Ihre News zu informieren. Das sieht dann, zum Beispiel bei einem Beitrag von Annette, auf der Startseite von Xing so aus:

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Social Media für Jobsuche und Bewerbung nutzen (Gastartikel)

Als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, sind die sozialen Netzwerke explodiert. Sowohl Twitter als auch Facebook meldeten Nutzungsrekorde. Aber nicht nur für Sportevents steigt die Bedeutung von Social Media. Auch bei der Jobsuche lohnt es sich immer mehr, auf Facebook, Twitter und Co. zurückzugreifen. Dabei birgt jedes Netzwerk seine eigenen Vor- und Nachteile bei der Nutzung für den Bewerbungsprozess:

Facebook

Facebook ist die meistgenutzte Vernetzungsplattform weltweit. Aus dem Alltag ist das Netzwerk kaum noch wegzudenken, für Bewerbungen spielt Facebook bisher jedoch noch eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem kann Ihnen die Plattform eine bedeutende Hilfe sein.

Als erstes sollten Sie Ihr eigenes Profil genauestens überprüfen. Sind Ihre Privateinstellungen so gesetzt, dass Personalverantwortliche, die Bewerber googlen, wirklich nur das sehen, was sie sehen sollten? Beinhaltet Ihr Profil Bilder oder Postings von Ihnen oder Freunden, die Sie vielleicht besser löschen sollten, bevor sie in falsche Hände geraten?

Wenn Sie das sichergestellt haben, können Sie Facebook im nächsten Schritt vor allem für Recherchemaßnahmen einsetzen: Schauen Sie sich die Facebook-Seite Ihres Wunschunternehmens an. Der Auftritt im Social Web verrät Ihnen viel über die interne und externe Kommunikation in der Firma und kann damit beispielsweise Hinweise darauf liefern, ob Sie eher ein lockerer, frischer oder penibel strukturierter Joballtag erwartet. Die Postings des Unternehmens können auch Grundlage für einen kreativen Einstieg in Ihr Anschreiben sein. Sollten Sie den Ansprechpartner für Ihre Bewerbung kennen, können Sie selbstverständlich auch diesen auf Facebook suchen.

Twitter

Auch Twitter wird bisher wenig im Bereich der Jobsuche eingesetzt. Es lohnt sich jedoch auch hier ein Profil anzulegen, um sich über potentielle Arbeitgeber und vor allem über Stellenangebote zu informieren. Außerdem können Sie sowohl bei Facebook als auch bei Twitter mit Hilfe von Stichworten nach Bewerbungsratgebern suchen, deren Tipps und Artikel Ihnen bei der Erstellung Ihrer Bewerbung helfen können.

Für auf Twitter veröffentlichte Stellenangebote hat sich mittlerweile Jobtweet als eigene Stellenbörse etabliert. Hier finden Sie mit Hilfe der Suchfunktion für sich passende Angebote. Die aktive Nutzung von Facebook und Twitter für die tatsächliche Bewerbung bietet sich vor allem für Kreativberufe an, in denen Sie mit außergewöhnlichen Bewerbungen punkten können. Hier können Sie tatsächlich überlegen, eine Bewerbung auf 140 Zeichen zu verpacken.

Xing und LinkedIn

Die populärsten Netzwerke für die Bewerbung bleiben jedoch Xing und LinkedIn. Beide Portale sind speziell darauf ausgelegt, das eigene Karrierenetzwerk auf- und auszubauen.

Bei Xing können Sie sich in Fachgruppen mit anderen Mitgliedern austauschen, sich über Veranstaltungen und Artikel informieren sowie über die Teilnahme an regionalen XING-Events Ihre Karriere- und Einstiegschancen erhöhen und ihr Netzwerk ausbauen.  Bei der Registrierung auf XING legen Sie außerdem fest, warum Sie auf der Plattform aktiv sind und ob Sie von suchenden Personalverantwortlichen kontaktiert werden möchten. Entsprechend Ihrer Einstellungen unterstützt XING Sie dann durch Newsletter und Updates bei der Suche nach passenden Stellenangeboten.

Auch LinkedIn bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit der professionellen Selbstdarstellung, um Unternehmen und Headhunter auf sich aufmerksam zu machen. Hier können Sie Grafiken und andere Medien in Ihr Profil integrieren, wodurch sich das Portal perfekt für Designer, Fotografen und Webworker eignet. Außerdem ist LinkedIn im Gegensatz zu Xing international orienteirt. Wenn Sie über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes hinaus nach  Jobangeboten suchen, sollten Sie sich bei LinkedIn über potentielle Stellen und Ansprechpartner informieren.

Wer bei der Jobsuche kein Angebot verpassen und immer auf dem aktuellsten Stand sein möchte, sollte Social Media somit unbedingt in den Such- und Bewerbungsprozess integrieren und deren vielfältige Funktionen nutzen.

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 4: Website auffindbar machen und Impressumspflicht

In Teil 2 und Teil 3 dieser Serie haben wir betrachtet, wie die Website im Hinblick auf Social Media optimiert werden kann. Jetzt wechseln wir die Blickrichtung und kümmern uns um die Verknüpfung der Außenposten im Social Web im Richtung Website als Basis. Dabei geht es nicht nur um die Auffindbarkeit der Website als Ganzes, sondern auch um die Einhaltung der Impressumspflicht, der nicht nur Ihre Website, sondern auch Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. unterliegen.

Facebook und Google+ bieten gegenüber anderen Diensten im Social Web noch am meisten Platz für Hintergrundinformationen im Infobereich der entsprechenden Präsenz. Aber auch hier sollte man keine Romane hinterlassen, sondern lieber einen gut auffindbaren Link zu den entsprechenden Infos auf der eigenen Website unterbringen. Das fördert zum einen den Traffic zur Website, zum anderen entschlackt es die Social-Media-Präsenz, bei der die meisten ohnehin nur auf die aktuellen Beiträge schauen.

Website und Impressum von social Media aus verlinken

Für gewöhnlich gibt es ein eigenes Formularfeld in jedem Social-Media-Profil, das nach der Website fragt. Gibt es jedoch kein davon getrenntes Feld für die Angabe eines Impressums, wird es schwierig, beides getrennt unterzubringen.

Website und Impressum von Facebook-Seiten aus verlinken

Auf Facebook-Seiten finden Sie im Infobereich sowohl ein Feld für die Angabe Ihrer Website, als auch einen eigenen Bereich für die direkte Eingabe Ihrer Impressumsinformationen, die dann über den automatisch entstehenden Link Impressum zugänglich sind:Infokasten der Facebook-Seite von schwindt-prSo kann jeder, der egal wo einen Beitrag von Ihnen sieht, über den Sprung zu Ihrer Seite in einem Klick zum Impressum gelangen. Damit ermöglicht es Ihnen Facebook nun endlich die Zwei-Klick-Regel zur Erreichbarkeit des Impressums einzuhalten.

Google+ Seite mit Website und Impressum verknüpfen

Bei Google+ ist das nicht ganz so einfach. Dort gibt es zwar die Möglichkeit, eine Webadresse direkt im Kopfbereich unterzubringen, aber dies erzeugt keinen klickbaren Link, sondern nur eine Textinformation. Außerdem können Sie hier nicht die Adresse des Impressums eintragen, da Google+ diesen Eintrag zur Verifizierung Ihrer Website verwendet:

Kopfbereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Ruft der Besucher Ihrer Google+ Seite jedoch den Infobereich auf, dann wird dieser Link klickbar. Das Impressum muss hier getrennt untergebracht werden und das mit sprechendem Direktlink, damit nicht noch weitere Zwischenklicks nötig werden. So erreichen Sie zwar nicht die geforderten zwei Klicks, aber wenigstens drei. Besser geht es derzeit leider nicht:

Infobereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Website und Impressum vom Twitter-Profil aus erreichbar machen

Bei Twitter gibt es nur ein Formularfeld für die Website, über das ein klickbarer Link erzeugt wird. Hier können Sie entweder den direkten Link zum Impressum eintragen oder den zu Ihrer Website. Den Direktlink zum Impressum können sie nämlich statt über das Formularfeld auch in der Bio unterbringen. Auch dort wird er klickbar und erfüllt somit die Zwei-Klick-Regel. Wichtig ist nur, dass er eindeutig identifizierbar ist (durch das Voranstellen von „Impressum:“)

Infobereich des Twitterprofils von schwindt-pr

Andere Social-Media-Präsenzen

Was andere Dienste als die großen Drei (Facebook, Google+ und Twitter) angeht, müssen Sie jeweils nachsehen, ob es nur eine Möglichkeit gibt, eine Webadresse einzutragen, die klickbar wird, oder mehrere.

Als weitere Beispiele seien hier noch Instagram und Xing genannt:

Instagram

Dort gibt es nur eine Möglichkeit, einen klickbaren Link zu erzeugen. Also sollten Sie dort den Direktlink zum Impressum eintragen:

Infobereich des Instagram-Profils von schwindt-pr

Sollte dieser Link nicht – wie im obigen Beispiel – sprechend sein (also „…/impressum“ heißen), empfiehlt es sich, den Text darüber mit „Impressum:“ zu beenden.

Xing

Auf Xing gibt es kein Formularfeld für das Eintragen der Website, Sie haben aber die Möglichkeit via RSS-Impport Ihre Blogartikel in den Newsstream Ihrer Kontakte einzuspeisen. Für Das Impressum sieht Xing einen eigenen Bereich vor. Wie genau der Impressumseintrag auf ing funktioniert, habe ich bereits hier im Blog beschrieben.

Im nächsten Teil dieser Serie wird es um das richtige Weitersagen von Beiträgen innerhalb von Facebook und Co. gehen. Diese Beiträge können von Ihrer Website (Blog) kommen, oder auch innerhalb einer Plattform oder zwischen zwei verschiedenen Social-Web-Diensten geteilt werden. Alle Teile dieser Serie erreichen Sie über die Liste am Anfang von Teil 1. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Impressum für Xing-Profile einrichten – UPDATED

Das neue Design für Xing-Profile, über das ich bereits berichtet hatte, erlaubt jetzt auch das Hinzufügen eines eigenen Impressums. Dieses findet man am Ende seines Profils unten rechts. UPDATE August 2014: Inzwischen befindet es sich oben rechts. Hat man es ausgefüllt, sehen auch andere den Link. Leider scheint das Formatieren des eingegebenen Textes wie z.B. im Portfolio-Bereich bislang nicht möglich zu sein. Mit http://… beginnend eingegebene Webadressen werden aber wie immer automatisch verlinkt.

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Das neue Xing-Profil

Nachdem ich 2011 Xing komplett den Rücken gekehrt hatte, habe ich mich im Herbst 2012 wieder angemeldet, um mir die neuen Features der Plattform anzusehen und nutze die Plattform seither vorwiegend als erweitertes Adressbuch sowie zum Weitersagen meiner Tweets und Blogbeiträge. Kürzlich wurde ich außerdem noch zum Moderator der Gruppe für den Social Media Club Bonn eingesetzt. Jetzt hat Xing das Profillayout modernisiert, was mir ganz gut gefällt.

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Okay, Xing, ich probier’s nochmal – better luck this time?

xingprofil

Vor fast einem Jahr hatte ich mich ja komplett von Xing verabschiedet und das auch ausführlich begründet. Auf meinen Ausstieg habe ich damals fast ausnahmslos zustimmende Reaktionen erhalten. In der folgenden Zeit habe ich es auch ehrlich gesagt null vermisst, niemand hat mich gefragt, wo denn mein Xing-Profil sei, und niemand wollte eine Beratung zu dem Thema.

Kürzlich kam ich dann mit zwei glühenden Verfechtern von Xing ins Gespräch darüber. Wirklich überzeugen konnten sie mich nicht, da die meisten meiner Kritikpunkte nach wie vor bestehen. Aber in einem waren wir uns einig: wenn ein Kunde nach Xing fragt, sollte man über die aktuellen Funktionen Bescheid wissen. Dazu kann ich zwar Blogartikel lesen, aber selbst da sein ist wohl doch der bessere Weg. Und vielleicht hat sich ja inzwischen was verändert?
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Warum ich nicht mehr auf Xing bin

So, bevor die Gerüchteküche noch weiter brodelt, schreibe ich hier also nochmal ganz offiziell was dazu, warum ich mich gestern endgültig von Xing verabschiedet habe. Es wäre nett, wenn die Diskussion dann hier weiter ginge oder man mich woanders zumindest nach meinen Beweggründen fragen würde…

Zuerst Premium-Mitglied

Xing war eine der ersten Plattformen, auf denen ich mich bei meinem Einstieg ins Thema Social Web registriert habe. Wenn ich mich recht erinnere, wurde ich auch bald Premium-Mitglied und blieb es über eine längere Zeit.Ich finde es durchaus gerechtfertigt, für einen Dienst zu zahlen, wenn ich einen entscheidenden Mehrwert davon habe. Der blieb bei mir jedoch aus…

Folgende Gründe führten dazu, dass Xing für mich nie mehr wurde als ein besseres Adressbuch:

  • meine Gespräche finden auf anderen Plattformen statt
  • ich finde meine Netzwerkpartner bereits woanders
  • ich vergebe keine Jobs
  • ich suche keinen Job
  • die Diskussionskultur in Gruppen hat mich nicht überzeugt
  • ich habe auch ohne Xing bereits mehr als genug Auftragsanfragen
  • ich bin mit denselben Personen auch woanders vernetzt
  • ich kann nicht zu Veranstaltungen gehen

Hinzu kam, dass ich mich u.a. über folgende Punkte wiederholt geärgert habe:

  • der Hinweis in meinem Profil, dass ich auf Xing nur mein tatsächliches Netzwerk abbilden wollte, wurde ignoriert,
  • somit war ich zuletzt nur noch mit dem höflichen Ablehnen von Anfragen mit Verweis auf andere Plattformen beschäftigt
  • Mail-Benachrichtigungen über neue Nachrichten enthalten nicht die Nachricht, sondern erfordern zuerst das Einloggen
  • Kein Opt-out von Veranstaltungseinladungen bestimmter Personen

Also Basis-Mitgliedschaft

Dennoch wollte ich mich nicht ganz von Xing verabschieden, zumal ich Kunden ja auch Fragen zu Xing beantworten können sollte.  Also stufte ich meinen Account auf Basis-Mitgliedschaft herunter. Leider führte das dazu, dass ich Kontaktanfragen, die ich nicht annehmen wollte, nicht mehr mit Nachricht ablehnen konnte.

Zunächst behalf ich mich damit, im Profil des Anfragenden die Mailadresse nachzusehen und ihm dann eine E-Mail mit der Begründung für meine Ablehnung und dem Gesprächsvorschlag auf anderen Plattformen zu schicken. Das wurde auch positiv aufgenommen. Für mich bedeutete dieser E-Mail-Umweg aber immer mehr Arbeit, für die ich irgendwann keinen Nerv und keine Zeit mehr hatte.

Also schrieb ich an Xing, um meinem Unmut Luft zu machen, dass man als Basis-Mitglied doch zumindest Nachrichten, die an einen herangetragen werden, beantworten können sollte. Als Antwort bekam ich nur denselben Standardtext, der schon auf der Website selbst zu lesen steht: Basis-Mitglieder können keine Nachrichten an Nichtkontakte schicken. – Wollte ich ja auch nicht. Aber eine Frage beantworten zu können wäre schon schön gewesen…

Das Ende

Da ich nicht als die dastehen wollte, die Anfragen kommentarlos ablehnt, und aus den zu Anfang genannten Gründen habe ich mich dann gestern entschlossen, Xing besser komplett den Rücken zu kehren. Dies gab ich in meinem Facebook-Profil bekannt, denn das ist die Plattform, auf der mit mir die meisten Gespräche stattfinden und wo auch schon zuvor die Diskussion mit Kollegen, denen es ähnlich ergangen ist wie mir, gelaufen ist.

Ich sehe nicht ein, warum ich für eine Basisfunktion wie das Beantworten von Nachrichten bezahlen soll. Ich will ja gar keine Gruppe gründen oder Nichtkontakte anschreiben. Lediglich antworten möchte ich können. Wenn diese Funktion nur auf eine einmalige Nachricht beschränkt wäre, würde  das ja schon vollkommen reichen. Aber das ist offensichtlich schon zuviel verlangt.

Also bin ich gegangen – weil ich keine Lust mehr habe, mich zu ärgern, und weil ich Xing schlichtweg nicht brauche.

Wer sein existierendes Netzwerken mit mir auf einer rein beruflich orientierten Plattform abbilden will, kann das gern auf LinkedIn tun. Aber auch dort akzeptiere ich nur Anfragen von Personen, mit denen ich bereits irgendwo aktiv im Gespräch war.

Fans, Follower, Leser meines Blogs oder Buchs, die mich zwar kennen, ich sie aber nicht, sind herzlich eingeladen, sich an den Gesprächen auf meiner Fanseite, hier im Blog oder wo auch immer wir ins Gespräch kommen, zu beteiligen. Danach können wir gern über eine Vernetzung reden. 🙂

In meinem Facebook-Profil sind auf die Ausstiegs-Meldung hin übrigens meine Abonnenten-Zahlen gestiegen. Vielleicht wäre das was für Xing, das Follower-Prinzip zusätzlich einzuführen?

 

 

 

Empfehlungen und wie man damit umgeht

Wie gehen Sie eigentlich mit Empfehlungen um?  Geben Sie welche und wenn ja, wo? Sammeln Sie sie irgendwo, wo sie von anderen nachgelesen werden können? Fragen Sie bei anderen dezidiert nach solchen Empfehlungen? Und wenn ja, wie gehen sie dabei vor?

Einige Social-Media-Plattformen haben ihre eigene Art des Empfehlungsmanagements. Nachdem das internationale berufliche Netzwerk LinkedIn schon länger zum aktiven Referenz-Management aufruft, hat nun auch Xing nachgezogen.

Referenz-Management auf Xing

Allerdings nur, was Premium-Mitglieder betrifft. Auf deren Profil kann man jetzt unter „Referenz geben“ eine Empfehlung hinterlassen. Der Empfänger entscheidet dann, ob er sie in seinem Profil anzeigen möchte, oder nicht. Nicht-Premium-Mitglieder können zwar Referenzen geben, aber erhaltene nicht im Profil anzeigen…

Auf Twitter wird freitags unter Hashtag #ff (für followfriday) gepostet, wen man anderen  zu folgen anempfiehlt:

Und auf Facebook-Fanseiten (zumindest in bestimmten Kategorien) hat man die Möglichkeit, andere unter „Rezensionen“ eine Bewertung abgeben zu lassen:

Bietet eine Fanseite keinen eignen Referenzen-Tab an, kann man z.B. auch einen eigenen Thread dafür im Diskussionsforum eröffnen.

Ich sammle außerdem Statements über schwindt-pr von Kunden und aus meinem Netzwerk auch auf meiner Website schwindt-pr.com. Das hat nichts mit Angeberei zu tun, sondern hilft anderen, sich in kurzer Zeit ein Bild über einen machen zu können.

Wie nach Referenzen fragen?

Zunächst einmal macht es nur Sinn, solche Personen nach Referenzen zu fragen, die auch etwas Aussagekräftiges über Sie zu kommunizieren haben. Kunden also oder Netzwerkpartner, mit denen man erfolgreich zusammenarbeitet oder zusammengearbeitet hat.

Eine gute Gelegenheit nach einer Empfehlung zu fragen, bietet sich beispielsweise nach Beendigung eines Projekts. Aber auch wenn jemand einem per Mail oder sonst positives Feedback gibt. Da kann man das Dankeschön mit einer höflichen Bitte verbinden wie z.B.: „Das würde ich gern in meine Empfehlungsliste aufnehmen! Würde es Ihnen etwas ausmachen, das nochmal auf Xing/LinkedIn/in meine Facebook-Rezensionen zu posten?/Darf ich das so auf meiner Website verwenden?“

Wenn diese Frage nett gestellt wird, wird das sicher niemand verneinen. Sie sollten demjenigen allerdings den Link zum Zielort der Empfehlung bereit stellen, damit der andere nicht erst suchen muss. Machen Sie es so einfach wie möglich für den Referenz-Geber, schließlich wollen Sie ja etwas von ihm.

Fragen Sie nach einer Referenz für EINEN Zielort. Wenn Ihnen dann jemand z.B. auf Xing eine Referenz gegeben hat, können Sie ihn immer noch fragen, ob Sie diese so auch auf Ihrer Website zitieren dürfen.

Und ganz wichtig: Bedanken Sie sich für eine Empfehlung dezidiert!

Worauf man beim Geben von Referenzen achten sollte

Wenn Sie gefragt werden, für jemand anderen eine solche Empfehlung zu schreiben, oder sich vielleicht für eine erhaltene Referenz revanchieren wollen, sollten Sie einige Dinge beachten:

  • Bennenen Sie den Empfänger richtig (Namen korrekt schreiben, Funktion/Tätigkeit richtig bennenen – das kann man ggf. mit dem Empfänger auch nochmal vorher absprechen, wenn man sich nicht sicher ist)
  • Bennenen Sie konkret, wofür/weswegen Sie den anderen empfehlen. Was macht er besonders gut, welcher Service hat sie warum beeindruckt, wobei könnte er für andere nützlich sein etc.
  • Kommen Sie zum Punkt! Solche Empfehlungen sollten kurz und knackig sein, so dass man auf einen Blick sehen kann, worum es geht.
  • Eigenwerbung hat in einer Empfehlung nichts verloren! Sie werden als Urheber ohnehin verlinkt. Alles was darüber hinaus an Eigenwerbung auftaucht, wirft ein schlechtes Bild auf Sie! Schließlich geht es hier um den Referenz-Empfänger, nicht um Sie! Wenn Sie selbst eine Referenz möchten, können Sie diese hinterher immer noch höflich anfragen.

Wie handhaben Sie Empfehlungen?
Haben Sie zu den o.g. Punkten Fragen oder Ergänzungen?