Danke sagen nicht vergessen!

Aktivität-Menü im Adminbereich einer Facebookseite

Vor lauter technischen Möglichkeiten vergessen wir oft, wozu diese ganzen Plattformen eigentlich da sind: Für die Kommunikation von Menschen mit Menschen! Deshalb liegt mein Fokus nicht auf Zahlen und Statistiken, sondern auf Interaktionen. Wenn mir ein besonders guter Beitrag von jemand anderem auffällt, dann sage ich ihn weiter. Umgekehrt versuche ich, soweit möglich, Danke zu sagen, wenn jemand meine Beiträge weitersagt.

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Über schwindt-pr: Es geht um Wertschätzung und das Miteinander

Da ich immer wieder auf Missverständnisse darüber stoße, was schwindt-pr ist, was ich da eigentlich mache und vor allem, welchen Hintergrund das alles hat, liegt es mir schon einige Zeit auf der Seele, den nun folgenden Beitrag dazu zu schreiben:

Schon vor längerer Zeit habe ich darüber gebloggt, wie es gesundheitlich um mich steht und was ich tun kann und was nicht. Beide Artikel haben viel positive Resonanz bekommen, was mir wirklich viel bedeutet. Die schönste Reaktion kam von einer Leserin, die dank des ersten Beitrags den Mut gefunden hat, sich selbst aus einer tiefen Lebenskrise heraus zu ziehen und ihr Leben noch einmal in die Hand zu nehmen. Ihre Dankesnachricht ist mit der schönste Lohn, den ich je für meine Arbeit bekommen habe. Aber auch jede andere Wertschätzung, die mir von Lesern und Kollegen entgegen gebracht wird, motiviert mich, meinen Weg weiter zu gehen.

Denn was ich tue, tue ich nicht wegen Geld, sondern weil ich es möchte. Ich weiß nicht, wie lange ich gesundheitlich dazu in der Lage sein kann. Deshalb versuche ich, das Beste aus dem zu machen, was ich habe. Und das besteht nicht darin, möglichst viel Geld zu verdienen. Der Inhalt dessen, was ich tue, und die Menschen, mit denen ich dabei zu tun habe, sind das, worauf es mir ankommt.

Wie kam es dazu?

Das war keineswegs so geplant. Nach einer großen gesundheitlichen Krise vor über 10 Jahren habe ich die Zeit, die ich gezwungenermaßen daheim verbringen musste, dazu genutzt, das Web zu erkunden. Ich begann, die Erfahrungen, die ich dabei machte, aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Das kam so gut an, dass ich immer mehr Rückfragen bekam, damit immer mehr Stoff zum Bloggen und so weiter. Daraus entwickelte sich dann auch das Beraten und Schreiben über digitale Kommunikation für andere Medien.

Durch das Lesen der Beiträge von anderen und durch den Austausch mit ihnen, habe ich meine eigenen Präsenzen und Arbeiten ständig weiter entwickelt und tue das weiterhin. Mein Studium der Sprachwissenschaft und Soziologie, meine journalistische Erfahrung und die Ausbildung in Sachen Public Relations (was nicht Werbung bedeutet, sondern Kommunikation!) sind natürlich auch von Vorteil.

Was ist also dieses schwindt-pr?

Ich sehe mich nicht als „Expertin“, sondern einfach als jemanden, der laufend mit anderen über bestimmte Themen kommuniziert, seinen Weg dokumentiert und versucht anderen bei Fragen zu helfen oder mit ihnen zusammen Lösungen zu erarbeiten. Ich hatte nie vor, ein Vorbild für andere zu werden und staune nach wie vor, wenn ich so genannt werde. Deshalb sehe ich mich auch nicht als „Business“ oder „Unternehmen“ und möchte auch keins werden. Ich bin einfach nur ein Mensch, der versucht, anderen weiterzuhelfen.

Über schwindt-prDieses schwindt-pr ist also keine Agentur, hier gibt es kein Büro, keine Angestellten, sondern nur mich und meine digitalen Arbeitsgeräte. Zuhause. Auf dem Sofa. Oder – wenn es mir nicht so gut geht – vom Bett aus. Via Smartphone alles kein Problem. In Ausnahmefällen kommen auch mal Beratungskunden zu mir nach Hause, aber in der Regel findet das alles online oder via Telefon statt.

Und dann auch offline

Inzwischen haben sich aus den digitalen Kontakten einige Freundschaften und Projekte ergeben, nicht zuletzt das Mentoring und mein engeres Netzwerk. So wurde ich nicht nur online, sondern inzwischen auch offline zur Anlaufstelle für Kommunikations-Angelegenheiten. Ob nun theoretischer oder ganz praktischer Natur. Dadurch habe ich viel gelernt und ebenfalls einiges dazu beitragen können, dass andere davon profitieren.

Digitalisierung bedeutet Wandel

Für mich gibt es dadurch schon lange keine Trennung von Freizeit und Arbeit mehr. Außerdem bemisst sich für mich wie oben schon angesprochen der Wert einer Sache nicht in finanziellen, sondern in sozialen Maßen. Damit mag ich jetzt vielleicht noch für viele exotisch oder weltfremd erscheinen. Durch die Digitalisierung wird dies aber früher oder später für uns alle Lebenswirklichkeit werden. Wir befinden uns mitten in einem nicht nur kommunikativen, sondern auch gesellschaftlichen Wandel – egal wie sehr sich bestimmte Teile der alten Gesellschaft noch dagegen zu wehren versuchen.

Dass ich mit meiner Art zu arbeiten eigentlich schon genau diese neue Lebensweise verkörpere, war mir lange gar nicht bewusst. Seit ich es aber begriffen habe, versuche ich, mit meiner Arbeit einen Teil dazu beizutragen, den Übergang für andere leichter zu machen. Und das eben nicht als Business-Agentur, sondern als Annette, genannt schwindt-pr. 🙂

 

PS. Eigentlich gibt es in diesem Zusammenhang noch sehr viel mehr zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht schreibe ich mit meinem Mann mal ein eigenes Buch darüber. Mehr dazu gibt es künftig in unserem Blog unserleben.digital. Außerdem verweise ich gern auf sein E-Book zum Thema Wandel des Arbeitsbegriffs durch die Digitalisierung, das unter http://www.thomas-reis.net/e-book/ kostenlos heruntergeladen werden kann.

Facebook-Seiten: Auf Fanbeiträge aufmerksam machen

Einige Leser haben mich dankeswerterweise darauf angesprochen, dass mein alter Artikel zum Thema Fanbeiträge in die Standardansicht von Facebook-Seiten holen eines Updates bedarf. Hier kommt der neue Artikel dazu:

Mit dem neuesten Seitendesign hat Facebook die Sichtbarkeit der Fanbeiträge direkt auf der Seite noch weiter verringert. Sie werden jetzt nur noch in einem kleinen Kasten unten in der linken Spalte dargestellt und davon auch nur die letzten drei. Einige Seitenbetreiber dürfte das freuen, andere wünschen sich zurecht, sie könnten die Fanbeiträge etwas prominenter präsentieren. Bislang konnte man dies im Beitrag direkt (Symbol oben rechts) bzw. über das Aktivitätenprotokoll regeln. Die erstgenannte Option existiert gar nicht mehr und die zweite funktioniert nicht mehr. Was also tun?

Mein Rat:

Teilen Sie die Fanbeiträge, auf die Sie Ihre Leser aufmerksam machen wollen,
als Seite auf die eigene Seite.

Schritt für Schritt geht das so:

  1. Gehen Sie zu dem Fanbeitrag, auf den Sie aufmerksam machen wollen.
  2. Wird kein Teilen-Link angezeigt, klicken Sie auf die Zeitangabe des Beitrags um ihn in Einzelansicht angezeigt zu bekommen.
  3. Klicken Sie auf Teilen
  4. Wählen Sie oben bei „Teilen“ aus: „Auf einer von Dir verwalteten Seite„:seitenteilen
  5. Wählen Sie die gewünschte Seite.
  6. Schreiben Sie einen erklärenden Text dazu, am besten mit einem Dankeschön, und veröffentlichen Sie das Ganze.

Das sieht dann z.B. so aus:

geteilterbeitrag

Diese Vorgehensweise hat gegenüber der alten mehrere Vorteile:

  • Der Beitrag wird auf den Zeitpunkt des Teilens in Ihre Seitenchronik eingeordnet statt an die Zeit dazwischengeschoben, als der Fan gepostet hatte.
  • Da der Beitrag die Seite als Absender hat, erscheint er auch im Feed der Fans (Startseite) bzw. in den Benachrichtigungen (falls abonniert). Beim reinen Verschieben wäre das nicht passiert. Da die Fans zum allergrößten Teil über ihre Startseite (allgemeiner Feed oder Listen, Interaktion von Freunden) mit Seiten interagieren, macht dies den Beitrag besser sichtbar.
  • Sie zeigen mit einer eigenen Einleitung und einem öffentlichen Dank größere Wertschätzung als beim reinen Verschieben und Kommentieren.