„Social Media“? Was ist das überhaupt?

Ein Begriff, der in meiner Arbeit und in diesem Blog immer wieder fällt, heißt „Social Media“. Die meisten wissen, dass das irgendwas mit dem Internet zu tun hat. Manche können aber auch gar nichts mit diesem Begriff anfangen. Zeit, das mal genauer zu erklären:

Mit „Social Media“ (wörtlich übersetzt: „soziale Medien“) werden all die Kanäle im Netz zusammengefasst, über die man sich mit anderen austauschen (also sozial handeln) kann. Dieser gegenseitige Austausch ist es, was das „neue“ Internet (auch Social Web oder Web 2.0 genannt) ausmacht.

Im Gegensatz zu den Anfängen des Internet, als man noch html-Kenntnisse brauchte, um etwas online stellen zu können, kann im Zeitalter der Social Media jeder ohne großen Aufwand Inhalte online veröffentlichen und vor allem mit anderen teilen!

Diese Dienste sind für jeden, der Internetanschluss hat, zugänglich. Manche Dienste bieten über den kostenfreien Basisaccount hinaus auch sog. Pro- oder Premiumaccounts an, für die man monatlich eine geringe Summe zahlt und im Gegenzug vom Anbieter mehr Speicherplatz oder zusätzliche Funktionen freigeschaltet bekommt.

Texte, Bilder, Audio/Video und Microblogging

Besonders interessant ist dabei, dass dieser einfache Umgang mit dem Internet sich nicht nur auf das Onlinestellen und Austauschen von Texten bezieht (wie es z.B. Blogplattformen wie WordPress tun)! Es ist jetzt kinderleicht, auch Bilder, Bookmarks, selbstgemachte Audio- oder Videosequenzen über das Internet mit anderen zu teilen.

Allen Socal Media gemeinsam ist, dass sie jedem den direkten und persönlichen Kontakt ermöglichen. Die wichtigsten Schlagworte hier lauten: Transparenz und Partizipation!

Ich werde hier einen kurzen Überblick über einige der Plattformen geben, auf die ich dann in den kommenden Blogposts näher eingehen werde. (Zum Thema Blogs habe ich bereits einiges geschrieben, diese Artikelserie wird auch weitergeführt werden).

Soziale Netzwerke

In den sogenannten „Sozialen Netzwerken“ (social networks) kann man ohne html-Kenntnisse eine eigene kleine Homepage (Profil) erstellen, sie für alle oder nur für ausgewählte Personen zugänglich machen und sich mit anderen vernetzen und austauschen. Die prominentesten Beispiele hierfür sind:

Diese sozialen Netzwerke sind für jegliche Art von Informationsaustausch (Texte, Bilder, Audio, Video) geeignet.

Berufliche Netzwerke

Für den rein beruflichen Austausch gibt es außerdem spezifische Netzwerke:

Hier kann man nicht nur sein Profil online stellen und sich mit anderen vernetzen, sondern auch aktiv an Diskussionen in Gruppen teilnehmen, Kooperationspartner oder Kunden finden.

Andere Plattformen dienen dem Austausch bestimmter Dateiformate, bieten aber auch die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen. Außerdem können Sie sie ganz oder teilweise innerhalb von sozialen Netzwerken einbinden und über sogenannte Widgets (Schnipsel) auch mit Websites oder Blogs vernetzen:

Bilder

Um digitale Bilder online aufzubewahren und zu teilen, gibt es viele verschiedene Plattformen. Die bekannteste ist sicher FlickR. Dort können die Bilder nicht nur gespeichert und in Alben organisiert werden. Man kann sie auch mit Schlagworten versehen und kommentieren. Außerdem liefert FlickR für jede so entstandene Liste von Fotos automatisch ein RSS-Feed, bietet also die Möglichkeit, sich automatisch über Updates informieren zu lassen.

Video

Von der Videoplattform YouTube dürfte inzwischen jeder schon einmal gehört haben, auch wenn er nicht im Internet aktiv ist. Hier kann man Videos (max.1GB groß und 10 Minuten lang) online stellen, die man dann mit anderen teilen und kommentieren kann.

Bookmarks

Jeder kennt die digitalen Lesezeichen, die man in seinem Browser ablegt, um interessante oder häufig besuchte Websites schneller zugänglich zu machen. Dasselbe Prinzip haben Onlinedienste für Bookmarking. Der Clue besteht jedoch darin, dass die Bookmarks öffentlich einsehbar sind, mit Schlagworten organisiert werden und per RSS abonniert werden können. So lassen sich interessante Informationen schnell und effektiv teilen. (Ich werde später näher auf den Dienst delicious eingehen, es gibt aber auch andere wie Mr.Wong, Digg oder diigo).

Microblogging

Die inzwischen bekannteste Microblogging-Plattform ist sicher Twitter. Hier kann man Micro-Blogposts von einer Länge bis maximal 140 Zeichen veröffentlichen und sich auch mit anderen vernetzen und austauschen. So entsteht (wenn richtig genutzt) eine höchst effektive und direkte Kommunikation.

Nachtrag:

Ein Dienst, den ich hier noch nennen wollte, ist Friendfeed! Damit lassen sich bestehende RSS-Feeds anderer Dienste in einen einzigen Feed zusammenfassen und einzelne Beiträge daraus kommentieren/diskutieren. Mehr dazu folgt.

All dies ist nur eine Auswahl der im Netz verfügbaren Dienste. Sie alle können für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nützlich sein. Ob und, wenn ja, wie, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Mehr dazu erfahren Sie demnächst. 😉

Haben Sie bereits Fragen zu diesem Beitrag oder zu einzelnen Diensten?
Dann hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar.

Keine Angst vor Kommentaren

Wenn es um das Einrichten eines eigenen Blogs geht, bekomme ich immer wieder Sätze zu hören wie: „Was? Da kann jeder kommentieren? Was, wenn da einer was Schlechtes über mich reinschreibt? Nee, da lasssen wir das mit dem Kommentieren lieber von vornherein weg!“

Damit verhindert man aber das, was ein Blog gerade ausmacht: den Dialog mit den Lesern!

Selbst wenn Sie die Kommentarfunktion in Ihrem Blog abschalten, bietet das Web viele andere Möglichkeiten, sich über Sie und Ihr Blog auszutauschen. Der Dialog findet statt – ob mit Ihnen oder ohne Sie! Wenn nicht in Ihrem Blog, dann an anderer Stelle (die Sie dann auch erst mal finden müssen und an der Sie dann nur eingeschränkten Zugriff haben). Das ist doch nicht in Ihrem Interesse!

Offen für den Dialog sein

Da ist es doch besser, Sie bieten gleich vor Ort, in Ihrem Blog, die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Lob aber auch kritische Anmerkungen unterbringen zu können, auf die Sie – und jetzt kommt der Clue an der Sache! – höflich und sachbezogen eingehen können. Das unterstreicht Ihre Seriosität und Kompetenz und zeigt, dass Sie auf Ihre Leser eingehen.

Wirklich böswillige Kommentare kommen meiner Erfahrung nach ohnehin nur selten vor. Sachlich kritische Kommentare sollte man als Herausforderung ansehen, sich mit Kritikern argumentativ sachlich auseinanderzusetzen. Auch hier sollten Sie das wieder als Gelegenheit sehen, Ihre Kompetenz zu beweisen.

Natürlich gibt es auch online Querulanten, sogenannte „Trolls“. Denen sollte man möglichst kein Futter für Ihre Angriffe geben. (Mehr zum Umgang mit Trollen in Unternehmensblogs schreibt Klaus Eck in seinem Buch „Corporate Blogs“). Aber wie gesagt: die Wahrscheinlichkeit, sachbezogene Kommentare zu erhalten ist wesentlich höher, als die, von einem Troll heimgesucht zu werden.

Sie entscheiden!

Außerdem haben Sie ja die Möglichkeit, Kommentare generell erst nach Freischaltung zu veröffentlichen. Sollte sich also jemand beim Kommentieren völlig im Ton vergreifen, können Sie sich vorbehalten, wie Sie mit diesem Kommentar verfahren:

  • gar nicht erst freischalten (zum Löschen würde ich aber nicht raten, falls der Kommentierende wiederholt auffällt)
  • in bearbeiteter Form freischalten, mit dem Hinweis, dass hier grob unsachlich formuliert wurde und der Kommentar daher nicht vollständig angzeigt werden kann
  • freischalten und argumentativ sachlich darauf eingehen (ist m.E. die beste Lösung, solange es sich nicht um einen Troll handelt)

Was viele nicht bedenken, ist die Tatsache, dass ein Kommentar,  bei dem sich jemand im Ton vergreift, v.a. das Ansehen des Kommentierenden beschädigt!

Das Internet ist kein regelfreier Raum jenseits des sogenannten „echten Lebens“! Im Gegenteil verschmelzen diese beiden Ebenen immer mehr miteinander. Wer sich heute online daneben benimmt, muss auch offline mit Konsequenzen rechnen.

Umgekehrt überträgt sich ein kompetentes und seriöses Auftreten online auch auf Ihren Ruf außerhalb des Webs. Und genau dazu soll Ihr Blog ja dienen. 🙂

In den folgenden Artikeln soll zunächst auf das Thema Social Media im Allgemeinen und einige der bekanntesten Social Media Plattformen im Speziellen eingegangen werden. Auf das Thema Bloggen werde ich im Zusammenhang damit später zurückkommen.

Ein Blog abonnieren oder was ist RSS?

Immer wieder höre ich, dass jemand einen Blogartikel von mir „verpasst“ hat, weil er/sie „an dem Tag nicht auf dem Blog war“. Meistens werde ich dann gebeten, den Link zum Blogpost nochmal per Mail zu schicken, was ich natürlich auch tue. Aber so war das mit den Blogs eigentlich nicht gedacht. Per RSS lässt sich ein Blog abonnieren, so dass man ganz automatisch über neue Artikel informiert wird. Aber wie geht das?

Was ist RSS bzw. ein RSS-Feed?

RSS ist eine Technik, mit deren Hilfe man sogenannte RSS-Feeds abonnieren kann. Ein RSS-Feed ist nichts anderes als die rückwärts chronologisch geordnete Liste der Artikel in einem Blog (oder einer Website). Wer dieses RSS-Feed abonniert hat, wird jedes Mal, wenn ein neuer Artikel erscheint, auf die Weise benachrichtigt, die er/sie für dieses Abonnement eingestellt hat. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.

RSS wird meist gekennzeichnet durch dieses Symbol: rss_neu

RSS-Feeds können auf verschiedene Weise abonniert werden. In meinen Blogs haben Sie die Wahl zwischen RSS für Feedreader oder RSS für Mail:

feeds

RSS-Feed per Feedreader abonnieren

Ein Feedreader ist ein Programm, über das Sie RSS abonnieren und verwalten können. Es gibt viele verschiedene Feedreader, z.B. den Google-Reader, oder auch solche, die bereits in manchen Browsern (z.B. Opera) enthalten sind. Einen Feedreader zu benutzen macht dann Sinn, wenn Sie mehrere RSS-Feeds abonnieren wollen.

Wenn Sie in diesem Blog auf „RSS abonnieren – per Feedreader“ klicken, gelangen Sie zu einer Seite, über die Sie auswählen können, in welchem Feedreader dieses Abonnement hinzugefügt werden soll.

RSS-Feed per Mail abonnieren

Manche Blogs und Websites bieten auch RSS per Mail an. In diesem Fall brauchen Sie keinen Feedreader, sondern Sie werden durch eine E-Mail darüber informiert, dass ein neuer Artikel existiert, und bekommen einen Link dorthin geschickt.

Wenn Sie in diesem Blog „RSS abonnieren – per E-Mail“ anklicken, gelangen Sie zu folgendem Formular:

blogaboWenn Sie hier Ihre E-Mail-Adresse eintragen und auf Absenden klicken, erhalten sie eine Bestätigungsmail, über die Sie uach noch weitere Einstellungen vornehmen können (z.B. wenn Sie nicht alle Artikel, sondern nur die einer bestimmten Kategorie abonnieren wollen). Falls Sie die Bestätigungsmail übrigens nicht im regulären Posteingang finden, überprüfen Sie Ihren Spamordner.

Abo beenden

Natürlich können Sie das Abonnement eines RSS-Feeds auch jederzeit wieder beenden.Dazu brauchen Sie das betreffende RSS-Feed nur aus Ihrem Feedreader zu löschen oder den entsprechenden Link am ende einer der E-Mails anklicken.

Ich würde mich freuen, wenn Ihnen dieses Blogpost weitergeholfen hat und Sie jetzt das RSS-Feed dieses Blogs abonnieren! 😉 Dazu brauchen Sie nur den passenden Link oben rechts in diesem Blog anzuklicken.

Wenn Sie noch Fragen dazu haben, hinterlassen Sie mir doch einfach einen Kommentar.

Worauf man beim Kommentieren achten sollte

Nachdem ich erklärt habe, wie man rein praktisch kommentiert, soll jetzt ausgeführt werden, was man m.E. rein inhaltlich beim Kommentieren beachten sollte.

  • Lesen sie das ganze Blogpost, bevor Sie kommentieren!

Haben Sie das Blogpost verstanden?

Wenn Ja:

Schreiben Sie einen Kommentar darüber, was Ihnen an dem Blogpost besonders gefallen hat und warum.

Wenn Ihnen etwas nicht gefallen hat oder Sie nicht mit dem Autor übereinstimmen, äußern Sie Kritik auf sachliche und höfliche Weise!

Wenn Nein:

Stellen Sie Fragen zu dem Blogpost (wieder: auf höfliche und sachliche Weise)

Haben Sie keine Angst zu fragen. Sie können davon ausgehen, dass auch andere solche Fragen haben.

  • Bleiben Sie beim Thema!

Das klingt so selbstverständlich, wird aber leider oft nicht respektiert. Wenn Sie dem Autor etwas anderes als etwas zum Thema mitzuteilen haben, kontaktieren Sie ihn auf anderem Wege (Mail, Soziale Netzerke, Twitter).

  • Kommen Sie zum Punkt!

Ein Kommentar sollte m.E. nicht allzu lang sein. Wenn Sie etwas Längeres dazu zu sagen haben, schreiben Sie doch ein follow-up (ein Blogpost, das auf das soeben gelesene antwortet) in Ihrem eigenen Blog und verlinken von dort auf das Blogpost, auf das Sie sich beziehen. Das verlinkte Blog erhält dann automatisch eine Benachrichtigung darüber (Pingback), die ebenfalls in der Kommentarliste gezeigt wird.

  • Nicht zuviele Links setzen!

Wenn Sie in Ihrem Kommentar auf andere Blogposts oder Websites verlinken wollen, beachten Sie, dass viele Blogs so eingestellt sind, dass ab einer bestimmten Anzahl von Links der Komentar als Spam angesehen wird. (In diesem Blog ist die maximale Linkanzahl pro Kommentar z.B. auf zwei eingestellt.)

Links zu Ihrem eigenen Blog sollten nur eingefügt, werden, wenn Sie die Diskussion zum Thema ergänzen. Ein allgemeiner Link zu Ihrem Blog/Ihrer Website gehört nicht in den Kommentar. Diesen können Sie im Formularfeld „Website“ unterbringen.

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Nachtrag (Danke für die Ergänzung per Kommentar, Alex):

  • Geben Sie Ihren echten Namen an!

Vor allem, wenn Sie sich geschäftlich äußern, sollten Sie Ihren echten Vor- und Nachnamen im Feld „Name“ eintragen. Das unterstreicht die Seriosität Ihres Kommentars und ist außerdem noch föderlich für Ihre Onlinereputation. 😉

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Möchten Sie dieser Liste noch etwas hinzufügen?
Oder sind Sie irgendwo anderer Meinung?
Dann hinterlassen sie mir bitte einen Kommentar. 🙂

Im nächsten Artikel werde ich zeigen, wie man Blogs per RSS abonniert und was es mit diesem RSS eigentlich auf sich hat.

Woher weiß ich, wo ich mich im Blog befinde?

Im vorangegangenen Beitrag bin ich darauf eingegangen, wie man in Blogs einen Kommentar hinterlassen kann. Dabei kam zur Sprache, dass man sich in einem Blog in der Artikel-Einzelansicht oder in der Gesamtansicht befinden kann. Was genau ist damit gemeint?

Wie in der Erklärung „Was ist ein Blog“ beschrieben, setzt sich ein Blog aus hintereinander gelisteten Artikeln, (sogenannten Blogposts) zusammen. Das kann man sich wie das Endlospapier an alten Druckern oder Faxen vorstellen. Jeder neue Beitrag schiebt die bereits veröffentlichen weiter nach unten.

Je nachdem, wie ich nun auf das betreffende Blog gelangt bin, lande ich aber an verschiedenen Stellen auf dieser Liste.

Wenn Sie z.B. direkt von meiner statischen Website auf mein Blog gelangt sind, werden Sie diesen Beitrag nur dann als obersten in der Liste sehen, solange ich keinen weiteren veröffentlicht habe. Sobald ich nämlich einen weiteren Artikel veröffentliche, rutscht dieser hier weiter nach unten.

Befinden Sie sich auf der Gesamtliste meines Blogs, wird in der Adresszeile Ihres Browsers außerdem nur folgende Haupt- Blogadresse angezeigt:

adresszeile gesamtansicht

Sollten Sie aber über einen anderen Link  (den ich Ihnen wegen eines bestimmten Artikels vielleicht per Mail habe zukommen lassen oder den Sie auf einem meiner Social-Media-Profile gefunden haben) hierher gekommen sein, dann landen Sie sehr wahrscheinlich in der Einzelansicht dieses Artikels.

In der Einzelansicht eines Artikels wird in der Adresszeile Ihres Browsers dann z.B. Folgendes stehen:

adresszeile_einzelansicht

Sie sehen also, diese Adresse ist wesentlich länger als die der Gesamtansicht. Denn sie gibt nicht nur an, in welchem Blog, sondern auch bei welchem Artikel innerhalb dieses Blogs Sie sich befinden.

In der Artikel-Einzelansicht wird außerdem am Ende des Artikels das Kommentar-Formular angezeigt. In der Gesamtansicht nicht. Worauf man beim Kommentieren achten sollte, werde ich im nächsten Blogpost erklären.

Sie sehen jetzt kein Formular hier unten? Dann befinden Sie sich auf der Blog-Startseite und müssen auf die Überschrift des Artikels klicken, um zur Einzelansicht zu gelangen. Sie sehen das Formular? Dann sind sie schon in der Einzelansicht und können mir gleich einen Kommentar hinterlassen. 😉

In Blogs kommentieren

Wie im vorangegangenen Blogpost erklärt, unterscheidet die Möglichkeit zum direkten Online-Dialog das Blog von der statischen Website. Dieser Dialog wird im Blog ermöglicht durch die Kommentarfunktion.

Jeder Besucher des Blogs kann zu einem Blogpost einen Kommentar hinterlassen. Dazu nutzt man das Formular am Ende des Blogposts.

Sollten Sie sich nicht in der Einzelansicht des Blogposts, sondern auf der Startseite des Blogs (also auf der Gesamtliste) befinden, wird kein Formular angezeigt. Um von dort in die Einzelansicht zu gelangen, klicken Sie entweder auf die Überschrift des Artikels, oder auf die Notiz am Ende des Artikels, in der steht, wieviele Kommentare es bereits zu diesem Beitrag gibt. In diesem Blog sieht das z.B. so aus:

kommentare

Sollten Sie sich jedoch bereits in der Einzelansicht befinden, wird Ihnen das Formular am Ende des Blogposts bereits angezeigt. In diesem Blog sieht das z.B. so aus:

fomular
Kommentar-Formular in diesem Blog

Das Eintragen des Namens und einer E-Mail-Adresse sind Pflicht. Die E-Mail-Adresse wird nach Veröffentlichen des Kommentars jedoch nicht angezeigt. Sie dient lediglich der Verifikation und Kontaktmöglichkeit durch den Blogbetreiber. Wenn Sie eine Website haben, können Sie diese ebenfalls eintragen (und das immer mit http://), das ist jedoch nicht zwingend. Ihren Kommentar schließlich tragen Sie ins große Feld ein. Zum Schluss klicken Sie auf „Kommentar senden“.

Mitbekommen wie’s weitergeht

Wenn sie darüber informiert werden möchten, wenn zu diesem Beitrag weitere Kommentare (z.B. eine Antwort des Bloggers) erscheinen, dann klicken Sie das Kästchen ganz unten an (BEVOR Sie auf „Kommentar senden“ klicken!).

benachrichtigung

Wenn Sie dieses Kästchen aktiviert haben, wird Ihnen nach Abschicken des Kommentars folgende Mitteilung angezeigt:

bestaetigung

Ob Kommentare automatisch oder erst nach Freischaltung öffentlich erscheinen, kann der Betreiber des Blogs indivduell einstellen. Sollten Kommentare erst nach Freischaltung erscheinen, so werden Sie nach Abschicken des Kommentars durch eine kurze Mitteilung darauf hingewiesen. In diesem Blog sieht das z.B. so aus:

freischaltung

Der Blogbetreiber wird dann über den Eingang eines neuen Kommentars informiert und wird diesen, sofern Sie sich höflich und sachbezogen geäußert haben, so bald als möglich freischalten, also veröffentlichen.

Ein virtuelles Gespräch beginnt

Andere Leser desselben Blogposts nach Ihnen werden dann in ihrem Kommentar möglicherweise nicht nur auf den Inhalt des eigentlichen Blogposts eingehen, sondern vielleicht auch auf Ihren Kommentar antworten. Das so aufkommende virtuelle „Gespräch“ wird oft auch in Folge-Blogposts im selben Blog, in anderen Blogs oder an sonstigen virtuellen Orten fortgeführt.

Im nächsten Blogposts werde ich noch einmal genauer auf die Unterscheide zwischen Einzel- und Gesamtansicht in einem Blog eingehen. Worauf man beim Kommentieren achten sollte, werde ich demnächst erklären.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Blogpost?
Dann setzen Sie doch gleich das eben Gelernte in die Tat um und stellen Ihre Frage hier per Kommentar. 😉

Was ist ein Blog?

Das Wort Blog setzt sich zusammen aus den Begriffen Web und Log (wie in Logbuch). Der daraus entstandene Begriff Weblog wird abgekürzt zu Blog.

Ein Blog ist eine Liste von Beiträgen oder Artikeln, die wie eine Website online veröffentlicht werden.

  • Diese Beiträge oder Artikel nennt man Blogposts.
  • Das Schreiben und Veröffentlichen dieser Blogposts nennt man Bloggen.
  • Die Person, die bloggt, nennt man Blogger.

Monolog und Dialog

Auf einer statischen Website werden Informationen allein vom Website-Betreiber für die Leser zur Verfügung gestellt. Die Leser können den Inhalt der Website nicht mitgestalten, sie können nur rezipieren. Insofern ist eine Website vergleichbar mit einem Monolog.

In einem Blog dagegen können die Leser über die Kommentarfunktion aktiv partizipieren, über die Blogposts diskutieren, Fragen stellen und der Blog-Betreiber kann antworten. Hier findet also ein Dialog statt.

Formale Unterschiede zwischen Websites und Blogs

Eine statische Website besteht aus mehreren Haupt- und Unterseiten. Die Navigation erfolgt über ein Hauptmenü, das die wichtigsten Seiten von überall aus erreichbar macht. Je nach Komplexität gibt es gegebenenfalls auch Untermenüs, die von einer der Hauptseiten auf weitere Unterseiten führt. So entsteht eine baumartige Struktur.

Im Gegensatz dazu besteht ein Blog aus einer regelmäßig aktualisierten Liste von Blogposts, die rückwärts chronologisch, einer unter dem anderen angeordnet sind. Das bedeutet, jedes neue Blogpost schiebt die bereits existierenden wie bei einem Faxpapier immer weiter nach unten. Blogposts werden also zum einen automatisch auch nach Datum sortiert. Zum anderen entsteht eine Struktur über die Kategorien und Schlagworte (tags), mit denen der Blogger jedes seiner Blogposts versieht. Diese Kategorien und Schlagworte werden unter jedem Blogpost aufgelistet und sind anklickbar. Dadurch können die Blogposts nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich geordnet werden.

Jedes Blogpost hat eine eigene Webadresse (Permalink), wird also einzeln in Suchmaschinen gelistet. Durch die Vergabe von Kategorien und Schlagworten können Suchmaschinen solche Blogposts außerdem besser einordnen. Dadurch sind sie leichter auffindbar und einfach zu erreichen.

Mehr zum Thema Blogs:

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Haben Sie Fragen oder Anmerkungen dazu?
Dann hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar!