Wie Sie Ihre Website mit Google+ verknüpfen

Dass eine Präsenz in Google+ gut für die eigene Positionierung in der Suchmaschine Google ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Wie Sie Ihre Mailadresse und Website in Google+ verifzieren lassen können und wie Sie Profil und Seite miteinander in Beziehung setzen, habe ich bereits erklärt. Im dritten Schritt geht es darum, wie Sie Ihre Website oder Ihr Blog so mit Ihren Google+ Präsenzen verknüpfen, dass die Suchmaschine sie einander zuordnen kann. Dadurch bekommen die Suchergebnisse Ihr Gesicht und das unterstreicht Ihre Auffindbarkeit und Glaubwürdigkeit.

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Facebook-Suchergebnisse jetzt schon in Vorschau nach Typ geordnet

Schon gesehen? Die Suchergebnisse in Facebook werden jetzt bereits in der Vorschau nach Typ geordnet:

 

Bislang musste man erst auf „Weitere Ergebnisse für SUCHWORT anzeigen“ klicken, um weitere Unterscheidungen einstellen zu können:

Wie auch insidefacebook.com bemerkt, ist dies nur ein weiterer Schritt, die Suche in Facebook zu verbessern. Gelikete Objekte aus dem Social Graph oder Suchergebnisse von bing werden ja schon länger mitangezeigt.

Facebook nimmt auch Links in Suchergebnisse auf – UPDATED

Wie ich gerade zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe, nimmt Facebook jetzt nicht nur externe Seiten, die den Like-Button eingebunden haben, in seine Suchergebnisse auf. Inzwischen genügt es offensichtlich, wenn jemand eine externe Seite in einem Beitrag verlinkt. So geschehen heute in meinem Profil:

…und schwupps fand ich Folgendes in den Suchergebnissen (was vorher definitiv nicht da war):

UPDATE: Inzwischen zeigt das Suchergebnis sogar an, wie oft dieser Link geteilt wurde:

(Danke an Gabriela Bonin für den Hinweis!)

Damit bewegt sich Facebook weiter in der Etablierung als Suchmaschine für weitergesagte Inhalte.

Facebook zeigt jetzt auch Suchergebnisse von externen Seiten an

Wie allfacebook.com berichtet und wie ich auch schon durch erstes Ausprobieren feststellen konnte, zeigt die Facebook-Suche jetzt auch Seiten außerhalb von Facebook an, wenn diese über den Like-Button an den Open Graph angebunden sind. Noch werden nicht alle angezeigt, aber das ist wohl im Werden.

Das sei Facebooks Angriff auf Google, heißt es jetzt, und dass Websitebetreiber jetzt umso eher den Like-Button auf ihren Seiten einbauen werden, um Facebook-SEO zu betreiben.

Zunächst waren Meldungen zu den „geliketen“ Inhalten nur für den jeweiligen Nutzer und dessen Freunde sichtbar angezeigt worden. Jetzt sind „likebare“ Seiten für jeden zu finden. Allerdings verschlimmert das auch den Suchergebnis-Wirrwarr, denn von nun an gibt es in der Suche nicht mehr nur offizielle Seiten und automatische/absichtlich angelegte Gemeinschaftsseiten, sondern zusätzlich noch externe Seiten! Zumal die Suchergebnisse zunächst nicht nur Seiten, sondern auch Profile, Gruppen und sogar Anwendungsprofile (z.b. eine bestimmte Farm auf Farmville) sowie Beiträge auf Facebook anzeigen, wenn sie den Suchbegriff enthalten…

Wer auf Facebook gefunden werden möchte, will die Nutzer ja zu seiner dort angelegten Präsenz führen. Braucht derjenige dann ein suchergebnis außerhalb von Facebook überhaupt?

Betreiber von offizellen Facebook-Seiten haben diese idealerweise mit ihrer regulären Website/Blog gut erkennbar verknüpft. Natürlich kann (und sollte) der Seitenbetreiber auf der externen regulären Website/Blog wiederum auf seine Facebook-Präsenz verweisen, damit diese auch von außen leicht gefunden werden kann. So würde dann selbst ein Klick auf ein externes Suchergebnis in Facebook wieder zurück nach Facebook führen.

Aus SEO-Sicht ist dieses neue Feature also durchaus interessant. Für den normalen Nutzer aber bringt es m.E. eher noch mehr Verwirrung. Was denken Sie?

Facebook-Privatsphäre (Facebook Teil 8)

UPDATE! Facebook hat seine Privatsphäre -Optionen aktualisiert! Die Screenshots und Strukturbeschreibungen im folgenden Posting sind daher ggf. nicht mehr zu 100% aktuell! Bitte lesen Sie auch das Blogpost zum Update!

Wie in Teil 1 dieser Serie bereits angekündigt, erlaubt es Facebook, den Grad der Privatsphäre ihres Profils im Ganzen und den von dort aus verwendeten Elementen im Einzelnen einzustellen.

Eine hilfreiche Zusammenstellung wichtiger Aspekte dazu liefert der Allfacebook-Artikel „10 Privacy Settings Every Facebook User Should Know“. Ich möchte jedoch niemandem vorschreiben, welche Einstellungen er vornehmen sollte (zumal sich manche der in diesem Artikel genannten Einstellungen  inzwischen geändert haben) und beschränke mich daher im Folgenden darauf, zu zeigen, wo man welche Einstellungen vornehmen kann.

Wo kann ich die Privatsphäre einstellen?

Die Einstellungsmöglichkeiten auf Facebook sind äußerst unübersichtlich und wären wohl eine eigene Serie wert. Ich werde versuchen, es so kurz wie möglich zu machen. Leider sind sie auch nicht alle auf einer Unterseite zu finden. Der Weg zu den meisten davon geht über den Link „Einstellungen“ oben rechts im blauen Balken und die Auswahl „Privatsphäre-Einstellungen“:

einstellungen

So gelangt man zur Privatsphäre-Hauptseite, von der aus die verschiedenen Unterseiten für die einzelnen Einstellungen erreichbar sind:

privatsphaere

Dabei geht es nicht nur um die Sichtbarkeit des eigenen Profils und der eigenen Aktivitäten innerhalb von Facebook, sondern auch um die Einstellung der Informationen, die Facebook nach außen (an Suchmaschinen) weitergeben darf!

Privatsphäre meines Profils einstellen

Über den ersten Link „Profil“ gelangt man zu der Unterseite, auf der man auf zwei Karteikarten wählen kann, wie das eigene Profil für andere angezeigt werden soll. Die erste Karteikarte heißt „Allgemeines“ und enthält folgende Elemente:

privat_profil

Bei allen Auswahlfeldern kann man hier zwischen den folgenden Filtern wählen:

werdarfsehen1

  • Die Option „Alle“ bezeichnet alle Facebooknutzer (auch die, mit denen man nicht befreundet ist!)
  • „Meine Netzwerke und meine Freunde“ schließt nur diejenigen aus, die sich nicht im selben Netzwerk (z.B. „Deutschland“) befinden und mit denen man nicht befreundet ist
  • „Freunde von Freunden“ umfasst die eigene Freundesliste plus deren Freundeslisten
  • „Nur Freunde“ schließt alle aus, die nicht in der eigenen Freundesliste sind
  • „Benutzerdefiniert…“ ermöglicht die ein detaillierteres Filtern nachFreundesliste und Netzwerken sowie die Option, bestimmte Informationen auch für bestimmte Freunde über den Zusatz „Außer diesen Personen“ zu sperren (außer für das erste Auswahlfeld „Profil“):

werdarfsehen2

Sobald man in dieses Feld klickt, erscheint rechts das Listenicon mit dem grünen Pluszeichen, über das man auch ganze Freundeslisten ausschließen kann.

Sichtbarkeit der Fotoalben definieren

Auf der „Allgemeines“-Seite der Profileinstellungen zur Privatsphäre findet findet sich etwas versteckt auch der Link zur Einstellung der Privatsphäre Ihrer Fotoalben, die Sie einzeln nach Album festlegen können:

privat_foto

Auch hier gelten die o.g. Auswahlmöglichkeiten bis hin zum Filtern nach Freundesliste.

UPDATE: Detailliertere Informationen dazu finden Sie HIER!

Privatsphäre meiner Kontaktinformationen

Die zweite Karteikarte innerhalb des auf das Profil bezogenen Privatsphärebereichs heißt „Kontaktinformationen“ und enthält folgende Elemente:

privat_profil_kontakt

Je nach dem, welche der hier genannten Informationen Sie in Ihrem Profil überhaupt ausgefüllt haben, können Sie hier wieder zwischen denselben Optionen wie oben ausgeführt wählen.

WICHTIG: wie schon in Teil 1 dieser Serie angesprochen, empfiehlt es sich

sensible Informationen (wie z.B. die E-Mail-Adresse, von der aus Sie dieses Profil verwalten), für andere unsichtbar machen! Wer Sie kontaktieren will, kann und wird dies bereits über die zahlreichen Möglichkeiten, die Facebook bietet, tun.

Wer kann mich wie finden?

Über den Klick auf den Link „Privatsphäre“ in der Überschrift gelangen Sie zurück auf die Hauptseite der Privatsphäre-Einstellungen:

privatlink

Von dort aus kann über die Option „Suche“ zunächst festgelegt werden, wer innerhalb von Facebook welche Informationenüber Sie finden kann:

privat_suche

Wenn Sie möchten, dass jemand, der Sie über die Suche findet, auch kontaktieren kann, sollten sie zumindest die Optionen „Einen Link, um mir eine Nachricht zu senden“ oder „Einen Link, um mich als FreundIn hinzuzufügen“ ankreuzen.

Über „Öffentlicher Sucheintrag“ legen Sie außerdem fest, ob Ihr Profil in Suchmaschinen indiziert werden darf. Bei Profilen, die geschäftlich genutzt werden, empfiehlt es sich, diese Option zu aktivieren (die bereits gespeicherten Einschränkungen gelten übrigens auch hierfür).

Einstellen, was andere außerdem sehen können

Über den Link „Neuigkeiten und Pinnwand“ auf der Privatsphäre-Hauptseite können Sie nun auch noch einstellen, was anderen von Ihren „Aktionen auf Facebook“ (über deren Startseite oder beim Beushc Ihres Profils) mitgeteilt werden darf und was nicht.

privat_news_wall

Hier sind die Erklärungen oben rechts auch zu beachten, in denen aufgelistet wird, welche Informationen grundsätzlich nicht angezeigt werden. Darunter findet sich die Liste aller Anwedungen, die Sie zum Posten berechtigt haben. Mehr dazu gleich.

Über die zweite Karteikarte können Sie einstellen, ob Sie (unter Berücksichtigung der sonstigen Privatsphäre-Einstellungen) in der „Umfeldorientierten Werbung“ Ihrer Freunde auftauchen wollen oder nicht.

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Privatsphäre-Einstellungen von Anwendungen

Um zu definieren, welche von ihnen verwendeten Anwendungen was auf Ihrem Profil veröffentlichen dürfen, können auf der Anwendungsseite wiederum zahlreiche Einstellungen vorgenommen werden. Diese Seite erreichen Sie

  • über die bereits gezeigte Liste der zum Posten autorisierten  Anwendungen und den dort angegebenen Link „Anwendungen bearbeiten“
  • über den Link „Einstellungen“ > „Anwendungseinstellungen“ oben rechts im blauen Balken von Facebook

Dort werden alle von Ihnen benutzten Anwendungen nach folgenden Kriterien gelistet angezeigt:

zeige_apps

Hinter jeder dort aufgelisteten Anwendung findet sich ein Link „Einstellungen bearbeiten“, über den festgelegt werden kann, ob und wo die Anwendung in Ihrem Profil angezeigt wird und wer sie sehen kann:

app_settings

Über „Lesezeichen“ können Sie die Anwendung in der Liste „Anwendungen“ unten links in Facebook anzeigen und über „Zusätzliche Genehmigungen“ können Sie u.a. definieren, ob die Anwendung Meldungen an Ihrer Pinnwand veröffentlichen darf.

Ausführliche Erklärungen zum Thema Privatsphäre und Anwendungen finden Sie über den Link „Anwendungen“ auf der Privatsphäre-Hauptseite (blauer Balken oben rechts: „Einstellungen“>“Privatsphäre-Einstellungen“>“Anwendungen“>Karteikarte „Übersicht“).

Über die dortige zweite Karteikarte „Einstellungen“ kann definiert werden, welche Informationen über sie von Anwendungen aus einsehbar sein dürfen (z.B. wenn jemand, der dieselbe Anwendung benutzt, Sie von dort aus anlickt):

privat_apps1

Was Ihre Freunde auf Ihrer Pinnwand dürfen

Zuletzt gibt es noch eine weitere Einstellungsmöglichkeit dafür, was andere auf Ihrer Pinnwand tun und sehen dürfen. Diese erreichen Sie über den Link „Einstellungen“ (hier rechts blau markiert) auf Ihrere Pinnwand, direkt unter Ihrem Posten-Feld:

einstellungen2

Von hier aus können Sie auch noch einmal die o.g. Seite zur Definition der Berechtigungen von Anwendungen erreichen.

Wie Sie sehen, sind die Einstellungsmöglichkeiten sehr groß und erforden daher auch einiges an Zeit. Woran man auch nach dem Einstellen denken sollte, ist die kontinuierliche Pflege der Freundeslisten, damit bereits getroffene Einstellungen für neu hinzugefügte Freunde nicht unwirksam werden.

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In dieser Artikel-Serie außerdem erschienen:

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