Mit Crowdfunding die stARTconference 2012 ermöglichen – Machen Sie mit!

Als Fan der stARTconference habe ich mich natürlich sofort am Crowdfunding für die diesjährige Veranstaltung beteiligt. Leider sind noch nicht so viele meinem Beispiel gefolgt wie ich dachte. Grund für mich, mit Christian Holst, einem der Verantwortlichen, folgendes Interview zu führen, um nochmal die Werbetrommel für diese wichtige Veranstaltung für Kultur und Web2.0 zu rühren. Weitersagen erwünscht! 😉

Warum habt Ihr Euch dazu entschlossen, die stART12 über Crowdfunding zu finanzieren?

Christian Holst: Im wesentlichen gab es drei Gründe dafür: Wir haben auf den vergangenen stARTconferences immer wieder über Crowdfunding gesprochen und Vorträge dazu gehabt. Nach dem Motto „Walk the talk“ wollten wir das deshalb auch gerne anwenden und zeigen, dass man nicht nur CD-Produktionen und Filme, sondern auch eine Konferenz über Crowdfunding finanzieren kann. Der zweite Grund ist, dass wir die stARTcommunity auf diese Weise frühzeitig mit einbeziehen wollten. Und drittens gibt uns das Crowdfunding Planungssicherheit.

 

Wie läuft es bis jetzt?

Christian Holst: Der stART der Kampagne lief super! Innerhalb von nur 15 Stunden hatten wir die 100 Fans zusammen, die wir brauchten, um in die Finanzierungsphase zu kommen. Auch die ersten Unterstützer waren schnell gefunden. Inzwischen ist der Zulauf etwas zurückgegangen. Jetzt setzen wir darauf, dass die Kampagne in den verbleibenden Wochen noch einmal so richtig Fahrt aufnimmt und wir die Zielsumme von 25.000 Euro bis zum 15. April erreichen. Sollte das nicht gelingen, wird es leider keine stART12 geben.

 

Das Einführungsvideo erweckt bei mir den Eindruck, dass ich kein Ticket kriege, wenn ich mich nicht am Crowdfunding beteilige. Gleichzeitig soll ich dafür entscheiden, was ich bei der stART machen will. Aber es gibt noch gar kein Programm. Überfordert das die potentiellen Teilnehmer nicht?

Christian Holst: Bis zum Ende der Crowdfunding-Phase nimmt jeder, der ein Ticket kauft, automatisch am Crowdfunding teil. Auch in den vergangenen Jahren haben wir mit dem Ticketverkauf begonnen, als das Programm noch nicht stand. Wir hatten nie den Eindruck, dass die Teilnehmer überfordert hätte. Im Grund ist es nicht anders als in den letzten Jahren: Wer ein Ticket kauft, während das Programm noch nicht bekannt ist, zahlt weniger. Später wird es teurer. So auch diesmal: Während der Crowdfunding-Kampagne kosten die Tickets 150, danach 250 Euro.

 

Wie funktioniert das nun mit dem Crowdfunding?

Auf der Projektseite unserer Kampagne www.startnext.de/start12 kann man auswählen, wie man die Konferenz unterstützen möchte, z.B. indem man ein oder mehrere Tickets kauft. Wie in einem normalen Online-Shop gibt man dann Adressdaten etc. ein und zahlt per Kreditkarte oder Paypal. Wenn am 15. April die Zielsumme erreicht ist, erhalten die Teilnehmer ihr Ticket und eine Rechnung, wenn nicht, wird ihnen der komplette Betrag, den sie gezahlt haben, umgehend erstattet. Wer die Rechnung schon vorher braucht, schreibt mir an christianholst@startconference.org eine Mail, dann wickeln wir die Bestellung direkt ab.

 

Und was ist, wenn ich ein Ticket will, aber nicht beim Crowdfunding mitmache?

Christian Holst: Das geht erst nach dem 15. April, wenn das Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen ist. Wenn das der Fall ist, kann man dann auch noch ein Ticket kaufen, zahlt aber 100 Euro mehr als während der Crowdfunding-Phase. Deswegen ist es besser, jetzt ein Ticket zu kaufen:  1. weil man Geld spart und 2. weil man aktiv dazu beiträgt, dass die stART12 stattfindet.

Danke für das Interview, Christian!
Konferenzfotos: Harald Link

Wer sich am Crowdfunding beteiligen und die damit verbundenen Werbemöglichkeiten für sich nutzen möchte, kann das unter www.startnext.de/start12 tun.

Segeln Sie mit zur stARTconference 2012!

Auch in diesem Jahr findet wieder eine stARTconference in Duisburg statt, diesmal unter dem Motto „navigare“. Und wie schon 2010 bin ich auch diesmal (virtuell) als Sprecher mit von der Partie. Darüber hinaus beteilige ich mich auch am Crowdfunding für die Veranstaltung, die sich richtet an

MitarbeiterInnen von Kulturbetrieben, KünstlerInnen, Agenturen, BeraterInnen, WissenschaftlerInnen und alle, denen Kommunikation im Umfeld von Kunst und Kultur ein Anliegen ist. Natürlich vor allem mit Hilfe von Social Media.

Alles Weitere erklärt Frank Tentler im folgenden Video:

Wer sich also hier angesprochen fühlt, der möge doch bitte mit uns segeln und sich am Crowdfunding für das Projekt beteiligen und Kurs setzen auf http://www.startnext.de/start12. 😉

„Rundumpaket“ Facebook-Buch

Rezension vom Facebook-Buch im Kulturmanagement-Blog

„Mehr als ein Buch“ titelt Christian Henner-Fehr in seinem Kulturmanangement-Blog zum Facbook-Buch, woran der Mitorganisator der stART-conference (wo ich in diesem Jahr auch virtuell einen Vortrag halten werde) ja nicht ganz unschuldig ist. Immerhin war er es gewesen, der mich 2009 auf die Idee gebracht hatte, aus den ersten 10 Blogposts zum Thema Facebook ein eBook zu machen, aus dem sich schließlich „Das Facebook-Buch“ entwickelt hat.

Meist ist es ja eher unangenehm, wenn man an etwas „Schuld“ ist, in diesem Fall bin ich aber gerne daran Schuld, dass Annette Schwindt das Facebook-Buch geschrieben hat. Denn ob jemand eine Einführung in das Thema Facebook sucht, sich für Details interessiert oder einfach ein Nachschlagewerk benötigt, in allen Fällen kann ich das Buch nur empfehlen.

urteilt er und beschreibt in seiner Rezension das „Rundumpaket“ Facebook-Buch bestehend aus:

Dazu gehören jetzt übrigens auch:

Dazu schreibt Christian:

Das Buch als Teil eines ganzen Pakets, so mache ich mir um Bücher generell keine Sorgen, denn ich habe – zumindest für meine Person – festgestellt, dass es oft sehr hilfreich ist, in einem Inhaltsverzeichnis blättern zu können, wenn man ein Problem hat, das man aber noch nicht konkret benennen kann. Wenn ich nicht genau weiß, wonach ich suchen muss, kann Google gnadenlos sein. Da ist man mit so einem Buch klar im Vorteil.

Vielen herzlichen Dank für diese detaillierte Besprechung und Deinen allzeit guten Rat, Christian!
🙂

Facebook-Fanseiten für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende

Heute ist mein Gastartikel im stARTconference-Blog zum Thema „Fanseiten für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende erschienen. Darin erkläre ich, wie man solche Fanseiten erstellt, worauf man dabei achten sollte und welche Möglichkeiten man damit hat.

Artikel auf startconference.org lesen

startconference_gastartikel

Vielen Dank an das stARTconference-Team, insbesondere an Karin Janner, für die Einladung, diesen Gastbeitrag zu schreiben. 🙂