Einführung in Social Media als kostenloser Download

Social Media und der digitale Wandel

Was sind Social Media eigentlich und wie funktionieren sie? Welche Stellung nehmen sie in unserem Leben heute und in Zukunft ein? Welche Arten gibt es und was kann man damit machen? Diese Fragen habe ich im vergangenen Dezember in einem ausführlichen Artikel in Das Archiv 4/2015 für Einsteiger beantwortet. Jetzt habe ich ihn für meine Website überarbeitet und aktualisiert:

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Aktualisiertes e-Book: Website und Social Media richtig vernetzen

Website und Social Media richtig vernetzen

Nach über einem Jahr wurde es Zeit mein e-Book zum Thema „Website und Social Media richtig vernetzen“ auf den neuesten Stand zu bringen. So ist u.a. inzwischen der Google author tag hinfällig geworden, dafür hat aber Facebook einen eingeführt. Außerdem habe ich die Grafiken entschlackt.

Auch diese neue Version kann über die Downloadseite dieser Website dauerhaft kostenlos heruntergeladen werden. Bitte laden Sie das Dokument nicht an anderer Stelle hoch, sondern verweisen Sie immer auf folgenden Original-Downloadlink:

http://www.schwindt-pr.com/download

e-Book 'Website und Social Media richtig vernetzen' von Annette Schwindt, schwindt-pr

Rückfragen zum e-Book nehme ich gern hier in den Kommentaren entgegen. 🙂

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 4: Website auffindbar machen und Impressumspflicht

In Teil 2 und Teil 3 dieser Serie haben wir betrachtet, wie die Website im Hinblick auf Social Media optimiert werden kann. Jetzt wechseln wir die Blickrichtung und kümmern uns um die Verknüpfung der Außenposten im Social Web im Richtung Website als Basis. Dabei geht es nicht nur um die Auffindbarkeit der Website als Ganzes, sondern auch um die Einhaltung der Impressumspflicht, der nicht nur Ihre Website, sondern auch Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. unterliegen.

Facebook und Google+ bieten gegenüber anderen Diensten im Social Web noch am meisten Platz für Hintergrundinformationen im Infobereich der entsprechenden Präsenz. Aber auch hier sollte man keine Romane hinterlassen, sondern lieber einen gut auffindbaren Link zu den entsprechenden Infos auf der eigenen Website unterbringen. Das fördert zum einen den Traffic zur Website, zum anderen entschlackt es die Social-Media-Präsenz, bei der die meisten ohnehin nur auf die aktuellen Beiträge schauen.

Website und Impressum von social Media aus verlinken

Für gewöhnlich gibt es ein eigenes Formularfeld in jedem Social-Media-Profil, das nach der Website fragt. Gibt es jedoch kein davon getrenntes Feld für die Angabe eines Impressums, wird es schwierig, beides getrennt unterzubringen.

Website und Impressum von Facebook-Seiten aus verlinken

Auf Facebook-Seiten finden Sie im Infobereich sowohl ein Feld für die Angabe Ihrer Website, als auch einen eigenen Bereich für die direkte Eingabe Ihrer Impressumsinformationen, die dann über den automatisch entstehenden Link Impressum zugänglich sind:Infokasten der Facebook-Seite von schwindt-prSo kann jeder, der egal wo einen Beitrag von Ihnen sieht, über den Sprung zu Ihrer Seite in einem Klick zum Impressum gelangen. Damit ermöglicht es Ihnen Facebook nun endlich die Zwei-Klick-Regel zur Erreichbarkeit des Impressums einzuhalten.

Google+ Seite mit Website und Impressum verknüpfen

Bei Google+ ist das nicht ganz so einfach. Dort gibt es zwar die Möglichkeit, eine Webadresse direkt im Kopfbereich unterzubringen, aber dies erzeugt keinen klickbaren Link, sondern nur eine Textinformation. Außerdem können Sie hier nicht die Adresse des Impressums eintragen, da Google+ diesen Eintrag zur Verifizierung Ihrer Website verwendet:

Kopfbereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Ruft der Besucher Ihrer Google+ Seite jedoch den Infobereich auf, dann wird dieser Link klickbar. Das Impressum muss hier getrennt untergebracht werden und das mit sprechendem Direktlink, damit nicht noch weitere Zwischenklicks nötig werden. So erreichen Sie zwar nicht die geforderten zwei Klicks, aber wenigstens drei. Besser geht es derzeit leider nicht:

Infobereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Website und Impressum vom Twitter-Profil aus erreichbar machen

Bei Twitter gibt es nur ein Formularfeld für die Website, über das ein klickbarer Link erzeugt wird. Hier können Sie entweder den direkten Link zum Impressum eintragen oder den zu Ihrer Website. Den Direktlink zum Impressum können sie nämlich statt über das Formularfeld auch in der Bio unterbringen. Auch dort wird er klickbar und erfüllt somit die Zwei-Klick-Regel. Wichtig ist nur, dass er eindeutig identifizierbar ist (durch das Voranstellen von „Impressum:“)

Infobereich des Twitterprofils von schwindt-pr

Andere Social-Media-Präsenzen

Was andere Dienste als die großen Drei (Facebook, Google+ und Twitter) angeht, müssen Sie jeweils nachsehen, ob es nur eine Möglichkeit gibt, eine Webadresse einzutragen, die klickbar wird, oder mehrere.

Als weitere Beispiele seien hier noch Instagram und Xing genannt:

Instagram

Dort gibt es nur eine Möglichkeit, einen klickbaren Link zu erzeugen. Also sollten Sie dort den Direktlink zum Impressum eintragen:

Infobereich des Instagram-Profils von schwindt-pr

Sollte dieser Link nicht – wie im obigen Beispiel – sprechend sein (also „…/impressum“ heißen), empfiehlt es sich, den Text darüber mit „Impressum:“ zu beenden.

Xing

Auf Xing gibt es kein Formularfeld für das Eintragen der Website, Sie haben aber die Möglichkeit via RSS-Impport Ihre Blogartikel in den Newsstream Ihrer Kontakte einzuspeisen. Für Das Impressum sieht Xing einen eigenen Bereich vor. Wie genau der Impressumseintrag auf ing funktioniert, habe ich bereits hier im Blog beschrieben.

Im nächsten Teil dieser Serie wird es um das richtige Weitersagen von Beiträgen innerhalb von Facebook und Co. gehen. Diese Beiträge können von Ihrer Website (Blog) kommen, oder auch innerhalb einer Plattform oder zwischen zwei verschiedenen Social-Web-Diensten geteilt werden. Alle Teile dieser Serie erreichen Sie über die Liste am Anfang von Teil 1. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 3: Weitersagen erleichtern

In Teil 1 dieser Serie ging es um das gesamte Vernetzungsgeflecht von Website und Social Media, das in den darauf folgenden Teilen in die einzelnen Bestandteile zerlegt wird. So ging es in Teil 2 um die Verweise von der eigenen Website zu den dazugehörigen Social-Media-Präsenzen. Hier in Teil 3 soll nun gezeigt werden, wie Sie den Besuchern Ihrer Website das Weitersagen (Sharing) Ihrer Inhalte erleichtern und das Ergebnis nach Ihren Wünschen beeinflussen können.

Natürlich können Sie einen Webinhalt auch immer durch manuelles Kopieren von dessen Webadresse und Einfügen im Eingabefeld der Social-Media-Plattform Ihrer Wahl weitersagen. Weitaus weniger Aufwand ist es jedoch, wenn der betreffende Webinhalt bereits eigene Links oder Buttons dafür zur Verfügung stellt.

Sharing von Website zu Social Media

Weitersage-Buttons sind nicht dasselbe wie Verweise

click & tweet Immer wieder werden die Weitersage-Buttons (auch Sharebuttons genannt) mit den in Teil 2 genannten Verweisen auf die eigenen Social-Media-Präsenzen verwechselt. Das passiert vor allem dann, wenn sie in derselben Größe und demselben Layout verwendet werden. Zu diesem Thema gibt es hier bereits einen älteren Artikel von mir: Verweise und Sharebuttons sind nicht dasselbe!

Stellen Sie also sicher, dass Verweise und Sharebuttons …

  • nicht dieselbe Größe haben
  • nicht dasselbe Layout haben
  • so platziert sind, dass klar wird, was wozu dient: Verweise werden für gewöhnlich im Kopf oder Fuß der Website oder als Widget in der Sidebar platziert. Sharebuttons hingegen befinden sich in der Regel am Ende eines Beitrags oder eines Inhaltsbereichs. Manche Websites platzieren sie auch am Anfang von Artikeln oder als mitscrollende Leiste am Rand.In einer schematischen Zeichnung einer typischen Website sieht das so aus:
    Platzierung der verschiedenen Varianten von Sharebuttons und Verweisen in einer typischen Website

Es ist wichtig, dass die Weitersage-Buttons bei jedem einzelnen Artikel bzw. auf den gewünschten einzelnen Unterseiten Ihrer Website vorhanden sind. Am besten setzen Sie noch eine erläuternde Textzeile dazu. Ich verwende z.B. „Ich freue mich, wenn Sie diesen Beitrag weitersagen“. click & tweet

Woher die Weitersage-Buttons nehmen?

Je nachdem, welches Content Management System Sie für Ihre Website/Ihr Blog verwenden, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die Buttons fürs Weitersagen einzubauen.

Sharebuttons von Facebook und Co.

Die einzelnen Plattformen stellen verschiedene Codes zur Verfügung, mit denen Sie die Buttons zum Weitersagen in Ihre Website einfügen können. Sie finden sie unter:

Diese Codes müssen dann an passender Stelle im Quelltext Ihrer Website untergebracht werden.

Wer sich mit dem Coden auskennt, aber nicht diese Skripte verwenden will, kann die Buttons auch per Hand schreiben. Wie das geht, habe ich HIER bereits erklärt.

Plugins (WordPress und anderswo) click & tweet

Für weniger Fortgeschrittene gibt es in WordPress die Möglichkeit, Plugins zu nutzen. Davon gibt es viele verschiedene. Ich benutze hier derzeit die Sharing-Option des Plugins Jetpack, für die es verschiedene Layout-Varianten gibt. Es gibt aber auch noch andere Plugins, z.B. die von Shareaholic, Simple Share Buttons, oder Share this.

Share this oder Shareaholic bieten auch Lösungen außerhalb von WordPress an.

Optimierung des Weitersage-Ergebnisses

Welche Buttons Sie auch immer in Ihre Website einbauen – Ihre Arbeit ist damit noch nicht beendet. Jetzt geht es noch ans Optimieren Ihrer Weitersage-Ergebnisse. Dies ist vor allem für Facebook wichtig, wofür dort eigene tags (Codezeilen zur Ergänzung des Quelltexts der Website) zur Verfügung gestellt werden. Die beiden wichtigsten sind die für das Bild (wird auch von Google+ verstanden), das beim Weitersagen erscheinen soll, und für die Beschreibung der Website:

<meta property=“og:image“ content=“[URL des Bildes]“>
<meta property=“og:description“ content=“[Kurze Beschreibung der Website]“>

Diese tags müssen in den Header einer Website eingetragen werden. Das Ergebnis sieht bei mir dann zum Beipsiel so aus:

Metatag-ergebnis auf Facebook

Alle weiteren von Facebook zur Verfügung gestellten Tags finden Sie über https://developers.facebook.com/docs/web/webmasters/.

Wer sich mit Quelltext-Feinheiten nicht so auskennt, aber selbstgehostetes WordPress benutzt, für den gibt es auch hier Plugins wie z.B. den Facebook Thumb Fixer, die den Eintrag für das richtige Bild übernehmen.

Übrigens: Um zu überprüfen, ob die Optimierung funktioniert, können Sie die URL der betreffenden Seite durch den Facebook debugger überprüfen lassen.

Im nächsten Teil dieser Serie wechseln wir die Perspektive: Bislang ging es ja um die Verknüpfung von der Website hin zu Social Media. In Teil 4 widmen wir uns der Frage, wie in umgekehrter Richtung die einzelnen Social-Media-Präsenzen sinnvoll auf die Website verweisen können und müssen (Impressumspflicht!). Alle weiteren Teile dieser Serie finden Sie über die Liste in Teil 1. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 2: Außenposten von der Basis aus auffindbar machen

Nachdem ich im ersten Teil das Vernetzungsgeflecht von Website und Social Media bereits zusammengefasst dargestellt hatte, soll es in diesem und in den folgenden Teilen um die einzelnen Elemente dieser Vernetzung gehen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie von Ihrer Website als Basis Ihrer Online-Kommunikation auf deren Außenposten, Ihre Social-Media-Präsenzen verweisen können. Denn nur wer Ihre Präsenzen ohne großes Suchen findet, wird Fan oder Follower werden. Es geht also darum, Ihre Facebook- oder Google+ Seite, Ihren Twitter-Account oder sonstige Präsenzen im Social Web möglichst leicht auffindbar zu machen.

Platzierung der Verweise

Je nach Layout Ihrer Website haben Sie verschiedene Möglichkeiten, auf Ihre Social-Media-Präsenzen hinzuweisen. Aber egal an welcher Stelle auf der jeweiligen Unterseite (page) Ihrer Website Sie dies tun: Wichtig ist, dass Sie es auf jeder einzelnen page tun und das – soweit möglich – immer an derselben Stelle.

In einem klassischen Layout befinden sich diese Verweise entweder im Kopfbereich der Seite, oder in einem der ersten Widgets der Sidebar, oder im Fußbereich der Seite. Die Lösung im Fußbereich finde ich persönlich weniger optimal, da sie voraussetzt, dass der Besucher auch so weit scrollt. Manchmal lässt es sich aber nicht anders umsetzen, weil das Layout sonst gesprengt würde, oder gar nichts anderes zulässt.

Beispiel für die Platzierung im Kopfbereich: stadt-bremerhaven.de

stadt-bremmerhaven.de

Carsten Knobloch verwendet für sein Blog ein Layout, das oben rechts im Kopf genug Platz für die Verweise auf seine Social-Media-Präsenzen hat.

Beispiel für die Platzierung im ersten Widget der Sidebar: schwindt-pr.com

widget oben

 

Hier auf dieser Website sind die Verweise auf die Social-Media-Präsenzen von schwindt-pr im obersten Sidebar-Widget untergebracht. In der mobilen Ansicht rutscht die Sidebar dann in den Fuß.

Beispiel für die Platzierung im Fußbereich: christagoede.de

christagoede.de

 

Christa Goede verweist auf Ihre Seite im Fußbereich auf Ihre Präsenzen auf Facebook etc., auf meiner Website tue ich das auch, wenn auf den Seiten mit voller Inhaltsbreite im Layout keine Sidebar vorhanden ist.

Art der Verweise

Original-Icons

In den bisher gezeigten Beispielen wurden die von den einzelnen Plattformen zur Verfügung gestellten Icons für die Verweise genutzt. Es gibt zwar auch allerlei umgestaltete Bilddateien dafür im Netz, aber wenn es das Layout nicht zu sehr stört – oder anders vorgegeben ist (siehe weiter unten), dann sollten Sie besser die richtigen verwenden. Diese finden Sie für die großen Drei unter:

Diese Icons platzieren Sie an der gewünschten Stelle und verlinken Sie mit der Adresse der jeweiligen Präsenz.

Layoutspezifische Icons

Manche Layouts haben für die Verweise ins Social Web schon vorgefertigte Icons und Platzierungen eingebaut. Deren Nutzung bietet sich vor allem dann an, wenn die originalen Icons optisch stören würden oder wenn Sie nicht so versiert in HTML sind.

Beispiele für solche vorgegebenen Icons: futurebiz.de und schwindt-art.com

futurebiz.de

schwindt-art.com

Via Skript

Manche Plattformen bieten neben den reinen Icons auch Skripte an, über die ganze Boxen oder interaktive Buttons in die eigene Website eingebaut werden können. Diese haben jedoch oft den Nachteil, dass sie deutschen Datenschutzgesetzen nicht genügen, weil sie auch Daten an die jeweilige Plattform weitergeben, wenn sie von den Besuchern der Website gar nicht angeklickt werden.

So können Sie zum Beispiel den Verweis auf Ihre Facebook-Seite statt per Icon mit einer sogenannten Like-Box und den auf Ihre Google+ Seite mit der Google+ Box umsetzen. Das sieht dann zum Beispiel so aus wie im Blog von viermalvier.at:

viermalvier.at

Diese Skripte finden Sie unter:

Für welche Lösung auch immer Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass diese Verweise leicht auffindbar und auf jeder einzelnen Seite (page) Ihrer Website vorhanden sind. Nur so ermöglichen Sie es den Besuchern, Ihre Präsenzen im Social Web zu finden, egal, wo sie in Ihre Website einsteigen.

Von der Webite auf Social-Media-Präsenzen verweisen

Über den Verweis zu Google+ können Sie übrigens auch Ihre authorship-Verknüpfung anlegen!

Im nächsten Teil dieser Serie wird es darum gehen, wie Sie den Besuchern Ihrer Website das Weitersagen (Sharing) Ihrer Inhalte in die einzelnen Social-Media-Plattformen erleichtern können. Eine Liste sämtlicher Teile der Serie finden Sie im ersten Teil. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.