Was ist was? Social Icons, Sharebuttons und optimiertes Sharing

Fragezeichen-Grafik

Ich hab zwar schon gefühlte 1000mal darüber gebloggt, aber die Missverständnisse halten sich. Selbst bei Leuten, die sowas beruflich können sollten, werden die Begriffe Social Icons, Sharebuttons und Optimierung fürs Sharing wild vermischt oder führen gar zu kompletten Fragezeichen. Daher hier nochmal kurz zusammengefasst, was diese drei Begriffe bezeichnen und was sie unterscheidet:

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Whatsapp zu Jetpack Sharebuttons hinzufügen

WhatsApp Sharing in Jetpack

Falls Sie mit WordPress bloggen, nutzen Sie vielleicht die Sharing-Option des Plugin-Pakets Jetpack. Die Dienste, die Sie damit zum Weitersagen Ihrer Inhalte anbieten können, sind zunächst die üblichen: Facebook, Twitter, Google+, Mail und (ja, das gibt’s immer noch:) Drucken. Hinzu kommen Tumblr und LinkedIn sowie die hierzulande weniger genutzen Netzwerke Pocket, Stumbelupon und Reddit. Was bislang leider fehlt, ist eine Option für das mobile Weitersagen via WhatsApp.

Deshalb hat Valerio Souza ein eigenes Plugin geschrieben, das Jetpack mobil um einen WhatsApp-Button erweitert. Sie finden es unter https://wordpress.org/support/view/plugin-reviews/whatsapp-jetpack-button oder unter WhatsApp Sharing Button for Jetpack im Plugin-Verzeichnis im Backend Ihres WordPress-Blogs.

Titelbild der Pluginseite WhatsApp Sharing Button for Jetpack

Sobald sie das Plugin installiert und aktiviert haben, können Sie, wie bereits von Jetpack gewohnt, über Einstellungen > Sharing > Teilen-Schaltflächen einen WhatsApp-Button zu den schon vorhandenen hinzufügen:

sharing

Der grüne WhatsApp-Button erscheint auf der Website nachher natürlich nur in der mobilen Ansicht, also via Smartphone, Tablet etc., wo WhatsApp auch genutzt werden kann:

Mobile ansicht der Sharebuttons inklusive WhatsApp

In der Desktop-Ansicht bleibt alles beim Alten:

Desktop-Ansicht der Sharebuttons ohne WhatsApp

Die Installation ist kinderleicht und der Button funktioniert einwandfrei. Das sieht dann z.B. so aus:

Screenshot eines per Whatsapp weitergesagten Artikels (Überschrift und Link)

Update: Offenbar hat das Plugin Probleme in Verbindung mit W3 Total Cache… 🙁

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 3: Weitersagen erleichtern

In Teil 1 dieser Serie ging es um das gesamte Vernetzungsgeflecht von Website und Social Media, das in den darauf folgenden Teilen in die einzelnen Bestandteile zerlegt wird. So ging es in Teil 2 um die Verweise von der eigenen Website zu den dazugehörigen Social-Media-Präsenzen. Hier in Teil 3 soll nun gezeigt werden, wie Sie den Besuchern Ihrer Website das Weitersagen (Sharing) Ihrer Inhalte erleichtern und das Ergebnis nach Ihren Wünschen beeinflussen können.

Natürlich können Sie einen Webinhalt auch immer durch manuelles Kopieren von dessen Webadresse und Einfügen im Eingabefeld der Social-Media-Plattform Ihrer Wahl weitersagen. Weitaus weniger Aufwand ist es jedoch, wenn der betreffende Webinhalt bereits eigene Links oder Buttons dafür zur Verfügung stellt.

Sharing von Website zu Social Media

Weitersage-Buttons sind nicht dasselbe wie Verweise

click & tweet Immer wieder werden die Weitersage-Buttons (auch Sharebuttons genannt) mit den in Teil 2 genannten Verweisen auf die eigenen Social-Media-Präsenzen verwechselt. Das passiert vor allem dann, wenn sie in derselben Größe und demselben Layout verwendet werden. Zu diesem Thema gibt es hier bereits einen älteren Artikel von mir: Verweise und Sharebuttons sind nicht dasselbe!

Stellen Sie also sicher, dass Verweise und Sharebuttons …

  • nicht dieselbe Größe haben
  • nicht dasselbe Layout haben
  • so platziert sind, dass klar wird, was wozu dient: Verweise werden für gewöhnlich im Kopf oder Fuß der Website oder als Widget in der Sidebar platziert. Sharebuttons hingegen befinden sich in der Regel am Ende eines Beitrags oder eines Inhaltsbereichs. Manche Websites platzieren sie auch am Anfang von Artikeln oder als mitscrollende Leiste am Rand.In einer schematischen Zeichnung einer typischen Website sieht das so aus:
    Platzierung der verschiedenen Varianten von Sharebuttons und Verweisen in einer typischen Website

Es ist wichtig, dass die Weitersage-Buttons bei jedem einzelnen Artikel bzw. auf den gewünschten einzelnen Unterseiten Ihrer Website vorhanden sind. Am besten setzen Sie noch eine erläuternde Textzeile dazu. Ich verwende z.B. „Ich freue mich, wenn Sie diesen Beitrag weitersagen“. click & tweet

Woher die Weitersage-Buttons nehmen?

Je nachdem, welches Content Management System Sie für Ihre Website/Ihr Blog verwenden, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die Buttons fürs Weitersagen einzubauen.

Sharebuttons von Facebook und Co.

Die einzelnen Plattformen stellen verschiedene Codes zur Verfügung, mit denen Sie die Buttons zum Weitersagen in Ihre Website einfügen können. Sie finden sie unter:

Diese Codes müssen dann an passender Stelle im Quelltext Ihrer Website untergebracht werden.

Wer sich mit dem Coden auskennt, aber nicht diese Skripte verwenden will, kann die Buttons auch per Hand schreiben. Wie das geht, habe ich HIER bereits erklärt.

Plugins (WordPress und anderswo) click & tweet

Für weniger Fortgeschrittene gibt es in WordPress die Möglichkeit, Plugins zu nutzen. Davon gibt es viele verschiedene. Ich benutze hier derzeit die Sharing-Option des Plugins Jetpack, für die es verschiedene Layout-Varianten gibt. Es gibt aber auch noch andere Plugins, z.B. die von Shareaholic, Simple Share Buttons, oder Share this.

Share this oder Shareaholic bieten auch Lösungen außerhalb von WordPress an.

Optimierung des Weitersage-Ergebnisses

Welche Buttons Sie auch immer in Ihre Website einbauen – Ihre Arbeit ist damit noch nicht beendet. Jetzt geht es noch ans Optimieren Ihrer Weitersage-Ergebnisse. Dies ist vor allem für Facebook wichtig, wofür dort eigene tags (Codezeilen zur Ergänzung des Quelltexts der Website) zur Verfügung gestellt werden. Die beiden wichtigsten sind die für das Bild (wird auch von Google+ verstanden), das beim Weitersagen erscheinen soll, und für die Beschreibung der Website:

<meta property=“og:image“ content=“[URL des Bildes]“>
<meta property=“og:description“ content=“[Kurze Beschreibung der Website]“>

Diese tags müssen in den Header einer Website eingetragen werden. Das Ergebnis sieht bei mir dann zum Beipsiel so aus:

Metatag-ergebnis auf Facebook

Alle weiteren von Facebook zur Verfügung gestellten Tags finden Sie über https://developers.facebook.com/docs/web/webmasters/.

Wer sich mit Quelltext-Feinheiten nicht so auskennt, aber selbstgehostetes WordPress benutzt, für den gibt es auch hier Plugins wie z.B. den Facebook Thumb Fixer, die den Eintrag für das richtige Bild übernehmen.

Übrigens: Um zu überprüfen, ob die Optimierung funktioniert, können Sie die URL der betreffenden Seite durch den Facebook debugger überprüfen lassen.

Im nächsten Teil dieser Serie wechseln wir die Perspektive: Bislang ging es ja um die Verknüpfung von der Website hin zu Social Media. In Teil 4 widmen wir uns der Frage, wie in umgekehrter Richtung die einzelnen Social-Media-Präsenzen sinnvoll auf die Website verweisen können und müssen (Impressumspflicht!). Alle weiteren Teile dieser Serie finden Sie über die Liste in Teil 1. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Warum ich fürs Weitersagen nach Facebook den Sharebutton vorziehe

Wenn es rein um die Weitersagefunktion ohne erweiterte Funktionen geht, erschließt sich mir bis heute nicht, warum ich dafür den Likebutton anbieten sollte. Okay, der postet ein „empfiehlt“ oder „gefällt“ zu dem weitergesagten Link. Aber achtet da jemand drauf? Geht es nicht mehr um den Anhang, also die Bild- und Artikelvorschau?

Wer einen versierten Facebook-Entwickler hat, der kann mit dem Likebutton natürlich unglaubliche Sachen machen. Aber Ottonormal-Websitebetreiber hat von solchen erweiterten Funktionen doch keine Ahnung. Dem geht es erst mal ums reine Weitersagen.  Und genau was das angeht, hat der Likebutton für mich zwei entscheidende Nachteile:
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Verweise und Sharebuttons sind nicht dasselbe

Was für Kommunikationsprofis selbstverständlich ist, erschließt sich dem Laien nicht immer auf den ersten Blick. So werde ich zum Beispiel regelmäßig gefragt, wo der Unterschied zwischen den Links zu Facebook und Co. die üblicherweise oben rechts auf einer Website gegeben werden, und denen unter einem Blogpost auf derselben Website besteht.

Diese Frage kann freilich nur stellen, wer diese Buttons noch nie angeklickt hat. Wenn ich dann zum Ausprobieren anrege, erschließt sich der Unterschied meist sofort:
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Experiment: Geht’s auch ohne Social Plugins? – Updated

Die Diskussion um die Forderungen des schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten erinnerte mich daran,  dass ich kürzlich in einer Umfrage unter meinen Fans darum gebeten hatte, mir zu sagen, wie sie denn zu mir gefunden haben. Ergebnis: die meisten sind durch persönliche Empfehlung oder Suchmaschine bei mir gelandet (und nicht über ein Social Plugin):

Die Insights zu meiner Like-Box bestätigten, dass diese kaum genutzt wurde. Daher habe ich mich gefragt:

Brauche ich Facebooks Social Plugins überhaupt?
Oder ließe sich das auch anders lösen?

Also habe ich die Like-Box der Fanseite von schwindt-pr von meinem Webauftritt entfernt. Den statischen Link zur Fanseite gab es ja vorher schon. Das WordPress-Plugin für dynamische Sharebuttons (ich habe auch vorher keinen Likebutton verwendet, weil der weniger Optionen hat) habe ich außerdem durch handcodierte statische Sharebuttons ersetzt. Damit findet keine Datenübertragung statt, wenn Sie den Button nicht aktiv anklicken.

Das heißt: man kann weiterhin meine Beiträge nach Facebook weitersagen und den Weg zu meiner Fanseite finden. Nur eben ohne Facebooks Social Plugins.

Ich nehme mal scharf an, dass sich dadurch am Feedback nichts ändern wird (zumal ich ja vorher auch schon den Sharebutton – und nicht den Likebutton – verwendet hatte, weil der einfach mehr kann).

Mal schauen 🙂

UPDATE 9.9.2011: Bislang hat sich am Feedback nichts geändert, ich vermisse also weder Like-Box noch Like-Button.

UPDATE 14.12.2011: immer noch genauso 🙂

UPDATE Ende 2012: vermisse sie immer noch nicht und das wird wohl so bleiben 😉

UPDATE August 2013: Yep! 🙂

PS.

Für alle selbsthostenden WordPress-Nutzer hier noch der für WordPress angepasste Code (einzufügen in die index.php und die single.php – Danke, Alex!):

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