Blogartikel nach Facebook autoposten – Alternativen zu RSS Graffiti und Co.

Zu Facebook autoposten

Da mich immer mehr Leser darauf ansprechen, dass die App RSS Graffiti auf ihrer Facebook-Seite nicht mehr zu funktionieren scheint, möchte ich auch hier im Blog mögliche Alternativen aufzeigen. Wer die App nur dazu nutzt, einen RSS-Feed (Blogartikel o.ä.) als Reiter auf seiner Seite darzustellen, sollte sich ohnehin davon verabschieden. Denn diese Reiter werden über kurz oder lang mangels Nutzung sicher abgeschafft. Wer sie jedoch nutzt, um seine Beiträge automatisch in die Chronik seiner Seite posten zu lassen, für den gibt es verschiedene Alternativen, von denen ich hier zwei zeigen möchte:

Für WordPress-Nutzer: Jetpack

Wer sein Blog via WordPress betreibt, kann das Autoposten ganz einfach über die Sharing-Funktion von Jetpack einrichten. Für Selbsthoster muss dazu das Jetpack-Plugin installiert und aktiviert werden. Für wordpress.com-Nutzer ist es bereits eingebaut.

Unter Einstellungen > Sharing finden Sie die Möglichkeit, Ihr Blog mit verschiedenen Diensten zu verbinden:

Mit Facebook verbinden

Wenn Sie die Verbindung mit der gewünschten Seite (geht übrigens auch mit Profilen) einstellen, können Sie auch wählen, ob die Option nur Ihnen oder allen Nutzern Ihres Blogs zugänglich gemacht werden soll.

Nach dem Einrichten finden Sie beim Artikelschreiben künftig rechts vom Texteditor im Veröffentlichen-Kästchen den Vermerk Publiziere: Facebook: [Ihre Seite]. Wenn Sie nichts weiter machen, wird beim normalen Veröffentlichen des Blogartikels einfach die Überschrift und der Link zum Artikel automatisch auf Facebook gepostet. Wenn Sie aber auf den Link Details bearbeiten unter diesem Vermerk klicken, können Sie noch einen eigenen einleitenden Text hinzufügen.

Wenn Sie einmal einen Artikel nicht autoposten möchten, können Sie dort auch einfach vor dem Veröffentlichen das Häkchen bei der Präsenz, auf der nicht gepostet werden soll, rausnehmen.

Häkchen entfernt bei Details bearbeiten

Für alle: ifttt

Ob nun WordPress oder nicht, es gibt auch eine Alternative, die für jeden nutzbar ist, nämlich die über den Alleskönner ifttt. Was Sie mit diesem Dienst alles machen können, hatte ich schon in einem früheren Blogartikel beschrieben. Und so hilft uns ifttt auch in Sachen Autoposten nach Facebook:

Falls Sie noch keinen Account auf ifttt.com haben, registrieren Sie sich zunächst mal. Dann erstellen Sie ein Rezept mit dem Trigger RSS-Feed und dem Ziel Facebook Pages mit der Präzisierung Create a link post:

if rss feed then post to facebook page

Der Nachteil hierbei ist, dass man unter Message nur einen bei jeder Veröffentlichung zu verwendenden indiviuellen Text zum Link setzen kann. Um dabei zumindest die jeweilige Artikelüberschrift einzufügen, geben Sie {{FeedTitle}} bei Message ein.

Ist Autoposten überhaupt sinnvoll?

Natürlich stellt sich der Frage, ob man überhaupt automatisch posten sollte, oder nicht lieber die eine Minute investieren, das auf Facebook direkt und per Hand umzusetzen. Ich selbst nutze nur die erstgenannte Sharing-Option, aber nicht für Facebook, sondern für Twitter. Alles andere wird per Hand direkt gepostet oder via Buffer vorgeplant und soweit möglich individuell angetextet.

Auf meiner Facebookseite ist noch die App NetworkedBlogs aktiv, allerdings nicht zum Autoposten in die Chronik, sondern für die Darstellung als Reiter. Dies allerdings wirklich nur noch zu Demo-Zwecken. Genutzt wird dieser Reiter so gut wie nie.

Wie halten Sie es mit dem Autoposten nach Facebook oder generell?

Feeds darstellen und Widgets bauen mit netvibes

Ein Service, den ich erst kürzlich entdeckt habe, ist netvibes. Unter dem Slogan „(re)mix the web“ erklärt netvibes seinen Sinn und Zweck wie folgt:

„Netvibes ist ein kostenloser Internetservice, der Ihre Lieblingsmedien und -services zusammenbringt. Alles, was Ihnen wichtig ist — Blogs, News, Wetter, Videos, Fotos, Soziale Netzwerke, Email und vieles mehr — ist immer auf dem neuesten Stand, wenn Sie Ihre Seite besuchen.“

Mit netvibes lassen sich öffentliche und private Seiten erstellen, über die man Feeds von anderen Services importieren kann. Ob Blog, Twitter, oder YouTube – für alles gibt es ein Widget, das man individuell einrichten kann.

Dadurch kann man seine netvibes-Seite(n) z.B. wie einen (öffentlichen oder privaten) Feedreader nutzen, über den man eigene oder fremde Feeds sammelt. Oder man benutzt diesen Service, um eigene Feeds für andere gesammelt darzustellen. So habe ich es jetzt mal testweise für schwindt-pr gemacht:

netvibes_schwindtpr
Netvibes-Seite für schwindt-pr

Wenn man als admin der Seite eingeloggt ist, lässt sich das Erscheinungsbild der Seite über den Link „Einstellungen“ oben rechts im dunklen Balken anpassen. Die Farben der Widget-Balken lassen sich über den kleinen Pfeil im jeweligen Widget oben rechts verändern:

editwidgets

Von dort aus lassen sich die Widgets auch bewegen. Man kann sie aber auch bequem per drag&drop verschieben.

Was sehr praktisch an netvibes ist: die einzelnen Widgets verfügen (über den Link „Share“ in der jeweils rechten oberen Ecke eines Widgets) über verschiedene Funktionen, mit denen sich der Inhalt des einzelnen Widgets nicht nur weitersagen lässt, sondern sich das jeweilige Widget sowohl außerhalb von netvibes verwenden oder innerhalb von netvibes übernehmen lässt! Klickt man also auf „Share“, gelangt man zu einem Fenster wie diesem:

netvibes_share
Share-Optionen meines Blog-Widgets

Wählt man „Ausserhalb Netvibes installieren“ erhält man (auch als nicht eingeloggter User!) folgende Optionen:

share_ausserhalb

Über „Auf anderen Seiten installieren“ > „Blog“ gelangt man zu folgender Seite:

widget_creator

 

Hier kann man sein Widget (wenn auch nicht völlig) individuell gestalten und sich auch als Vorschau (rechts) anzeigen lassen. Unter „Grab the widget code below“ wird dann der Javascript-Code zur Verfügung gestellt, den man auf seiner Website oder seinem Blog einbinden kann (Achtung wordpress.com-Nutzer: wordpress.com akzeptiert kein Javaskript!).

Natürlich besteht auch bei netvibes die Möglichkeit sich plattform-intern zu vernetzen.

Aus dem Urlaub zurück

Hier bin ich wieder ganz offiziell zurück im Dienst. Trotz blogfreien drei Wochen blieb die Aufmerksamkeit für meine bisher erschienen Artikel – besonders natürlich für die Facebook-Serie – weiter hoch. Vielen Dank dafür! 🙂

Dank mehrerer Empfehlungen, die während des Urlaubs für mein eBook „Einführung in die Grundlagen von Facebook“ veröffentlicht wurden, stieg die Downloadzahl inzwischen auf über 2000! Auch dafür Dankschön! 🙂

Da Facebook mehrere Veränderungen in Sachen Postfach und Privatsphäre-Einstellungen angekündigt hat, werde ich das eBook sicher noch das ein oder andere Mal auf den neuesten Stand bringen müssen. Natürlich werde ich auch hier im Blog berichten!

Sollte sich ein interessierter Verlag finden, der eine erweiterte Version des eBooks als Print-Ausgabe herausgeben möchte, wäre ich übrigens inzwischen nicht mehr abgeneigt. 😉

Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die Fan der Facebook-Fanseite von schwindt-prgeworden sind, und es mir so ermöglicht haben, eine Namensadresse für die Seite zu bekommen! So erreichen Sie die Fanseite nun auch unter http://www.facebook.com/schwindtpr.

Interessante Nachrichten während meines Urlaubs

Eine spannende Nachricht, die mich im Urlaub erreichte, war: Facebook hat Friendfeed gekauft. Wir dürfen gespannt sein, welche Folgen das für die Services der beiden Plattformen haben wird. Denkbar wäre da ja einiges. Ich würde mir v.a. wünschen, dass Facebook-Fanseiten endlich ein eigenes RSS anbieten, das man in sein Friendfeed aufnehmen kann, und dass sich Friendfeed in Facebook-Fanseiten genauso wie bisher schon in Profile einbinden lässt. Vorausgesetzt natürlich, dass Facebook Friendfeed als externen Service beibehält.

Und noch eine Kaufnachricht: Myspace hat iLike erworben, einen Service zum Teilen von Musik, der u.a. sehr stark bei Myspace-Konkurrent Facebook genutzt wird!  🙂

Los geht’s!

Und nun also wieder ran an die Arbeit! Es warten einige spannende alte und neue Projekte auf mich!

Sollten Sie an meiner Arbeit interessiert sein, melden Sie sich bei mir! Eine Liste meiner Service finden Sie unter http://www.schwindt-pr.com/agentur.html#services. Ich freue mich auf Ihre Nachricht! 🙂

Ein Blog abonnieren oder was ist RSS?

Immer wieder höre ich, dass jemand einen Blogartikel von mir „verpasst“ hat, weil er/sie „an dem Tag nicht auf dem Blog war“. Meistens werde ich dann gebeten, den Link zum Blogpost nochmal per Mail zu schicken, was ich natürlich auch tue. Aber so war das mit den Blogs eigentlich nicht gedacht. Per RSS lässt sich ein Blog abonnieren, so dass man ganz automatisch über neue Artikel informiert wird. Aber wie geht das?

Was ist RSS bzw. ein RSS-Feed?

RSS ist eine Technik, mit deren Hilfe man sogenannte RSS-Feeds abonnieren kann. Ein RSS-Feed ist nichts anderes als die rückwärts chronologisch geordnete Liste der Artikel in einem Blog (oder einer Website). Wer dieses RSS-Feed abonniert hat, wird jedes Mal, wenn ein neuer Artikel erscheint, auf die Weise benachrichtigt, die er/sie für dieses Abonnement eingestellt hat. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.

RSS wird meist gekennzeichnet durch dieses Symbol: rss_neu

RSS-Feeds können auf verschiedene Weise abonniert werden. In meinen Blogs haben Sie die Wahl zwischen RSS für Feedreader oder RSS für Mail:

feeds

RSS-Feed per Feedreader abonnieren

Ein Feedreader ist ein Programm, über das Sie RSS abonnieren und verwalten können. Es gibt viele verschiedene Feedreader, z.B. den Google-Reader, oder auch solche, die bereits in manchen Browsern (z.B. Opera) enthalten sind. Einen Feedreader zu benutzen macht dann Sinn, wenn Sie mehrere RSS-Feeds abonnieren wollen.

Wenn Sie in diesem Blog auf „RSS abonnieren – per Feedreader“ klicken, gelangen Sie zu einer Seite, über die Sie auswählen können, in welchem Feedreader dieses Abonnement hinzugefügt werden soll.

RSS-Feed per Mail abonnieren

Manche Blogs und Websites bieten auch RSS per Mail an. In diesem Fall brauchen Sie keinen Feedreader, sondern Sie werden durch eine E-Mail darüber informiert, dass ein neuer Artikel existiert, und bekommen einen Link dorthin geschickt.

Wenn Sie in diesem Blog „RSS abonnieren – per E-Mail“ anklicken, gelangen Sie zu folgendem Formular:

blogaboWenn Sie hier Ihre E-Mail-Adresse eintragen und auf Absenden klicken, erhalten sie eine Bestätigungsmail, über die Sie uach noch weitere Einstellungen vornehmen können (z.B. wenn Sie nicht alle Artikel, sondern nur die einer bestimmten Kategorie abonnieren wollen). Falls Sie die Bestätigungsmail übrigens nicht im regulären Posteingang finden, überprüfen Sie Ihren Spamordner.

Abo beenden

Natürlich können Sie das Abonnement eines RSS-Feeds auch jederzeit wieder beenden.Dazu brauchen Sie das betreffende RSS-Feed nur aus Ihrem Feedreader zu löschen oder den entsprechenden Link am ende einer der E-Mails anklicken.

Ich würde mich freuen, wenn Ihnen dieses Blogpost weitergeholfen hat und Sie jetzt das RSS-Feed dieses Blogs abonnieren! 😉 Dazu brauchen Sie nur den passenden Link oben rechts in diesem Blog anzuklicken.

Wenn Sie noch Fragen dazu haben, hinterlassen Sie mir doch einfach einen Kommentar.