Das neue RebelMouse – Erst mal nur was für die Großen?

RebelMouse

Als ich die Ankündigung von RebelMouse bekam, dass sie ihren kostenlosen Service zum 1. Sepember 2016 einstellen und statt dessen nur noch drei Bezahlprodukte anbieten werden, fand ich das – wie einige andere – nicht lustig. Ich hatte über längere Zeit meine Social-Media-Beiträge über eine RebelMouse-Seite aggregiert und diese auf meiner Website als kleinen Newsroom eingebettet. Über dieselbe Funktion hatte ich auch einem iBook zu einer besonderen interaktiven Seite verholfen. Da ich mit den Gründern von RebelMouse seit Anfang ihres Unternehmens in Kontakt stehe und sie auch schon zweimal hier interviewt habe (2012, 2014), bat ich nun also wieder um ein Gespräch, das in englischer Sprache unter http://www.schwindt-pr.com/2016/09/14/rebelmouse-megan-berry/ nachgelesen werden kann. Da viele meine Leser nicht so gut Englisch verstehen, oder einfach nicht so genau in der technischen Materie drin stecken, fasse ich hier das Wichtigste nochmal auf Deutsch zusammen und ziehe ein erstes Fazit:

Wie sich RebelMouse entwickelt hat

Für das Interview habe ich die bisherige Entwicklung in drei Grafiken visualisiert:

  1. RebelMouse in der Anfangsversion als Aggregator für Social Media, wobei die RebelMouse-Seite auch in die eigene Website eingebettet werden konnte:
    REbelMouse aggregating Posts from Social Media to an embeddable page
  2. RebelMouse in der erweiterten Version, mit Editor im Backend und der Option für verschiedene Tabs auf der RebelMouse-Seite, alles weiterhin auf der eigenen Website einbettbar:
    RebelMouse aggregating Social Media posts to an embeddable page plus editor and tabs
  3. RebelMouse als share-optimiertes Content Management System (gab es zunächst auch parallel zu dem oben):
    RebelMouse as CMS with sharing to Social Media

Das Ganze hat sich also weg vom Aggregieren hin zum Publizieren entwickelt.

Welche Modelle es jetzt gibt

Die drei neuen Bezahlprodukte sind:

rebelmouse_sharing

  1. Rebel Discovery: Ein Tool, das Influencer (derzeit auf Facebook und Twitter, weitere Plattformen kommen) anhand Schlagworten und früherem Sharing identifiziert. Diese soll man dann per Mail oder Privatnachricht auf der jeweiligen Plattform kontaktieren und um Sharing des entsprechenden Beitrags bitten – ein System, das ich in Deutschland für derzeit nicht umsetzbar halte. Für die geteilten Beiträge gibt es dann in RebelMouse Statistiken, so dass man sehen kann, wer wie reagiert hat und ob es sich lohnt, mit demjenigen weiterzuarbeiten.
  2. Rebel Runner: Das RebelMouse Distributed Content Management System, cloudbasiert und von allen Seiten Sharing-optimiert, d.h. es hat all das, was man sich z.B. bei WordPress dazu installieren oder coden muss, schon eingebaut. Dazu gehört die Anbindung an Instant Articles, Google AMP, Twitter Cards, Sharepotimierung (Bildgrößen, Überschriften etc. – und das in einem selbstlernenden System), responsive Sharebuttons (wer von Pinterest kommt, bekommt den Button zuerst angezeigt usw.) und optimale Voraussetzungen fürs Einbetten von Social Media Content. Die Website kann per Drag&Drop zusammengebaut werden. Rebel Disocovery ist inklusive.
  3. Rebel Roar: Die Premium-Variante von RebelRunner, ebenfalls mit RebelDiscovery inklusive.

Was kostet das?

Zur Preisfrage hieß es, dass RebelMouse sich nun auf Unternehmen konzentriere und da sei es üblich, dass keine Preise gelistet werden, weil es viele verschiedene Einzeloptionen gibt, die der Kunde haben möchte, und  die könne man nciht alle einzeln beziffern. Es werde aber später vielleicht feste Optionen geben, für die man dann auch Preise auf die Website schreiben kann. Aber soweit sei man eben noch nicht.

Warum das Umdenken?

Das Nutzerverhalten im Web verändert sich stetig, und in den USA mag man da auch schon um einiges weiter sein als hierzulande. Fakt ist, dass bei denen, die auch einen regelmäßig aktualisierten Newsbereich mit einzeln weitersagbaren Beiträgen (Blog) haben, die Startseite der Website als Einstiegsseite ausgedient hat. Daran ändert auch ein Magazinlayout auf der Startseite nichts. Denn die Einstiegsseite und das, was über Sharing weitergesagt wird, ist in der Regel ein einzelner Beitrag. Und dieser wechselt je nach gerade aktuellem Thema und muss jeweils fürs Sharing optimiert werden.

Ob und von wem ein Beitrag geteilt wird, unterliegt laut Megan Berry aber bisher der „post and pray“-Mentalität. Das heißt: Man veröffentlicht einen Beitrag, teilt ihn in die eigenen Präsenzen und hofft, dass er Resonanz bekommt. Hier soll das Discovery Tool ansetzen. Ob das hierzulande funktioniert, wage ich derzeit zu bezweifeln…

Das zweite Argument lautet, dass man normalerweise viel Aufwand, Zeit und Kosten investieren muss, um eine Website zu bekommen, die das alles kann, was eine mit RebelMouse von Anfang an kann. Beispiel WordPress: Man muss das CMS auf seinem Webspace installieren, ein geeignetes Theme finden und anpassen oder selbst entwickeln, passende Plugins finden und/oder selbst entwickeln, um all die o.g. zusätzlichen Funktionen hinsichtlich des Sharings hinzuzufügen und das Ganze ständig selbst update halten. Nachteil: Ich gebe die Kontrolle ab und bin ganz von RebelMouse abhängig. Vorteil: Ich habe deutlich weniger Arbeit und es geht schneller.

Wer nutzt das schon?

Mein Fazit

Es ist schade, aber verständlich, dass RebelMouse sich auf sein Content Management System und den neuen Dreh mit dem Influencer Relationship Management konzentrieren möchte. Aus rein technischer Sicht klingt das alles spannend. Aber ob das mit deutschem Datenschutzrecht und deutschen Nutzergewohnheiten kompatibel ist, weiß ich nicht. So oder so ist das im Moment nur was für große News-Seiten, bei denen der Traffic hauptsächlich übers Sharing reinkommt und nicht direkt oder über Suchmaschine. Bleibt abzuwarten, wie sich RebelMouse weiter entwickelt. Wir sprechen uns dann spätestens 2018 wieder. 😉

 

Why the new RebelMouse? – A conversation with Megan Berry

RebelMouse

I’ve been watching the progress of RebelMouse since its beginning and it has become a kind of tradition for me to talk to its founders every two years in order to discuss the changes the platform has made since the last time we spoke. So when RebelMouse announced they’d shut down the free version of their product it was time for me to get another interview. This time, Megan Berry has answered my questions. 
(Eine deutsche Zusammenfassung können Sie unter http://www.schwindt-pr.com/2016/09/14/das-neue-rebelmouse/ nachlesen.)

Annette SchwindtIn its first version Rebelmouse could be used as an aggregator for postings coming from social media or RSS. The Rebelmouse page was customizable and could be embedded on a website. In addition to that, one could publish posts directly on the Rebelmouse page and distribute them to social media from there. This part has evolved to become an own kind of CMS to run a whole domain or subdomain.

When I interviewed Paul for the first time in 2012 he said that those „embeds will always be free“. But recently you’ve announced that the free version will be shut down in September 2016. So all those who have been using Rebelmouse as a social media newsroom on just one page of their website won’t be able to do that anymore. Instead you encourage them to get one of the following three new paid versions:

  1. Rebel Discovery
  2. Rebel Runner
  3. Rebel Roar

The three new RebelMouse products

As far as I understand, Rebel Runner is the above said CMS that is pre-wired for sharing on social media. And if I get it right, then Rebel Roar is a kind of premium version of that. But Rebel Discovery is explained as something to plug in to my existing CMS. What exactly does that mean and how does it work?

Megan BerryHey Annette, great to hear from you! Honestly it was a very hard decision for us to shut down the free product. These were our early users (like you 🙂 ) who believed in us before anyone else and as you mentioned, in 2012 we didn’t foresee that we would ever remove our free offering. But startups have to evolve to survive and as the company grew and we continued on our mission we realized the biggest opportunity and market fit for us was with enterprise companies who wanted a partner who could really provide power tools that helped them do well on the social web. As a startup focus is incredibly important for us and we realized that we couldn’t keep up the free product to a quality level while focusing on our core enterprise products.

Our core product is what we call a Distributed CMS (or DCMS for short).  It’s what’s driving sites like thedodo.com, hub.united.com and seeker.com (a Discovery Networks site).  That would be a replacement for solutions like WordPress VIP or Drupal.

Built into the DCMS, though, is Rebel Discovery, a plugin that can be used with any CMS. Rebel Discovery is a Social Media Optimization tool that allows you to find and develop relationships with influencers on Facebook and Twitter. Think of it as a CRM for Social Media.  

What we’re trying to eliminate is the ‚post and pray‘ mentality with social media publishing. Instead of hoping a post hits that viral inflection point naturally, we’re giving publishers the ability to take control and hack virality through relationship building. This is how thedodo.com gets engagement rates over 100% regularly. Companies that do this the best are the ones that are going to survive all of the algo changes at Facebook and any other social network.

Annette SchwindtI’m sure people appreciate your hesitation about taking away the free embeddable feature. I think if there were another service out there that could replace the aggregator function (like friendfeed had done many years ago and then was deprecated too) people would take it easier. But I don’t know of any other that could provide the same features. Do you?

As for the changes RebelMouse went through: Do I get it right in visualizing it as follows:

1) You started with aggregation from social media (black arrows) to a single page that could be embedded on a website:

REbelMouse aggregating Posts from Social Media to an embeddable page 2) Then you added an editor to the backend in order to also publish to social media (red arrows) and you added tabs for different kinds of content to the RM page that was still embeddable to a website:

RebelMouse aggregating Social Media posts to an embeddable page plus editor and tabs3) Finally you took away the free aggregating part in order to focus on the publishing which then of course should come from the website itself where RM is used as a CMS:

RebelMouse as CMS with sharing to Social MediaThis is only consequent in times where people usually get to a website from a link that has been shared somewhere on social media rather than visiting a website’s homepage and then clicking further through the navigation. Is the aggregation part still an option in the CMS though? Or has that gone completely?

As for the Discovery tool: it identifies influencers one can contact to ask them to share one’s content. Forgive my maybe silly question but influencer relations are a touchy subject over here. Many businesses haven’t got the hang of it yet and rather go for quantity than quality which means they’d spam you with requests you haven’t asked for. How would you advise people to best use this feature?

Megan BerryIn terms of other companies doing exactly the same thing as our previous product — I’m not sure — but I think you’ll see from the below why we don’t think the previous version of the product was as effective as wanted it to be

Those diagrams are great! I’m not as gifted doing them so I’m going to address in a slightly different way but I hope it makes sense. Let me know if not!

Our new CMS is more focused around what people actually *share* on social. Again and again we see that they don’t share front pages, they share articles. So the article is the new “front page” and, even if that front page is made up of social posts it’s less effective than a great article page. We never saw a tweet wall go viral — yes, someone might share it once, but the next person who saw it was even less likely to share it and it became very hard to build the organic traffic growth we were hoping to see. So our CMS focuses more around article pages (where most viral moments happen) but with these strong social components:

  • the ability to easily add social content INTO an article (i.e using social embeds as part of the content in your article) as a main focus
  • You can still aggregate content but we recommend that more as a little sidebar feature or similar rather than the main thing you’re doing since it’s not as likely for users to share this way
  • Our new discovery tool heightens the possibility of your articles being shared by sharing the right content with the right influencers. You may have just written a post about Rescue Dogs and our discovery tool can help you find relevant pages. Here’s a snapshot from our tool of that exact search:

    Screenshot RebelMouse DiscoveryThis tool can be used not just on articles on your website but also native social content like Facebook videos that you might want to promote

— Annotation: While Megan and I were having this conversation I got the chance to have a closer look inside the new features in a demo tour (thanks a lot again for that, Megan, Paul and Jeffrey!). —

Annette Schwindt I see, so Discovery is part of all three versions. It not only analyzes who might be likely to share my content (based on their previous relation to me and my tags) but also offers statistics on what effect those shares have so I can decide whether and how to grow my relation to the respective sharer from there. At the moment you offer these analytics for Facebook pages and Twitter, more platforms might be added later. This sounds really interesting but seen the fragile state that influencer relations are in over here in Germany I’m not sure this would work here (yet). We’d also have to struggle with German privacy restrictions when it comes to embedding but that’s another story.

As far as I can see the social pre-wiring and the ability to build a website by drag&drop (as Jeffrey explained in the tour he gave me) would be the main selling points here in Germany. This is of course easier as getting my own webspace, installing a CMS like WordPress, find a theme that works for me and then add all the share optimization with plugins and/or my own developer. The advantage of the WP solution though is that I’m in control of what happens with my website and I can change things anytime I like rather than depending on changes the platform comes up with.

Where would you see the difference between the RM solutions and other DCMS like for example squarespace? Why haven’t you made the pricing visible on the website? Is it because it is for big publishers only? Aren’t NGOs or smaller businesses interesting too?

Megan BerrySo glad you got the tour to understand things in-depth! The one thing I’d say is that our Discovery tool has the power to become a tool that eventually everyone doing social on a professional level needs just like Salesforce became a tool that almost every salesforce uses (or a tool just like it). Right now those who use social professionally have either an actual spreadsheet of contacts, a twitter list or a list in their head of the people they reach out to when they have certain types of information or updates. Sales teams used to keep their sales contacts in spreadsheet as well but eventually that slows you down and reduces the amount of information available to you. Discovery has the power to be THE CRM for Social and Sharing in a way I think the industry can get tremendous use out of.

Regarding the website itself — I would say while the drag and drop feature is interesting, much more interesting are the tools we have to help you distribute that content.

Just to name a few examples:

  • Our SEO tools like search discovery that improve your chances of being ranked higher on google
  • Our social discovery tools we’ve already discussed
  • Share bars that dynamically change based on the network you’re coming from. I.e. if you come from Pinterest, the pinterest button is shown first instead of the usual Facebook share. This has increases Pinterest shares for our clients
  • The ability to change the social descriptions and headlines shared to social and run A/B tests on them to ensure your post is being shared as much as possible
  • Facebook Instant Articles and Google AMP integration.  

The goal is to help you distribute your content as widely and as well as possible 🙂

Re pricing listed on the site — we are an enterprise-focused product right now and as such it’s quite common for pricing not to be listed on the site because there are a lot of custom options that a client might want and it’s easier to talk them through that and then price then to account for every possibility online. As we move forward we hope to be able to have easy self-serve options where pricing would, of course, be listed online but that’s not where we are quite yet 🙂

Annette SchwindtThank you for taking the time to explain the changes to me and to my readers. I’m looking forward to see how things develop with RebelMouse.

Megan BerryAbout Megan Berry:

Megan Berry is VP of Product at RebelMouse. She previously led community and marketing at Klout, after joining as their fourth employee. She has written about community, product and influence for Mashable, The Huffington Post, Amex OPEN Forum, and Brazen Careerist. Megan graduated from Stanford.

Disclaimer:
I’m not paid for this article but am merely interested in documenting the changes of the platform and follow up on my previous conversations with the RebelMouse team.

RebelMouse – das social CMS

Dieses Interview wurde zunächst im englischen Original veröffentlicht. Hier folgt die Übertragung ins Deutsche:

“More than an aggregator” lautete der Titel des ersten Interviews, das ich vor zwei Jahren mit dem Gründer und CEO von RebelMouse Paul Berry geführt  hatte. Seitdem ist viel passiert und so wurde es Zeit für ein Update!

Annette Schwindt: Als wir vor zwei Jahren unser erstes Gespräch geführt haben, war RebelMouse noch ganz am Anfang. Damals konnte man nur Beiträge von Twitter, Facebook und Instagram importieren. Aber seitdem sind viele neue Optionen eingeführt worden. Welche Import-Möglichkeiten gibt es heute?

Paul BerryPaul Berry: Die Inhalte können jetzt im Grunde von überall her nach RebelMouse hereingeholt werden. Das bedeutet LinkedIn, Tumblr, Pinterest, Youtube, Google+ aber auch direkt RSS Feeds und XML/JSON. Es gibt auch ein wirklich praktisches Bookmarklet, das sich die Nutzer einrichten können, um Inhalte zu RebelMouse hinzufügen zu können.

Es gibt aber auch mehr und mehr ausgefeilte Filter, um die Inhalte zu verteilen und zu den richtigen Freigaben weiterzuleiten, oder um bei Veröffentlichung einen Nutzer zu benachrichtigen und um Nutzungserlaubnis zu bitten.

Neben den Importfunktionen wurden auch viele andere Neuerungen eingeführt. Es gibt die Möglichkeit, sein Layout zu individualisieren, Reiter hinzuzufügen, Inhalte zu filtern sowie das Ganze in die eigene Website einzubetten, wie ich es auch gemacht habe, und ich kann die Statistiken meiner Seite überwachen. Welches sind Ihre Lieblingsfunktionen und warum?

Ich freue mich darüber, wie alles zusammen findet. Ein herausragender, hypereffizienter Veröffentlichungsdienst im Social Web zu sein, ist wirklich schwer. Viel schwerer als es sein sollte. Jeden Monat gelingt es uns besser, die einzelnen Teile zusammen zu bringen, um Inhalte reinzuholen, ihnen Traffic zu verschaffen und diesen Traffic in Community zu verwandeln.

Ich denke, neben Velocity Alerts und Tracking sind die Calls to action, die wir anbieten, um weiteres Sharing und Leute dazu zu bewegen, sich der Community anzuschließen, meine Lieblingsfunktion.

Screenshot of the website thedodo.com

Ich mag ja die mobile App besonders gern. Sie erlaubt es mir, Beiträge neu zu ordnen oder zu entfernen und das genauso einfach wie in der Desktopversion. Außerdem kann ich mir die Beiträge von anderen ansehen, sie nach draußen weitersagen oder intern neu veröffentlichen. Gibt es Zahlen dazu, wie viele Menschen RebelMouse insgesamt nutzen und wie viele auf mobilen Geräten?

Wir stehen derzeit kurz vor 30 Millionen unique visitors pro Monat. Eine wesentlich kleinere Gruppe davon hat begonnen, ihre Inhalte aus der App zu verwalten, das geht mehr so in die Zehntausende. Wir arbeiten an einigen Dingen, die wir im Herbst veröffentlichen werden, von denen wir hoffen, dass es die native apps stärken wird. Unser Traffic ist derzeit 60/40 mobil.

Die App von The Dodo ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir die volle Nutzererfahrung umsetzen (The Dodo ist 100% powered by RebelMouse).

Bei unserem letzten Interview arbeitete RebelMouse noch an der Art wie Suchmaschinen auf RebelMouse-Seiten reagieren. Werden meine Beiträge auf RebelMouse inzwischen so indexiert wie jeder andere Inhalt aus dem Social Web?

Wenn es eine powered domain ist, dann ja. Und das empfehlen wir wärmstens. Für die Einbettungsfunktion gilt das auch, aber in geringerem Umfang. Wir verstehen, dass das Einbetten wirklich einfach ist und Mehrwert bringt, aber wir zeigen unseren Kunden, wieviel mehr wir tun können, wenn wir eine ganze Domain oder Subdomain übernehmen. Eine kürzlich veröffentlichte Website dieser Art, bei der die Seite zu 100% übernommen wurde, ist garyvaynerchuk.com.

Vor zwei Jahren sagten Sie, dass RebelMouse mehr ist als nur ein Aggregator. Ich empfehle es gern als eine Art Newsroom, vor allem seit die Möglichkeit, direkt auf der Seite zu bloggen, und die Tabs eingeführt wurden. Gibt es viele Menschen, die RebelMouse als Newsroom nutzen? Welche anderen Möglichkeiten gibt es RebelMouse zu nutzen?

Screenshot of the mentoring.esquireWir werden von Firmen aus der Medienbranche genutzt,  wie z.B. Esquire mit https://mentoring.esquire.com oder MTV mit https://collective.mtv.com, um sich eine Community und Interaktion aufzubauen und für eine gute Nutzererfahrung zu sorgen. Aber Newsrooms sind meine Herzensangelegenheit. Wir werden regelmäßig zum Einbetten von Nachrichtenströmen genutzt, die sorgfältig zusammengestellt werden, und wir sehen Nutzungsweisen, die mehr Community aufbauen und das Interviewen und Nachrichtensammeln über das Social Web zu einer hoffentlich interessanten Erfahrung machen.

Wir sorgen auch für social content ads, bei denen Marken unsere Plattform nutzen, um ihre besten Inhalte aus dem Social Web in Kampagnen umzuwandeln, die für gewöhnlich zwei- bis zehnmal so gut funktionieren.

Die Arbeit mit The Dodo hat zu einigen Ergebnissen geführt, die noch in Arbeit sind: http://www.fastcompany.com/3031567/most-innovative-companies/how-rebelmouses-social-publishing-platform-can-make-your-traffic-s

Welche Möglichkeiten bieten die bezahlten Accounts gegenüber den kostenlosen? Und werden die kostenlose werbefrei bleiben?

Um ein gesundes, langfristiges Unternehmen aufzubauen, konzentrieren wir uns wir auf das bezahlte Geschäft mit Software als Service für Firmen. Ich möchte gern, dass RebelMouse die Plattform wird, auf der man kostenlos anfängt und wenn man dann sieht, dass es sich geschäftlich lohnt, kann es übergangslos zum Rückgrat des neuen offenen Social Web werden. Wir haben noch viel zu tun, um dorthin zu gelangen. Aber für die nächsten Monate konzentrieren wir uns auf die Arbeit mit einigen der besten Marken und Medienunternehmen, um ihren Produkten wirklich Tiefe zu geben. Wir arbeiten aber auch mit Startups wie Trending Kenya und The Dodo, um Lösungen zu finden, die für deren Unternehmungen funktionieren.

In den vergangenen Jahren hat RebelMouse viel erreicht, aber ich nehme an, Sie arbeiten weiter an neuen Funktionen? Können Sie dazu schon etwas sagen?

Wir werden immer besser darin, die Systeme, die Redakteure und Schreibende nutzen, einfach aber ausgefeilt zu machen, während wir für die Besucher der Seiten eine so reichhaltige und communityfördernde Erfahrung wie möglich aufbauen. Ich bin sehr stolz auf unser Produkt, auf das Design und das inzwischen über 30köpfige Entwicklerteam. Sie haben alle Tests durchlaufen und sind ein richtiges Team, nicht bloß brilliante Individuen und das Produkt verändert sich sehr schnell. Wir haben native Apps, die immer mehr genutzt werden, und geprüfte Anzeigenprodukte unter hohem Traffic sowie Inhalte, die viral werden und über eine Million Likes pro Beitrag bekommen.

Die Herausforderung besteht nun darin, das Ganze einfach zu erklären. Als social CMS.

RebelMouse – the social CMS

Dieses Interview wurde im englischen Original belassen. Eine Übertragung ins Deutsche gibt es HIER.

„More than an aggregator“ was the title of the first interview that I’ve done with Paul Berry, founder and CEO of RebelMouse two years ago. A lot has happened since then, so it was time for an update!

Paul Berry
Paul Berry

Annette Schwindt: When we did our first interview two years ago, Rebelmouse was only in its beginning. It was possible to import updates from Twitter, Facebook and Instagram by then. There have been a lot more options added since then. What options for importing are there today?

Paul Berry: Content can now basically come from anywhere smoothly into RebelMouse. This means of course LinkedIn, Tumblr, Pinterest, Youtube, G+ but also direct RSS feeds and XML/JSON for custom clients. There is also a very cool bookmarklet that users set up to clip things into RebelMouse.

But also there are more and more sophisticated filters to process the content and send it to the right approvals/reviews or to be published and notify a user, or ask for permission to use the content.

Beside the import functions a lot of other updates have been introduced. There is the individual layout option, the tab option, one for filtered content and the option to embed the whole page in my own website, like I have done, plus I can monitor my page with its own insights. What are your favourite features and why?

I love how it is all coming together. Being a great, hyper efficient, social publishers is really hard. Much harder then it should be. Every month we are farther along at bringing all the pieces together to take content, get it traffic, and turn that traffic into community.

So I think along with Velocity Alerts and Tracking (sorts by popularity triggered against fast moving content), my favorite is the calls to action we are launching which encourage further sharing and get you joining the community.

Screenshot of the website thedodo.com

I really like the mobile app. It allows me to rearrange or remove postings from my page just as quickly as in the desktop version plus to browse and share or repost the postings of others. Can you give us an insight on how many people use Rebelmouse in total and how many use it on mobile devices?

We are now under traffic reaching about 30 million UVs a month. A much smaller group of those have started to really obessively manage their content from the apps, which is in more of the tens of thousands. We are working on some things we are will be launching in fall that we hope to really amplify native apps. We do obessess about mobile web and our traffic is about 60/40 mobile.

Check out The Dodo app on the google store or iTunes, its a great example of how we’re building the full experience for clients (The Dodo is 100% powered by RebelMouse).

In our last interview you were still working on the way that search engines would react on RebelMouse pages. Are my postings on RebelMouse indexed like any other social media posting by now?

If you are running a powered domain, yes. And we highly recommend that. If you are using embeds, yes but to a lesser degree. We understand that the embeds are really easy to add and give value, but we are showing our customers how much more we can do when we take over a domain or subdomain. A recent launched site you can see as an example that moved over 100% is garyvaynerchuk.com.

Two years ago you said that RebelMouse is more than an aggregator. I like to recommend it as a kind of newsroom, especially since the option to create content directly on the page and the tabs have been introduced. Do you see a lot of people use RebelMouse as a newsroom? What other ways are there to use a RebelMouse page?

Screenshot of mentoring.esquire.com

We are being used by media companies like Esquire for https://mentoring.esquire.com or MTV for https://collective.mtv.com, to build community and engagement and make beautiful experiences. But the newsroom is in my heart and while we are used regularly to embed streams of content that are curated carefully, we have some really interesting iterations of that which build more community and take interviewing and news gathering across social to a hopefully very interesting place.

But we are also powering social content ads, where brands use our platform to transform their best social content into display campaigns that outperform traditional by 2-10x.

The work with the Dodo has led to lots of launches that are in the works right now: http://www.fastcompany.com/3031567/most-innovative-companies/how-rebelmouses-social-publishing-platform-can-make-your-traffic-s

What possibilities do the paid accounts offer compared to the free ones by now? And will the free ones remain free of advertising too?

In order to build a healthy long term business, we’ve focused on the paid enterprise SaaS (software as a service) business. I very much want RebelMouse to become the platform that you start on, paying nothing and when you find you are building a real business that it can scale without migration to be the backbone of the new social open web. We have a lot to do to get there! But for the next months we are focusing on working with some of the best brands and media companies in a way that is giving the product real depth, while working with start ups like Trending Kenya and The Dodo to help find solutions that work for their business.

A lot has been achieved for RebelMouse in these last two years but I suppose you’re still working on new features? Can you let us know about any of them yet?

We are getting better and better at having the systems editors and writers use become simple but sophisticated while building out as rich an experience for the site visitors and community as possible. I am extremely proud of our product, design and dev team which is now 30+ strong and have all gone through trials and are really a team not just brilliant individuals and the product is iterating very quickly. We have native apps that are gaining engagement, and ad products that are certified by ad servers and under high traffic, and content going viral at over 1 million likes on a single post.

The challenge we have is explaining ourselves back simply. The social CMS.

Thanks a lot to Paul Berry for answering my questions
and to Megan Berry for providing me with links and photos!

Vom Social Web ins E-Book und zurück

Wer mir auch auf Twitter folgt, wird sich gestern vielleicht gewundert haben, was es mit all den Tweets auf sich hatte, die mit #streetartdue verschlagwortet waren. Anlass war die Vorstellung des „enhanced iBooks“ (also des erweiterten E-Books für iPad) namens „Open Your Eyes – StreetArt in Düsseldorf“ von Sebastian Hartmann bei 11punkt Verlag. Der Autor und die Verleger sind nicht nur besonders liebe Kollegen von mir, nein, ich durfte auch an einem Detail des E-Books mitwirken, das ich – wie versprochen – hier genauer erklären möchte. Ich versuche es, so einfach wie möglich zu machen, warne aber vor, dass das eher was für Fortgeschrittene wird…
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Newsrooms: Aufbau, Konzeption und Umsetzung #sck12

Gerade noch beim stARTcamp Köln zugeschaltet, kommen hier wie versprochen die Folien und die im Vortrag genannten weiterführenden Links:

„Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit“, lautet das Motto der Veranstaltung, bei der sich alles um die Arbeit und das Berufsblid von Social-Media-Managern dreht. Selbige jonglieren tagtäglich mit ihren Präsenzen auf verschiedenen Netzwerken. Da verliert man schnell den Überblick. Wo gibt es jetzt nochmal was???

Eine zentrale Anlaufstelle muss her, auf der man sich eine Übersicht verschaffen und die einzelnen Beiträge und Präsenzen direkt erreichen kann. Am besten noch so, dass sich interessante Beiträge direkt weitersagen lassen und man auch Rückfragen stellen kann, ohne suchen zu müssen, wer denn da jetzt zuständig ist. Lösung:

Ein Newsroom muss her!

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