WordPress für Einsteiger verständlich machen – Ein Interview mit Peter Müller

Einstieg in Wordpress 4 von Peter Müller

Heute erscheint das Buch „Einstieg in WordPress 4“ von Peter Müller bei Rheinwerk Verlag, dessen Entstehung ich mit meinen freien Mitarbeiterinnen Ulrike, Rebecca und meiner damaligen Mentee Alexandra begleiten durfte. Wie es dazu kam, habe ich in einem eigenen Artikel im Newsroom von schwindt-pr festgehalten. Ich selbst habe für das Buch als Fachgutachterin fungiert und das Geleitwort geschrieben.

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Einfach machen und man selbst sein – Peter Müller im Interview zu #meinweginsweb

Peter Müller

Heute darf ich ein Interview mit jemandem präsentieren, von dem ich seit Jahren ein Riesenfan bin. Seit wir uns auch offline kennengelernt haben, hat sich das noch gesteigert. Man möge mir also verzeihen, wenn die folgende Anmoderation besonders enthusiastisch ausfällt. 😉

Peter Müller

Als ich anfing, mich ernsthafter mit dem Erstellen von Websites zu befassen, war es eine Frage der Zeit, bis ich auf Peter Müller aufmerksam werden würde. Er hat mir damals per Buch und dazugehörigem Videotraining die Welt von HTML und CSS perfekt erklärt. Peter Müller ist für mich also ein wichtiger Meilenstein bei meinem eigenen #meinweginsweb, mein Vorbild in Sachen Erklärbärentum und überhaupt ein großartiger Mensch! Ich kann seine Bücher nur wärmstens empfehlen! (Mehr dazu gibt es im Blog von Ulrike zu lesen.)

Dass er später auch Fan von mir werden würde und wir uns auch offline treffen würden, hätte ich damals nie für möglich gehalten! Mehr dazu kann auch hier im Blog nachgelesen werden. Jetzt aber zum eigentlichen Interview:

Bitte stelle Dich kurz vor (Name, Ort, Tätigkeit, Website, Facebook, Twitter, Google+, drei Hashtags)

Seit wann bist Du online unterwegs, wann hast Du angefangen zu bloggen und wann bist Du dem ersten sozialen Netzwerk beigetreten? Wie bist Du dazu gekommen?

Online bin ich seit ungefähr 1993 unterwegs. FIDO-Netz, Compuserve und dann das Web, über einen „Internet-Provider“, wie man das damals nannte. Mit dem Bloggen habe ich 2001 angefangen, mit b2/cafelog, dem Vorläufer von WordPress, aber es ist immer eine Nebenbeschäftigung geblieben. Bei den interaktiven Medien war Twitter die Initialzündung. Dezember 2007 war das glaube ich. Vorher war nur Geplänkel, OpenBC und so. Facebook kam erst später.

Gab es Menschen, die Dich persönlich oder durch Ihre Veröffentlichungen bei Deinem Einstieg ins Social Web begleitet haben?

Eine gewisse Annette Schwindt hat mir mit ihrem Buch die Geheimnisse von Facebook näher gebracht. Ansonsten waren es überwiegend Online-Quellen wie z. B. die Hilfe von Twitter und jede Menge „learning by doing and asking people“.

Wie hat sich Dein Weg in Sachen digitale Kommunikation dann bis heute weiterentwickelt (nenne die wichtigsten Meilensteine)?

Es fing 1993 oder so an, als ich mir ein Modem gekauft habe, um für meine Magisterarbeit über „Star Trek and The American Dream“ im FIDO-Netz in der amerikanischen Star Trek Gruppe zu recherchieren und dort per Mail Leute zu interviewen, die die Original-Serie in den 60ern gesehen hatten. Spannend ohne Ende.

Dann Internet-Email (im Gegensatz zu Nachrichten innerhalb von Online-Diensten) und 1994 habe ich dann in einer Unibibliothek das erste Mal das „World Wide Web“ gesehen. Das hat mich buchstäblich vom Hocker gehauen. Online-Dienste? Vergiss es. Das Web ist seitdem interaktiver und vor allem allgegenwärtiger geworden.

Gibt es Fehler, die Du auf Deinem Weg gemacht hast und wie können andere diese vermeiden?

Ich bin mir als Autor immer noch nicht sicher, ob es besser wäre, private und berufliche Profile strikt zu trennen oder nicht. Das geht wild durcheinander. Bei Twitter alles in einem Account, bei Facebook zwar mit Profil und Seite, aber viele „Freunde“ sind eigentlich „Leser“. Das ist so gewachsen, das war nicht so geplant…

Welche Wege empfiehlst Du Einsteigern oder denen, die sich in Sachen digitale Kommunikation fortbilden wollen?

Just do it, and be yourself. Und habe keine Angst „dumme“ Fragen zu stellen. Wir kochen alle nur mit Wasser.

Welches ist Dein bevorzugtes soziales Netzwerk und warum?

Twitter. Immer noch. Ich mag Aphorismen, und in einem vollen Arbeitsalltag passen diese kleinen Häppchen meist noch dazwischen.

Welche aktuellen Entwicklungen in der digitalen Kommunikation findest Du besonders spannend?

Bei den sozialen Netzen bin ich gespannt, ob es einem werbefreien Netz gelingen wird, sich neben Facebook zu platzieren. Und natürlich, wie sich die Medienlandschaft insgesamt verändern wird. Print, Radio, TV, Web, soziale Netze, what next? Wie gehen Verlage mit E-Books um? Kopierschutz war’s jedenfalls nicht. We sure live in interesting times…

Gibt es noch etwas, das Du den Lesern zum Thema Social Web oder digitale Kommunikation allgemein mitgeben möchtest?

Man sollte nicht versuchen, jedem Trend hinterher zu hecheln und um jeden Preis auf allen Hochzeiten zu tanzen. Das führt nur zum Burn-Out. Überlege, was für dich am Sinnvollsten ist, und konzentriere dich darauf. Und nicht vergessen, manchmal abzuschalten. Es gibt auch noch ein Leben diesseits des Bildschirms 😉

Vielen lieben Dank fürs Mitmachen, Peter! 🙂

In der nächsten Woche wird Kerstin Hoffmann die Fragen dieser Interviewreihe beantworten. Alle Interviews dieser Reihe können nachgelesen werden unter
http://www.schwindt-pr.com/tag/meinweginsweb/.

Von Büchern, dem Social Web und dem voneinander Lernen

Es gibt Begegnungnen, die was Besonderes sind. Egal ob offline oder online. Diese hier beginnt mit einem Buch samt Videotutorial, das Little Boxes heißt. Mit Little Boxes habe ich vor einigen Jahren gelernt, wie HTML und CSS funktionieren und dabei von Anfang an gestaunt, wie genial der Autor Peter Müller auch komplexe Sachverhalte erklären kann. In der folgenden Zeit baute ich mit dem Wissen aus Little Boxes nicht nur Websites für meine eigenen Projekte, sondern bekam auch immer mehr Anfragen, anderen zu helfen. Dabei begann ich, auch Social Media zu nutzen und mal dieses Bloggen auszuprobieren. 😉 Als ich dann anfing, anderen Facebook und Co. näher zu bringen, versuchte ich, mich ähnlich anschaulich auszudrücken, wie ich es bei Peter Müller kennengelernt hatte. Der Rest ist Geschichte…

Einige Zeit später…

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