Social Media & Online-Kommunikation für Verlage

Noch kurz vor meinem Urlaub hatten mich die Jungen Verlagsmenschen Wien zu einem Impulsvortrag zum Thema „Social Media & Online-Kommunikation für Verlage“ eingeladen. Im Anschluss an mein Blogpost „Nur Fische mit Füßen“ führte ich zunächst in das Thema Kommunikationswandel ein und erklärte die richtige Webpositionierung mit Website/Blog als Basis und Social Media als Außenposten. Dabei ging ich darauf ein, wie wichtig es ist, ein Konzept hinter all dem zu haben und dass es bei Social Media um Dialogmedien geht, bei denen der Mehrwert für die Nutzer im Vordergrund steht.

Mit der Frage, wer der Anwesenden denn schon privat oder geschäftlich in Social Media aktiv sei, gingen wir zur Diskussion und Fragerunde über. Hier die in der Diskussion angesprochenen Artikel und Videos:

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Von wegen Parallelidentität…

Ein Begriff, der mir immer wieder sauer aufstößt, wenn ich Diskussionen um das Internet höre, ist der Begriff der „Parallelidentität“. Das da im Internet das sei man ja nicht selbst, das sei ja eine Art zweites Ich, das nichts mit dem „richtigen“ Ich zu tun habe. Und genau deswegen sei das mit dem Internet ja so gefährlich, denn da könne man ja so wunderbar Sachen schreiben und sagen, die man sonst nie von sich geben würde.

FALSCH!

Wer seine Onlineaktivitäten so angeht, hat schon verloren. Das da im Internet ist eben KEINE Parallelidentität, sondern das Internet erweitert die Kommunikationsmöglichkeiten meines sog. „richtigen“ Ichs.  Gerade weil man alle Aktivitäten auf den Urheber zurückverfolgen kann und damit auch entlarven kann, wenn jemand nur etwas vorspielt statt er/sie selbst zu sein.

Wer vorgibt jemand anders als er selbst zu sein, für den geht das natürlich nach hinten los. Das liegt aber nicht am Internet oder an diesem neumodischen web2.0, sondern es liegt an der Herangehensweise dieser Personen.

DESHALB:

  • Seien sie in Iher Onlinekommunikation Sie selbst
  • Benutzen Sie Ihren richtigen Namen
  • Verhalten Sie sich so, wie Sie sich auch offline in der Öffentlichkeit verhalten würden

Wenn Sie natürlich des öfteren nackt, betrunken und mit einer Schnapsflasche in der Hand auf dem Marktplatz stehen und schreien: „Mein Chef ist ein Arschloch!“, dann sollten Sie vielleicht auch das mal überdenken! 😉