Facebook: Page Plugin ersetzt die Likebox – und Alternativen

facebook page plugin

Benutzen Sie die Facebook Like-Box, um von Ihrer Website auf Ihre Facebookseite zu verweisen? Wenn ja, dann sollten Sie sie in den kommenden Wochen durch das neue Page Plugin ersetzen, das Facebook kürzlich auf der Entwicklerkonferenz vorgestellt hat. Oder Sie verzichten ganz darauf, so ein Skript zu verwenden und verlinken einfach statisch auf Ihre Seite.

Page Plugin einrichten

Wenn Sie das Page Plugin verwenden wollen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass das dazu genutzte Skript Daten über Ihre Besucher an Facebook sendet, auch wenn derjenige, der die Seite mit dem Plugin aufruft, es nicht aktiv benutzt. Deshalb sollte bei Verwendung des Plugins ein entsprechender Passus zu Ihrer Datenschutzerklärung hinzugefügt werden.

Unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/page-plugin können Sie Ihr Page Plugin erstellen:

page plugin

Dazu geben Sie die Webadresse Ihrer Facebookseite bei Facebook Page URL ein und definieren bei Bedarf weitere Einstelllungen:

  • Breite (muss mindestens 180 Pixel bis maximal 500 Pixel breit sein)
  • Höhe (mindestens 130 Pixel hoch)
  • Titelbild zeigen oder nicht
  • Profilbilder von Freunden, die Fan der seite sind, zeigen oder nicht
  • Neueste Beiträge der Seite zeigen oder nicht

Via Get code können Sie sich dann die Anleitung und Code-Schnipsel liefern lassen, wie das Ganze auf Ihrer Website eingebunden werden sollte.

Alternativen ohne Skript

Wenn Sie nicht wollen, dass Facebook auch ohne Klick Daten Ihrer Benutzer einsehen kann, dann verweisen Sie mit einem einfachen statischen Link auf Ihre Facebookseite. Dazu können Sie das von Facebook zur Verfügung gestellte Logo oder die Find-us-on-Facebook-Badge als Grafik verwenden, die Sie beide unter https://www.facebookbrand.com/ herunterladen und auf Ihrem Webspace speichern können.

Dann brauchen Sie nur noch den Link zu Ihrer Facebookseite, den Link zur Grafik und folgenden Code:

<a href="http://www.facebook.com/[Ihre Seite]"><img src="[Grafik-URL]" alt="Facebooklogo" /></a>

Wenn Sie möchten, dass sich beim Klick auf den Link die Facebookseite in einem neuen Fenster öffnet, verwenden Sie diesen Code:

<a href="http://www.facebook.com/[Ihre Seite]" target="_blank"><img src="[Grafik-URL]" alt="Facebooklogo" /></a>

Wenn Sie – wie bei mir – außerdem noch den Effekt erzielen möchten, dass beim Berühren der Grafik mit der Maus eingeblendet wird, wohin das Ganze führt, dann nehmen Sie folgenden Code:

<a href="http://www.facebook.com/[Ihre Seite]" target="_blank" title="Facebookseite von [Ihr Unternehmen]"><img src="[Grafik-URL]" alt="Facebooklogo" /></a>

Das Ergebnis sieht dann in meinem Fall so aus:   Facebook-Seite von schwindt-pr

Eingebunden habe ich das in einem Widget in der Seitenleiste meines Blogs bzw. im Fuß der Website unter „Folgen Sie schwindt-pr“. Nach demselben Schema habe ich dort auch andere Präsenzen von schwindt-pr verlinkt.

Wie verweisen Sie von Ihrer Website auf Ihre Facebookseite?

Weiterführende Links:

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 2: Außenposten von der Basis aus auffindbar machen

Nachdem ich im ersten Teil das Vernetzungsgeflecht von Website und Social Media bereits zusammengefasst dargestellt hatte, soll es in diesem und in den folgenden Teilen um die einzelnen Elemente dieser Vernetzung gehen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie von Ihrer Website als Basis Ihrer Online-Kommunikation auf deren Außenposten, Ihre Social-Media-Präsenzen verweisen können. Denn nur wer Ihre Präsenzen ohne großes Suchen findet, wird Fan oder Follower werden. Es geht also darum, Ihre Facebook- oder Google+ Seite, Ihren Twitter-Account oder sonstige Präsenzen im Social Web möglichst leicht auffindbar zu machen.

Platzierung der Verweise

Je nach Layout Ihrer Website haben Sie verschiedene Möglichkeiten, auf Ihre Social-Media-Präsenzen hinzuweisen. Aber egal an welcher Stelle auf der jeweiligen Unterseite (page) Ihrer Website Sie dies tun: Wichtig ist, dass Sie es auf jeder einzelnen page tun und das – soweit möglich – immer an derselben Stelle.

In einem klassischen Layout befinden sich diese Verweise entweder im Kopfbereich der Seite, oder in einem der ersten Widgets der Sidebar, oder im Fußbereich der Seite. Die Lösung im Fußbereich finde ich persönlich weniger optimal, da sie voraussetzt, dass der Besucher auch so weit scrollt. Manchmal lässt es sich aber nicht anders umsetzen, weil das Layout sonst gesprengt würde, oder gar nichts anderes zulässt.

Beispiel für die Platzierung im Kopfbereich: stadt-bremerhaven.de

stadt-bremmerhaven.de

Carsten Knobloch verwendet für sein Blog ein Layout, das oben rechts im Kopf genug Platz für die Verweise auf seine Social-Media-Präsenzen hat.

Beispiel für die Platzierung im ersten Widget der Sidebar: schwindt-pr.com

widget oben

 

Hier auf dieser Website sind die Verweise auf die Social-Media-Präsenzen von schwindt-pr im obersten Sidebar-Widget untergebracht. In der mobilen Ansicht rutscht die Sidebar dann in den Fuß.

Beispiel für die Platzierung im Fußbereich: christagoede.de

christagoede.de

 

Christa Goede verweist auf Ihre Seite im Fußbereich auf Ihre Präsenzen auf Facebook etc., auf meiner Website tue ich das auch, wenn auf den Seiten mit voller Inhaltsbreite im Layout keine Sidebar vorhanden ist.

Art der Verweise

Original-Icons

In den bisher gezeigten Beispielen wurden die von den einzelnen Plattformen zur Verfügung gestellten Icons für die Verweise genutzt. Es gibt zwar auch allerlei umgestaltete Bilddateien dafür im Netz, aber wenn es das Layout nicht zu sehr stört – oder anders vorgegeben ist (siehe weiter unten), dann sollten Sie besser die richtigen verwenden. Diese finden Sie für die großen Drei unter:

Diese Icons platzieren Sie an der gewünschten Stelle und verlinken Sie mit der Adresse der jeweiligen Präsenz.

Layoutspezifische Icons

Manche Layouts haben für die Verweise ins Social Web schon vorgefertigte Icons und Platzierungen eingebaut. Deren Nutzung bietet sich vor allem dann an, wenn die originalen Icons optisch stören würden oder wenn Sie nicht so versiert in HTML sind.

Beispiele für solche vorgegebenen Icons: futurebiz.de und schwindt-art.com

futurebiz.de

schwindt-art.com

Via Skript

Manche Plattformen bieten neben den reinen Icons auch Skripte an, über die ganze Boxen oder interaktive Buttons in die eigene Website eingebaut werden können. Diese haben jedoch oft den Nachteil, dass sie deutschen Datenschutzgesetzen nicht genügen, weil sie auch Daten an die jeweilige Plattform weitergeben, wenn sie von den Besuchern der Website gar nicht angeklickt werden.

So können Sie zum Beispiel den Verweis auf Ihre Facebook-Seite statt per Icon mit einer sogenannten Like-Box und den auf Ihre Google+ Seite mit der Google+ Box umsetzen. Das sieht dann zum Beispiel so aus wie im Blog von viermalvier.at:

viermalvier.at

Diese Skripte finden Sie unter:

Für welche Lösung auch immer Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass diese Verweise leicht auffindbar und auf jeder einzelnen Seite (page) Ihrer Website vorhanden sind. Nur so ermöglichen Sie es den Besuchern, Ihre Präsenzen im Social Web zu finden, egal, wo sie in Ihre Website einsteigen.

Von der Webite auf Social-Media-Präsenzen verweisen

Über den Verweis zu Google+ können Sie übrigens auch Ihre authorship-Verknüpfung anlegen!

Im nächsten Teil dieser Serie wird es darum gehen, wie Sie den Besuchern Ihrer Website das Weitersagen (Sharing) Ihrer Inhalte in die einzelnen Social-Media-Plattformen erleichtern können. Eine Liste sämtlicher Teile der Serie finden Sie im ersten Teil. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Experiment: Geht’s auch ohne Social Plugins? – Updated

Die Diskussion um die Forderungen des schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten erinnerte mich daran,  dass ich kürzlich in einer Umfrage unter meinen Fans darum gebeten hatte, mir zu sagen, wie sie denn zu mir gefunden haben. Ergebnis: die meisten sind durch persönliche Empfehlung oder Suchmaschine bei mir gelandet (und nicht über ein Social Plugin):

Die Insights zu meiner Like-Box bestätigten, dass diese kaum genutzt wurde. Daher habe ich mich gefragt:

Brauche ich Facebooks Social Plugins überhaupt?
Oder ließe sich das auch anders lösen?

Also habe ich die Like-Box der Fanseite von schwindt-pr von meinem Webauftritt entfernt. Den statischen Link zur Fanseite gab es ja vorher schon. Das WordPress-Plugin für dynamische Sharebuttons (ich habe auch vorher keinen Likebutton verwendet, weil der weniger Optionen hat) habe ich außerdem durch handcodierte statische Sharebuttons ersetzt. Damit findet keine Datenübertragung statt, wenn Sie den Button nicht aktiv anklicken.

Das heißt: man kann weiterhin meine Beiträge nach Facebook weitersagen und den Weg zu meiner Fanseite finden. Nur eben ohne Facebooks Social Plugins.

Ich nehme mal scharf an, dass sich dadurch am Feedback nichts ändern wird (zumal ich ja vorher auch schon den Sharebutton – und nicht den Likebutton – verwendet hatte, weil der einfach mehr kann).

Mal schauen 🙂

UPDATE 9.9.2011: Bislang hat sich am Feedback nichts geändert, ich vermisse also weder Like-Box noch Like-Button.

UPDATE 14.12.2011: immer noch genauso 🙂

UPDATE Ende 2012: vermisse sie immer noch nicht und das wird wohl so bleiben 😉

UPDATE August 2013: Yep! 🙂

PS.

Für alle selbsthostenden WordPress-Nutzer hier noch der für WordPress angepasste Code (einzufügen in die index.php und die single.php – Danke, Alex!):

<div>
<a style=“border:1px solid #3B5898; padding: 2px 10px; margin-right: 10px; background-color:#3B5898; color: #FFFFFF; border-radius: 4px;-moz-border-radius: 4px;-webkit-border-radius:4px;-khtml-border-radius:4px; text-decoration:none;“ href=“http://www.facebook.com/sharer.php?u=<?php the_permalink() ?>&t=<?php the_title() ?>“ rel=“nofollow“ target=“_blank“>fb share</a>
<a style=“border:1px solid #B0E2FF; padding: 2px 10px; background-color:#CAEBFF; border-radius: 4px;-moz-border-radius: 4px;-webkit-border-radius:4px;-khtml-border-radius:4px; text-decoration:none;“ href=“http://twitter.com/share?url=<?php the_permalink() ?>&amp;text=<?php the_title() ?>&amp;count=vertical rel=“nofollow“ target=“_blank“>tweet</a>
</div>

 

Wenn der Like-Box-Stream bei Seiten mit Places nur noch die Check-ins zeigt

Nachdem ich mich nun doch dazu entschieden hatte, Places in meine Fanseite zu integrieren, hat dies (wie schon länger bekannt) dazu geführt, dass im Stream der Like-Box nicht mehr mein Fanseiten-Feed, sondern die Check-Ins angezeigt wurden:

 

Abhilfe: Ergänzen Sie wie auf der Plugin-Seite weiter unten beschrieben &amp;force_wall=true in den iframe-Code Ihrer Like-Box (analog dazu force_wall=“true“ in der XFBML-Variante) und im Stream wird wieder Ihr Fanseiten-Feed angezeigt:

Ein paar Neuerungen bei Facebook

In den letzten Tagen sind bei Facebook einige neue Details aufgetaucht, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

Page impressions und feedback

Was es bislang nur für Seiten ab 10.000 Fans gab, wird nun für alle eingeführt: „Impressions“ zeigen, wie oft ein Beitrag angezeigt wurde (auf der Seite und im Newsstream) und „Feedback“ zeigt an, wie hoch die Interaktion (Likes, Kommentare) bezogen auf die Impressions ist.

Mehr dazu vonFacebook

Vorschläge für Gruppeneinladungen

Besucht man eine (neue) Gruppe, deren Mitglied man ist, so wird einem in der rechten Spalte vorgeschlagen, wen man noch zu dieser Gruppe hinzufügen könnte und mit wievielen bestehenden Mitgliedern diese Person bereits vernetzt ist:

Registrieren-Bereich in der Like-Box

Möglicherweise ist das gar nicht so neu und ich hab es nur bislang nicht gesehen, aber seit einigen Tagen fällt mir dieser neue Abschnitt über der Like-Box auf, der mir nur dann angezeigt wird, wenn ich nicht gleichzeitig in Facebook eingeloggt bin.

Bisher war die Unterscheidung z.B. daran zu erkennen, dass bei Seiten, die mir gefallen, eben nicht „Gefällt mir“, sondern „Dir gefällt das“ angezeigt wurde.

Jetzt wird man dezidiert dazu aufgefordert, sich in Facebook einzuloggen (melde dich an), oder gar ein Konto zu erstellen, um „herauszufinden was deinen Freunden gefällt“.

Wie finden Sie diese Neuerungen?

Neue Verwaltung für Facebook-Fanseiten

Es war abzusehen, dass die neue Verwaltung für Fanseiten (wie sie in den mit Places zusammengelegten Seiten bereits zu sehen war) bald übergreifend Verwendung finden würde. Im Moment verbirgt sie sich noch hinter „Seite bearbeiten“ und sieht wie folgt aus:

Hier die wichtigsten Änderungen:

  • Seiten mit unter 100 Fans können jetzt unter „Genehmigungen verwalten“ ihren Seitennamen ändern, sofern dieser den Facebook-Richtlinien für Seitennamen entspricht!
  • Die auf der Seite genutzten Anwendungen sind unter dem gleichnaigen Link zusammengefasst und können von dort aus verwaltet werden:
  • Der Link zum erstellen der LikeBox („Gefällt mir“-Feld) findet sich jetzt unter „Marketing“ zusammen mit der Möglichkeit Werbeanzeigen zu schalten und Aktualisierungen (Nachrichten an Fans) zu versenden:
  • Die Administratoren-Verwaltung hat ebenfalls einen eigenen Menüpunkt bekommen und erlaubt es nun nicht mehr, den Gründer einer Seite zu entfernen.
  • Der Link, um eine Seite zu löschen, ist jetzt unter „Genehmigungen verwalten“ zu finden:
  • Die Erklärungen zu den mobilen Nutzungsmöglichkeiten für Seiten haben einen eigenen Menüpunkt bekommen:

Wie finden Sie diese Änderungen?

Ist die Seitenverwaltung damit wirklich leichter geworden?

Facebook-Fanbox/Likebox jetzt mit Unlike-Button

Über ein Blogpost von allfacebook bin ich darauf aufmerksam geworden, dass Facebook jetzt einen Unlike-Button in die Fanbox bzw. Likebox einblendet, wenn man dort „Gefällt mir“ angeklickt hat.

Man konnte zwar vorher schon auf der betreffenden Facebook-Seite selbst „Gefällt mir nicht mehr“ anklicken, aber dieser Link ist unten links doch sehr versteckt platziert. Fragt sich, ob der Unlike-button jetzt auf die Fan- bzw. Likebox beschrönkt bleibt, oder auch sonst eingeführt wird…?

Wie finden Sie diese Neuerung?

Fanbox ade und hallo Like Box

Vor der Einführung der Social Plugins war die Fanbox (in der deutschen Version unnötigerweise mit „Fanfeld“ übersetzt), die einfachste Methode für Betreiber von Facebook-Seiten, auf Ihrem Blog oder Ihrer regulären Website auf die Facebook-Seite hinzuweisen. Da die Fans jetzt „Personen, denen diese Seite gefällt“ heißen, wurde auch die Fanbox von der Like Box (in der deutschen Version wieder unnötigerweise mit „Gefällt mir-Feld“ übersetzt) abgelöst.

Keine Sorge! Die bereits installierten Fanboxen funktionieren bislang noch. Die neue Like Box ist auchgenau wie vorher die Fanbox über Seite bearbeiten > rechte Spalte „Wirb für Deine Seite“ zu finden. Allerdings steht dort jetzt „Mit ‚Gefällt mir‘-Feld bewerben“, was zum Bereich der Like Box der Social-Plugins-Abteilung führt.

Dort kann man sich seine Like Box aus folgenden Komponenten zusammenstellen:

  • Header (Kopfbereich „Find us on Facebook“)
  • Stream
  • Connections (wenn man hier 0 eingibt, werden keine angezeigt)

Alles, was man dazu braucht, ist die zwölfstellige id der eigenen Facebook-Seite. Diese erhält man z.B. durch Anklicken des Seitenlogos, id erscheint dann am Ende der URL:

Außerdem kann man die Höhe und Breite der Box anpassen. So lassen sich ganz verschiedene Erscheinungsformen zusammenstellen:

Like Box mit allen Bestandteilen
Like Box ohne Stream und Header, mit angepasster Breite und Höhe und Anzahl der Connections
Like Box ohne Header und Connections, mit angepasster Breite und Höhe