11 Fragen zu meinem Blog (Liebster Award)

Banner mit der Aufschrift Liebster Award

Robert Weller hat mich beim Liebster Award nominiert. Dabei geht es nicht um einen Preis, sondern darum, neue Blogs kennenzulernen. Wer nominiert wird, beantwortet die Fragen, die mit der Nominierung kommen, und nominiert dann andere wiederum mit seinen eigenen Fragen. Hier kommen also meine Anworten auf Roberts Fragen:

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1. Worauf legst du beim Bloggen größten Wert?

Darauf, den Leser mitzunehmen. Ich komme ja aus dem Zeitungsjournalismus und da lernt man einiges hinsichtlich der Art zu schreiben, dem Artikelaufbau und wie man sich aus dem eigenen Kopf heraus und in den des Lesers hinein versetzt. Das ist auch beim Bloggen sehr nützlich. Daraus entstand mein Motto „Einfach Kommunizieren“, was zum einen bedeutet, sich möglichst verständlich auszudrücken, und zum anderen, mit seinem Leser ins Gespräch zu kommen.

2. Wie wichtig ist dir das Aussehen deines Blogs?

Mir ist wichtig, dass es auf allen Geräten funktioniert, also responsiv ist, schnell lädt und möglichst wenig vom Inhalt ablenkt. Mit Graphy habe ich ein Theme gefunden, das außerdem noch den Zeitungs-Look mitbringt. Ich wechsle mein Theme aber immer mal wieder, da ich das perfekte Layout noch nicht gefunden habe. Am liebsten wäre mir Graphy im Magazin-Stil.

3. Welchen Stellenwert hat die Publikationsfrequenz für dich?

Ich schreibe nur dann, wenn ich etwas zu sagen habe, das einen Blogartikel lohnt. Vor längerer Zeit habe ich mir mal vorgenommen, mehr Themen zuerst als Blogartikel zu veröffentlichen statt direkt in Social Media. Aber manchmal sind das dort nur kleine Meldungen und dann ist es eben doch schneller auf Facebook gepostet. Eigentlich müsste ich aber nur mal meine Schreibgewohnheiten ändern…

4. Welche Vorteile glaubst du hat es, lediglich einen einzigen Blog zu betreiben?

Gute Frage, ich hab mehr als einen. 😉

5. Inwieweit gehört die „Offline-Welt“ für dich zum Bloggen dazu?

Meh… ich mag diese Trennung in On- und Offline-Welt nicht. Das ist doch längst hinfällig. Das Digitale wird immer mehr in diese „Offline-Welt“ integriert. Selbst jetzt, wo man dafür noch ein Smartphone o.ä. benötigt, denke ich nicht mehr über On- oder Offline nach, sondern nutze beides selbstverständlich. Bewusst wird mir das höchstens dann, wenn das Netz ausfällt. 😉

6. Worauf würdest du heute in Hinblick aufs Bloggen nicht mehr verzichten wollen?

Selbstgehostetes WordPress. Ich habe damals mit wordpress.com angefangen und da waren die Möglichkeiten noch ziemlich eingeschränkt. Sehr hilfreich ist auch die App, mit der ich Kommentare beantworten kann, ohne dafür extra ans Notebook zu müssen. Ich nutze inzwischen für die meisten Dinge mein Smartphone. Nur das schreiben längerer Texte, Bildbearbeitung und Videos/Filme schauen erledige ich am Notebook.

7. Nutzt du einen Content-Plan um deine Blogartikel zu planen, oder bevorzugst du Agenda-Surfing?

Ich habe keinen schriftlichen Redaktionsplan. Das liegt zum einen an meinem Hintergrund im Lokaljournalismus, wo man täglich auf Aktuelles reagieren musste. So halte ich es auch bei meinen Kanälen. Zum anderen habe ich noch nicht so oft Gastartikel, dass ich lange vorausplanen müsste. Den Kalender für feste Beiträge habe ich im Kopf und für mögliche tagesunabhängige Themen eine Notizenliste.

8. Wie lange wird es deiner Meinung nach dauern, bis Unternehmen den Mehrwert von Bloggern für ihr Unternehmen erkennen und wie lange, bis sie auch bereit sind, auf Augenhöhe mit ihnen, bzw. uns zu kommunizieren?

Puh… ich denke, das kann man nicht pauschal sagen. Das kommt sicher auf das jeweilige Unternehmen und deren sonstigen Stand in Sachen Unternehmenskommunikation an.

9. Welche Entwicklung oder Veränderung würdest du dir für die Blogosphäre wünschen?

Mehr Vernetzung untereinander direkt in den Blogs und nicht nur via Social Media. Wertschätzung zeigen und zusammenarbeiten.

10. Welches war der wertvollste Tipp, den du bisher von einem anderen Blogger erhalten hast?

Das war sicher Christian Müllers Podcast zum Thema Blogpraktikum, den ich 2013 gehört und daraufhin meine erste Blogpraktikantin Ulrike Dümpelmann angenommen habe. Das hat sich dann zum Mentoring entwickelt und wird immer größer. Siehe auch http://www.schwindt-pr.com/netzwerk/

11. Was wird der nächste große Schritt für dich bzw. dein Blog?

Ich habe gerade einen großen Schritt hinter mir, nämlich den Umzug auf einen eigenen Server. Vorher war ich auf einem vServer, der mit den Besucherkapazitäten nicht mehr zurecht kam. Jetzt hat mein Blog mehr Wumms und ich bin gespannt auszuprobieren, was man damit noch alles anstellen kann. 😉

 Vielen Dank für diese Fragen, Robert! 🙂

Ich nominiere folgende Blogger…

mit folgenden 10 Fragen:

  1. Wann hast Du angefangen zu bloggen und wie lautete damals Dein Plan dafür?
  2. Hat der Plan funktioniert, oder hast Du Dein Konzept mit der Zeit geändert? Warum?
  3. Wie würdest du jemandem, der Blogs nicht kennt, erklären, was das ist?
  4. Wie würdest Du jemandem, der nicht selbst bloggt, das Bloggen schmackhaft machen?
  5. Was magst Du besonders an Deinem Blog?
  6. Was gefällt Dir noch nicht an Deinem Blog und wie willst Du es ändern?
  7. Wie reagierst Du auf Blogs, die kein responsives oder mobiles Layout haben?
  8. Bist Du jemand der viel kommentiert und weitersagt (wo, wie, warum/warum nicht)?
  9. Wie wirst Du in der Regel auf Blogbeiträge aufmerksam?
  10. Dein Geheimtipp für andere Blogger: