Der richtige Umgang mit Facebook-Freundschaftsanfragen

Wer sein Facebook-Profil mit dem von anderen vernetzen möchte, der verschickt meist eine Freundschaftsanfrage. Auf der Willkommensseite weist Facebook dabei ausdrücklich auf Folgendes hin: „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ Die Bezeichnung „Menschen in deinem Leben“ ist dabei ausschlaggebender als man zunächst vielleicht denkt…

→ weiterlesen

Facebook-Profile: Infobereich ausgefüllt?

Immer wieder ärgere ich mich bei Freundschaftsanfragen auf Facebook, wenn derjenige dazu keine erklärende Nachricht schickt. Gut, nachdem Facebook die Option dazu direkt beim Versenden der Nachricht nicht mehr erlaubt, bedeutet es zusätzlichen Aufwand, nochmal zum Profil desjenigen zu gehen und dort den Nachrichten-Button zu betätigen. In manchen Fällen ist dieser Button aber nicht so einfach zu erreichen oder gar nicht für jeden freigeschaltet.

Nachrichten von  Nichtfreunden landen außerdem gern im Sonstiges-Ordner (es sei denn, man möchte dafür bezahlen), einem Ordner also, den viele nicht mal kennen und deshalb auch nicht reinschauen. Und selbst wenn man eine Nachricht zur Freundschaftsanfrage erhält, steht darin oft nicht das, worauf man als Info gehofft hat.

So oder so empfiehlt es sich daher, den Infobereich seines Profils so auszufüllen, dass derjenige, der die Freundschaftsanfrage bekommt, sich mit einem Klick einen Überblick darüber verschaffen kann, mit wem er es zu tun hat. Wichtig ist, dass die dafür relevanten Infos auf Öffentlich eingestellt werden, damit jemand, der noch nicht mit mir befreundet ist, sie überhaupt sehen kann!

→ weiterlesen

„Social-Media-Berater haben kein privates Facebook-Profil“ – ?

Ich habe mich in diesem Blog ja nun schon öfter mit dem Thema „Freunde“ auf Facebook und meiner Meinung dazu ausgelassen. Neulich begegnete mir aber eine Aussage, die mich doch schwer nachdenklich machte:

Jemand, mit dem ich bislang noch nicht näher zu tun hatte, schickte mir eine Freundschaftsanfrage auf Facebook. Ohne Nachricht dazu, lediglich mit der automatischen Angabe über 13 gemeinsame Freunde (alle im Social-Media-Bereich tätig) .

Daraufhin tat ich, was ich in solchen Fällen immer tue: Ich schickte dieser Person eine Privatnachricht und erklärte ihr, dass ich Facebook so nutze, wie von Facbook vorgesehen: Profil = ich (privat – übrigens auf max. 5000 Vernetzungen beschränkt), Fanseite = schwindt-pr (geschäftlich). Und jemand, mit dem ich noch nie zu tun hatte, und der sich geschäftlch vernetzen möchte, solle das bitte mit zunächst meiner Fanseite tun, denn in meinem Profil wird er nicht das finden, was er sucht. Meine Privatnachrichtenfunktion ist indes für „Alle“ freigegeben.

Die betreffende Person akzeptierte zwar meine Trennung von Privat und Geschäft, meinte dazu aber, sie hätte eigentlich gedacht, Social-Media-Berater hätten kein privates Profil.

Das gab mir zu denken und ich schaute mal bei den Kollegen rund, von denen viele – in der Tat – ihre privaten Profile eher geschäftlich nutzen – oder bei denen es einfach kaum einen Unterschied zu ihrer geschäftlichen Seite zu erkennen gibt. (Siehe auch dieser Beitrag von Klaus Eck)

Ich handhabe das anders. Natürlich weise ich in meinem Profil auch mal auf geschäftliche Blogposts hin, wenn das Thema wichtig ist. Aber in der Regel poste ich dort Musikvideos, Fotos und Links aus meinem privaten Umfeld oder sonstige Dinge, die nichts mit meinem Beruf zu tun haben. Das ist schlicht nicht das, wofür sich solche Personen wie die eingangs genannte mit meinem Profil vernetzen wollen.

Meine Kontakte im Profil stammen zunächst aus dem privaten Umfeld, da ich Facebook zuerst nur als Mensch genutzt habe und erst später in die geschäftliche Nutzung eingestiegen bin.

Geschäftliche Kontakte, mit denen ich mich auch wirklich austausche, bekommen ebenfalls Zugang zu meinem privaten Profil, sind aber – je nach Intensität des Kontakts – in Freundeslisten organisiert, die z.T. noch von meinen rein privaten Postings oder und privaten Fotoalben ausgeschlossen bleiben. Ergibt sich ein näherer Kontakt, werden sie umorganisiert. Und sobald sich woanders ein näherer Kontakt ergibt, füge ich denjenigen gern als Freund und zu einer entsprechenden Freundesliste hinzu.

Auf der Fanseite kann jeder Fragen stellen und wer das nicht öffentlich tun möchte, findet ganz leicht meine Mailadresse. Dafür braucht es mein privates Profil nun wirklich nicht auch noch.

Ich bin zuerst Mensch und DANN Berater! Deshalb brauche ich sehr wohl die Unterscheidung privates Profil – Fanseite. Genau dafür stellt Facebook ja die unterschiedlichen Bereiche zur Verfügung. (Demnächst werden Admins sich auf Fanseiten übrigens entweder als Mensch oder als Seite einloggen können.)

P.S. Die eingangs genannte Person und ich sind übrigens Fan unserer Seiten geworden, weil wir dort genau das finden, was uns interessiert. Sollte sich darüber ein Austausch ergeben, werden wir sicher auch noch „Freunde“. 😉

Wie halten Sie es mit der Kommunikation auf Facebook?
Gibt es Sie dort nur als Geschäfts- oder nur als Privatperson?
Haben Sie ein Profil UND eine Fanseite und wenn ja, wie unterscheiden diese sich voneinander?

Facebook-Freundanfragen und wie ich damit umgehe

Ich freue mich immer über neue interessante Kontakte! Ich gehöre aber nicht zu denen, die auf Facebook jede Freundanfrage ohne Weiteres annehmen. Gerade von Leuten, mit denen ich bisher nicht oder kaum zu  tun hatte. Das hat nichts mit der jeweiligen Person zu tun, sondern folgende Gründe:

  1. Ich möchte gern wissen, warum mir jemand eine Freundanfrage schickt, bevor ich darüber entscheide, ob ich sie annehme oder nicht. Ich finde, wenn jemand das Vernetztsein ernst nimmt, dann sollte er/sie sich schon die Zeit nehmen, wenigstens eine kurze Nachricht mit der Anfrage mitzuschicken, in der ich eine Ahnung davon bekomme, wie ich zu der Anfrage komme und von welchem Interesse des Anfragenden sie herrührt. Gemeinsame Freunde allein (v.a. wenn diese zu meinem beruflichen Leben gehören) sind für mich übrigens keine Begründung, die eine Nachricht überflüssig machen würden.
  2. Mein persönliches Profil und meine Fanseite dienen unterschiedlichen Zwecken (sonst bräuchte ich ja auch keine zwei verschiedenen Präsenzen). Während ich auf meiner Fanseite rein beruflich kommuniziere, findet in meinem persönlichen Profil weitestgehend private Kommunikation mit Freunden und über meine eigenen privaten Projekte statt. Seien Sie sich also darüber im Klaren, dass Sie in meinem persönlichen Profil kaum Infos über/von schwindt-pr erhalten werden. Dazu macht es mehr Sinn, Fan der Facebook-Fanseite von schwindt-pr zu werden.

Wenn Sie mir also eine Freundanfrage an mein persönliches Profil auf Facebook schicken, dann nehmen Sie sich bitte die Zeit für eine Nachricht dazu, in der Sie Hallo sagen und darauf eingehen, warum Sie die Freundanfrage schicken.

Private Nachrichten kann man mir übrigens auch jederzeit ohne Vernetzung mit meinem persönlichen Profil schicken. Der Link zum Nachricht-Senden ist für alle aktiv! 🙂

UPDATE: Seit Facebook den Abonnieren-Button eingeführt hat, können Sie sich gern darüber mit meinem Profil vernetzen, auch ohne mir eine Freundschaftsanfrage zu senden.

Freundanfragen und Freundeslisten (Facebook Teil 5)

Wie schon erwähnt, kann man die Kontakte, mit denen man sich auf Facebook vernetzt hat, in sog. Freundeslisten strukturieren. Zuvor muss man aber erst mal Kontakte (in Facebook Freunde genannt) haben. Wie funktioniert das?

Freundanfragen schicken

Nach Kontakten suchen können Sie auf verschiedene Weise. Wenn Sie bereits mit jemandem vernetzt sind, können Sie dessen Freunde nach bekannten oder interessanten Kontkaten durchsuchen, indem sie auf seinem Profil in der Freundesliste links unten „Alle anzeigen“ anklicken.

freunde_anderer

Anschließend klicken Sie auf „Als FreundIn hinzufügen“ und es erscheint ein Fenster wie dieses:

freundanfrage3

Vor allem im beruflichen Kontext empfehle ich bei Freundanfragen über den hier angebotenen Link „Persönliche Nachricht hinzufügen“ grundsätzlich einen kurzen Gruß mitzuschicken (wenn man sich schon von woanders kennt) oder den Anlass für die Freundanfrage zu nennen. Das wirkt seriöser, weil es unterstreicht, dass es Ihnen um die Person geht und nicht bloß darum, Ihre Kontaktzahlen nach oben zu schrauben.

Ich persönlich gehe auf Freundanfragen ohne Nachricht übrigens nur dann ein, wenn ich die Person bereits kenne! Das ist aber Ansichtssache. 😉

Weitere Möglichkeiten, Kontakte zu finden: indem Sie Facebook über das Suchen-Feld oben rechts im blauen Balken nach Namen durchsuchen oder indem Sie Namen in den Beiträgen anderer anklicken.

Freundanfragen bekommen

Wo man die Freundanfragen findet, die an einen gerichtet werden, habe ich im Blogpost über die Facebook-Startseite schon gezeigt. Sie erscheinen rechts oben auf der Startseite in der Rubrik „Anfragen“:

anfrage_klein

Wenn Sie diesen Link anklicken gelangen Sie zu detaillierteren Informationen über diese Freundanfrage:

freundanfrage

Wenn Sie jetzt den Namen der angezeigten Person anklicken, können Sie (je nach dessen Profileinstellungen) weitere Informationen über diese Person sehen. Wenn Sie statt dessen die Information über gemeinsame Freunde anklicken, erscheint einer Liste der Kontakte, die Sie mit dem Anfragenden gemeinsam haben.

Jetzt können Sie die Anfrage entweder bestätigen oder ignorieren (also ablehnen) oder Sie schicken demjenigen eine Nachricht, um ihm etwas mitzuteilen (z.B. dass  Sie sich über die Anfrage freuen, dass sie weitere Infos möchte bevor Sie über die Anfrage entscheiden etc.).

Wenn Sie die Anfrage bestätigen, erscheint danach in Ihrem sowie im Profil des Anfragenden eine Meldung wie diese:

freund_meldung

Wenn Sie dann auf „Kommentieren“ klicken, können Sie (öffentlich!) etwas zu dieser neuen Vernetzung anmerken. Sie können aber uach das bereits bekannte „Gefält mir“ anklicken“. 😉

Freundeslisten anlegen

Wenn Sie bereits Freundeslisten angelegt haben, können sie vor dem Bestätigen der Freundanfrage auch gleich angeben, welcher Liste der neue Kontakt hinzugefügt werden soll bzw. eine neue Liste gründen. Diese Listen sind insofern hilfreich, als Sie damit ihre Kontakte organisieren können. Ob für den Chat, für Gruppenverteiler in den Privatnachrichten oder einfach nur zur Übersichtlichkeit.

Listen anlegen können Sie auf verschiedene Weisen:

  • von Ihrem eigenen Profil aus – dazu einfach auf die Angabe der Freundesanzahl in der linken Seitenleiste Ihres Profils klicken:

freunde

und dann auf der erscheinenden „Freundeseite“…

listen1

… den Link „+Neu“ unter dem Feld „listen“ anklicken, oder…

  • von der Startseite aus, ebenfalls auf den Link „+Neu“ unter dem Feld „Listen (oben links) klicken.

In beiden Fällen erscheint ein überlagerndes kleines Fenster wie dieses:

liste2

Dort kann nach Auswahl derjenigen Kontakte, die in diese neue Liste hinein sollen (werden nach Anklicken blau markiert, s. Abb.) ein Name für die neue Liste eingegeben werden (s. roter Pfeil oben) und dann per Klick auf das blaue Feld „Liste erstellen“ unten diese Liste kreiert werden.

Eine weitere Methode, eine Freundesliste zu erstellen, gibt es jetzt auch

chat_freundesliste

Letzteres ist allerdings noch nicht intuitiv bedienbar. Ich kann im Chat zwar eine Liste erstellen, diese ist aber zunächst leer. Freunde, die im Chatfenster als online gezeigt werden, können per Drag&Drop in die neue Liste hineingezogen werden:

chat_freundesliste2

Leider bietet die Option „bearbeiten“, die beim Überfahren des Listennamens mit der Maus erscheint, keine Option „löschen“.

Freundeslisten löschen

Gelöscht werden könne Freundeslisten nur von der Freundeseite aus (s. oben), die man über das eigene Profil erreicht. Klickt man dort eine Liste an, erscheinen folgende drei Buttons:

listen_loeschen

Wenn dieser Beitrag für Sie hilfreich war,
wenn Sie Fragen oder Anmerkungen dazu haben,
freue ich mich über einen Kommentar. 🙂

In dieser Serie erschienen:

ZUSAMMENFASSUNG ALLER ARTIKEL als eBook