„Ähnliche Seiten“-Empfehlungen auf Facebook deaktivieren

Wie Futurebiz gerade berichtet, gibt es inzwischen eine eigene Einstellung dafür, ob man als Seitenbetreiber die Empfehlung für ähnliche Seiten angezeigt wissen möchte. Sie erscheint, wenn jemand für die eigene Seite auf „gefällt mir“ klickt und enthält Seiten, die Facebook als ähnlich relevant ansieht. Das bedeutet dann wohl, dass der von allfacebook.de gemeldete Test für diese Seitenempfehlungen jetzt Standard wird…

→ weiterlesen

Der Klick als sozialer Kitt

Warum wir liken, teilen, plussen und empfehlen –
und was das für die Unternehmenskommunikation bedeutet

Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann

Wenn jemand Sie nach einer guten Autowerkstatt, einem fähigen Arzt oder einem verlässlichen Dienstleister fragt, wie reagieren Sie dann? Wenn Sie so ‚ticken‘ wie die meisten Menschen, werden Sie sich ziemlich bemühen, dem Betreffenden weiterzuhelfen. Wenn Ihnen nicht sofort eine Antwort einfällt, werden Sie in Ihrem Gedächtnis kramen. Oder Sie werden vielleicht sogar andere fragen, beziehungsweise den Auskunftssuchenden an Freunde weiterverweisen. Mehr noch: Wenn Sie mit einem Arzt, einer Werkstatt oder einem Dienstleister besonders zufrieden sind, werden sie diese wahrscheinlich sogar anderen von sich aus empfehlen, ehe jemand ausdrücklich danach gefragt hat.

→ weiterlesen

Lese-Empfehlungen über Facebooks Recommendations-Plugin

Kennen Sie das Recommendations-Plugin von Facebook? Neben Like-Button, Like-Box und anderen ist dies ein weiteres Social Plugin, das Sie auf externen Webpages einbauen können. Es empfiehlt Ihren Lesern andere Beiträge derselben Website.

Neben der bereits existierenden Recommendations-Box erlaubt jetzt die Recommendations-Bar Lese-Empfehlungen als Popup unten rechts. Vorausgesetzt, Sie haben die betreffende Webpage an den Open Graph angebunden. Sie können sogar einstellen, wann das Popup erscheinen soll. (Wer es sich mal anschauen möchte: die Kollegen bei futurebiz.de haben es schon eingebaut.)

Wie schon bei Like-Button und Co. muss auch bei der Verwendung dieses Plugins auf den Datenschutz hingewiesen werden. Wenn Sie also nicht auf die Einbindung dieser Funktion verzichten wollen, sollten Sie eine entsprechende Erklärung in Ihrem Impressum/Ihrer Datenschutzerklärung hinzufügen.

Social Plugins finden Sie im Adminbereich Ihrer Facebookseite unter Hilfsmittel oder direkt über https://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/

Nachdem Google+ solche Empfehlungen in seinen +1 Button eingebaut hat, hat Facebook nun nachgezogen.

Facebook: Details zum neuen Fanseiten-Layout (Teil 6) – Seiten vernetzen

Wie bereits berichtet, können Fanseitenbetreiber sich im neuen Layout auch als Seite einloggen und damit auch außerhalb der eigenen Seite interagieren. Das funktioniert allerdings nur auf anderen Fanseiten, mit denen man als Seite vernetzt ist (und in öffentlichen Profilen, aber das tut jetzt hier nichts zur Sache). Das erhöht den Anreiz zum Liken als Seite jetzt natürlich ungemein.

Wer vor der Layout-Umstellung schon andere Seiten zur Lieblingsseite erklärt hatte, ist im neuen Layout bereits als Seite mit diesen vernetzt. Jetzt braucht man dafür aber nicht mehr den Zu den Favoriten meiner Seite hinzufügen-Link (der jetzt übrigens nach ganz links unten gerutscht ist), sondern kann – wenn als Seite eingeloggt – direkt den Gefällt-mir-Button anklicken.

Die Vernetzung entspricht dann dem Fan-Werden (ist also nach wie vor einseitig), wird dem Seitenbetreiber aber nicht in der Fanliste oder sonstwo auf der eigenen Seite angezeigt. Herausfinden lässt sich das nur durch Nachschauen auf der anderen Seite.

Man selbst kann also – wenn als Seite eingeloggt – nur dann auf anderen Seiten interagieren, wenn man sie geliked hat. Alle Seiten, die man geliked hat, werden auf der eigenen Seite , linke Spalte unter Gefällt mir aufgelistet .

Standardmäßig zeigt Facebook hier eine zufällige Auswahl von fünf geliketen Seiten. Über die Seitenverwaltung kann man allerdings auch festlegen, welche ein bis fünf hier ständig angezeigt werden sollen – oder man gibt mehr als fünf an und die rotieren dann in der zufälligen Auswahl ohne die sonstigen.

Eingestellt wird das Ganze unter Seite bearbeiten > Empfohlen > Gefällt mir. Dort können die Empfehlungen auch immer wieder verändert oder einfach entfernt werden.

Möchte man die komplette Vernetzung mit einer Seite übrigens wieder löschen, muss man auf dieser Seite nach wie vor den Link Von den Favoriten meiner Seite entfernen betätigen.

Alle Blogposts dieser Reihe als kostenloses eBook herunterladen

Wibiya-Toolbar jetzt auch mit Facebooks Social Plugins

Wie schon an Samstag gemeldet, bietet die Wibiya-Toolbar jetzt auch die Integration einiger der neuen Social Plugins von Facebook an und zwar:

  • den Like-Button (pur, mit Zähler oder mit persönlicher Info)
    Ich habe heute den mit Zähler integriert:
  • den Activity Feed
    benutze ich derzeit nicht, würde aber so aussehen:
  • das Recommendations Widget
    benutze ich:

Und so sehen die neuen Buttons jetzt auf schwindt-pr aus:

Unter „Facebook“ findet sich wie gehabt der Zugang zur Fanseite:

Ob und wie oft das Ganze genutzt wurde, kann ich dann im Dashboard meiner Wibiya-Verwaltung anschauen:

Hier im Blog kann ich die Toolbar leider nicht nutzen, da ich das Blog über wordpress.com betreibe. Aber es gibt hier ja schon ein eigenes Bewertungs-Instrument. Und da die Beiträge hier via NetworkedBlogs ohnehin auf Facebook und von dort auf Twitter erscheinen, ist das mit dem Weitersagen ja kein Problem. 😉

Empfehlungen und wie man damit umgeht

Wie gehen Sie eigentlich mit Empfehlungen um?  Geben Sie welche und wenn ja, wo? Sammeln Sie sie irgendwo, wo sie von anderen nachgelesen werden können? Fragen Sie bei anderen dezidiert nach solchen Empfehlungen? Und wenn ja, wie gehen sie dabei vor?

Einige Social-Media-Plattformen haben ihre eigene Art des Empfehlungsmanagements. Nachdem das internationale berufliche Netzwerk LinkedIn schon länger zum aktiven Referenz-Management aufruft, hat nun auch Xing nachgezogen.

Referenz-Management auf Xing

Allerdings nur, was Premium-Mitglieder betrifft. Auf deren Profil kann man jetzt unter „Referenz geben“ eine Empfehlung hinterlassen. Der Empfänger entscheidet dann, ob er sie in seinem Profil anzeigen möchte, oder nicht. Nicht-Premium-Mitglieder können zwar Referenzen geben, aber erhaltene nicht im Profil anzeigen…

Auf Twitter wird freitags unter Hashtag #ff (für followfriday) gepostet, wen man anderen  zu folgen anempfiehlt:

Und auf Facebook-Fanseiten (zumindest in bestimmten Kategorien) hat man die Möglichkeit, andere unter „Rezensionen“ eine Bewertung abgeben zu lassen:

Bietet eine Fanseite keinen eignen Referenzen-Tab an, kann man z.B. auch einen eigenen Thread dafür im Diskussionsforum eröffnen.

Ich sammle außerdem Statements über schwindt-pr von Kunden und aus meinem Netzwerk auch auf meiner Website schwindt-pr.com. Das hat nichts mit Angeberei zu tun, sondern hilft anderen, sich in kurzer Zeit ein Bild über einen machen zu können.

Wie nach Referenzen fragen?

Zunächst einmal macht es nur Sinn, solche Personen nach Referenzen zu fragen, die auch etwas Aussagekräftiges über Sie zu kommunizieren haben. Kunden also oder Netzwerkpartner, mit denen man erfolgreich zusammenarbeitet oder zusammengearbeitet hat.

Eine gute Gelegenheit nach einer Empfehlung zu fragen, bietet sich beispielsweise nach Beendigung eines Projekts. Aber auch wenn jemand einem per Mail oder sonst positives Feedback gibt. Da kann man das Dankeschön mit einer höflichen Bitte verbinden wie z.B.: „Das würde ich gern in meine Empfehlungsliste aufnehmen! Würde es Ihnen etwas ausmachen, das nochmal auf Xing/LinkedIn/in meine Facebook-Rezensionen zu posten?/Darf ich das so auf meiner Website verwenden?“

Wenn diese Frage nett gestellt wird, wird das sicher niemand verneinen. Sie sollten demjenigen allerdings den Link zum Zielort der Empfehlung bereit stellen, damit der andere nicht erst suchen muss. Machen Sie es so einfach wie möglich für den Referenz-Geber, schließlich wollen Sie ja etwas von ihm.

Fragen Sie nach einer Referenz für EINEN Zielort. Wenn Ihnen dann jemand z.B. auf Xing eine Referenz gegeben hat, können Sie ihn immer noch fragen, ob Sie diese so auch auf Ihrer Website zitieren dürfen.

Und ganz wichtig: Bedanken Sie sich für eine Empfehlung dezidiert!

Worauf man beim Geben von Referenzen achten sollte

Wenn Sie gefragt werden, für jemand anderen eine solche Empfehlung zu schreiben, oder sich vielleicht für eine erhaltene Referenz revanchieren wollen, sollten Sie einige Dinge beachten:

  • Bennenen Sie den Empfänger richtig (Namen korrekt schreiben, Funktion/Tätigkeit richtig bennenen – das kann man ggf. mit dem Empfänger auch nochmal vorher absprechen, wenn man sich nicht sicher ist)
  • Bennenen Sie konkret, wofür/weswegen Sie den anderen empfehlen. Was macht er besonders gut, welcher Service hat sie warum beeindruckt, wobei könnte er für andere nützlich sein etc.
  • Kommen Sie zum Punkt! Solche Empfehlungen sollten kurz und knackig sein, so dass man auf einen Blick sehen kann, worum es geht.
  • Eigenwerbung hat in einer Empfehlung nichts verloren! Sie werden als Urheber ohnehin verlinkt. Alles was darüber hinaus an Eigenwerbung auftaucht, wirft ein schlechtes Bild auf Sie! Schließlich geht es hier um den Referenz-Empfänger, nicht um Sie! Wenn Sie selbst eine Referenz möchten, können Sie diese hinterher immer noch höflich anfragen.

Wie handhaben Sie Empfehlungen?
Haben Sie zu den o.g. Punkten Fragen oder Ergänzungen?

Stimmen zum Facebook-eBook: Clips von Google Reader

Wow! Vielen herzlichen Dank für das tolle Feedback, das mich seit Veröffentlichung meines eBooks „Einführung in die Grundlagen von Facebook“ erreicht! In der ersten Woche überstieg die Anzahl der Klicks auf das eBook bereits die 500er-Marke und die Empfehlungen im Web reißen nicht ab!

„Was wir schon immer über Facebook wissen wollten“
(@Kulturarbeit auf Twitter)

„Leitfaden wie man Facebook zielsicher benutzen kann“
(Stefan Münz, Webkompetenz-Wiki)

„Sehr gute Einführung in Facebook von Annette Schwindt“
(PR-Blogger Klaus Eck)

Eigene Webpage für das eBook

Deshalb habe ich auf schwindt-pr.com eine eigene Seite für das eBook hinzugefügt, auf der auch die Stimmen zum eBook (Tweets, Blogposts etc.) nachzuverfolgen sind:

Eigene Seite zum Facebook-eBook auf schwindt-pr.com

Wie geht das?

Der Kasten mit den Stimmen zum eBook stammt aus meinem Google Reader.

Dort habe ich alle relevanten Begriffe und die in den Empfehlungen verwendeten Shortlinks über Twitter Search abonniert. Empfehlungen, die in Blogs erscheinen, die ich bereits abonniert habe, erscheinen ohnehin in meinem Reader. Und solche, die in Blogs erscheinen, die ich noch nicht abonniert habe, finden ihren Weg zu mir über Google Alert und werden dann mit den entsprechenden Schlagworten von mir auf Delicious gebookmarkt. Das Feed, das Delicious dazu produziert, habe ich wieder in meinem Reader abonniert.

Erscheint also etwas zum eBook in meinem Reader, tagge (verschlagworte) ich es mit „fbebook“ und füge es damit einer von Google Reader erstellten Liste hinzu.

Über „Abonnements verwalten“ > „Ordner und Tags“ kann ich dann alle so verschlagworteten Artikel auf einer eigenen Empfehlungsseite anzeigen lassen, die automatisch ein dazugehöriges Feed zur Verfügung stellt, das dann auch abonniert werden kann.

Die Box „Stimmen zum eBook“ auf schwindt-pr.com basiert auf dem sog. „Clip“, den Google Reader ebenfalls automatisch zur Verfügung stellt. Er basiert auf Script und listet die Empfehlungen aus dem Feed auf und aktualisiert sie automatisch, sobald ich diese Empfehlungen in meinem Reader bearbeite.

aboverwaltung
Über "Clip hinzufügen" (ganz rechts) kann ich die Box einrichten

Für diesen „Clip“ stehen verschiedene Farbschemata zur Verfügung, ich kann die Überschrift bearbeiten und auch die Anzahl der gelisteten Beiträge (1 bis 10) einstellen.

clipfenster

Über „Artikelquellen anzeigen“ ließe sich auch noch die Quelle der einzelnen Beiträge zu den Listenpunkten hinzufügen. Da diese aber in meinem Fall auch auf Twitter Search zu meinem Namen oder dem Namen meiner Agentur sowie zu Short-URLs basiert, wirkt das in der Anzeige eher irreführend.

Beispielsweise wird ein Tweet von Benutzer XY, das auf mein eBook hinweist und das ich per Twittersearch zu meinem Namen gefunden habe, nicht als Tweet von XY angezeigt, sondern als „by annette schwindt Twiter Search“, was zu dem Trugschluss verleiten könnte, ich hätte diesen Beitrag online gestellt und nicht Twitternutzer XY. Daher habe ich mich gegen das Anzeigen der Quellen entschieden.

So können sie nun automatisch auf dem Laufenden über das Echo zum eBook bleiben. 🙂

Vielen Dank noch einmal für all die Weiterempfehlungen, lobenden Worte und an all die, die meiner Einladung gefolgt sind, Fan der Facebook-Seite von schwindt-pr zu werden!

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung!