Digitale Kommunikation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Annette Schwindt und Christian Müller

Mein Netzwerk-Kollege Christian Müller von sozial-pr hat mich kürzlich zum Podcast eingeladen, um sich mit mir über digitale Kommunikation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu unterhalten. Denn während in großen Unternehmen der Kommunikationswandel inzwischen angekommen zu sein scheint, haben die kleineren damit noch so ihre Probleme…

→ weiterlesen

Blogparade: Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite? #fbziele

#fbziele

Mein Netzwerkpartner Christian Müller von sozial-pr.net hat beim vergangenen Barcamp Köln die von uns gemeinsam geplante Session „Facebook für KMU und Vereine – Wie’s auch ohne Werbung geht“ mit großem Erfolg gehalten. Für alle, die nicht vor Ort sein konnten, hier nochmal seine Aufzeichnung:

Außerdem sei hier auch sein Artikel mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus der Session empfohlen.

Start der Blogparade #fbziele

Eine Frage, die Christian dabei an die Teilnehmer richtete, war die nach den Zielen, die mit einer Facebook-Seite erreicht werden sollen. Denn oft fokussieren Seitenbetreiber nur auf die Technik, zählen Likes oder Reichweite bloß um ihrer selbst willen und vergessen dabei, dass das Ganze eigentlich in die Gesamtkommunikation eingebunden sein sollte, um damit etwas jenseits von Interaktionsraten zu erreichen.

Deshalb möchte ich dieser Frage nochmal besonderen Nachdruck verleihen, indem ich hiermit eine Blogparade dazu ausrufe. Thema:   Die Blogparade ist beendet. Das Thema war:

Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite?

Hashtag zur Blogparade: #fbziele

Dabei interessieren mich nicht einfach nur Ihre Ziele, sondern auch folgende Fragen (als Hilfestellung, nicht als Interviewfragen gedacht):

  • Warum haben Sie die Seite ursprünglich gestartet?
  • Hatten Sie beim Starten Ihrer Facebook-Seite überhaupt eigene Ziele dafür?
  • Haben sich Ihre Ziele im Laufe der Zeit geändert?
  • Welche Mittel nutzen Sie zum Erreichen Ihrer Ziele?
  • Wie gehen Sie dabei vor?
  • Welche Werkzeuge nutzen Sie dafür?
  • Wie ist Ihre Facebook-Seite in ihre sonstige Kommunikation eingebunden?

An der Blogparade #fbziele teilnehmen

Die Blogparade ist inzwischen beendet.

Wer an der Blogparade teilnehmen möchte, gehe dabei bitte wie folgt vor:

  1. Schreiben Sie einen eigenen Artikel zum Thema „Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite?“ in Ihrem eigenen Blog.

    Bitte beschreiben Sie dabei explizit die Geschichte IHRER eigenen Facebook-Seite! Andere Beiträge nehme ich nicht an.

  2. Verwenden Sie dabei bitte den Hashtag #fbziele.
  3. Verlinken Sie in Ihrem Artikel bitte auf diesen Artikel hier als Themengeber.
  4. Wenn Sie mögen, nutzen Sie dabei meine Grafik zur Blogparade
    (Download per Rechtsklick):
    #fbziele
  5. Sagen Sie Ihren Artikel (und die von anderen bitte auch) in den sozialen Netzwerken weiter mit dem Hashtag #fbziele.
  6. Kommentieren Sie meinen Artikel hier mit Link zu Ihrem Artikel, damit ich ihn nicht verpasse und in die Linkliste aufnehmen kann.

Alle Artikel werden von mir gesammelt und nach Ende der Blogparade in einem neuen Artikel zusammengefasst, in dem ich auch von meinen eigenen Zielen und deren Geschichte berichten werde. 😉

Die an der Blogparade teilnehmenden Artikel werde ich unter diesem Beitrag hier fortlaufend verlinken. Die Blogparade endet am Sonntag, 18.Oktober 2015, um 24 Uhr.

Mehr zum Thema Was ist eine Blogparade plus Tipps für Teilnehmer gibt es übrigens hier: http://www.schwindt-pr.com/2013/08/05/blogparadenblogparade.

Und jetzt bin ich gespannt auf Ihre Beiträge! 🙂

Hier alle Beiträge zur Blogparade #fbziele:

  1. #fbziele – Die Facebookseite als Teil der strategischen Kommunikation, oder nur eine Social-Media-Spielerei?
    von Klaus Schenkmann, Zwischenraum parsmedia Blog
  2. Facebook für mehr Traffic oder für Kundenservice? #fbziele
    von Dani Schenker, danischenker.com
  3. Wenn schon nur Facebook als Unternehmen, dann auch mit Ziel! #fbziele
    von Silke Loers, Loers Vertriebsberatung
  4. #fbziele – Warum sind wir eigentlich bei Facebook?
    von Carina Wübbels, logbuch Sputnik PR
  5. #fbziele: Menschen erreichen, Chancen schaffen, Kunden gewinnen
    von Christian Müller, sozial-pr
  6. Warum Sie Erdhaftig-PR nicht bei Facebook finden
    von Silke Bicker, Erdhaftig PR
  7. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite?
    Aus dem Nähkästchen geplaudert… #fbziele
    von Sabine Nuffer, Hamster-Rat
  8. #fbziele Blogparade – Meine Facebook-Story
    von Ulrike Zecher, ulrikezecher.de
  9. Warum, weshalb, wieso? #fbziele
    von Beate Mader, Vision3 Blog
  10. Facebook: Labor und Visitenkarte #fbziele
    von Robert Welz, einsakommunikation.de
  11. Blogparade – Ziele Facebookseite
    von Christa Goede, christagoede.de
  12. Ziele für die Facebook-Fanpage: #fbziele auch ohne Facebook-Werbung?
    von Eva Ihnenfeldt, steadynews.de
  13. Welche facebook Ziele wir haben und warum wir es nutzen [Blogparade #fbziele]
    von Vanessa Dicklage, xengoo.biz
  14. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite?
    von Bettina Hofmann, bettinahofmann.de
  15. Geil – Meine Facebook-Seite ist sogar verifiziert
    von Henri Apell, henriapell.com
  16. Warum die Facebook-Seite nur ein Teil der Gesamtkommunikation ist
    von Stefan Schütz, zielbar.de
  17. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite? #fbziele
    von Natasa Forstner, blog.press-n-relations.de
  18. Warum sind wir eigentlich auf Facebook und was machen wir da? #fbziele
    von ? , blog.hotelambruehl.de
  19. 5 Ziele die „Meine Kunden“ mit Facebook verfolgt #fbziele
    von Franz Simon, meinekunden.com
  20. Facebook und ich. Eine lange Geschichte. #fbziele
    von Anne-Luise Lübbe, blog.bhlounge.de
  21. Welche Ziele verfolgen wir mit unserer Facebook-Fanpage?
    von Gerhard Schröder, kreativekommunikationskonzepte.de

„Erfahrung wächst durchs Tun“ – Interview mit Christian Müller zu #meinweginsweb

Christian Müller

Ich weiß gar nicht mehr, wie und wann es dazu kam, dass Christian Müller und ich angefangen haben, uns so häufig und intensiv auszutauschen. Ich erinnere mich noch an seinen Podcast zum Thema Blogpraktikum, der schließlich dazu geführt hat, dass sowohl er als auch ich heute als Mentoren unterwegs sind. Inzwischen gehört Christian fest zu meinem Netzwerk. Heute erzählt er uns, wie er seinen Weg nach Digitalien gefunden hat:

Christian MüllerBitte stelle Dich kurz vor (Name, Ort, Tätigkeit, Website, Facebook, Twitter, Google+, drei Hashtags)

Christian Müller, wohnhaft in Stuttgart. Kommunikationsberater, Mobile Videograf, Lebenskarriere-Coach und Blogger. Anders formuliert: Ein aktiver Netzbewohner, für den Social Media und die Kommunikation über die verschiedensten Kanäle natürlicher Teil des täglichen Lebens und der zwischenmenschlichen Kommunikation sind – privat wie beruflich.

Seit wann bist Du online unterwegs, wann hast Du angefangen zu bloggen und wann bist Du dem ersten sozialen Netzwerk beigetreten? Wie bist Du dazu gekommen?

Online bin ich seit Anfang der 2000er Jahre. Lange Zeit – ungefähr bis zu meinem 18. Lebensjahr – war ich übrigens Gegner von Handys und Internet, danach kam eine recht radikale Kehrtwende. Mein erstes soziales Netzwerk war StudiVZ, dicht gefolgt von Twitter. Darauf gekommen bin ich über meine Affinität fürs Schreiben, die mich zum Bloggen und schließlich zur Karrierebibel und davor in die sozialen Netzwerke geführt hat.

Der Weg war übrigens keineswegs absehbar. Ursprünglich habe ich Sozialpädagogik studiert und war mir sicher, dass ich auch in diesem Bereich dauerhaft arbeiten würde. Aber Pläne sind ja dazu da, um geändert zu werden.

Gab es Menschen, die Dich persönlich oder durch Ihre Veröffentlichungen bei Deinem Einstieg ins Social Web begleitet haben?

Zuerst muss ich hier ganz klar Jochen Mai nennen, der mich nicht nur durch seine Artikel, sondern vor allem durch die Chance des Praktikums und danach durch die freie Mitarbeiter unterstützt und geprägt hat. Von ihm konnte und durfte ich auch extrem viel lernen – übrigens bis heute. Dafür bin ich nach wie vor dankbar.

Doch auch Annette Schwindt habe ich früh gelesen und von ihr gelernt, auch Jan Tißler habe ich früh – damals noch auf den Blogwerk Blogs – gelesen und von ihm gelernt. Und auch Alex Olma vom iPhone Blog habe ich früh gelesen.

Natürlich gehörte auch Klaus Eck zu den einflussreichen Autoren, das bleibt glaube ich nicht aus.

Wie hat sich Dein Weg in Sachen digitale Kommunikation dann bis heute weiterentwickelt (nenne die wichtigsten Meilensteine)?

Der Beginn bestand aus einem Blog auf Blogspot, darauf folgte das Macoholic Blog, dann die Karrierebibel, dann sozial-pr. Nach und nach kamen Videos und ein eigener Podcast dazu, dann auch das Lebenskarriere Blog und das Chromebookblog. Was sich vor allem verändert hat, ist mein Umgang mit den Netzwerken. Zu Beginn waren sie alle etwas besonders, heute gehören sie selbstverständlich dazu. Zwar faszinieren mich die Möglichkeiten immer noch jeden Tag, doch ich nutze die Kommunikationswege viel selbstverständlicher.

Gibt es Fehler, die Du auf Deinem Weg gemacht hast und wie können andere diese vermeiden?

Ganz klar: Zu viele Baustellen und zu viel Output. Ab einem gewissen Punkt lässt sich eine hohe Frequenz auf zu vielen Kanälen nicht mehr aufrecht erhalten und/oder geht auf Kosten der Qualität. Heute bin ich da viel entspannter. Mein wichtigster Tipp: Befasse Dich nur mit Themen, die Dich wirklich interessieren und voranbringen. Du musst nicht jeden Tag schreiben, aber wenn Du etwas veröffentlichst, muss die Qualität stimmen. Und halte nicht mit Deiner Meinung hinterm Berge. Profile brauchen Persönlichkeit mit Ecken und Kanten.

Und wenn Du bloggst: Produziere nicht einfach Content. Finde Deine Kernthemen, erstelle dazu hochwertige Inhalte und baue diese nach und nach aus. Das kann auch heißen, alte Artikel auszubauen, statt neue zu schreiben. Besetze Deine Themen und verzettle Dich nicht.

Welche Wege empfiehlst Du Einsteigern oder denen, die sich in Sachen digitale Kommunikation fortbilden wollen?

Drei englische Worte: Just do it. Sicher, die Grundlagen der Social Media und der Kommunikation lassen sich theoretisch lernen und anlesen und der eine oder andere Kurs kann auch helfen. Doch echte Erfahrung und Kompetenz wächst erst durchs Tun, durch die Praxis.

Die Betonung liegt hier auf wächst. Denn es handelt sich um einen stetigen Lern- und Entwicklungsprozess und jeder – egal wie lange aktiv oder dabei – kann noch dazu lernen.

Ganz wichtig ist für mich auch das Thema Netzwerken. Beziehungen und Kontakte aufzubauen nimmt Zeit in Anspruch. Und Du musst in Vorleistung gehen. Wenn du mit einer soliden Basis und einer guten Reputation – Tipp: Die Zahl der Follower ist zweitranging, ihre Qualität entscheidet – Kontakt aufnimmst, wirst du meist auf offenen Türen treffen. Übrigens auch bei den so genannten “großen” der Branche. Sie sind auch nur Menschen. Hier gilt: Trau dich, sprich sie an – aber mit klaren Themen und einer guten Basis. Wer kommt und einfach nur will, muss sich über Ablehnung nicht wundern.

Welches ist Dein bevorzugtes soziales Netzwerk und warum?

Am kommunikativsten: Ganz klar Twitter. Am inspirierendsten: YouTube. Am liebsten: Google+. Ich liebe das Niveau der Diskussionen dort und schätze Hangouts sehr. Periscope nimmt gerade übrigens auch einen größeren Stellenwert ein.

Welche aktuellen Entwicklungen in der digitalen Kommunikation findest Du besonders spannend?

Ich finde es enorm spannend, dass Livestreaming auf einmal auf dem Radar vieler Menschen auftaucht. Meerkat und Periscope haben da etwas geschafft, was durch Hangouts on Air nicht gelungen war.

Die zweite spannende Entwicklung betrifft Blogs. Aktuell geht die Entwicklung stark in Richtung von Content Hubs oder Social Mags. Zu deutsch: Das klassische Blog tritt in den Hintergrund, multimediale Seiten zu bestimmten Themen nehmen ihren Platz ein.

Dazu passt auch mein Tipp oben: Es geht nicht mehr darum, ständig neue Artikel zu schreiben. Stattdessen zählt, bestimmte Themen optimal abzubilden und nutzerrelevante, attraktive Inhalte mit viel Informationsgehalt und Wert zu schaffen. Wer sich für diese Entwicklung interessiert, sollte unbedingt mal bei Karl Kratz vorbeischauen.

Gibt es noch etwas, das Du den Lesern zum Thema Social Web oder digitalen Kommunikation allgemein mitgeben möchtest?

Drei Punkte, die jeder, der meine Artikel liest, bereits kennt. Ich wiederhole sie trotzdem, weil sie für mich einfach der Kern der Kommunikation darstellen.

1.   Du sprichst mit Menschen. Immer. Egal ob Du für ein Unternehmen arbeitest oder für Dich selbst kommunizierst: Du kommunizierst mit Menschen. Bring Ihnen den Respekt und die Wertschätzung entgegen, die sie verdienen.

2.   Kommuniziere mit Leidenschaft. Bleib Deinen Themen treu. Spring nicht auf jeden Zug oder auf jedes populäre Thema auf. Reichweite ist nicht alles, Qualität zählt. Für mich ist eine Frage der Maßstab: Kann ich das tun und morgen noch guten Gewissens in den Spiegel schauen? Die Antwort ist meist klar.

3.   Experimentiere. Trau Dich, neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren und auch mal zu scheitern. Fehler gehören dazu, unpopuläre Meinungen und Standpunkte auch. Verbiege Dich nicht für andere, bleib Dir treu und offen für Neues. Es lohnt sich.

 Vielen Dank für Deine Antworten, lieber Christian! 🙂

Diese Interviewreihe geht weiter, derzeit liegen mir aber keine weiteren Antworten vor.
Alle Interviews dieser Reihe können nachgelesen werden unter
http://www.schwindt-pr.com/tag/meinweginsweb.

Video leicht gemacht: Tipps für Freiberufler und KMU (Gastbeitrag)

Video

Facebook hat Youtube als Videoplattform Nummer eins überholt, so war es in den letzten Wochen zumindest auf vielen Seiten zu lesen. Auch wenn die Zahlen nicht so eindeutig sind – trau keiner Statisitk, die du nicht selbst gefälscht hast – ist eines klar: Videos spielen auf und für Facebook eine wachsende Rolle. Es ist kein Zufall, dass direkt auf Facebook hochgeladene Videos deutlich mehr Sichtbarkeit und Reichweite erhalten, als beispielsweise verlinkte Youtube- oder geteilte Instagram-Videos.

→ weiterlesen