Wo ist „Verwende Facebook als“ geblieben? Wie Sie auch ohne Loginwechsel als Seite agieren

Facebookseiten

Früher gab es zwei verschiedene Möglichkeiten, als Seite zu agieren. Eine davon, nämlich „Verwende Facebook als…“ wurde jetzt abgeschafft. Damit konnte man zwischen der Identität als Profil oder als Seite hin- und her wechseln und danach ganz Facebook mit der jeweiligen Identität benutzen. Die Abschaffung dieser Variante bedeutet aber nicht, dass Sie jetzt nur noch auf Ihrer eigenen Seite als Seite agieren könnten. Es bedeutet nur, dass Sie nicht mehr ungefragt auf fremden Seiten als Seite posten können. Die Möglichkeiten, mit Beiträgen zu interagieren, die mit Ihrer Seite zu tun haben, bleiben erhalten – nur der Weg dorthin ist für die, die nur „Verwende als“ benutzt haben , ein anderer. Wie Sie was weiterhin als Seite tun können, möchte ich in diesem Artikel zeigen. (Dabei geht es um die normale Verwendung von Facebook  und nicht um die via Business Manager!)

Wo sind die Seiten-Neuigkeiten?

Wenn Sie als Seite andere Seite geliked haben, dann konnten Sie via Desktop deren Beiträge bislang nach Loginwechsel „Verwende Facebook als…“ im Newsfeed auf der Startseite lesen. Ohne Loginwechsel entfällt dieser Pfad natürlich. Es gibt jetzt einen neuen dafür:

Via Desktop finden Sie die Seiten-Neuigkeiten jetzt über den gleichnamigen Link in der linken Spalte Ihrer Seite:

Link zu den Seiten-Neuigkeiten

Mobil kann ich den Link derzeit weder auf iOS noch bei Android finden.

Alternativ können Sie die betreffenden Seiten auch einfach als Person liken und in eine eigene Liste packen. Wenn Sie dann auf Teilen klicken, können Sie den Absender wechseln und als Seite teilen:

Beiträge als Seite teilen

Um fremde Beiträge als Seite teilen zu können, benötigen Sie den Loginwechsel „Verwende Facebook als…“ schon lange nicht mehr. Auch wenn Sie einen Beitrag als Person im normalen Newsfeed sehen, können Sie ihn als Seite weitersagen. Dazu einfach Teilen auswählen und dann das gewünschte Ziel:

  • mobil (Android, normale Facebook-App): Teilen (unter dem Beitrag) > Beitrag verfassen > Auf Facebook teilen (Zielauswahl durch Antippen ändern): Auf deiner Seite:

    Auf Facebook als Seite teilen

  • mobil (iPhone, normale Facebook-App): Teilen (unter dem Beitrag) > Beitrag verfassenAuf Facebook teilen (Zielauswahl durch Antippen ändern): gewünschte Seite aussuchen.
  • Desktop: Teilen (unter dem Beitrag) > Teilen… > (In deiner Chronik teilen) Pfeil > Auf einer Seite teilen, die du verwaltest:
    Teilen-Optionen via Desktop

Beiträge als Seite liken/kommentieren

Früher konnte Sie generell als Seite interagieren, wenn Sie über den Loginwechsel „Verwende Facebook als…“ auf ganz Facebook als Seite unterwegs waren. Ohne diesen Loginwechsel können Sie nicht mehr als Seite einen eigenen Beitrag auf einer anderen Seite posten. Das ist aber ohnehin rechtlich problematisch (ungefragte Werbung etc.). 

Sie können jetzt diejenigen Beiträge als Seite kommentieren oder liken,

  • die von Ihrer Seite geteilt wurden
  • in denen Ihre Seite erwähnt wurde
  • die von einer Seite gepostet wurden, die Ihre Seite geliked hat 

Via Desktop gibt es hierfür folgende Möglichkeiten, um direkt als Seite interagieren zu können:

  1. Über die Seiten-Neuigkeiten
  2. Über Benachrichtigungen > Aktivität
    (ist übersichtlicher als Variante 2, da nur die Erwähnungen und geteilten Beiträge herausgefiltert werden und sogar nochmal getrennt aufrufbar sind) 
  3. Über Einstellungen > Aktivitätenprotokoll

Wenn Sie direkt über die Seitenbenachrichtigungen gehen, bekommen Sie keine Option, als Seite zu handeln, sondern können nur als Person interagieren.

Mobil funktioniert es (sowohl in Android als auch via iPhone) in der Seitenmanager-App über das Aktivitätenprotokoll, das via drei Punkte > Seiteneinstellungen > Aktivitätenprotokoll anzeigen erreichbar ist.

Auch in der mobilen Variante führen die normalen Seitenbenachrichtigungen nur zu einer Ansicht des geteilten Beitrags oder der Erwähnung, ohne dass man als Seite interagieren könnte.

Seiten als Seite liken

Wie Sie andere Seiten als Seite ohne den Loginwechsel via Desktop liken können, habe ich hier unter Variante 1 erklärt: http://www.schwindt-pr.com/2014/11/17/facebook-als-seite-andere-seiten-liken/.

Probleme? Beitragsattribution überprüfen

Falls das oben Gezeigte nicht richtig klappt, überprüfen Sie mal unter Einstellungen die Beitragsattribution auf Ihrer Seite. Diese sollte auf die Seite eingestellt sein. Damit sind Sie in der Standardeinstellung immer als Seite auf Ihrer Seite unterwegs.

Wenn Sie später etwas als Person tun wollen, brauchen Sie dafür nur die Identität über die kleinen Auswahlkästchen bei jedem Beitrag zu wechseln:

Auswahlkästchen neben den Interaktionslinks

Fazit: Geht doch!

Die Funktionen, als Seite außerhalb der eigenen Seite zu interagieren, sind durch den Wegfall des Loginwechsels „Verwende Facebook als…“ also nicht komplett verschwunden. Wie finden Sie diese Änderungen? Haben Sie den Loginwechsel überhaupt oft genutzt?

Die mobilen Apps von Facebook

Facebook Creative Labs

Mark Zuckerberg hat verlauten lassen, dass Facebook in den kommenden zehn Jahren noch stärker die verschiedenen Services ausbauen möchte, die zum Facebook-Universum gehören. Das sind zum einen Instagram, WhatsApp, Oculus und die facebookeigene Suche, aber eben auch die einzelnen Apps von Facebook. Jedes Mal, wenn ich über eine neue App berichte, melden sich einige Leser, die nicht verstehen können, warum sich Facebook in all diese Apps auffächert. Manch einer hat bereits jetzt den Überblick verloren. Deshalb möchte ich hier eine Übersicht über die derzeit vorhandenen Apps und deren jeweiligen Zweck geben:

Die ursprünglichen Apps

Da sind zunächst mal die ursprünglichen drei Apps, mit denen Facebook seinen Weg in die mobile Nutzung begonnen hat:

Die Facebook-Standard-App

Facebook Standard-AppSie ist auf vielen Smartphones bereits vorinstalliert und dient dem allgemeinen, vorwiegend privaten Gebrauch, von Facebook. Über sie kann man neben dem eigenen Profil auch Nachrichten, Gruppen und Seiten verwalten, ist aber in einigen Funktionen gegenüber den spezialisierteren Apps eingeschränkt.

Über die Standard-App können auch Kontoeinstellungen und Privatsphäredefinitionen geändert werden.

Der Facebook-Seitenmanager

Seitenmanager-AppDiese App dient – wie der Name schon sagt – dem Verwalten von Facebookseiten, mit Absender der Seite. Bislang ist es nicht möglich, zwischen Profil und Seite als Absender zu wählen. Hier geht es rein um die Seite.

Im Gegensatz zur normalen App können mit dem Seitenmanager auch Statistiken eingesehen, Werbung geschaltet und Privatnachrichten an die Seite empfangen/beantwortet werden. Auch das Verwalten der Rollen für Administratoren, Redakteure etc. ist möglich.

Der Facebook-Messenger

Facebook MessengerUm Facebook-Nachrichten unabhängig von der Standard-App zu schreiben und zu beantworten, können Sie den Facebook Messenger nutzen.

Über die normalen Chat- oder Nachrichtenfunktionen der Desktopversion hinaus, kann der Messenger durch Chatheads erweitert werden und verfügt über Optionen zur Bildbearbeitung und für Sprachnachrichten.

Diese App war mehrfach in Verruf geraten, weil die Nutzer nicht verstehen konnten, wozu Facebook bestimmte Berechtigungen bei der Installation dieser App abfragen musste. Was es damit auf sich hat, habe ich hier bereits erklärt.

Mehr mit Facebook Creative Labs

Facebook Creative Labs

Über diese drei ursrprünglichen Apps hinaus hat Facebook mithilfe der Creative Labs (eine Art facebookeigene Entwicklerstation) weitere spezialisierte Apps veröffentlicht. Die meisten davon sind bislang allerdings nur für iOS verfügbar.

Paper (nur iOS)

Diese App dient dazu, Facebook-Beiträge in magazinartiger Form zu lesen. Das Ganze sieht ein bisschen aus wie Flipboard. Mehr dazu in diesem Video:

Slingshot (iOS und Android)

slingshotFacebooks Antwort auf Snapchat ermöglicht es den Nutzern Fotos in Bildschirmgröße und Videos zu verschicken. Diese Postings bleiben 24 Stunden bestehen und werden dann gelöscht. Damit können die Nutzer einander an ihren Erlebnissen teilhaben lassen, ohne dass die Beiträge für immer gespeichert bleiben.

Mentions (nur iOS und nur für Promis)

Facebook MentionsAls eine „neue App für einflussreiche Personen aus Bereichen wie Schauspiel, Sport und Musik, mit der sie Unterhaltungen auf Facebook führen können“, beschreibt Facebook diese App. Sie ist also „nur für Personen des öffentlichen Lebens mit verifizierten Seiten verfügbar“ heißt es auf den Erklärseiten. Übere diese App können diese Personen sich mit Fans und „einflussreichen Personen“ austauschen.

Rooms (nur iOS)

Facebook RoomsDiese App dient dazu, thematisch ausgerichtete Gruppen zu eröffnen, in die man nur per Einladung via QR-Code eintreten kann. Im Blog zur App wie auch in der App selbst werden außerdem verschiedene Rooms vorgestellt. Wer Rooms benutzt, kann sich pro Room einen eigenen Nickname wählen. Es besteht also – im Gegensatz zu sonst in Facebook – keine Klarnamenpflicht.

Facebook Groups (iOS und Android)

Facebook GroupsMit Facebook Groups wird wieder eine Standardfunktion, die schon aus der Desktopversion bekannt ist, als gesonderte App zugänglich gemacht. Gruppen, denen man beigetreten ist, können leicht verwaltet und sortiert werden. Leider hängt die App aber – zumindest in Android – noch öfter und doppelt sich in den Benachrichtigungen mit der Standard-App. Wenn die Kinderkrankheiten behoben sind, könnte das aber durchaus eine nützliche App werden.

UPDATE: Riff (iOS und Android)

riffDie neueste App in den Facebook Creative Labs ist Riff, eine Video-App zum Beginnen und Fortsetzen von Video-Sequenzen mit Freunden. Einer beginnt mit einem Video, das er dann an Freunde schickt, die ihre eigenen Videos hinzufügen.

Und warum das Ganze?

Die möglichen Funktionen von Facebook sind so vielfältig und komplex, dass eine App allein damit eigentlich überfrachtet ist. Bestimmte Teilfunktionen in Messenger, Page Manager und Groups auszulagern ist daher gut gedacht. Auch Paper ist – für die, die begriffen haben, wie man Facebook als Feedreader nutzen kann – eine gute Sache. Die übrigens Apps sind zunächst einmal Experimente, teils in Reaktion auf Konkurrenzprodukte (Snapchat), teils auf Nutzerwünsche (Pseudonym statt Klarnamen). Man darf gespannt sein, welche Ideen in den Creative Labs künftig noch umgesetzt werden.

Benutzen Sie eine oder mehrere dieser Apps und wie sehen Ihre Erfahrungen damit aus?

UPDATE 24.2.2015: Einführung der Ads Manager App zum Verwalten von Facebook-Werbeanzeigen. Derzeit nur für iOS, aber noch 2015 auch für Android angekündigt.

momentsUPDATE 16.6.2015: Einführung der Foto-App Moments für iOS und Android in den USA. Weitere Länder sollen in Kürze folgen. Mit Moments lassen sich Fotos von gemeinsamen Unternehmungen privat mit Freunden sammeln und von dort aus – wenn gewünscht – weiter nach Facebook, in den Messenger oder nach Instagram teilen.

Wie ich Instagram für schwindt-pr nutze

Privat wird Instagram schon von vielen genutzt. Geschäftlich sehe ich aber – im deutschsprachigen Bereich – wenige die Möglichkeiten der Foto-App nutzen. Zu Anfang dachte ich auch: Was kann ich da schon zeigen? Aber nach dem Eingewöhnen über die private Nutzung habe ich mehr und mehr festgestellt, dass ich öfter mal was poste, like oder kommentiere, das man genauso gut einem eigenen Profil für schwindt-pr zuordnen könnte. Daraufhin habe ich dafür ein eigenes Profil erstellt, nämlich http://instagram.com/schwindtpr:

Screenshot_2014-08-20-11-09-53

Wo finde ich die Inhalte?

Bei meiner privaten Nutzung von Instagram herrschen Foodfotos oder Selfies mit Freunden vor. Als schwindt-pr poste ich…

  • Fotos von meinem Team und mir – und zwar nicht nur offizielle wie dieses hier:

    … sondern auch welche vom „Making of“ mit unterhaltendem Charakter:
  • Fotos vom Social Media Club Bonn
  • Fotos von Besuchern oder aus Beratungen:
  • Screenshots, die ich dann auch in Blogartikeln oder Social-Media-Postings von schwindt-pr verwende – z.B. von neuen Features:…

    oder von Hangouts, an denen ich teilnehme:
  • Grafiken, die ich auch im Blog/in Social Media verwende:
  • Fotos von Ausschnitten meiner Beiträge in fremden Medien, die ich auch im Newsroom oder via Social Media poste:

Wie vernetze ich mein Instagram-Profil nach draußen?

Theoretisch könnte ich die Bilder, wenn ich sie in Instagram poste, direkt an Twitter, Facebook etc. weiterverteilen. Das mache ich aber eher selten, weil ich gern jeweils eigene oder zumindest leicht abgewandelte Beschreibungstexte poste oder das Bild ohnehin nur Teil eines Blogbeitrags ist. Technisch wäre es aber durchaus möglich. Da ich in Instagram aber keine Links – außer zu anderen Nutzern – setzen kann, kommt das für meine Zwecke nur selten in Frage.

Ansonsten sind meine Website und mein Instagram-Profil zum einen über die Verweise (Impressum in Instagram – siehe erste Abbildung oben- und Icon auf der Website) verlinkt:instagr

Außerdem ist es mit meiner Facebook-Seite verknüpft:

anderekonten

… sowie mit allen anderen Plattformen, wo dies möglich ist (Google+ Seite, YouTube-Kanal etc.)

Nutzung der Bilder im Newsroom

Zu guter letzt nutze ich Instagram auch noch im Newsroom von schwindt-pr:

instagram_newsroom

Nutzung der Bilder im Blog

Wie hier im Artikel zu sehen, können Sie Instagrambilder auch extern einbetten und so z.B. im Blog oder auf einer Website nutzen:

embed

Wie ich interagiere

Da ich wie gesagt noch ein privates Instagram-Profil habe, versuche ich, mit dem Instagram-Profil von schwindt-pr auch nur die Beiträge zu liken oder den Profilen zu folgen, die inhaltlich passen. Das betrifft dann z.B. Profile von Agenturen oder Medien, Beiträge von Medienschaffenden, die z.B. Events oder Fachliteratur zeigen, Beiträge von Unternehmen, die Instagram besonders gut nutzen, etc. Und natürlich führe ich auch Gespräche in den Kommentaren meiner Bilder und der von anderen.

Was ich mir noch angewöhnen muss, ist die konsequentere Nutzung von Hashtags. Bisher hab ich das leider oft vergessen, wenn ich nicht gerade beim #smcbn bin, wo mir der Hashtag schon in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Für Kunden

Natürlich spielt Instagram auch in meinen Beratungen eine Rolle. Viele Kunden haben Probleme, längere Textbeiträge zu schreiben, tun sich aber mit Bildern leichter. Für sie empfehle ich dann gern die Verknüpfung von Instagram zu Facebook etc. Und das entweder direkt aus Instagram oder via ifttt.

Und was bringt das jetzt?

Berechtigte Frage! Ich bin derzeit noch in der Experimentierphase, bekomme aber mehr und mehr Ideen, wie ich das Ganze immer effektiver in den Kommunikationsmix von schwindt-pr einbauen kann:

  • Unterhaltungsfaktor – Den sollte man nicht unterschätzen! Gerade die Fotos von „Hinter den Kulissen“ geben einer Sache den persönlichen Touch! Und der unterstreicht die Einzigartigkeit eines Unternehmens oder einer Personenmarke.
  • Bekanntheit – Die Zahl der Instagram-Nutzer wächst stetig und viele Menschen werden lieber über Bilder angesprochen, als über reine Textbeiträge. So werden ggf. neue Follower auf schwindt-pr aufmerksam oder trauen sich eher zu interagieren.
  • Vernetzung – (siehe oben)
  • Information– Auch wenn man bisher in Instagram keine aktiven Links nach draußen setzen kann, so kann ich doch auf Dinge hinweisen, wenn sie von Instagram aus leicht zu finden sind (Blog) oder für die es keinen Link braucht (Screenshot von etwas, das ohnehin jeder in seiner Nutzung hat).
  • Wiedererkennungswert – Manch einer fand vielleicht die Visualisierung in einem Blogpost besonders schön, würde das aber dort nicht eigens kommentieren. In Instagram kann er sie direkt liken und kommentieren.

Nutzen Sie Instagram bereits geschäftlich oder folgen Sie geschäftlichen Accounts? Bis auf die üblichen Kollegen und Agenturen, die man halt so kennt, hab ich bisher noch wenig andere passende Profile zum Folgen gefunden. Für Vorschläge bin ich daher immer offen! Umgekehrt freue ich mich naürlich auch über neue Follower unter http://instagram.com/schwindtpr. 😉

PS. Wer kein Smartphone hat oder die App nicht nutzt, der kann die Instagram-Bilder von schwindt-pr auch via Browser anschauen.

instagram_web

 

Vine – Die Kurzvideo App mit viel Potenzial (Gastbeitrag)

Bewegtbilder sind sehr beliebt und mit der Vine App kann jeder kleine Kurzvideos produzieren, um Momentaufnahmen festzuhalten, Kurzgeschichten zu erzählen, Trickfilme herzustellen oder Zeitraffer-Aufnahmen zu machen.

Was können Sie mit der Vine App alles machen?

Das einfachste ist 6 Sekunden auf den Aufnahme-Button zu klicken und einen interessanten Moment festzuhalten.

Spannender und kreativer sind Vines, wenn sie mit den verschiedenen Funktionen, die die App zur Verfügung stellt, aufgenommen werden. Sie können bis zu ca. 180 einzelne Bilder aufnehmen und einzelne Bilder umsortieren oder Bildfrequenzen mit verschiedenen Längen filmen.

Durch die Vine App erleben StopMotion-Kurzvideos ein Revival. Die ersten StopMotions wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts aufgenommen. Georges Méliès schuf 1902 den Zeichentrickfilm „Le Voyage dans la lune“. In bekannten Filmen wie King Kong, Alice im Wunderland und auch Terminator kam die Technik zum Einsatz.

Bei dieser Technik erstellt man einzelne Frames (Bilder) von Objekten in verschieden Positionen. Wobei diese immer nur ein wenig bewegt werden. Spielt man diese hintereinander ab, entsteht die Illusion, dass sich das Objekt bewegt. Leblosen Objekten wird so ein Leben eingehaucht.

Eine weitere beliebte Aufnahme-Technik ist Timelapse (Zeitraffer). Damit können Sie zum Beispiel die Bildung und das Weiterziehen von Wolken, was normalerweise Stunden dauert, in einen 6 Sekunden Film im Schnelldurchlauf zeigen. Am einfachsten können Sie ein Timelapse aufnehmen,  indem Sie ihr Smartphone auf ein Stativ schrauben und alle paar Sekunden ein Bild aufnehmen. Damit das Timelapse ruhig und flüssig läuft sollten die Abstände zwischen jedem Bild gleich sein. Nehmen Sie dafür z.B. alle 20 Sekunden ein Foto auf.

Interessante Kurzfilme entstehen auch, wenn man die Techniken und verschiedene Aufnahmeorte mischt.

Das Startbild eines Vines ist das Wichtigste. Es entscheidet ob ein Vine angeschaut wird. Der erste Blick muss ansprechen und animieren. Ein Beschreibungstext unter jedem Vine kann die Aussage des Vines noch hervorheben.

Probieren Sie es einfach aus, es ist ganz einfach. Je länger Sie sich mit der App auseinander setzen, umso sicherer werden Sie. Die Vine App war in den ersten 6 Monaten nach erscheinen nur für das iPhone erhältlich, aber mittlerweile gibt es die App auch für Android und Windows Phone. Weitere Infos gibt es in den Folien meines Vortrags beim Social Media Club Bonn.

Wer gerne in netter Runde die Vine App ausprobieren möchte ist herzlich zum VineWalk DE eingeladen. Wir treffen uns regelmäßig um bei einem Spaziergang schöne, lustige, kreative und vielleicht auch ein paar verrückte Vines aufzunehmen. Der VineWalk findet alle 6-8 Wochen im Kölner Raum statt, die Termine veröffentliche ich auf unseren VineWalkDe Blog.

Videos: Gastronomie im Netz

Seitenmanager-App für Facebook bekommt umfassendes Update

Wer seine Facebookseite mobil verwaltet, kennt den Seitenmanager. Diese App hat nun nicht nur ein neues Layout bekommen, sondern auch deutlich erweiterte Funktionalität! In Android besteht jetzt sogar die Möglichkeit, die Neuigkeiten der als Seite geliketen Seiten zu lesen und mit ihnen zu interagieren. In iOS fehlt diese Option bislang. Ansonsten scheint der Funktionsumfang in beiden Systemen soweit gleich zu sein, auch wenn die Bereiche teils anders angeordnet oder benannt sind:

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Facebook-Appcenter jetzt auch auf Deutsch verfügbar

appcenter

Um Apps für Facebook wieder leichter auffindbar zu machen, hat Facebook bereits im Januar 2012 das  App-Center eingerichtet. Darin werden nicht nur Anwendungen für die Desktopversion von Facebook, sondern auch mobile Apps aufgelistet.

Jetzt ist das App-Center auch in deutscher Sprache verfügbar und zwar unter http://www.facebook.com/appcenter/. Es ist von der Startseite aus über den Link App-Zentrum Link unter Anwendungen erreichbar:

Vor Einführung der Chronik (engl. Timeline) hatte es bereits eine Übersichtsseite für Desktop-Anwendungen gegeben, die dann jedoch abgeschafft wurde. Mit dem App-Center ist diese Lücke nun wieder gefüllt.

Einen eigenen Filter für Anwendungen für Seiten konnte ich noch nicht entdecken. Dafür muss man wohl weiter auf externe Übersichten wie applosive.de zurückgreifen…