Wenn zwei in der Blogkrise stecken – Annette Schwindt im Gespräch mit Christa Goede

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Wie oft unterhalte ich mich mit Kollegen über digitale Themen und denke nachher „Mensch, wenn wir DAS jetzt aufgezeichnet hätten, das wäre ein toller Artikel geworden!“. Also habe ich mir vorgenommen, künftig eine eigene Rubrik namens Gespräche hier in meinem Blog zu führen, in der ich solche Unterhaltungen – ob als Text, Podcast oder Video – festhalten werde. Nachdem ich kürzlich schon mit Sabria David über „Digital und real“ gesprochen hatte, tausche ich mich heute mit einer anderen lieben Kollegin aus meinem Netzwerk, nämlich mit Christa Goede darüber aus, wie schwer uns das mit dem Bloggen gerade fällt…

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Über schwindt-pr: Es geht um Wertschätzung und das Miteinander

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Da ich immer wieder auf Missverständnisse darüber stoße, was schwindt-pr ist, was ich da eigentlich mache und vor allem, welchen Hintergrund das alles hat, liegt es mir schon einige Zeit auf der Seele, den nun folgenden Beitrag dazu zu schreiben:

Schon vor längerer Zeit habe ich darüber gebloggt, wie es gesundheitlich um mich steht und was ich tun kann und was nicht. Beide Artikel haben viel positive Resonanz bekommen, was mir wirklich viel bedeutet. Die schönste Reaktion kam von einer Leserin, die dank des ersten Beitrags den Mut gefunden hat, sich selbst aus einer tiefen Lebenskrise heraus zu ziehen und ihr Leben noch einmal in die Hand zu nehmen. Ihre Dankesnachricht ist mit der schönste Lohn, den ich je für meine Arbeit bekommen habe. Aber auch jede andere Wertschätzung, die mir von Lesern und Kollegen entgegen gebracht wird, motiviert mich, meinen Weg weiter zu gehen.

Denn was ich tue, tue ich nicht wegen Geld, sondern weil ich es möchte. Ich weiß nicht, wie lange ich gesundheitlich dazu in der Lage sein kann. Deshalb versuche ich, das Beste aus dem zu machen, was ich habe. Und das besteht nicht darin, möglichst viel Geld zu verdienen. Der Inhalt dessen, was ich tue, und die Menschen, mit denen ich dabei zu tun habe, sind das, worauf es mir ankommt.

Wie kam es dazu?

Das war keineswegs so geplant. Nach einer großen gesundheitlichen Krise vor über 10 Jahren habe ich die Zeit, die ich gezwungenermaßen daheim verbringen musste, dazu genutzt, das Web zu erkunden. Ich begann, die Erfahrungen, die ich dabei machte, aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Das kam so gut an, dass ich immer mehr Rückfragen bekam, damit immer mehr Stoff zum Bloggen und so weiter. Daraus entwickelte sich dann auch das Beraten und Schreiben über digitale Kommunikation für andere Medien.

Durch das Lesen der Beiträge von anderen und durch den Austausch mit ihnen, habe ich meine eigenen Präsenzen und Arbeiten ständig weiter entwickelt und tue das weiterhin. Mein Studium der Sprachwissenschaft und Soziologie, meine journalistische Erfahrung und die Ausbildung in Sachen Public Relations (was nicht Werbung bedeutet, sondern Kommunikation!) sind natürlich auch von Vorteil.

Was ist also dieses schwindt-pr?

Ich sehe mich nicht als „Expertin“, sondern einfach als jemanden, der laufend mit anderen über bestimmte Themen kommuniziert, seinen Weg dokumentiert und versucht anderen bei Fragen zu helfen oder mit ihnen zusammen Lösungen zu erarbeiten. Ich hatte nie vor, ein Vorbild für andere zu werden und staune nach wie vor, wenn ich so genannt werde. Deshalb sehe ich mich auch nicht als „Business“ oder „Unternehmen“ und möchte auch keins werden. Ich bin einfach nur ein Mensch, der versucht, anderen weiterzuhelfen.

Über schwindt-prDieses schwindt-pr ist also keine Agentur, hier gibt es kein Büro, keine Angestellten, sondern nur mich und meine digitalen Arbeitsgeräte. Zuhause. Auf dem Sofa. Oder – wenn es mir nicht so gut geht – vom Bett aus. Via Smartphone alles kein Problem. In Ausnahmefällen kommen auch mal Beratungskunden zu mir nach Hause, aber in der Regel findet das alles online oder via Telefon statt.

Und dann auch offline

Inzwischen haben sich aus den digitalen Kontakten einige Freundschaften und Projekte ergeben, nicht zuletzt das Mentoring und mein engeres Netzwerk. So wurde ich nicht nur online, sondern inzwischen auch offline zur Anlaufstelle für Kommunikations-Angelegenheiten. Ob nun theoretischer oder ganz praktischer Natur. Dadurch habe ich viel gelernt und ebenfalls einiges dazu beitragen können, dass andere davon profitieren.

Digitalisierung bedeutet Wandel

Für mich gibt es dadurch schon lange keine Trennung von Freizeit und Arbeit mehr. Außerdem bemisst sich für mich wie oben schon angesprochen der Wert einer Sache nicht in finanziellen, sondern in sozialen Maßen. Damit mag ich jetzt vielleicht noch für viele exotisch oder weltfremd erscheinen. Durch die Digitalisierung wird dies aber früher oder später für uns alle Lebenswirklichkeit werden. Wir befinden uns mitten in einem nicht nur kommunikativen, sondern auch gesellschaftlichen Wandel – egal wie sehr sich bestimmte Teile der alten Gesellschaft noch dagegen zu wehren versuchen.

Dass ich mit meiner Art zu arbeiten eigentlich schon genau diese neue Lebensweise verkörpere, war mir lange gar nicht bewusst. Seit ich es aber begriffen habe, versuche ich, mit meiner Arbeit einen Teil dazu beizutragen, den Übergang für andere leichter zu machen. Und das eben nicht als Business-Agentur, sondern als Annette, genannt schwindt-pr. 🙂

 

PS. Eigentlich gibt es in diesem Zusammenhang noch sehr viel mehr zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht schreibe ich mit meinem Mann mal ein eigenes Buch darüber. Mehr dazu gibt es künftig in unserem Blog unserleben.digital. Außerdem verweise ich gern auf sein E-Book zum Thema Wandel des Arbeitsbegriffs durch die Digitalisierung, das unter http://www.thomas-reis.net/e-book/ kostenlos heruntergeladen werden kann.

WordPress für Einsteiger verständlich machen – Ein Interview mit Peter Müller

Einstieg in Wordpress 4 von Peter Müller

Heute erscheint das Buch „Einstieg in WordPress 4“ von Peter Müller bei Rheinwerk Verlag, dessen Entstehung ich mit meinen freien Mitarbeiterinnen Ulrike, Rebecca und meiner damaligen Mentee Alexandra begleiten durfte. Wie es dazu kam, habe ich in einem eigenen Artikel im Newsroom von schwindt-pr festgehalten. Ich selbst habe für das Buch als Fachgutachterin fungiert und das Geleitwort geschrieben.

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„Das Facebook-Buch“ bald 25.000 Mal verkauft! #fbbuch

Das ist ja der Wahnsinn! Gerade erreichte mich von O’Reilly Verlag die Nachricht, dass mein Seite über mein Facebook-Buch bei O’Reilly demnächst zum 25.000ten Mal verkauft wird! Im vergangenen Jahr zum Erscheinen der 3.Auflage waren es ca. 15.000 gewesen. Ich bin wirklich überwältigt und möchte allen Lesern und Fans dafür danken, dass sie mir so die Treue halten und sich immer wieder mit mir durch den Facebook-Dschungel wühlen! Vielen, vielen Dank!!! 🙂

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Die 3.Auflage von „Das Facebook-Buch“ ist da!

3.Auflage von "Das Facebook-Buch" ist da

Bereits über 15.000 Mal wurde „Das Facebook-Buch“ seit seiner Erstveröffentlichung im Frühjahr 2010 verkauft! Nach der 2. Auflage in 2011 ist nun die lang erwartete 3. Auflage von „Das Facebook-Buch“ erschienen – wie gewohnt als Print und als eBook>>> Leseprobe

Das inzwischen auf 336 Seiten gewachsene Handbuch wurde komplett überarbeitet und um alles Wissenswerte zum Thema Chronik (engl. Timeline) sowie um ein Kapitel zur mobilen Nutzung ergänzt:

Das Facebook Buch
Annette Schwindt
3. Auflage Juni 2012
ISBN 978-3-86899-234-2
336 Seiten, broschiert,vierfarbig
Print: 17.90 Euro
eBook: 14,90 Euro

Hashtag: #fbbuch

Cover-Download
re-pin

Kapitelübersicht:

1) Einleitung
2) Erste Schritte
3) Privatsphäre
4) Freunde
5) Gespräche starten und an ihnen teilnehmen
6) Startseite
7) Anwendungen
8) Nicht öffentliche Kommunikation
9) Gruppen
10) Seiten
11) Facebook mobil benutzen
12) Sonstiges
13) Hilfe suchen und finden
14) Ausblick
Kleines FACEBOOK-LEXIKON