Mentee, was willst Du mehr?

Alexandra Fried beim Mentoring

Das Mentoring ist vorbei, nun ist die Zeit, mir nochmal Gedanken zu machen, was ich, Alexandra Fried, in den vergangenen Monaten gelernt und erarbeitet habe:

Am Anfang stehen immer die Grundlagen…

Zuerst haben wir ein paar grundlegende Fragen geklärt:

  • Schreiben: Wie schreibe ich einen Artikel, der meinen Lesern nutzt? Wie teile ich meine Beiträge über Facebook, Twitter und Co.? Wie mache ich Bilder unserer Mentoring-Sitzungen auf Instagram publik? 
  • Internet-Tools: Welche Dienste gibt es, die mir helfen, mich im Netz zurechtzufinden und Informationen übersichtlich zu sammeln? (Als besonders interessant erwiesen sich für mich verschiedene Bookmarking-Dienste wie Delicious und Diigo.) Was ist RebelMouse? (RebelMouse ist großartig dazu geeignet, eigene Social-Media-Aktivitäten zu präsentieren.) Und wie funktioniert eigentlich ifttt? (Nutzt man zur Automatisierung verschiedener Abläufe.)
  • Facebook: Wie behalte ich bei Facebook den Überblick? Wie gruppiere ich meine Freunde und Bekannten, wie genau stelle ich meine Privatsphäre ein? Wie kann ich über Listen in Facebook Informationen sortieren?
  • Lesen: Wen sollte ich am besten über Facebook-Listen oder per Twitter im Auge behalten? (Außer schwindt-pr natürlich, das weiß eine Mentee! 😉 ) 

Ein eigenes Projekt

Kaum war ein ordentliches Fundament für mein Mentoring in den nächsten Monaten gelegt, ergab sich auch schon ein tolles Projekt für mich:

Ein gemeinnütziger Verein stellte eine Beratungsanfrage an schwindt-pr zum Thema Social Media und Facebook. Nach kurzer Prüfung stellte sich heraus, dass die bestehende Website des Vereins für eine vernünftige Nutzung in Social Media nicht geeignet war. Website-Relaunch war das Stichwort, bei dem ich ins Spiel kam. 

Alexandra Fried erarbeitet ein neues Internet-Konzept für den Kinderschutzbund Karlsruhe
Eine Mentee bei der Arbeit

Die Zusammenarbeit mit dem Verein war in einer geheimen Facebook-Gruppe schnell und unkompliziert. Fragen, Probleme und Meldungen zu Zwischenständen haben wir dort eingebracht und kommentiert. Was wir nicht in wenigen Sätzen klären konnten, haben wir in Telefonkonferenzen geklärt. So gelang eine sehr angenehme Zusammenarbeit.

Wir entschieden, die Website über ein WordPress-Blog zu gestalten. Vorteile eines Blogs: News können einzeln weitergesagt werden statt immer von derselben Unterseite, Interaktionsmöglichkeiten mit dem Leser und nicht zuletzt die gute Bedienbarkeit für den Verein. 

Die Vor- und Nachteile von wordpress.com gegenüber selbst gehostetem WordPress für diesen Fall abzuwiegen, war ebenfalls meine Aufgabe. Da beim Verein bereits eine Domain mit entsprechendem Webspace und technisches Know-How vorhanden waren, außerdem eine werbefreie und kostengünstige Lösung gewünscht war, fiel die Entscheidung uf die selbst gehostete Variante.

Meine inhaltliche und konzeptionelle Arbeit bestand in einer genauen Analyse der alten Website:

  • Was musste unbedingt erhalten bleiben, was war überflüssig? Was fehlte? Auch solche Formalia wie Impressum und Datenschutzhinweis und deren Erreichbarkeit per einem Click mussten geprüft werden.
  • Konnten Unterseiten, Themen, Beiträge evtl. übersichtlicher zusammengefasst werden?
  • Wo sollten in Zukunft klare Handlungsaufforderungen ( englisch call-to-action = CTA) an den Leser gerichtet werden? Beispiele: Wann finden die nächsten Veranstaltungen statt, wo werden noch Helfer benötigt? Wie kann man Mitarbeiter werden? Wie kann man mit Geld- und Sachspenden helfen?
  • Wo konnten Abläufe vereinfacht oder modernisiert werden? Hier sprachen wir besonders die Möglichkeit der Spende via Online-Banking an, um künftig die Notwendigkeit des Ausdruckens eines Spendenformulars abzulösen. 

Mit vielen Post-its, Stickern und Buttons wurde das neue Konzept visualisiert:

Alexandra Fried präsentiert das neue Konzept mit vielen Stickern am Flipchart
Das neue Konzept steht!

Die Inhalte der neuen Website entstehen durch die entsprechenden Artikel, die vom Verein eingepflegt werden. Eine ordentliche Verschlagwortung der Artikel ist hier besonders wichtig, da sich erst durch diese die Themen-Seiten per Links zu den einzelnen Schlagworten aufbauen! Das „nackte“ Gerüst des neuen Internetauftritts war für den Verein zunächst schwer verständlich/zu theoretisch und deshalb wiederholten sich in unserer Facebook-Gruppe die Fragen zu Themen und Schlagworten. Doch je mehr Artikel eingestellt werden, desto deutlicher wird nun die neue Blog-Struktur!

Das besondere Extra

Das Highlight der letzten Monate war, dass ich nach einem Team-Treffen bei Annette Schwindt mit Peter Müller anschließend live die Entstehung seines neuen Buches begleiten und in unserer dazugehörigen Facebook-Gruppe kommentieren konnte. Was in so gemütlicher Runde anfing, ist nun bald ein fertiges Buch. Den eigenen Namen im Vorwort dieses Buches genannt zu sehen, macht einfach glücklich! Danke dafür, Peter! 🙂

Thomas Reis, Alexandra Fried, Ulrike Dümpelmann, Rebecca Ohm und Peter Müller im Gespräch. Auf dem Bild fehlt nur Annette Schwindt, die das Foto aufgenommen hat!
Gemütliche und hoch-interessante Arbeitsrunde!

 

Fazit zum Mentoring?

Ich würde es unbedingt wieder machen! 🙂 Denn mehr kann ich von einem Mentoring wirklich nicht verlangen! 

Die neue Mentee Alexandra Fried stellt sich vor

Alexandra Fried

Alexandra Fried
Hallo, mein Name ist Alexandra Fried und ich werde als Neuzugang im Team schwindt-pr im Rahmen eines Mentorings eine Menge Erfahrungen sammeln. Dabei werde ich anfangs viele Fragen aufwerfen und bald hoffentlich nicht mehr ganz so ahnungslos durch die Weiten des Social Web irren. Zwei Dinge habe ich sofort lernen dürfen:

  1. Das Mentoring wurde bei meinen beiden Vorgängern unter dem Namen Blogpraktikum geführt. Da es aber nicht nur ums Bloggen geht und bis auf wöchentliche Treffen alles virtuell abläuft, passte dieser Begriff eigentlich nicht. Mehr dazu hier: http://www.schwindt-pr.com/mentoring-wissen-weitergeben/
  2. In einem Mentoring wird der begleitende Wissensvermittler Mentor bzw. Mentorin genannt. Derjenige, der begleitet wird, heisst Mentee.

Ich werde also die nächsten drei Monate Mentee sein! Mein Studium und einige Jahre Berufserfahrung in einem Verlag hatten nun wirklich nichts mit dem zu tun, was ich nun machen möchte, aber ich denke, in Annette Schwindt eine sehr gute Ansprechpartnerin für meine neuen Ziele gefunden zu haben 😉

Doch was sind diese Ziele und warum gehe ich zu Annette Schwindt?

Ich habe verschiedene Kurse in den Bereichen Social Media und Online besucht und vieles gelernt. Meine Dozenten haben mir eine Menge Theorie vermittelt. Darunter Theorien zu Facebook, Twitter, Blogs, zu Google, Monitoring und Newsletter-Technik. Doch an der Praxis hapert es bei mir noch gewaltig. Annette Schwindt bietet mir nun mit ihrem Mentoring genau das: Praxis.

Praxis durch ein Mentoring-Projekt

Als erste Mentee darf ich nicht nur Annette Schwindt und den beiden anderen Team-Mitgliedern Ulrike Dümpelmann und Rebecca Ohm über die Schulter schauen, sondern selber in einem Projekt Erfahrungen sammeln. Zu den Projektdetails später gerne genaueres, aber so viel vorab: Es geht um den Relaunch einer Website und die damit verbundene Konzeption eines Blogs. Das perfekte Projekt für einen Mentee, da ich von Anfang an Fragen stellen und mitarbeiten  kann: Welche Inhalte sind wichtig? Welcher Rahmen soll aufgebaut werden? Welche Plattform/welches CMS wird benutzt? Wie sind die finanziellen Konditionen? Wie können und sollen Social Media eingebunden werden? Viele Fragen… und das ist erst der Anfang 😉

In diesem Sinne freue ich mich sehr auf die nächsten drei Monate und bin gespannt, was es alles zu lernen gibt!