Mentoring: Wissen weitergeben und andere unterstützen

Seit 2013 bin ich nicht nur als Beraterin, Bloggerin und Autorin tätig, sondern versuche, mein Wissen auch durch gezieltes Mentoring weiterzugeben. Was das ist (und was nicht) und wie es abläuft, sowie Berichte früherer Mentees können hier nachgelesen werden.

Was ist ein persönliches Mentoring?

Bei einem persönlichen Mentoring unterstütze ich eine Person bei deren persönlicher Weiterentwicklung hinsichtlich ihrer digitalen Kommunikation für die Dauer von sechs Monaten. Es geht dabei um ihr Personal Branding, ihre Fragen zu Web und Social Media, ggf. um den Aufbau ihrer Website (mit Blog) und eben dem persönlichen Lernen.

Was ein Mentoring NICHT ist

Bei einem Mentoring geht es NICHT um Unternehmensfragen. Wer Probleme mit oder Fragen zur digitalen Kommunikation seines Projekts oder Unternehmens hat, der möge bitte eine Beratung oder ein Coaching buchen. Das gilt sowohl für geschäftliche als auch für ehrenamtliche Unterfangen.

Ich kann auch kein amtliches Zertifikat für ein Mentoring ausstellen oder das beim Arbeitsamt geltend machen. Was ich aber nach erfolgreichem Mentoring gerne gebe, ist eine Referenz. Außerdem besteht die Option auf den Verbleib im Netzwerk/als Coautor im Blog (s.u.).

Wie man Mentee wird

Schicken Sie mir eine Mail und stellen Sie sich auf Ihre persönliche Art und Weise vor. Folgende Infos sollten dabei auf jeden Fall enthalten sein:

  • wer sind Sie (Name, Alter, Beruf, Wohnort etc.)?
  • ein Foto, auf dem Sie sich selbst gut getroffen fühlen
  • bereits vorhandene Webpräsenzen/bisherige digitale Erfahrung?
  • was versprechen Sie sich von einem Mentoring und wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?

Als Mentee bewerben

Und nein, ein Mentoring kostet nichts. Es sollte nur menschlich zwischen uns passen und die hier genannten Bedingungen erfüllt werden.

Was ein/e Mentee tut

  • mir digital und/oder bei persönlichen Treffen über die Schulter schauen
  • mich eigeninitiativ mit Fragen löchern und Ideen äußern
  • aktuelle Themen mit mir und meinem Netzwerk diskutieren
  • aktiv an den Gesprächen auf den Kanälen von schwindt-pr teilnehmen
  • den Weg als Mentee im Blog von schwindt-pr mit eigenen Artikeln dokumentieren

Was ein/e Mentee bekommt

  • individuelle kostenlose Förderung
  • Gastautorenplatz im Blog von schwindt-pr
    (kann auch über Mentoring hinaus verlängert werden)
  • wird Teil vom Netzwerk schwindt-pr (mind. für die Dauer des Mentorings)
  • Erfahrung im Umgang mit Projekten, Bloggen und Social Media
  • neue Kontakte
  • Bekanntheit über die Kanäle von schwindt-pr

Welche Voraussetzungen ein/e Mentee mitbringen muss

  • schreibt gern und hat darin Erfahrung,
  • ist sicher in Rechtschreibung und Sprachgefühl
  • Webaffinität und zumindest private Aktivität im Social Web
  • Motivation, Eigeninitiative, Fähigkeit, selbständig zu arbeiten, Kritikfähigkeit
  • spontaner Austausch via Messenger etc. selbstverständlich
  • kann, muss aber nicht in oder nahe bei Bonn wohnen (rein virtuelles Mentoring ist auch möglich)

Wie es dazu kam

Viele Ausbildungsangebote zum Thema Social Media, erweisen sich in der Praxis nicht als besonders effektiv. Als ich meinen Weg im Social Web begann, war es noch einfacher, sich Rat von etablierten Bloggern und Autoren zu holen. Alles, was ich weiß, habe ich mir durch Veröffentlichungen und Beobachtung solcher Vorreiter, eigenes Ausprobieren und Weiterenwickeln erarbeitet. Ein Weg, auf dem mich einige unterstützt und ihn mir so leichter gemacht haben. Das möchte ich gern weitergeben und habe mich daher entschieden, Mentorin zu werden.

Annette Schwindt und Ulrike DümpelmannMein erstes Mentoring hieß zunächst noch Blogpraktikum und wurde 2013 inspiriert duch Christian Müllers Podcast zu diesem Thema. Für sechs Monate war Ulrike Dümpelmann Blogpraktikantin und blieb bis September 2015 als freie Mitarbeiterin. Ihre Erfahrungen hat sie in einem Bericht zusammengefasst.

Ulrikes Nachfolger brach sein Blogpraktikum wegen Zeitmangels leider ab, lehrte mich aber, worauf ich künftig noch mehr achten muss.

Durch Ulrikes Bericht und einige Gespräche mit meinem Team sowie mit Christian Müller gelangten wir zusammen zu der Erkenntnis, dass das Ganze künftig nicht mehr Blogpraktikum, sondern Mentoring heißen muss. Schließlich geht es dabei nicht nur ums Bloggen allein und nicht um ein klassisches Praktikum.

Annette Schwindt und Alexandra FriedDie erste offzielle Mentee war Alexandra Fried. Sie hat von Mitte November 2014 für sechs Monate ein Projekt für einen gemeinnützigen Verein unter meiner Führung betreut. Die Verantwortliche beim Verein bekam dadurch außerdem eine Art Co-Mentoring.

Melanie Kirk-Mechtel Melanie Kirk-Mechtel und hat mir von Mitte Juli 2015 an für sechs Monate über die Schulter geschaut und an ihrem eigenen Webauftritt gearbeitet. Mehr dazu in ihrem Abschlussbericht. Auch nach dem Mentoring ist sie Teil des Netzwerks von schwindt-pr geblieben.

 

Weitere Interessenten können sich bei mir melden. Ich bin gespannt und freue mich darauf, mein Wissen an weitere Menschen weitergeben zu können. 🙂 Mehr als eine/n Mentee auf einmal kann ich jedoch nicht annehmen.