RebelMouse – das social CMS

Dieses Interview wurde zunächst im englischen Original veröffentlicht. Hier folgt die Übertragung ins Deutsche:

“More than an aggregator” lautete der Titel des ersten Interviews, das ich vor zwei Jahren mit dem Gründer und CEO von RebelMouse Paul Berry geführt  hatte. Seitdem ist viel passiert und so wurde es Zeit für ein Update!

Annette Schwindt: Als wir vor zwei Jahren unser erstes Gespräch geführt haben, war RebelMouse noch ganz am Anfang. Damals konnte man nur Beiträge von Twitter, Facebook und Instagram importieren. Aber seitdem sind viele neue Optionen eingeführt worden. Welche Import-Möglichkeiten gibt es heute?

Paul BerryPaul Berry: Die Inhalte können jetzt im Grunde von überall her nach RebelMouse hereingeholt werden. Das bedeutet LinkedIn, Tumblr, Pinterest, Youtube, Google+ aber auch direkt RSS Feeds und XML/JSON. Es gibt auch ein wirklich praktisches Bookmarklet, das sich die Nutzer einrichten können, um Inhalte zu RebelMouse hinzufügen zu können.

Es gibt aber auch mehr und mehr ausgefeilte Filter, um die Inhalte zu verteilen und zu den richtigen Freigaben weiterzuleiten, oder um bei Veröffentlichung einen Nutzer zu benachrichtigen und um Nutzungserlaubnis zu bitten.

Neben den Importfunktionen wurden auch viele andere Neuerungen eingeführt. Es gibt die Möglichkeit, sein Layout zu individualisieren, Reiter hinzuzufügen, Inhalte zu filtern sowie das Ganze in die eigene Website einzubetten, wie ich es auch gemacht habe, und ich kann die Statistiken meiner Seite überwachen. Welches sind Ihre Lieblingsfunktionen und warum?

Ich freue mich darüber, wie alles zusammen findet. Ein herausragender, hypereffizienter Veröffentlichungsdienst im Social Web zu sein, ist wirklich schwer. Viel schwerer als es sein sollte. Jeden Monat gelingt es uns besser, die einzelnen Teile zusammen zu bringen, um Inhalte reinzuholen, ihnen Traffic zu verschaffen und diesen Traffic in Community zu verwandeln.

Ich denke, neben Velocity Alerts und Tracking sind die Calls to action, die wir anbieten, um weiteres Sharing und Leute dazu zu bewegen, sich der Community anzuschließen, meine Lieblingsfunktion.

Screenshot of the website thedodo.com

Ich mag ja die mobile App besonders gern. Sie erlaubt es mir, Beiträge neu zu ordnen oder zu entfernen und das genauso einfach wie in der Desktopversion. Außerdem kann ich mir die Beiträge von anderen ansehen, sie nach draußen weitersagen oder intern neu veröffentlichen. Gibt es Zahlen dazu, wie viele Menschen RebelMouse insgesamt nutzen und wie viele auf mobilen Geräten?

Wir stehen derzeit kurz vor 30 Millionen unique visitors pro Monat. Eine wesentlich kleinere Gruppe davon hat begonnen, ihre Inhalte aus der App zu verwalten, das geht mehr so in die Zehntausende. Wir arbeiten an einigen Dingen, die wir im Herbst veröffentlichen werden, von denen wir hoffen, dass es die native apps stärken wird. Unser Traffic ist derzeit 60/40 mobil.

Die App von The Dodo ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir die volle Nutzererfahrung umsetzen (The Dodo ist 100% powered by RebelMouse).

Bei unserem letzten Interview arbeitete RebelMouse noch an der Art wie Suchmaschinen auf RebelMouse-Seiten reagieren. Werden meine Beiträge auf RebelMouse inzwischen so indexiert wie jeder andere Inhalt aus dem Social Web?

Wenn es eine powered domain ist, dann ja. Und das empfehlen wir wärmstens. Für die Einbettungsfunktion gilt das auch, aber in geringerem Umfang. Wir verstehen, dass das Einbetten wirklich einfach ist und Mehrwert bringt, aber wir zeigen unseren Kunden, wieviel mehr wir tun können, wenn wir eine ganze Domain oder Subdomain übernehmen. Eine kürzlich veröffentlichte Website dieser Art, bei der die Seite zu 100% übernommen wurde, ist garyvaynerchuk.com.

Vor zwei Jahren sagten Sie, dass RebelMouse mehr ist als nur ein Aggregator. Ich empfehle es gern als eine Art Newsroom, vor allem seit die Möglichkeit, direkt auf der Seite zu bloggen, und die Tabs eingeführt wurden. Gibt es viele Menschen, die RebelMouse als Newsroom nutzen? Welche anderen Möglichkeiten gibt es RebelMouse zu nutzen?

Screenshot of the mentoring.esquireWir werden von Firmen aus der Medienbranche genutzt,  wie z.B. Esquire mit https://mentoring.esquire.com oder MTV mit https://collective.mtv.com, um sich eine Community und Interaktion aufzubauen und für eine gute Nutzererfahrung zu sorgen. Aber Newsrooms sind meine Herzensangelegenheit. Wir werden regelmäßig zum Einbetten von Nachrichtenströmen genutzt, die sorgfältig zusammengestellt werden, und wir sehen Nutzungsweisen, die mehr Community aufbauen und das Interviewen und Nachrichtensammeln über das Social Web zu einer hoffentlich interessanten Erfahrung machen.

Wir sorgen auch für social content ads, bei denen Marken unsere Plattform nutzen, um ihre besten Inhalte aus dem Social Web in Kampagnen umzuwandeln, die für gewöhnlich zwei- bis zehnmal so gut funktionieren.

Die Arbeit mit The Dodo hat zu einigen Ergebnissen geführt, die noch in Arbeit sind: http://www.fastcompany.com/3031567/most-innovative-companies/how-rebelmouses-social-publishing-platform-can-make-your-traffic-s

Welche Möglichkeiten bieten die bezahlten Accounts gegenüber den kostenlosen? Und werden die kostenlose werbefrei bleiben?

Um ein gesundes, langfristiges Unternehmen aufzubauen, konzentrieren wir uns wir auf das bezahlte Geschäft mit Software als Service für Firmen. Ich möchte gern, dass RebelMouse die Plattform wird, auf der man kostenlos anfängt und wenn man dann sieht, dass es sich geschäftlich lohnt, kann es übergangslos zum Rückgrat des neuen offenen Social Web werden. Wir haben noch viel zu tun, um dorthin zu gelangen. Aber für die nächsten Monate konzentrieren wir uns auf die Arbeit mit einigen der besten Marken und Medienunternehmen, um ihren Produkten wirklich Tiefe zu geben. Wir arbeiten aber auch mit Startups wie Trending Kenya und The Dodo, um Lösungen zu finden, die für deren Unternehmungen funktionieren.

In den vergangenen Jahren hat RebelMouse viel erreicht, aber ich nehme an, Sie arbeiten weiter an neuen Funktionen? Können Sie dazu schon etwas sagen?

Wir werden immer besser darin, die Systeme, die Redakteure und Schreibende nutzen, einfach aber ausgefeilt zu machen, während wir für die Besucher der Seiten eine so reichhaltige und communityfördernde Erfahrung wie möglich aufbauen. Ich bin sehr stolz auf unser Produkt, auf das Design und das inzwischen über 30köpfige Entwicklerteam. Sie haben alle Tests durchlaufen und sind ein richtiges Team, nicht bloß brilliante Individuen und das Produkt verändert sich sehr schnell. Wir haben native Apps, die immer mehr genutzt werden, und geprüfte Anzeigenprodukte unter hohem Traffic sowie Inhalte, die viral werden und über eine Million Likes pro Beitrag bekommen.

Die Herausforderung besteht nun darin, das Ganze einfach zu erklären. Als social CMS.

RebelMouse – the social CMS

Dieses Interview wurde im englischen Original belassen. Eine Übertragung ins Deutsche gibt es HIER.

„More than an aggregator“ was the title of the first interview that I’ve done with Paul Berry, founder and CEO of RebelMouse two years ago. A lot has happened since then, so it was time for an update!

Paul Berry
Paul Berry

Annette Schwindt: When we did our first interview two years ago, Rebelmouse was only in its beginning. It was possible to import updates from Twitter, Facebook and Instagram by then. There have been a lot more options added since then. What options for importing are there today?

Paul Berry: Content can now basically come from anywhere smoothly into RebelMouse. This means of course LinkedIn, Tumblr, Pinterest, Youtube, G+ but also direct RSS feeds and XML/JSON for custom clients. There is also a very cool bookmarklet that users set up to clip things into RebelMouse.

But also there are more and more sophisticated filters to process the content and send it to the right approvals/reviews or to be published and notify a user, or ask for permission to use the content.

Beside the import functions a lot of other updates have been introduced. There is the individual layout option, the tab option, one for filtered content and the option to embed the whole page in my own website, like I have done, plus I can monitor my page with its own insights. What are your favourite features and why?

I love how it is all coming together. Being a great, hyper efficient, social publishers is really hard. Much harder then it should be. Every month we are farther along at bringing all the pieces together to take content, get it traffic, and turn that traffic into community.

So I think along with Velocity Alerts and Tracking (sorts by popularity triggered against fast moving content), my favorite is the calls to action we are launching which encourage further sharing and get you joining the community.

Screenshot of the website thedodo.com

I really like the mobile app. It allows me to rearrange or remove postings from my page just as quickly as in the desktop version plus to browse and share or repost the postings of others. Can you give us an insight on how many people use Rebelmouse in total and how many use it on mobile devices?

We are now under traffic reaching about 30 million UVs a month. A much smaller group of those have started to really obessively manage their content from the apps, which is in more of the tens of thousands. We are working on some things we are will be launching in fall that we hope to really amplify native apps. We do obessess about mobile web and our traffic is about 60/40 mobile.

Check out The Dodo app on the google store or iTunes, its a great example of how we’re building the full experience for clients (The Dodo is 100% powered by RebelMouse).

In our last interview you were still working on the way that search engines would react on RebelMouse pages. Are my postings on RebelMouse indexed like any other social media posting by now?

If you are running a powered domain, yes. And we highly recommend that. If you are using embeds, yes but to a lesser degree. We understand that the embeds are really easy to add and give value, but we are showing our customers how much more we can do when we take over a domain or subdomain. A recent launched site you can see as an example that moved over 100% is garyvaynerchuk.com.

Two years ago you said that RebelMouse is more than an aggregator. I like to recommend it as a kind of newsroom, especially since the option to create content directly on the page and the tabs have been introduced. Do you see a lot of people use RebelMouse as a newsroom? What other ways are there to use a RebelMouse page?

Screenshot of mentoring.esquire.com

We are being used by media companies like Esquire for https://mentoring.esquire.com or MTV for https://collective.mtv.com, to build community and engagement and make beautiful experiences. But the newsroom is in my heart and while we are used regularly to embed streams of content that are curated carefully, we have some really interesting iterations of that which build more community and take interviewing and news gathering across social to a hopefully very interesting place.

But we are also powering social content ads, where brands use our platform to transform their best social content into display campaigns that outperform traditional by 2-10x.

The work with the Dodo has led to lots of launches that are in the works right now: http://www.fastcompany.com/3031567/most-innovative-companies/how-rebelmouses-social-publishing-platform-can-make-your-traffic-s

What possibilities do the paid accounts offer compared to the free ones by now? And will the free ones remain free of advertising too?

In order to build a healthy long term business, we’ve focused on the paid enterprise SaaS (software as a service) business. I very much want RebelMouse to become the platform that you start on, paying nothing and when you find you are building a real business that it can scale without migration to be the backbone of the new social open web. We have a lot to do to get there! But for the next months we are focusing on working with some of the best brands and media companies in a way that is giving the product real depth, while working with start ups like Trending Kenya and The Dodo to help find solutions that work for their business.

A lot has been achieved for RebelMouse in these last two years but I suppose you’re still working on new features? Can you let us know about any of them yet?

We are getting better and better at having the systems editors and writers use become simple but sophisticated while building out as rich an experience for the site visitors and community as possible. I am extremely proud of our product, design and dev team which is now 30+ strong and have all gone through trials and are really a team not just brilliant individuals and the product is iterating very quickly. We have native apps that are gaining engagement, and ad products that are certified by ad servers and under high traffic, and content going viral at over 1 million likes on a single post.

The challenge we have is explaining ourselves back simply. The social CMS.

Thanks a lot to Paul Berry for answering my questions
and to Megan Berry for providing me with links and photos!

Twitter Cards via Jetpack Plugin einrichten

Auf Twitter stolperte ich gestern über einen Artikel von Buffer, in dem beschrieben wurde, wie man Twitter Cards für sein Blog nutzen kann und was das überhaupt ist. Eine der Optionen betrifft die Automatisierung über das WordPress-Plugin Jetpack, das ich hier ja bereits nutze. Also probierte ich es aus und seitdem werden die Blogartikel, die ich per Twitter weitersage, mit Anhang dargestellt:

Beispiel eines Tweets mit angehängter Twittercard

Das Einrichten ging ganz einfach. Hier nochmal die nötigen Schritte dazu auf Deutsch:

1. Jetpack installieren

Zunächst benötigt man wie schon gesagt das WordPress-Plugin Jetpack. Sie finden es unter http://wordpress.org/plugins/jetpack/ oder über die Plugin-Suche direkt im Backend Ihres Blogs. Installieren und aktivieren Sie es und verbinden Sie es zuletzt mit Ihrem wordpress.com-Account.

2. Publizieren nach Twitter freischalten

Jetzt können Sie in der Jetpack-Funktion Publizieren Ihr Blog mit Twitter verbinden. Sie finden die Funktion über Einstellungen im WordPress-Menü links und Sharing. Klicken Sie hinter Twitter auf den Verbinden-Button und folgen Sie den genannten Schritten. Nach erfolgreicher Verbindung sollte das Ganze so aussehen:

Erfolgreiche Verbindung mit Twitter

Diese Verbindung dient nicht nur dem Einrichten von Twittercards, sondern zunächst dazu, dass immer wenn Sie einen Blogartikel veröffentlichen, die Überschrift samt WordPress-Kurzlink automatisch via Twitter weitergesagt wird. Vor dem Veröffentlichen eines Artikels können Sie oben rechts neben Ihrem Artikel-Editor den Tweet-Text anpassen oder einstellen ob Sie den jeweiligen Artikel überhaupt autoposten möchten (Häkchen rausnehmen):

Einstellungen für das Publizieren nach Twitter

3. Beispiel-URL validieren

Jetzt müssen Sie nur noch Twitter beibringen, dass und welche Art Twitter Card Sie für Ihr Blog nutzen möchten. Gehen Sie also zum Twitter Card Validator und logen Sie sich mit dem Twitter-Account ein, den Sie auch mit Ihrem Blog verbunden haben. Daraufhin werden Sie gefragt, welche Art Twitter Card Sie mit Ihrem Blog verbinden möchten. Standardmäßig sollte das die Summary sein, aber falls es in Ihrem Blog um Fotos oder Videos geht, können auch andere Arten von Twitter Card besser geeignet sein. (Mehr dazu, siehe o.g. Buffer-Artikel).

Card Auswahl

Nach Auswahl der passenden Card gelangen Sie zum eigentlichen Vaildator, der jetzt auf die gewünschte Card voreingestellt sein sollte. (Manchmal hängt der Validator, dann aktualisieren Sie einfach die Seite und wählen die gewünschte Card erneut aus.)

Screenshot Validator

Wechseln Sie jetzt zu Validate & Apply und geben dort die URL irgendeines Artikels in Ihrem Blog ein und klicken zum Schluss auf Go!.

Eingabefeld im Validator

Sobald der Validator das Ganze verarbeitet hat, sollte eine Meldung wir die Folgende erscheinen:

Validator fragt nach Bestätigung

Klicken Sie Request Approval, um die Validierung abzuschließen. Danach überprüfen Sie Ihren E-Mail-Posteingang. Dort sollte eine Bestätigung „Your twitter card is ready“ oder – falls etwas schief gegangen ist – eine Fehlermeldung ankommen. Im Falle einer Fehlermeldung, wiederholen Sie die Validierung, im Falle der Bestätigung müssen Sie nichts weiter tun. Die Validierung gilt dann für die gesamte Domain.

4. Abwarten

Je nach Auslastung des Validators kann die Umsetzung verschieden lange dauern. Bei meinen Tests dauerte es zwischen wenigen Sekunden bis zu ein paar Stunden zwischen der Mail und der tatsächlichen Umsetzung auf Twitter selbst.

Das Ergebnis sieht dann zum Beispiel so aus:

Übrigens: Wer kein selbstgehostetes WordPress-Blog hat, für den finden sich im o.g. Buffer-Artikel auch weitere Alternativen.

Wie ich Instagram für schwindt-pr nutze

Privat wird Instagram schon von vielen genutzt. Geschäftlich sehe ich aber – im deutschsprachigen Bereich – wenige die Möglichkeiten der Foto-App nutzen. Zu Anfang dachte ich auch: Was kann ich da schon zeigen? Aber nach dem Eingewöhnen über die private Nutzung habe ich mehr und mehr festgestellt, dass ich öfter mal was poste, like oder kommentiere, das man genauso gut einem eigenen Profil für schwindt-pr zuordnen könnte. Daraufhin habe ich dafür ein eigenes Profil erstellt, nämlich http://instagram.com/schwindtpr:

Screenshot_2014-08-20-11-09-53

Wo finde ich die Inhalte?

Bei meiner privaten Nutzung von Instagram herrschen Foodfotos oder Selfies mit Freunden vor. Als schwindt-pr poste ich…

  • Fotos von meinem Team und mir – und zwar nicht nur offizielle wie dieses hier:

    … sondern auch welche vom „Making of“ mit unterhaltendem Charakter:
  • Fotos vom Social Media Club Bonn
  • Fotos von Besuchern oder aus Beratungen:
  • Screenshots, die ich dann auch in Blogartikeln oder Social-Media-Postings von schwindt-pr verwende – z.B. von neuen Features:…

    oder von Hangouts, an denen ich teilnehme:
  • Grafiken, die ich auch im Blog/in Social Media verwende:
  • Fotos von Ausschnitten meiner Beiträge in fremden Medien, die ich auch im Newsroom oder via Social Media poste:

Wie vernetze ich mein Instagram-Profil nach draußen?

Theoretisch könnte ich die Bilder, wenn ich sie in Instagram poste, direkt an Twitter, Facebook etc. weiterverteilen. Das mache ich aber eher selten, weil ich gern jeweils eigene oder zumindest leicht abgewandelte Beschreibungstexte poste oder das Bild ohnehin nur Teil eines Blogbeitrags ist. Technisch wäre es aber durchaus möglich. Da ich in Instagram aber keine Links – außer zu anderen Nutzern – setzen kann, kommt das für meine Zwecke nur selten in Frage.

Ansonsten sind meine Website und mein Instagram-Profil zum einen über die Verweise (Impressum in Instagram – siehe erste Abbildung oben- und Icon auf der Website) verlinkt:instagr

Außerdem ist es mit meiner Facebook-Seite verknüpft:

anderekonten

… sowie mit allen anderen Plattformen, wo dies möglich ist (Google+ Seite, YouTube-Kanal etc.)

Nutzung der Bilder im Newsroom

Zu guter letzt nutze ich Instagram auch noch im Newsroom von schwindt-pr:

instagram_newsroom

Nutzung der Bilder im Blog

Wie hier im Artikel zu sehen, können Sie Instagrambilder auch extern einbetten und so z.B. im Blog oder auf einer Website nutzen:

embed

Wie ich interagiere

Da ich wie gesagt noch ein privates Instagram-Profil habe, versuche ich, mit dem Instagram-Profil von schwindt-pr auch nur die Beiträge zu liken oder den Profilen zu folgen, die inhaltlich passen. Das betrifft dann z.B. Profile von Agenturen oder Medien, Beiträge von Medienschaffenden, die z.B. Events oder Fachliteratur zeigen, Beiträge von Unternehmen, die Instagram besonders gut nutzen, etc. Und natürlich führe ich auch Gespräche in den Kommentaren meiner Bilder und der von anderen.

Was ich mir noch angewöhnen muss, ist die konsequentere Nutzung von Hashtags. Bisher hab ich das leider oft vergessen, wenn ich nicht gerade beim #smcbn bin, wo mir der Hashtag schon in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Für Kunden

Natürlich spielt Instagram auch in meinen Beratungen eine Rolle. Viele Kunden haben Probleme, längere Textbeiträge zu schreiben, tun sich aber mit Bildern leichter. Für sie empfehle ich dann gern die Verknüpfung von Instagram zu Facebook etc. Und das entweder direkt aus Instagram oder via ifttt.

Und was bringt das jetzt?

Berechtigte Frage! Ich bin derzeit noch in der Experimentierphase, bekomme aber mehr und mehr Ideen, wie ich das Ganze immer effektiver in den Kommunikationsmix von schwindt-pr einbauen kann:

  • Unterhaltungsfaktor – Den sollte man nicht unterschätzen! Gerade die Fotos von „Hinter den Kulissen“ geben einer Sache den persönlichen Touch! Und der unterstreicht die Einzigartigkeit eines Unternehmens oder einer Personenmarke.
  • Bekanntheit – Die Zahl der Instagram-Nutzer wächst stetig und viele Menschen werden lieber über Bilder angesprochen, als über reine Textbeiträge. So werden ggf. neue Follower auf schwindt-pr aufmerksam oder trauen sich eher zu interagieren.
  • Vernetzung – (siehe oben)
  • Information– Auch wenn man bisher in Instagram keine aktiven Links nach draußen setzen kann, so kann ich doch auf Dinge hinweisen, wenn sie von Instagram aus leicht zu finden sind (Blog) oder für die es keinen Link braucht (Screenshot von etwas, das ohnehin jeder in seiner Nutzung hat).
  • Wiedererkennungswert – Manch einer fand vielleicht die Visualisierung in einem Blogpost besonders schön, würde das aber dort nicht eigens kommentieren. In Instagram kann er sie direkt liken und kommentieren.

Nutzen Sie Instagram bereits geschäftlich oder folgen Sie geschäftlichen Accounts? Bis auf die üblichen Kollegen und Agenturen, die man halt so kennt, hab ich bisher noch wenig andere passende Profile zum Folgen gefunden. Für Vorschläge bin ich daher immer offen! Umgekehrt freue ich mich naürlich auch über neue Follower unter http://instagram.com/schwindtpr. 😉

PS. Wer kein Smartphone hat oder die App nicht nutzt, der kann die Instagram-Bilder von schwindt-pr auch via Browser anschauen.

instagram_web

 

10 Youtube-Tipps für Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger

Dass Video ein wichtiges Thema im Web, ist steht ausser Frage. Ebenso, das Youtube die mit Abstand größte Plattform in dem Bereich ist. Welcher Internetnutzer hat nicht schon ein paar Videos auf Youtube gesehen? Doch wie kann man diese Social Media Plattform besser nutzen? Selbst wenn man keine eigenen Videos hochladen möchte, lohnt sich ein Youtube-Account für einige tolle Funktionen. Ein paar dieser Funktionen für den Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger beschreibe ich in den folgenden zehn Tipps.

1. Teilen (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Wie viele andere Social Networks erlaubt auch Youtube das Teilen von Inhalten aus der Plattform heraus in andere Networks. Die Elemente dazu befinden sich unter dem Video: Hier die Desktop-Ansicht.

Desktop-Ansicht eines YouTube-Videos mit den verschiedenen Links zum Weitersagen darunter

Erster Schritt: Unter dem Video, neben dem Reiter „Info“ klickt man auf den Reiter „Teilen“ (siehe Pfeil A) und sieht die Social-Network-Teilen-Funktion für Facebook, Twitter, Google+ usw. Beim Klick auf einen dieser Buttons (B) geht jeweils ein neues Fenster auf. Auf Wunsch kann man auch direkt die Kurz-URL verwenden um für beliebige Netzwerke ein Teilen vorzunehmen. (C) Mit dem Aktivieren der Check-Box (D) kann man den Autostart des Videos zu einer gewünschten Zeit einrichten.

2. Untertitel (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Youtube hat eine integrierte Spracherkennungssoftware und liest aus jedem Video die Tonspur aus. So erhält u.a. Google relevante Informationen zur Suchmaschinenbewertung eines Videos. Hilfreich ist dies aber auch für anders sprachige Videos, denn teilweise sind Übersetzungen in weiteren Sprachen hinterlegt. Praktisch ist diese Funktion auch, wenn man den Ton zu einem Video ausstellt, und so dennoch den Inhalten des Videos folgen kann. Das Menü befindet sich am unteren Rand des Videos.

Aktivierte Untertitel-Funktion an einem Youtube-Video mit der Menü-Erklärung.

Bei aktivierten Untertiteln kann man Satz für Satz den Text eines Videos mitlesen (E). Wenn das Video Untertitel erlaubt, kann das Menü durch den Button (F) aktiviert werden. Der ON/OFF-Schalter regelt die Untertitelanzeige. Durch die darüber befindliche Sprachauswahl kann ggf. eine andere Text-/Sprachversion ausgewählt werden.

3. Transkript (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Wer dem schnellen, gesprochenen Wort nicht immer folgen kann oder möchte, kann durch die Transkript-Funktion den ganzen Text eines Videos in Ruhe lesen. Unter den Videos befindet sich der Bereich „Info“. Ein wenig daneben befindet sich das Symbol zum „Transkript“. Das Menü befindet sich unter dem Video und ist nur in der Desktop-Ansicht erreichbar.

Aktivierte Transkipt-Funktion mit der Darstellung des Transkripts unter dem Video.

Durch den Klick auf den Reiter (G) gelangt man zum Transkript und kann in eigener Lesegeschwindigkeit den Text des Sprechers verfolgen.

4. Kino-Modus (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Neben der kleinen Standard-Darstellung im kleinen Fenster kann man einen Kino- und den Vollbild-Modus auswählen. Das Menü befindet sich am unteren Video-Rand in der Desktop-Ansicht.

Darstellung des Kino-Modus und des ensprechenden Kino- und Vollbild-Buttons am rechten, unteren Rand des Videos.

Der Kino-Modus (H) nutzt einen großen Teil der Browserfensterbreite aus und erlaubt so eine bessere Ansicht des Videos UND die Nutzung der Youtube-Funktionen. Der Vollbild-Modus (I) nutzt den ganzen Bildschirm aus. Maximale Bildgröße. Ein Wechsel zwischen allen drei Modi ist jederzeit möglich.

5. Abonnieren (für Google+-Nutzer)

Durch Youtube haben alle Kanäle eine Google+-Seite erhalten und viele Kanäle teilen automatisch ihre Videos bei Google+. Durch das Google+-Symbol auf der Kanal-Startseite gelangt man auf die Google+-Seite und kann diese Seite einkreisen/folgen.

Abonnieren-Button neben dem Kanalnamen

Durch ein Klick auf das Google+-Symbol an einem Youtube-Kanal gelangt man auf die Google+-Seite des Kanals. (J)

Folgen-Button bei Google+ unter dem Logo der Seite.

Dort kann man der Seite folgen (K) und erhält so die vom Kanal geteilten Videos im Google+-Stream. Anschauen der Videos erfolgt dann direkt über Google+.

6. Youtube-Account (Konto) anlegen

Viele weitere Funktionen sind nur als Konto-Inhaber bei Youtube anwendbar. Der Button zum Anlegen 
(via Google-Konto) befindet sich in der rechten, oberen Ecke  (L):

Anmelden-Button um einen Account anzulegen.

Für das Anlegen eines Youtube-Konto benötigt man ein Google-Konto. Achtung: Es wird sofort eine Google+-Seite zum Kanal angelegt!

7. Abonnieren (für Youtube-Nutzer)

Der Abonnieren-Button eines Channels (M) befindet sich ein klein wenig unter der Kopfgrafik eines Youtube-Kanals. Der rote Button befindet sich unter dem Video (Desktop-Ansicht) unter dem Video-Titel.

Abonnieren-Button - unter dem Video und dem Video-Titel.

Ein Abonnent erhält via Youtube in einem Newsletter alle Videos seiner Abos und kann natürlich die Videos auch via der Youtube-Video-Verwaltung anschauen (N):

Der Meine-Abos-Button befindet sich unter der Suchmaske.

Die abonnierten Videos können auch direkt auf der Youtube-Startseite angeschaut werden.

Tipp: Es gibt eine gute Youtube-App für Tablets und Smartphones, um bequem die Videos auf diesen Endgeräten zu schauen.

8. Kommentieren (für Youtube-Nutzer)

Nutzer eines Google+-Kontos können unter Youtube-Videos mit dem Klarnamen-Profil von Google+ kommentieren. (Klarname = Realer Name einer Person und kein Kunstname. Der ehemalige Klarnamen-Zwang von Google+ soll bei Youtube das Spammen vermeiden und „Hater“ abschrecken.) Die Kommentar-Funktion (O) befindet sich bei der Desktop-Ansicht unter dem Video:

Der Kommentarbereich befindet sich unter dem Video und unter der Video-Beschreibung.

Kommentare zu einem Video erscheinen auch in der eigene Google+-Timeline und sorgen so für die Verbreitung eines Videos an andere Google+-Nutzer.

9. Bewerten (für Youtube-Nutzer)

Im Gegensatz zu z.B. Facebook kennt Yotube nicht nur ein „Like“ = „Daumen hoch“, sondern auch „Daumen runter“. Die Bewerten-Funktion befindet sich bei der Desktop-Ansicht unter dem Video.

Positive Bewertung („Like“ von Facebook) werden in die eigene Youtube-Timeline eingespielt und dienen Youtube mit als Bewertungskriterium für ein Video (SEO-Relevanz). Negative Bewertung („Dislike“) haben kaum noch eine Relevanz, dienen aber auch als „Social Signal“ zu einem Video.

Positive Bewertung (P) werden in die eigene Youtube-Timeline eingespielt und dienen Youtube mit als Bewertungskriterium für ein Video (SEO-Relevanz). Negative Bewertung (Q) haben kaum noch eine Relevanz, dienen aber auch als „Social Signal“ zu einem Video.

10. Später-ansehen-Funktion (Später anschauen) (für Youtube-Nutzer)

Wer nun einen Account besitzt, kann Videos für ein späteres Anschauen durch die „Später ansehen“-Funktion vormerken. Der Menüpunkt (R) befindet sich als Uhrensymbol am unteren Video-Rand in der Desktop-Ansicht. Durch einen Klick wird das Video zur Später-ansehen-Liste hinzugefügt, die Uhr wird durch ein Bestätigungshäkchen ersetzt (S):

Unter einem Video befindet sich das Watch-Later-Symbol (Uhr). Durch einen Klick wird das Video zur Watch-Later-Liste hinzugefügt. Die Uhr wird durch ein Bestätigungshäkchen ersetzt.

Die Später-ansehen-Liste (T) befindet sich auf der linken Seite der Youtube-Startseite:

Die Watch-Later-Liste befindet sich auf der linken Seite der Youtube-Startseite.

Die Videos in der Liste können zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. (U)

Watch-Later-Liste bei Youtube.

Alle Tipps gibt es auch als Google+-Bilderstrecke. Wenn es weitere Fragen zu Youtube gibt,  bitte einen Kommentar zum Beitrag schreiben. Danke!

Kostenlose Helfer für schöne Grafiken – Meine Favoriten

Es gibt zahlreiche Artikel im Netz zum Thema kostenlose Onlinetools zum Erstellen von Grafiken. Da ich gerade für mein Zitate-Board auf Pinterest auf der Suche nach so etwas war, habe ich ein paar ausprobiert. Bei zweien bin ich hängen geblieben und möchte sie gern hier vorstellen:

recitethis.com für Zitate

Da es bei meiner Suche zunächst nur um das schöne Darstellen von Zitaten ging, landete ich zuerst bei recitethis.com, einem Onlinedienst, der wirklich nur für diesen einen Zweck dient. Mein erster Besuch war außerdem mobil über Chrome für Android, was die Sache ein bisschen hakelig, aber machbar gestaltete. Allerdings stellte ich bei meinem Besuch via Desktop später fest, dass mir mobil nicht alle verfügbaren Layouts angezeigt worden waren.

Die Handhabung ist einfach: Oben geben Sie das darzustellende Zitat ein, unten wählen Sie das passende Layout:

recitethis_comLeider bietet dieser Dienst bislang nicht die Möglichkeit, etwas am Ergebnis anzupassen.

Sobald man das gewünschte Layout gewählt hat, kann man das Ergebnis auf Facebook, Twitter, Pinterest, Tumblr, oder Stumbleupon teilen, oder das Bild downloaden oder per E-Mail verschicken.

Unter jeder Grafik ist dabei das Logo und die Adresse von recitethis zu sehen. Es ist nicht möglich, eine Quelle für das dargestellte Zitat in einem anderen Schriftbild (z.B. kleiner) hinzuzufügen.

Auf diese Weise entstanden folgende Grafiken:

Beispiel eines Kreidetafel-Layouts

Beispiel eine gepinnten-Zettel-Layouts

Beispiel eines Sprechblasen-Layouts

Mehr darstellen mit canva.com

Was recitethis.com macht, ist zwar schon ganz nett, aber für meine Bedürfnisse noch zu wenig variabel. Ich möchte selbst entscheiden können, wo ich Absätze mache, was ich groß oder klein schreibe und wo ich farbliche Akzente setzen will. Auf der Suche nach einem Dienst, der das bietet, bin ich bei canva.com gelandet.

Wer canva.com nutzen will, muss sich zwar registrieren, das Ganze bleibt aber kostenlos, solange Sie nur die zahlreichen kostenlosen Vorlagen nutzen. Wer möchte, kann natürlich auch kostenpflichtige in Anspruch nehmen.

Sie können eigene Fotos einbauen, vorgegebene Layouts abwandeln oder eigene kreieren. Und als wirklich praktisches Extra bietet canva vorgegebene Vorlagengrößen für bestimmte Zwecke wie (Facebook- oder Twitter-Cover, Präsentationen, Visitenkarten, Bloggrafiken etc.):

Vorlagenglerie in canvaNachdem Sie die passende Vorlage ausgewählt oder eine eigene Größe gewählt haben, geht’s los:

canvaIch habe gerade erst angefangen, mit canva zu experimentieren, aber ich bin jetzt schon ziemlich angetan von dem, was mir dieser Dienst alles bietet.

So entstand folgende Zitate-Grafik:

sinnvoll2a

Und ich habe auch mal in Sachen Facebook-Cover damit experimentiert:

fb_canvaWelche Hilfsmittel verwenden Sie, um Grafiken zu erstellen?

 

Vine – Die Kurzvideo App mit viel Potenzial (Gastbeitrag)

Bewegtbilder sind sehr beliebt und mit der Vine App kann jeder kleine Kurzvideos produzieren, um Momentaufnahmen festzuhalten, Kurzgeschichten zu erzählen, Trickfilme herzustellen oder Zeitraffer-Aufnahmen zu machen.

Was können Sie mit der Vine App alles machen?

Das einfachste ist 6 Sekunden auf den Aufnahme-Button zu klicken und einen interessanten Moment festzuhalten.

Spannender und kreativer sind Vines, wenn sie mit den verschiedenen Funktionen, die die App zur Verfügung stellt, aufgenommen werden. Sie können bis zu ca. 180 einzelne Bilder aufnehmen und einzelne Bilder umsortieren oder Bildfrequenzen mit verschiedenen Längen filmen.

Durch die Vine App erleben StopMotion-Kurzvideos ein Revival. Die ersten StopMotions wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts aufgenommen. Georges Méliès schuf 1902 den Zeichentrickfilm „Le Voyage dans la lune“. In bekannten Filmen wie King Kong, Alice im Wunderland und auch Terminator kam die Technik zum Einsatz.

Bei dieser Technik erstellt man einzelne Frames (Bilder) von Objekten in verschieden Positionen. Wobei diese immer nur ein wenig bewegt werden. Spielt man diese hintereinander ab, entsteht die Illusion, dass sich das Objekt bewegt. Leblosen Objekten wird so ein Leben eingehaucht.

Eine weitere beliebte Aufnahme-Technik ist Timelapse (Zeitraffer). Damit können Sie zum Beispiel die Bildung und das Weiterziehen von Wolken, was normalerweise Stunden dauert, in einen 6 Sekunden Film im Schnelldurchlauf zeigen. Am einfachsten können Sie ein Timelapse aufnehmen,  indem Sie ihr Smartphone auf ein Stativ schrauben und alle paar Sekunden ein Bild aufnehmen. Damit das Timelapse ruhig und flüssig läuft sollten die Abstände zwischen jedem Bild gleich sein. Nehmen Sie dafür z.B. alle 20 Sekunden ein Foto auf.

Interessante Kurzfilme entstehen auch, wenn man die Techniken und verschiedene Aufnahmeorte mischt.

Das Startbild eines Vines ist das Wichtigste. Es entscheidet ob ein Vine angeschaut wird. Der erste Blick muss ansprechen und animieren. Ein Beschreibungstext unter jedem Vine kann die Aussage des Vines noch hervorheben.

Probieren Sie es einfach aus, es ist ganz einfach. Je länger Sie sich mit der App auseinander setzen, umso sicherer werden Sie. Die Vine App war in den ersten 6 Monaten nach erscheinen nur für das iPhone erhältlich, aber mittlerweile gibt es die App auch für Android und Windows Phone. Weitere Infos gibt es in den Folien meines Vortrags beim Social Media Club Bonn.

Wer gerne in netter Runde die Vine App ausprobieren möchte ist herzlich zum VineWalk DE eingeladen. Wir treffen uns regelmäßig um bei einem Spaziergang schöne, lustige, kreative und vielleicht auch ein paar verrückte Vines aufzunehmen. Der VineWalk findet alle 6-8 Wochen im Kölner Raum statt, die Termine veröffentliche ich auf unseren VineWalkDe Blog.

Videos: Gastronomie im Netz

Social Media für Jobsuche und Bewerbung nutzen (Gastartikel)

Als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, sind die sozialen Netzwerke explodiert. Sowohl Twitter als auch Facebook meldeten Nutzungsrekorde. Aber nicht nur für Sportevents steigt die Bedeutung von Social Media. Auch bei der Jobsuche lohnt es sich immer mehr, auf Facebook, Twitter und Co. zurückzugreifen. Dabei birgt jedes Netzwerk seine eigenen Vor- und Nachteile bei der Nutzung für den Bewerbungsprozess:

Facebook

Facebook ist die meistgenutzte Vernetzungsplattform weltweit. Aus dem Alltag ist das Netzwerk kaum noch wegzudenken, für Bewerbungen spielt Facebook bisher jedoch noch eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem kann Ihnen die Plattform eine bedeutende Hilfe sein.

Als erstes sollten Sie Ihr eigenes Profil genauestens überprüfen. Sind Ihre Privateinstellungen so gesetzt, dass Personalverantwortliche, die Bewerber googlen, wirklich nur das sehen, was sie sehen sollten? Beinhaltet Ihr Profil Bilder oder Postings von Ihnen oder Freunden, die Sie vielleicht besser löschen sollten, bevor sie in falsche Hände geraten?

Wenn Sie das sichergestellt haben, können Sie Facebook im nächsten Schritt vor allem für Recherchemaßnahmen einsetzen: Schauen Sie sich die Facebook-Seite Ihres Wunschunternehmens an. Der Auftritt im Social Web verrät Ihnen viel über die interne und externe Kommunikation in der Firma und kann damit beispielsweise Hinweise darauf liefern, ob Sie eher ein lockerer, frischer oder penibel strukturierter Joballtag erwartet. Die Postings des Unternehmens können auch Grundlage für einen kreativen Einstieg in Ihr Anschreiben sein. Sollten Sie den Ansprechpartner für Ihre Bewerbung kennen, können Sie selbstverständlich auch diesen auf Facebook suchen.

Twitter

Auch Twitter wird bisher wenig im Bereich der Jobsuche eingesetzt. Es lohnt sich jedoch auch hier ein Profil anzulegen, um sich über potentielle Arbeitgeber und vor allem über Stellenangebote zu informieren. Außerdem können Sie sowohl bei Facebook als auch bei Twitter mit Hilfe von Stichworten nach Bewerbungsratgebern suchen, deren Tipps und Artikel Ihnen bei der Erstellung Ihrer Bewerbung helfen können.

Für auf Twitter veröffentlichte Stellenangebote hat sich mittlerweile Jobtweet als eigene Stellenbörse etabliert. Hier finden Sie mit Hilfe der Suchfunktion für sich passende Angebote. Die aktive Nutzung von Facebook und Twitter für die tatsächliche Bewerbung bietet sich vor allem für Kreativberufe an, in denen Sie mit außergewöhnlichen Bewerbungen punkten können. Hier können Sie tatsächlich überlegen, eine Bewerbung auf 140 Zeichen zu verpacken.

Xing und LinkedIn

Die populärsten Netzwerke für die Bewerbung bleiben jedoch Xing und LinkedIn. Beide Portale sind speziell darauf ausgelegt, das eigene Karrierenetzwerk auf- und auszubauen.

Bei Xing können Sie sich in Fachgruppen mit anderen Mitgliedern austauschen, sich über Veranstaltungen und Artikel informieren sowie über die Teilnahme an regionalen XING-Events Ihre Karriere- und Einstiegschancen erhöhen und ihr Netzwerk ausbauen.  Bei der Registrierung auf XING legen Sie außerdem fest, warum Sie auf der Plattform aktiv sind und ob Sie von suchenden Personalverantwortlichen kontaktiert werden möchten. Entsprechend Ihrer Einstellungen unterstützt XING Sie dann durch Newsletter und Updates bei der Suche nach passenden Stellenangeboten.

Auch LinkedIn bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit der professionellen Selbstdarstellung, um Unternehmen und Headhunter auf sich aufmerksam zu machen. Hier können Sie Grafiken und andere Medien in Ihr Profil integrieren, wodurch sich das Portal perfekt für Designer, Fotografen und Webworker eignet. Außerdem ist LinkedIn im Gegensatz zu Xing international orienteirt. Wenn Sie über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes hinaus nach  Jobangeboten suchen, sollten Sie sich bei LinkedIn über potentielle Stellen und Ansprechpartner informieren.

Wer bei der Jobsuche kein Angebot verpassen und immer auf dem aktuellsten Stand sein möchte, sollte Social Media somit unbedingt in den Such- und Bewerbungsprozess integrieren und deren vielfältige Funktionen nutzen.