Google Sidewiki – Kommentarmoderation

Nachdem ich mich nun noch etwas näher mit Google Sidewiki beschäftigt habe, wird einiges klarer:

Kommentare von anderen als dem Websitebetreiber werden wie folgt dargestellt:

testkommentar

Über den Link ganz oben „in Ihrem Google-Profil anzeigen“ kann man einrichten, dass der Kommentar im Google-Profil des Kommentierenden (sic!) angezeigt wird. Dort erscheint dann der zusätzliche Karteireiter „Sidewiki“ mit einem Eintrag zu diesem Kommentar:

sidewiki-tab

Das ist zwar schön und gut, sinnvoller wäre es jedoch, wenn der Websitebetreiber, dessen Seite gerade kommentiert wurde, auch eine Benachrichtigung erhalten würde. Das scheint (meinen bisherigen Tests zufolge) aber nicht der Fall zu sein. Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass Google das übersehen haben sollte…

Interessant ist auch, dass erfolgte Kommentare weitergeleitet (oder um es mit Facebook zu sagen: „geteilt“) und bewertet werden können. Google schiebt außerdem als „nicht hilfreich“ angesehene Kommentare auf eine zweite Liste, die nur über einen Link am Ende des Sidewiki zugänglich sind, beiseite:

andere

Nach welchen Parametern das Aussortieren geschieht, ist mir nicht bekannt.

Somit ergeben sich für Websitebetreiber doch einige Möglichkeiten zur Kommentarmoderation im Sidewiki der eigenen Webpages. Bleibt nur die Frage, wie man von den Kommentaren erfahren soll. Schließlich kann man nicht permanent sämtliche Unterseiten seiner Webpräsenzen durchsehen.

Wer mehr weiß, möge sich bitte melden!

Google Sidewiki für Websitebetreiber

Über Twitter wurde ich netterweise auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem darauf hingewiesen wird, wie Websitebetreiber Anspruch auf  das Google Sidewiki zu ihrer Website erheben können.

Was dieser Artikel jedoch nicht erklärt, ist, dass man zunächst seine Website über das Google Webmaster-Tool beanspruchen muss (geht auch wieder nur in Verbindung mit einem Google Profil). Hat man das erledigt, ist weiter eingeloggt und besucht seine eigene Website findet man im Sidewiki folgendes grün unterlegte Feld:

siteowner

Durch Anklicken des Kontrollkästchens „Eintrag als Seitenbetreiber verfassen“, kann man nun einen Text eingeben, der laut Bill Hartzer oben im Sidewiki fixiert bleiben wird.

Für schwindt-pr.com habe ich so folgenden Text eingegeben:

willkommen

(Die Links zum Bearbeiten und Löschen sehe natürlich nur ich. Für alle anderen erscheint dasselbe ohne diese beiden Links.)

Die Frage ist nun, ob und wie ich als eingetragener Seitenbetreiber eine Nachricht erhalte, wenn jemand anders einen Kommentar hinterlässt?

Nachtrag:

Weitere Blogposts zum Thema Google Sidewiki gibt es ab sofort übrigens auch in meinen Leseempfehlungen.

Kommentare für alle: Google Sidewiki

Ein neues Werkzeug, das die Diskussion über „Lassen wir Kommentare auf unserer Seite zu oder nicht“ überflüssig machen wird, ist das neue Google Sidewiki. Damit kann man jeden Webinhalt (ob ganze Seiten oder nur Teile davon) kommentieren, indem man sich die Google Toolbar runterlädt und sich mit seinem Google-Konto anmeldet.

Natürlich hat Google in den Stanardeinstellung alles darauf ausgerichtet, dass man möglichst viele Daten weitergibt. In den Einstellungen kann man das jedoch (soweit mir auf den ersten Blick ersichtlich) weitesgehend wieder abstellen.

Sobald man mit seinem Google-Konto angemeldet ist, kann man dann anhand des Sprechblasen-Icons sehen, ob es bereits Kommentare zu einem Webinhalt gibt:

sprechblasen

Im nicht eingeloggten Zustand sieht man nur eine graue leere Sprechblase. Ist man imit seinem Google-Konto eingeloggt, die Seite, die man kommentieren möchte bislang aber unkommentiert, sieht man die weiße Sprechblase mit Stift. Wenn eine Seite jedoch bereits kommentiert wurde, ist die Spreachblase gelb.

Das bedeutet, aber auch:

  • Wer sich die Google Toolbar nicht installiert, bekommt gar nicht mit, ob seine Seite kommentiert wurde, oder nicht.
  • Wer kein Google-Konto hat, kann nicht auf Kommentare reagieren.

Und es stellt sich die Frage, wie man gegen unsachliche Kommentare vorgehen kann, da man ja nicht wie im eigenen Blog darüber entscheiden kann, ob ein Kommentar freigeschaltet wird oder nicht…

Wie finden Sie dieses Werkzeug?
Werden Sie es nutzen oder zumindest darauf achten, ob Seiten bereits damit kommentiert wurden?

 

 

 

Facebook @mention-Feature geht online!

Das bereits angekündigte @mention-Feature von Facebook ist gerade online gegangen. Damit kann man nun (genau wie auf Twitter) andere davon in Kenntnis setzen, wenn man sie in einem Posting erwähnt. Alles, was man dazu tun muss, ist, ein @ vor den Namen zu setzen.

fb_atmention

Sobald man das @ eingegeben hat und die ersten Buchstaben des Namens eingibt, erscheint eine Auswahlliste der passenden Fans oder Freunde, deren Name diese Buchstabenkombination enthält. Den richtigen kann man dann per Klick auswählen (oder den Namen ausschreiben) und schon erscheint der Name als Link zur betreffenden Person:

fb_atmention2

Aber dadurch wird der Name nicht nur anklickbar. Die betreffende Person erhält außerdem eine Benachrichtigung (analog zum @replies-Ordner auf Twitter) über diese „Markierung“ (im Englischen: tagging) per Mail und in der Benachrichtigungsliste unten rechts in der Fußleiste:

tag_nachricht

Wer keine Mails bekommen möchte, kann dies übrigens über „Einstellungen“ (oben rechts in der blauen Kopfzeile) > „Kontoeinstellungen“ > „Benachrichtigungen“ abstellen. Der Link zu dieser Stelle wird auch in der Benachrichtigungs-Mail angegeben, da die Mailnachricht die Standardeinstellung ist.

Wieder ein Schritt zur „Twitterification“ von Facebook. Und meines Erachtens ein sehr praktischer, der längst fällig war!

Wie gefällt Ihnen dieses neue Feature?

NACHTRAG:

@mention funktioniert in allen Postings, die über das „Teilen“-Feld vorgenommen werden, also…

+ im eigenen Profil
+ in anderen Profilen
+ auf Fanseiten

jedoch…

nicht in Kommentaren und damit auch
nicht in Gruppen

Man kann auch Fanseiten über das @mention verlinken (sofern man Fan ist).

Facebook Lite geht online

UPDATE 20.April 2010: Facebook Lite wurde wieder eingestellt!

Gestern ging Facebook Lite weltweit online (vorausgesetzt man stellt seine Benutzersprache auf „English (US)“).  Das Ganze ist zwar noch nicht fertig entwickelt, Facebook sammelt aber schon mal Feedback während weiter an der Lite-Version gearbeitet wird.

facebooklite

Der Sinn dahinter soll wohl sein, Facebook gegenüber der regulären Version zu entschlacken und auf die wesentlichen Features zu reduzieren (und es Twitter anzunähern). Will man nur lesen und manuell posten, erleichtert diese Version auch sicher einiges.

Auch die Einstellungen werden wohl besser zusammengefasst erreichbar sein (im Moment noch nicht aktiv):

settings_lite

Soweit alles sehr begrüßenswert.

Der Zugang zu Anwendungen, Seiten und Gruppen ist bislang noch nicht einbezogen. Mal sehen, wie das noch gelöst wird.

Hier ein paar Screenshots zur Verdeutlichung des Unterschieds:

Startseite reguläres Facebook
Startseite reguläres Facebook

Die Startseite wurde um die Filter (links oben) und die Highlights (rechts unten) erleichtert.  Anzeigen und Freundesvorschläge (was beides sehr viel mehr nervt) bleiben am gewohnten Platz:

Startseite Facebook Lite
Startseite Facebook Lite

Dafür gibt es jetzt einen Direktlink „Events“ und der doppelte Link zum Profil (einmal über „Profil“ und einmal über den Namen) ist behoben.

Im Profil selbst ist das „Aufräumen“ noch deutlicher:

Profil reguläres Facebook
Profil reguläres Facebook

Die Beschreibung und Infobox unter dem Profilbild sowie die Karteireiter und das Posten-Feld entfallen. Außerdem entfallen in Kommentaren die Profilbild-Thumbnails sowie die lästigen Kurzmeldungen von  Anwendungen und sonstigen Hintergrundaktivitäten (sonst unter „Neueste Aktivitäten“ aufgelistet).

Profil Facebook Lite
Profil Facebook Lite

Leider entfällt der Zugriff auf all die Feature, die sonst über die Fußleiste (v.a. Anwendungen, Benachrichtigungen und Chat) und die Karteireiter (Tabs) erreichbar waren.

Was ebenfalls fehlt, sind die Thumbnails, die das Einbinden von Links zu anderen Websites in der regulären Version so attraktiv machen. Fügt man dort einen Link in sein Posting ein, erscheint dieser als Anhang und lässt einem die Wahl, eines der dort verwendeten Bilder als Thumbnail zu verwenden, um den Link interessanter zu präsentieren. In Facewbook Lite wird einfach nur noch der nackte Textlink gezeigt.

Wie bereits gesagt, ist das alles zum reinen Lesen oder Kommentieren für weniger geübte Nutzer sehr praktisch. Für fortgeschrittenere oder gar professionelle Nutzer fehlen aber zuviele Features, die Facebook gerade so interessant machen.

Bleibt abzuwarten, wie das Ganze weiterentwickelt wird. Inzwischen kann man sein Feedback auf der Fanseite von Facebook Lite hinterlassen.

Wie gefällt Ihnen diese Facebook-Version?

NACHTRAG 1 (9.10.2009): Facebook Lite ist jetzt auch in deutscher Sprache verfügbar!

NACHTRAG 2 (30.10.2009): So stellen Sie Facebook Lite als Ihre Standardversion ein

Facebook Namensadressen sind da

Seit heute (sehr!) früh 6.01 Uhr ist es möglich, sich eine eigene Namensadresse für sein Facebook-Profil zu sichern.

Dazu braucht man nur auf  http://www.facebook.com/username zu gehen und sich dort einen username auszusuchen (der üblicherweise vorname.nachname oder einfach name ist).

Aber keine Panik: sollten Sie Ihr Profil unter der alten URL auf Ihrem Blog, Ihrer Website oder wo auch immer verlinkt haben, so funktioniert dieser Link weiterhin. Er wird nur zur neuen Adresse weitergeleitet.

Es ist jetzt auch möglich, solche Adressen für Facebook-(Fan)Seiten zu sichern. Allerdings geht das derzeit nur mit Seiten, die vor dem 31.Mai 2009 angelegt wurden und über 1000 mindestens 100 25 Fans haben.

WICHTIG: wenn Sie eine Namensadresse für eine Fanseite anlegen wollen, klicken Sie auf http://www.facebook.com/username zuerst noch auf „Lege einen Nutzernamen für deine Seite fest“!!! Ansonsten richten Sie den Namen nämlich für Ihr persönliches Profil ein! Einmal angelegte Namen könen NICHT geändert oder getauscht werden!!!

Daher finden Sie meine Fanseite ab jetzt unter: http://www.facebook.com/schwindtpr

Haben Sie sich Ihre Namensadresse schon gesichert?