Die richtige Reihenfolge beim (digital) Kommunizieren beachten

Zuerst wer, was und für wen, dann wie und wo

Viele Beratungsgespräche fangen mit demselben Hilferuf an: „Jemand hat mir gesagt: Website brauchst Du nicht, mach erst mal Facebook. Jetzt hab ich die Seite irgendwie angelegt, weiß aber nicht, was ich da jetzt schon wieder posten soll…“ Darauf antworte ich gern mit dieser Faustregel: Zuerst WER, WAS und FÜR WEN, dann Wie und WO!

Zuerst wer, was und für wen, dann wie und wo. (click & tweet)

Was bedeutet das? Ganz einfach: Wenn ich nicht weiß, woher ich meine Inhalte beziehen soll und was überhaupt meine Inhalte sein können, dann nützt mir der schönste Social-Media-Account genau rein gar nichts. Stellen Sie sich also folgende Fragen:

  • Wer bin ich und was biete ich, worin unterscheide ich mich damit von anderen, die dasselbe bieten?
  • Was kann ich darüber sagen, welche Geschichten gibt es dazu zu erzählen?
  • An wen möchte ich mich damit richten? Wen könnte das interessieren? Und was sucht so jemand? Welche Fragen hat er? Welche Inhalte sind für ihn relevant?
  • In welcher Form kann ich meine Inhalte präsentieren? Welches Know-How und welche Ressourcen stehen mir dafür zur Verfügung?
  • Wo finden online die Gespräche zu diesen Themen statt? Wo kann ich zunächst mal zuhören und mich dann auch sachbezogen hilfreich (und nicht eigenwerbend) einbringen?
  • Kann ich den Anforderungen dieser Plattformen mit meinen eigenen Inhalten auch gerecht werden, oder brauche ich für die Erweiterung meiner Antworten auf Frage 4 Unterstützung?

So eine Facebook-Seite ist nämlich keine eierlegende Wollmilchsau und kann eine eigene Website mit Newsbereich als Kommunikations-Basis beim besten Willen nicht ersetzen. Das Herzstück einer Facebook-Seite sind ihre Beiträge und die wiederum basieren auf – genau: Auf Ihren Inhalten (oder englisch: Content). Und der muss ja irgendwo herkommen.

Und nein, das kann man nicht mit Werbeanzeigen ersetzen! Die beziehen sich nämlich auch auf Content und zwar gerade auf den, der für den Empfänger relevant sein muss. Ist er das nicht, wird er als Spam abgestraft. Auch hier gilt also: Zuerst WER, WAS und FÜR WEN, dann WIE und WO. 😉

Weitere Lesetipps zu den hier angerissenen Themen:


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Annette Schwindt
...im Web bekannt als "schwindt-pr". Bloggerin und Beraterin für digitale Kommunikation, freie Journalistin, Mentorin und Fachlektorin. Lesen Sie mehr über mein Leistungsangebot. Ich helfe Ihnen dabei, sich selbst oder Ihr Unternehmen optimal im Web zu präsentieren, und sich besser im digitalen Wandel zurecht zu finden.

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