Über schwindt-pr: Es geht um Wertschätzung und das Miteinander

uebermich150

Da ich immer wieder auf Missverständnisse darüber stoße, was schwindt-pr ist, was ich da eigentlich mache und vor allem, welchen Hintergrund das alles hat, liegt es mir schon einige Zeit auf der Seele, den nun folgenden Beitrag dazu zu schreiben:

Schon vor längerer Zeit habe ich darüber gebloggt, wie es gesundheitlich um mich steht und was ich tun kann und was nicht. Beide Artikel haben viel positive Resonanz bekommen, was mir wirklich viel bedeutet. Die schönste Reaktion kam von einer Leserin, die dank des ersten Beitrags den Mut gefunden hat, sich selbst aus einer tiefen Lebenskrise heraus zu ziehen und ihr Leben noch einmal in die Hand zu nehmen. Ihre Dankesnachricht ist mit der schönste Lohn, den ich je für meine Arbeit bekommen habe. Aber auch jede andere Wertschätzung, die mir von Lesern und Kollegen entgegen gebracht wird, motiviert mich, meinen Weg weiter zu gehen.

Denn was ich tue, tue ich nicht wegen Geld, sondern weil ich es möchte. Ich weiß nicht, wie lange ich gesundheitlich dazu in der Lage sein kann. Deshalb versuche ich, das Beste aus dem zu machen, was ich habe. Und das besteht nicht darin, möglichst viel Geld zu verdienen. Der Inhalt dessen, was ich tue, und die Menschen, mit denen ich dabei zu tun habe, sind das, worauf es mir ankommt.

Wie kam es dazu?

Das war keineswegs so geplant. Nach einer großen gesundheitlichen Krise vor über 10 Jahren habe ich die Zeit, die ich gezwungenermaßen daheim verbringen musste, dazu genutzt, das Web zu erkunden. Ich begann, die Erfahrungen, die ich dabei machte, aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Das kam so gut an, dass ich immer mehr Rückfragen bekam, damit immer mehr Stoff zum Bloggen und so weiter. Daraus entwickelte sich dann auch das Beraten und Schreiben über digitale Kommunikation für andere Medien.

Durch das Lesen der Beiträge von anderen und durch den Austausch mit ihnen, habe ich meine eigenen Präsenzen und Arbeiten ständig weiter entwickelt und tue das weiterhin. Mein Studium der Sprachwissenschaft und Soziologie, meine journalistische Erfahrung und die Ausbildung in Sachen Public Relations (was nicht Werbung bedeutet, sondern Kommunikation!) sind natürlich auch von Vorteil.

Was ist also dieses schwindt-pr?

Ich sehe mich nicht als „Expertin“, sondern einfach als jemanden, der laufend mit anderen über bestimmte Themen kommuniziert, seinen Weg dokumentiert und versucht anderen bei Fragen zu helfen oder mit ihnen zusammen Lösungen zu erarbeiten. Ich hatte nie vor, ein Vorbild für andere zu werden und staune nach wie vor, wenn ich so genannt werde. Deshalb sehe ich mich auch nicht als „Business“ oder „Unternehmen“ und möchte auch keins werden. Ich bin einfach nur ein Mensch, der versucht, anderen weiterzuhelfen.

Über schwindt-prDieses schwindt-pr ist also keine Agentur, hier gibt es kein Büro, keine Angestellten, sondern nur mich und meine digitalen Arbeitsgeräte. Zuhause. Auf dem Sofa. Oder – wenn es mir nicht so gut geht – vom Bett aus. Via Smartphone alles kein Problem. In Ausnahmefällen kommen auch mal Beratungskunden zu mir nach Hause, aber in der Regel findet das alles online oder via Telefon statt.

Und dann auch offline

Inzwischen haben sich aus den digitalen Kontakten einige Freundschaften und Projekte ergeben, nicht zuletzt das Mentoring und mein engeres Netzwerk. So wurde ich nicht nur online, sondern inzwischen auch offline zur Anlaufstelle für Kommunikations-Angelegenheiten. Ob nun theoretischer oder ganz praktischer Natur. Dadurch habe ich viel gelernt und ebenfalls einiges dazu beitragen können, dass andere davon profitieren.

Digitalisierung bedeutet Wandel

Für mich gibt es dadurch schon lange keine Trennung von Freizeit und Arbeit mehr. Außerdem bemisst sich für mich wie oben schon angesprochen der Wert einer Sache nicht in finanziellen, sondern in sozialen Maßen. Damit mag ich jetzt vielleicht noch für viele exotisch oder weltfremd erscheinen. Durch die Digitalisierung wird dies aber früher oder später für uns alle Lebenswirklichkeit werden. Wir befinden uns mitten in einem nicht nur kommunikativen, sondern auch gesellschaftlichen Wandel – egal wie sehr sich bestimmte Teile der alten Gesellschaft noch dagegen zu wehren versuchen.

Dass ich mit meiner Art zu arbeiten eigentlich schon genau diese neue Lebensweise verkörpere, war mir lange gar nicht bewusst. Seit ich es aber begriffen habe, versuche ich, mit meiner Arbeit einen Teil dazu beizutragen, den Übergang für andere leichter zu machen. Und das eben nicht als Business-Agentur, sondern als Annette, genannt schwindt-pr. 🙂

 

PS. Eigentlich gibt es in diesem Zusammenhang noch sehr viel mehr zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht schreibe ich mit meinem Mann mal ein eigenes Buch darüber. Mehr dazu gibt es künftig in unserem Blog unserleben.digital. Außerdem verweise ich gern auf sein E-Book zum Thema Wandel des Arbeitsbegriffs durch die Digitalisierung, das unter http://www.thomas-reis.net/e-book/ kostenlos heruntergeladen werden kann.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

7 Kommentare

  1. Als ich mich vor ca. 12 Jahren mit der Geburt meiner Tochter und dem damit verbundenen Ende meines eigentlichen Berufes neu orientieren mußte und wollte (HTML, CSS, Webdesign), stieß ich sehr schnell auf ihren Blog. Diesen und viele andere sog ich förmlich auf und habe dadurch so viel gelernt.
    Nun, ein Jahrzehnt später, bin ich nach einer Pause wieder bei den Bloggern gelandet und stelle fest: Frau Schwindt ist immer noch da! Viele andere nicht. Und ich glaube, dass dies mit ihrer wunderbaren Einstellung zu tun hat: nicht auf den eigenen Profit zu schauen, sondern auf den Menschen gegenüber. Ich bewundere diese Einstellung sehr und hoffe, dass ich mir davon ein nicht zu dünnes Scheibchen abschneiden kann.
    Ich denke, dass wir in 10 Jahren viele der momentan sehr populären, gehypten Blogs v.a. aus der Marketingschiene nicht mehr sehen werden, weil es da genau anders herum ist: Profit vor Mensch. Ich wünsche mir aber sehr, dass ich in 10 Jahren immer noch ihren Blog lesen kann!
    Herzliche Grüße und ein dickes Dankeschön für all das Wissen!
    Katharina Hirsch

  2. Hallo Frau Schwindt,

    auch ich habe nun ein Problem mit Facebook und als technische Null bringt mich das schon fast ins Irrenhaus….ich solle mein Profil in eine Seite wandeln und frage mich warum??
    -Ich bin mit meinem richtigen Namen angemeldet…auch all meine Daten real
    -ich habe keine 5000 Freunde,trotzdem ist die abonieren-Funktion geschaltet
    -ich bin privat

    was soll ich nun tun?? Ich komme einfach nicht weiter…FB kann ich nicht kontaktieren und alles was ich bereits versucht habe,bringt mich nicht weiter…ich kann mein Konto nicht löschen,nicht neu anmelden,über das Formular wo mein seinen Pass schicken soll,kommt auch eine Meldung “ nicht vollständig ausgefüllt“ obwohl ich alles ausgefüllt habe…ich weiss mir nicht mehr zu helfen 🙁

    Hoffnungsvolle Grüße
    Xenia Friedrich

      1. Ok,ja mache ich ja nicht…aber wie kann ich mich nun wegren bzw dies beweisen das es nicht so ist…?!

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