Wie ich zum Erklärbär wurde, Pål H.Christiansen und eine Buchverlosung

Heute gibt es hier mal kein Tutorial in Sachen Social Web, sondern eine Geschichte. Nämlich die, wie das alles hier seinen Anfang genommen hat und was ein gewisser norwegischer Autor damit zu tun hat. Denn ich bin ja nicht als Social-Media-Erklärbär auf die Welt gekommen. 😉 Außerdem zeigt das Ganze mal wieder, dass die Kommunikation im sogenannten Neuland ganz unerwartete und wunderbare Früchte tragen kann, wenn die Beteiligten wirklich persönlich miteinander umgehen und Social Media zum echten Dialog nutzen.

Es war genau vor 7 Jahren, 7 Monaten und 7 Tagen, als ich – damals noch auf Myspace – eine Kontaktanfrage von einem gewissen Pål H.Christiansen bekam. Als a-ha-Fan der ersten Stunde war mir der Name natürlich ein Begriff und ich freute mich, dass der – wie ich dachte – PR-Mensch dieses mir wohlbekannten norwegischen Autors mich als Fan identifiziert und kontaktiert hatte. Im Web kannte man mich damals höchstens wegen meiner privaten Projekte. Also akzeptierte ich die Anfrage und schrieb ich eine Direktnachricht zurück, in der sinngemäß stand: „Aber gerne doch, werter PR-Mensch von Herrn Christiansen!“ Keine fünf Minuten später kam die verdutzte Antwort „Wieso ‚PR-Mensch‘? Ich bin das selbst!“

Daraufhin entspann sich eine Unterhaltung, an deren Ende ich noch am selben Tag zu Påls neuem Webmaster erkoren wurde. Doch dabei bleib es nicht. Im Laufe der Zeit wurde die Zusammenarbeit immer vielfältiger: So darf ich beispielsweise seither seine Buchprojekte schon beim Entstehen im Hintergrund mitverfolgen und schaffte es 2011 sogar, seine Kinderbücher vom frechen Fisch Fjodor nach Deutschland zu vermitteln. (Fjodors Geschichte kann hier nachgelesen werden und war 2011 auch für den Virenschleuderpreis nominiert.)

Außerdem veröffentlichten wir 2009 zusammen ein englischsprachiges ergänzendes eBook zu eben dem Roman, durch den Pål mir bereits vor unserem Kontakt bekannt gewesen war. Wir erlebten die Entstehung der englischen, italienischen und mehrerer Fanübersetzungen dieses Romans in weitere Sprachen mit und nun auch die Veröffentlichung der e-Book und Hörbuchversion der deutschen Übersetzung. Da wir beide stark in der a-ha-Community vernetzt sind, wird das auch immer wieder auf der offiziellen Website der Band begleitet.

Zu Facebook kam ich dann auch über das Fanforum von Magne Furuholmen, Künstler und Bandmitglied von a-ha. Durch den Kontakt mit Pål entstanden auch zahlreiche andere Kontakte, u.a. zu Jon Buscall, der mich zum Bloggen und Twittern brachte (dort war ich kürzlich für einen Podcast zu Gast). Und alles, was ich für mich neu ausprobierte, gab ich an Pål weiter und experimentierte mit ihm ebenfalls auf den neuen Kanälen. So entstand das, was ich heute tue. 🙂

Das alles spielte sich rein online ab. Mit der Zeit kamen regelmäßige Telefonate, viele SMS und Messengergespräche sowie Skype-Sitzungen dazu. Unsere gemeinsame virtuelle Reise führte uns bisher von Myspace nach Facebook, Twitter, FlickR und WordPress. Weitere Ziele sind bereits anvisiert! Erst nach über sieben Jahren  schafften wir es aber, uns persönlich zu treffen. Dafür dann aber gleich ein ganzes Wochenende lang:

Fotocollage von Påls Besuch

Überflüssig zu sagen, dass dabei schon wieder viele neue Ideen entstanden sind. 😉 Neben langen Gesprächen über Gott und die Welt sowie einer kleinen Teeparty mit Freunden, hat Pål außerdem zur Feier des Treffens sechs Fjodorbücher für meine Leser signiert.

Fjodorbücher

Wer eines der signierten Kinderbücher inklusive dazugehöriger CD gewinnen möchte, möge bitte bis zum Freitag, 24. Oktober 2014, 18 Uhr, eine E-Mail mit dem Betreff „Fjodor“ und einer kleinen Nachricht an office@schwindt-pr.com schicken. Die Gewinner werden ausgelost und dann von mir per Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Mailadressen werden zu keinem anderen Zweck als dieser Buchverlosung benutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.