Wie Sie Tweets mit Zitaten aus Blogartikeln ermöglichen (click & tweet)

Haben Sie das auch schon mal gesehen? Manche Blogs haben in ihren Artikeln kleine Kästen oder auf sonstige Weise hervorgehobene Bereiche mit Zitaten oder Kernsätzen, die man direkt nach Twitter weitersagen kann. „Click & Tweet“ oder „Click to tweet“ steht meistens dran. Die meisten werden Plugins dafür benutzen, es gibt aber auch die Möglichkeit, so etwas manuell mit statischem Code in seine Artikel einzubauen:

Das Twittern von Zitaten aus Blogartikeln für seine Leser anzubieten, ist gar nicht schwer click & tweet

Auf diese Weise kann man seine Leser dazu anregen, einen Artikel anders als nur mit den üblichen Sharebuttons weiterzusagen. Tweets, die über die normalen Sharingbuttons laufen, enthalten meist nur die Überschrift des Artikels und den Link dazu. Mit der Funktion wie ich sie hier im Artikel beschreibe, kann derselbe Artikel auf verschiedene Weisen weitergesagt werden. Und so geht’s:

Der Quelltext zu dem Link im oben gezeigten Beispiel sieht wie folgt aus:

<a href=“http://twitter.com/share?text=Das Twittern von Zitaten aus Blogartikeln für seine Leser anzubieten, ist gar nicht schwer&amp;url=http://www.schwindt-pr.com/2014/09/24/tweets-zitate-blogartikel/ &amp;via=schwindtprtarget=“_blank“>click & tweet</a>

Er besteht aus folgenden Bausteinen:

  • dem Link-Element a (blau markiert)
  • der Anweisung an Twitter, einen bestimmten Text abzuschicken, nämlich „Das Twittern von Zitaten aus Blogartikeln für seine Leser anzubieten, ist gar nicht schwer“ (rot markiert)
  • dem zu twitternden Link zu diesem Blogartikel hier (grün markiert)
  • der Quellenangabe zu meinem Twitteraccount (lila markiert)
  • der Anweisung, dies in einem neuen Fenster zu tun (orange markiert)
  • dem zu verlinkenden Text „click & tweet“ (grau markiert)

Das Ganze habe ich ein blockquote gepackt und den zu twitternden Text als normalen Text dem Link nochmal vorangestellt. Wie man das Ganze in Blogartikel einbauen kann, können Sie z.B. hier sehen: http://www.schwindt-pr.com/2013/09/16/einfach-kommunizieren-fuer-alle/ Wem das zu kompliziert ist, der kann so etwas wie gesagt auch mit Plugins umsetzen, wie z.B. mit http://coschedule.com/click-to-tweet. Ich persönlich code sowas lieber selbst, vor allem, wenn es so einfach geht. Wie finden Sie solche Twitteraufforderungen in Blogposts? Nutzen Sie sie im eigenen Blog oder haben Sie sie woanders schon mal benutzt?    

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

19 Kommentare

  1. Liebe Annette,
    das ist eine tolle Idee. Das muss ich demnächst gleich einmal ausprobieren. Danke auch für die tolle Erklärung des Codes. Das mit den Farben ist sehr anschaulich.
    Viele Grüße
    Stephie

  2. Liebe Annette,
    Click & tweet steht auch schon was länger auf meiner To-do-Liste… Danke deshalb für den Reminder und die top Anleitung dazu.
    Liebe Grüße, Kristine

  3. Hallo,

    vielen Dank erstmal für die gute und einfach umzusetzende Anleitung. Ich teste bei mir im Blog gelegentlich das genannte „Click-To-Tweet“ Plugin, habe damit bisher aber keine außerordentlichen Erfahrungen gemacht. Mag auch daran liegen, dass meine Zielgruppe eher nicht auf Twitter unterwegs ist.

    Persönlich nutze ich das überhaupt nicht, weil ich in Tweets lieber selbst etwas zum verlinkten Inhalt schreibe. In meiner Zeitlinie erscheinen solche „Zitat-Tweets“ auch eher selten.

  4. Danke für den tollen Tipp, ich hatte ursprünglich ein Plugin im Einsatz, aber da ich da schon eh viel zu viele am Start habe, bin ich für jeden Tipp dankbar, wo ich eine Lösung ohne Plugin erarbeiten kann.
    Hab jetzt das Plugin rausgeworfen und mir eigene CSS-Styles für eine Box mit farbigem Hintergrund für eben diese Click-to-Tweets angelegt; ein Twitter-Icon lässt sich ja mit dem im Theme eh schon oft vorhanden FontAwesome-Icons wunderbar mit einbinden. Klappt prima, danke!

  5. Tolle Idee, danke dafür! Habe ich bisher noch nie genutzt und werde es beim nächsten Blogpost auf jeden Fall ausprobieren. Natürlich auch die Code-Variante und nicht mit Plugin 😉

  6. Ich bin immer dafür, so wenig wie möglich Tools oder Plugins für einfache Sachverhalte zu verwenden. Von daher finde ich die direkte Integration per Link im Quelltext durchaus sinnvoll.

    Auch kann es den Wunsch des Blogschreibers unterstützen, dass der Artikel von mehr Lesern geteilt wird. Das (geteilt) habe ich doch gleich mal gemacht in diesem Fall. 🙂

    Eine weitere Möglichkeit für diejenigen, die den Linkbau zu kompliziert finden, ist clicktotweet.com. Hier wird der Text vorbereitet und der vermittelte Link im Blogtext hinterlegt. Letztlich auch nichts anderes.

  7. Liebe Annette,
    danke für diesen wertvollen Tipp! Ich habe mich tatsächlich schon öfter gefragt, wie ich diese Links zu Twitter einbauen kann und prompt kommt deine leicht nachvollziehbare Antwort 🙂
    Herzliche Grüße aus München,
    Stefanie

  8. die Kästchen habe ich bei einigen Blogs auch schon gesehen, dachte aber immer das man das selbst schwer umsetzen kann, ich schau mir den Artikel wie man es in einen Beitrag einbauen kann mal an, denn vielleicht wäre es bei der nächsten größeren Aktion in meinem Blog mal eine schöne Alternative zum herkömmlichen teilen. Danke für die klasse Anleitung.
    Lieben Gruß
    Petra

  9. Hallo Annette, woran könnte es denn liegen, dass das Zitat im Tweet nicht vollständig angezeigt wird. Bei mir endet es immer nach dem ersten Wort.

      1. Ich habe Ihren Quellcode kopiert und Ihre Inhalte gegen meine ersetzt. Es sieht auf dem Blog auch alles gut aus, aber wenn man dann auf das „Click to tweet“ klickt, kommt man auf eine Zwischenseite, die Twitter vorgeschaltet ist. Und dort sieht man nur noch das erste Wort vom Tweet.

        1. Quellcode kopieren ist immer hakelig. Per Hand abschreiben ist besser, weil man dann nciht riskiert, unerwünschte Formatierungen mitzunehmen. Überprüfen sie mal, ob Sie alle Anführungszeichen “ richtig gesetzt haben und ersetzen Sie sie durch handgeschriebene.

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