Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 2: Außenposten von der Basis aus auffindbar machen

Nachdem ich im ersten Teil das Vernetzungsgeflecht von Website und Social Media bereits zusammengefasst dargestellt hatte, soll es in diesem und in den folgenden Teilen um die einzelnen Elemente dieser Vernetzung gehen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie von Ihrer Website als Basis Ihrer Online-Kommunikation auf deren Außenposten, Ihre Social-Media-Präsenzen verweisen können. Denn nur wer Ihre Präsenzen ohne großes Suchen findet, wird Fan oder Follower werden. Es geht also darum, Ihre Facebook- oder Google+ Seite, Ihren Twitter-Account oder sonstige Präsenzen im Social Web möglichst leicht auffindbar zu machen.

Platzierung der Verweise

Je nach Layout Ihrer Website haben Sie verschiedene Möglichkeiten, auf Ihre Social-Media-Präsenzen hinzuweisen. Aber egal an welcher Stelle auf der jeweiligen Unterseite (page) Ihrer Website Sie dies tun: Wichtig ist, dass Sie es auf jeder einzelnen page tun und das – soweit möglich – immer an derselben Stelle.

In einem klassischen Layout befinden sich diese Verweise entweder im Kopfbereich der Seite, oder in einem der ersten Widgets der Sidebar, oder im Fußbereich der Seite. Die Lösung im Fußbereich finde ich persönlich weniger optimal, da sie voraussetzt, dass der Besucher auch so weit scrollt. Manchmal lässt es sich aber nicht anders umsetzen, weil das Layout sonst gesprengt würde, oder gar nichts anderes zulässt.

Beispiel für die Platzierung im Kopfbereich: stadt-bremerhaven.de

stadt-bremmerhaven.de

Carsten Knobloch verwendet für sein Blog ein Layout, das oben rechts im Kopf genug Platz für die Verweise auf seine Social-Media-Präsenzen hat.

Beispiel für die Platzierung im ersten Widget der Sidebar: schwindt-pr.com

widget oben

 

Hier auf dieser Website sind die Verweise auf die Social-Media-Präsenzen von schwindt-pr im obersten Sidebar-Widget untergebracht. In der mobilen Ansicht rutscht die Sidebar dann in den Fuß.

Beispiel für die Platzierung im Fußbereich: christagoede.de

christagoede.de

 

Christa Goede verweist auf Ihre Seite im Fußbereich auf Ihre Präsenzen auf Facebook etc., auf meiner Website tue ich das auch, wenn auf den Seiten mit voller Inhaltsbreite im Layout keine Sidebar vorhanden ist.

Art der Verweise

Original-Icons

In den bisher gezeigten Beispielen wurden die von den einzelnen Plattformen zur Verfügung gestellten Icons für die Verweise genutzt. Es gibt zwar auch allerlei umgestaltete Bilddateien dafür im Netz, aber wenn es das Layout nicht zu sehr stört – oder anders vorgegeben ist (siehe weiter unten), dann sollten Sie besser die richtigen verwenden. Diese finden Sie für die großen Drei unter:

Diese Icons platzieren Sie an der gewünschten Stelle und verlinken Sie mit der Adresse der jeweiligen Präsenz.

Layoutspezifische Icons

Manche Layouts haben für die Verweise ins Social Web schon vorgefertigte Icons und Platzierungen eingebaut. Deren Nutzung bietet sich vor allem dann an, wenn die originalen Icons optisch stören würden oder wenn Sie nicht so versiert in HTML sind.

Beispiele für solche vorgegebenen Icons: futurebiz.de und schwindt-art.com

futurebiz.de

schwindt-art.com

Via Skript

Manche Plattformen bieten neben den reinen Icons auch Skripte an, über die ganze Boxen oder interaktive Buttons in die eigene Website eingebaut werden können. Diese haben jedoch oft den Nachteil, dass sie deutschen Datenschutzgesetzen nicht genügen, weil sie auch Daten an die jeweilige Plattform weitergeben, wenn sie von den Besuchern der Website gar nicht angeklickt werden.

So können Sie zum Beispiel den Verweis auf Ihre Facebook-Seite statt per Icon mit einer sogenannten Like-Box und den auf Ihre Google+ Seite mit der Google+ Box umsetzen. Das sieht dann zum Beispiel so aus wie im Blog von viermalvier.at:

viermalvier.at

Diese Skripte finden Sie unter:

Für welche Lösung auch immer Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass diese Verweise leicht auffindbar und auf jeder einzelnen Seite (page) Ihrer Website vorhanden sind. Nur so ermöglichen Sie es den Besuchern, Ihre Präsenzen im Social Web zu finden, egal, wo sie in Ihre Website einsteigen.

Von der Webite auf Social-Media-Präsenzen verweisen

Über den Verweis zu Google+ können Sie übrigens auch Ihre authorship-Verknüpfung anlegen!

Im nächsten Teil dieser Serie wird es darum gehen, wie Sie den Besuchern Ihrer Website das Weitersagen (Sharing) Ihrer Inhalte in die einzelnen Social-Media-Plattformen erleichtern können. Eine Liste sämtlicher Teile der Serie finden Sie im ersten Teil. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.