Suchmaschinenergebnisse nach Google authorship-Verknüpfung werden „verschlankt“

Nutzen Sie die authorship-Verknüpfung von Google zur Optimierung Ihrer Suchergebnisse? Wenn ja, machen Sie sich auf Veränderungen gefasst: Google hat gerade angekündigt, dass das Profilbild und die Angaben darüber, in wievielen Kreisen sich der Autor befindet, entfernt werden sollen. Diese Änderung habe keine Auswirkung auf das Klickverhalten der Suchenden, heißt es in der Ankündigung. Was es mit dieser authorship-Verknüpfung auf sich hat und warum sie sich auch weiterhin lohnt, erkläre ich in diesem Artikel:

Bei der authorship-Verknüpfung handelt es sich um das Verbinden Ihrer Website oder Ihres Blogs mit Google+. Wie das geht, habe ich in diesem Artikel beschrieben: http://www.schwindt-pr.com/2013/08/22/website-googleplus-verknuepfen/. Durch die Verknüpfung wird zum einen das Suchmaschinenranking positiv beeinflusst, zum anderen wird die Autoren- oder Herausgeberschaft bereits im Suchergebnis dargestellt. Letzteres erfolgte bisher über das Anzeigen von Google+ Profilbild, Name und der Angabe, in wievielen Kreisen sich derjenige befindet. Profilbild und Kreisangabe – in der folgenden Abbildung rot umrandet – sollen nun entfallen:

authorship

Der Name des Autors (hier in hellgrau „von Annette Schwindt“) ist das einzige, was bleibt. Das sieht dann in etwa so aus:

neu

Der Autorenname soll dabei weiter auf sein Google+ Profil verlinkt bleiben. Das Ganze sieht  jedoch deutlich langweiliger aus und gibt denjenigen, die die authorship-Verknüpfung nutzen keinen optischen Vorteil mehr gegenüber denen, die es nicht tun.

Die optischen Aspekte sind jedoch wie oben schon gezeigt nicht der einzige Grund, warum Sie die authorship-Verknüpfung nutzen sollten. Die Verbindung mit Ihrem Google+ Profil und Ihrer Google+ Seite wirkt sich signifikant auf die Suchmaschinenergebnisse aus. Das gilt besonders für diejenigen, die ansonsten wenig Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben.

Außerdem erhöht die Vernetzung von Website/Blog mit Social Media die Wahrscheinlichkeit, überhaupt gefunden zu werden. Viele erstellen einfach Präsenzen, vernetzen sie aber nicht oder nicht ausreichend sichtbar miteinander und wundern sich dann, warum ihnen niemand folgt. Aber folgen kann nur der, der auch weiß, dass es diese Präsenzen gibt und darauf kommt er nicht von allein. 😉 Da müssen Sie schon mithelfen.

Wie Sie Ihre einzelnen Präsenzen über die hier genannte authorship-Verknüpfung hinaus richtig miteinander vernetzen, zeige ich Ihnen in den nächsten Tagen hier im Blog.

Übrigens: Wer WordPress für seine Website/sein Blog nutzt, für den gibt es zahlreiche Plugins, mit denen diese Seite der authorship-Verknüpfung erledigt und sogar für verschiedene Autoren pro Artikel umgesetzt werden kann. Für dieses Blog nutzen wir dazu das Plugin „Google Plus Authorship“ von Martin Lazarov.

Nachtrag: Für alle, die nicht an den Quelltext ihrer Website/Ihres Blogs ran können (wordpress.com etc.), bleibt nur die manuelle Verlinkung ihres Google+ Profils in einem Widget oder am Ende jedes Artikels.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

6 Kommentare

  1. Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Google + finde ich persönlich noch sehr unübersichtlich, aber die positiven SEO-Aspekte bemerke ich schon jetzt. Ihre Tips helfen da sehr weiter!
    Herzliche Grüße
    Katharina Hirsch

  2. Liebe Frau Schwindt, Ihre Beiträge sind hilfreich und gut verständlich geschrieben. Danke !!! Lieber Gruß von Britta Lehna, Lehna PR

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