Mythos 4 über Facebook-Seiten: „Besser allein verwalten, sonst werden sie geklaut“

Weiter geht es mit meiner kleinen Reihe zum Thema Mythen über Facebook-Seiten. Warum es sinnvoll ist, eine Facebook-Seite nicht allein zu verwalten, habe ich bereits in einem früheren Artikel erklärt. Dennoch scheuen sich viele davor, andere zur Verwaltung ihrer Seite mit ins Boot zu nehmen, denn – so der Mythos – die anderen könnten dem Ersteller ja die Seite stehlen.

Das stimmt jedoch nicht – vorausgesetzt der Ersteller beachtet beim Ernennen der weiteren Verwaltungspersonen die verschiedenen Rollen, die er diesen zuweisen kann:

Im Adminbereich unter Seite bearbeiten > Rollen für Seite verwalten können nicht nur andere Profile generell zur Verwaltung der Seite hinzugefügt werden. Dort können Sie auch deren Rolle, also ihre Befugnisse, definieren:

adminrollen vergeben

Es gibt folgende Rollen:

  • Administrator – darf alles: Er kann alle Aspekte der Seite verwalten, einschließlich im Namen der Seite Nachrichten senden und Beiträge erstellen, Werbeanzeigen erstellen, sehen, welcher Administrator einen Beitrag oder Kommentar erstellt hat, Statistiken anzeigen sowie Rollen für die Seite zuweisen.
  • Redakteur – Kann die Seite bearbeiten, im Namen der Seite Nachrichten senden und Beiträge erstellen, Werbeanzeigen erstellen, sehen, welcher Administrator einen Beitrag oder Kommentar erstellt hat, sowie Statistiken anzeigen.
  • Moderator – Kann Kommentare auf der Seite beantworten und sie löschen, im Namen der Seite Nachrichten senden, sehen, welcher Administrator einen Beitrag oder Kommentar erstellt hat, Werbeanzeigen erstellen sowie Statistiken anzeigen.
  • Werbetreibender – Kann sehen, welcher Administrator einen Beitrag oder Kommentar erstellt hat, Werbeanzeigen erstellen sowie Statistiken anzeigen.
  • Analyst – Kann sehen, welcher Administrator einen Beitrag oder Kommentar erstellt hat sowie Statistiken anzeigen.

Volle Befugnisse für die Seite hat also nur, wem die Rolle „Adminstrator“ zugewiesen wurde. Wollen sie verhindern, dass diejenigen, die Ihre Seite mit Ihnen zusammen verwalten, die Seite kapern können, dann weisen Sie ihnen nur untergeordnete Rollen zu. Umgekehrt sollten Sie sicherstellen, das derjenige, an den eine Seite komplett übergeben werden soll, auch als „Administrator“ eingetragen ist.

Morgen geht es um Mythos 5: „Seitenbenachrichtigungen können nur an die im persönlichen Profil angegebene Mailadresse geschickt werden.“ Zur Gesamtliste der Mythen geht es HIER.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

4 Kommentare

  1. Hallo…
    können sie mir sagen, was genau sieht denn ein Redakteur? Was er alles tun kann, habe ich jetzt verstanden. Aber in wie weit hätte denn jemand mit dem Status Redakteur Einsicht in sämtliche Werbeanzeigen?
    Beispiel: der Admin erstellt so etwas, mit bestimmtem Budget und gewisser Laufzeit? Sieht der Redakteur all das ganz genau, oder sieht er nur, dass da eine Werbeanzeige geschaltet wurde?
    Ich frage deshalb, weil in den Anzeigen ja auch Teile der Kreditkarte oder Zahlungsmethoden mit angezeigt werden. Kann der Redakteur die laufenden Anzeigen stoppen oder verändern? Oder kann er das nur bei denen, die er evtl. selbst erstellt hat?
    Fragen über Fragen..
    ihr Blog ist echt klasse..
    MfG Ina…

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