Schluss mit den Mythen über Facebook-Seiten (Teil 1)

Das Erstellen und Verwalten von Facebook-Seiten gibt gerade Anfängern oft Rätsel auf und so bilden sich Mythen heraus, die das ein oder andere mal sogar dazu führen, eine Seite zu löschen, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre. Darum starte ich hiermit eine kleine Artikelreihe, die mit folgenden Mythen aufräumen soll:

Wenn Sie weitere Mythen kennen, hinterlassen sie mir einen Kommentar, ich nehme gerne weitere Punkte in meine Liste auf. 😉 Und nun zu Nr.1 auf der Liste:

Mythos 1: „Für Seiten ist kein persönliches Profil nötig“

Das ist so nicht richtig. Für das Erstellen von Seiten war bislang ein persönliches Profil nicht unbedingt nötig. Das ging für jedermann auch über ein sogenanntes Unternehmenskonto, zu dem kein persönliches Profil gehörte. Facebook hat diese Funktion jedoch abgeschafft:Seiten erstellen über Unternehmenskonto Wie gesagt diente die Option des Unternehmenskontos aber ohnehin nur zum Erstellen von Seiten. Volle Funktionalität für eine Seite gab es erst, wenn jemand mit einem persönlichen Profil Administrator so einer Seite wurde. Das liegt daran, dass innerhalb von Facebook viele Funktionen die Zuordnung zu einer Person erfordern. Das hat u.a. rechtliche Gründe.

Wenn Sie also eine Seite so erstellen wollen, dass Sie alle Möglichkeiten damit haben, dann machen Sie das, nachdem Sie sich in Ihr bestehendes Facebook-Konto – in dem sich Ihr persönliches Profil befindet – eingeloggt haben, und dann auf https://www.facebook.com/pages/create gehen.

Ausnahme: Große Unternehmen mit eigenem Account Manager bei Facebook (also mit entsprechendem Werbebudget) oder Agenturen haben laut Thomas Hutter weiter die Option auf ein durch Facebook eingerichtetes Unternehmenskonto. Über den Business Manager können sie dann laut Jan Firsching auch mit Anzeigen und Apps arbeiten.

Warum das Erstellen einer Seite aus demselben Konto, in dem man sein Profil hat, nicht bedeutet, dass das Profil automatisch von der Seite aus ersichtlich wird und wie man es doch einstellen kann, falls man das möchte, erkläre ich morgen in Teil 2. 🙂 Mit den weiteren o.g. Mythen räume ich dann in den kommenden Tagen auf.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

12 Kommentare

  1. Liebe Annette
    Die Darstellung hier im Mythos 1 ist leider falsch. Seiten können sehr wohl ohne persönlichen Account erstellt werden. Wir nutzen beispielsweise für die Verwaltung unserer Seiten einen Unternehmensaccount, welcher von Facebook angelegt wurde, für das Erstellen von neuen Seiten.
    Sobald Facebook dann auch den Rollout des Business Managers startet, wird auch darüber, bzw. die dahinterliegenden Accounts das Erstellen von Seiten möglich sein.
    Richtig ist allerdings, dass Nutzer, welche keinen Business Account besitzen, diesen nicht ohne Kontakt zu einem Account Manager eröffnen können.

    1. Lieber Thomas, 🙂
      Danke für Deine Präzisierung, aber meine Leser sind ganz normale Seitenbetreiber, haben also keinen Account Manager oder das dafür notwendige Budget. 😉 Sie sind auch keine Agenturen.

      1. Liebe Annette,

        deswegen hat Thomas trotzdem recht!

        wichtig wäre dass du das dann in deinen Artikeln erwähnst dass die Infos „nur“ für „normale“ FB-Leute sind! 🙂

        DANKE

  2. Hallo an das Team,

    nachdem ich über die Falle Unternehmenskonto mit der Info aus 2010 gestolpert bin, hier nun die Lösung. Vielen Dank!

    Vielen Dank auch an die Herren für die Hinweise, dass wir uns in die Reihe der Normalen einordnen können.

    Liebe Grüße
    Katrin Stolze

  3. Ich kann mich einfach nicht bei Facebook als Unternehmer registrieren , habe schon alles ausprobiert , geht nicht

  4. Aber ist es nicht so, dass man dann 2 Accounts hat, was doch eigentlich verboten sein soll.
    Oder differenziert FB diesbezüglich zwischen Profil und Seite.
    Ich möchte eine Unternehmensseite anlegen. Finde aber keinen Hinweis, ob ich zuvor ein privates Profil erstellen muss

    1. Das Konto (engl. Account) ist das, was man registriert. Dazu gehört fest ein Profil, das den Menschen repräsentiert. Im selben Konto erstellt man dann Seiten für geschäftliche Zwecke, die mithilfe des Profils administriert werden. Es gibt nur noch diese eine Variante.

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