Auswertung meiner Leserumfrage

Kürzlich habe ich meine Leser gebeten, mir zu sagen, welches Geschlecht und welches Alter sie haben. Dazu nutzte ich ein Spreadsheet, wie man es über Google Drive erstellen kann. Dort ist eine erste zusammenfassende Auswertung bereits standardmäßig enthalten. Die einzelnen Antworten werden außerdem auch in einer Exceldatei gespeichert, so dass man auch detailliertere Auswertungen machen kann. Hier nun also die Ergebnisse meiner Umfrage:

Leider haben sich nicht so viele Leser wie erhofft an der Umfrage beteiligt. Gerade mal 216 Antworten kamen rein. Schade… Von denen, die geantwortet haben, waren zwei Drittel Frauen. Wie auch schon bei mei ner Facebookseite machen die 25- bis 54jährigen den Löwenanteil dabei aus.

antworten1Aus den Einzelantworten habe ich noch eine Auswertung der Altersstruktur nach Geschlecht gemacht. Einmal für die Frauen:

leserinnenUnd einmal für die Männer:

leserBei ca. 3000 Blogviews/Tag ist eine Umfrage mit 216 Teilnehmern leider wenig repräsentativ (ich präzisiere) sind 216 Teilnehmer deutlich weniger Resonanz als ich mir erhofft hatte. Andererseits bestätigt es die Beobachtung, die ich schon bei der Auswertung meiner Facebookseiten-Statistiken und bei der Resonanz auf die Follower-Interviews gemacht hatte: Frauen interagieren mehr als Männer.

Daher hier noch einmal meine Bitte an meine weiblichen UND männlichen Leser: Bringen Sie sich aktiv in die Diskussionen hier und auf meinen Social-Media-Präsenzen ein. Stellen Sie Fragen, teilen Sie Ihre Erfahrungen und reichen Sie gern auch Wünsche für Artikelthemen bei mir ein.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

5 Kommentare

  1. Es gibt kein wenig repräsentativ, sondern nur repräsentativ oder nicht repräsentativ. Und die Repräsentativität hängt nicht von der Stichprobengröße ab, sondern vor allem vom Vorhandensein einer Zufallsauswahl. Repräsentativität heißt ja letztlich nix anderes, als dass jedes Mitglied der Grundgesamtheit hinsichtlich der Merkmalsausprägung mit gleicher Wahrscheinlichkeit in der Stichprobe erscheinen kann. Und das erreicht man in der Regel mit einer Zufallsauswahl. 216 von 3000 sind da mehr als genug. Ob die hier Zufallsauswahl gegeben ist, ist natürlich fraglich. 😉

  2. Verzeihung, ich kann nicht anders.

    [Klugscheißermodus]
    „Bei ca. 3000 Blogviews/Tag ist eine Umfrage mit 216 Teilnehmern leider wenig repräsentativ.“

    Repräsentativität hat nichts mit der Anzahl der Befragten zu tun, sondern nur mit deren Auswahl. Es kann gut sein, dass die 216 Teilnehmerinnen repräsentativ für deine Leserschaft stehen. (Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings gering, weil es eine selbstselektive Befragung war. Andererseits schreibst du selbst, dass sich die Zahlen mit deinen Facebook-Statistiken einigermaßen decken, das spricht schon wieder für die Validität der Erhebung.)
    [/Klugscheißermodus]

    1. Danke für den Klugscheißermodus, Johannes. 😉 Da hab ich mich unglücklich ausgedrückt, das stimmt. Mit der Facebookstatistik decken sie sich allerdings nicht. Ich hab mich nur darauf bezogen. 🙂

  3. Grundsätzlich scheint mir, dass Frauen solche Geschlechter-Fragen eher beantworten. Es hat jedoch einen Haken an der Sache: Ich als Frau habe die Umfrage zwar ebenfalls gelesen, aber mein Unterbewusstsein hat sich zur Nicht-Teilnahme entschieden, weil das Resultat absehbar war:
    – dass sich nur sehr wenige Männer beteiligen (weil ihnen diese Frage nicht wichtig genug ist)*
    – dass sich nur wenige Frauen beteiligen (weil sie instinktiv wissen, dass die Frage aus diesem Grund* nicht repräsentativ beantwortet werden kann)

    Es könnte hier also ein gewisses Schubladendenken mitspielen, in welches wir immer wieder geraten. So, wie es mir kürzlich (fast) passiert ist: http://fourelse.blogspot.ch/2013/11/doodle-fur-mehr-woller.html

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