„Mit Facebook bin ich fast immer verbunden“ – Follower-Interview #sprfi (22): Ursula Martens

Und weiter geht’s in der Serie der Follower-Interviews und wieder mit einer Dame, die zwar in verschiedenen sozialen Netzwerken altiv ist, ihre meiste Aufmerksamkeit aber Facebook schenkt. Wer mir wie sie via Blog, Facebook, Twitter oder Google+ folgt, kann auch die folgenden zehn Fragen beantworten und sich damit mir und den anderen Lesern hier vorstellen. Weitergesagt wird die Reihe dann mit Hashtag #sprfi. Übrigens: Männer sowie ÖsterreicherInnen und SchweizerInnen sind bislang stark unterrepräsentiert! 😉 

Ursula_Martens1. Wer sind Sie und welche Social-Media-Kanäle nutzen Sie?
Mein Name ist Ursula Martens. Mein Unternehmen heißt WORTKIND®. Unternehmen bekommen bei mir Texte, Online-Marketing und PR. Außerdem coache ich Texter und Gründer.

Mit Facebook bin ich so gut wie immer verbunden. Google+, Twitter und Xing nutze ich häufig, LinkedIn und Pinterest selten.

2. Worüber kommunizieren Sie mit wem im Social Web?
Ich teile Artikel von anderen, wenn die Inhalte für meine Kunden und Geschäftspartner interessant sind. Das können Design-Trends sein, Facebook-Tipps oder Artikel über Entwicklungen im Onlinehandel. Außerdem poste ich eigene Blogartikel oder Links zu Pressetexten, die ich für Kunden geschrieben habe.

Genauso wichtig wie den Smalltalk mit Büro-Kollegen, finde ich den Smalltalk in sozialen Netzwerken. Darum poste ich auch Gedanken und Erlebnisse abseits vom Business und freue mich, wenn daraus eine angeregte Diskussion entsteht.

3. Bloggen Sie auch und wenn ja worüber?
Ja, bei blogdevil.de. Da gebe ich Tipps für Unternehmen und für Texter. Zum Beispiel, wie man gute Webtexte erkennt oder welche Bücher ich Textern empfehle.

4. Nutzen Sie das Social Web auch mobil und wenn ja wie?
Unterwegs bin ich im Privat-Modus. Da poste ich höchstens mal ein Foto bei Facebook.

5. Pflegen Sie bewusst Ihre Online-Reputation und wenn ja wie?
Ja! Der Ruf im Internet entscheidet mit über den Erfolg eines Unternehmens. Ich habe einen Google-Alert für meinen Namen und für den Namen meines Unternehmens angelegt. Außerdem habe ich ein Profil bei Yasni. Dort gibt es ebenfalls ein regelmäßiges Monitoring zu meinem Namen. Der Unterschied zum Google Alert ist, dass ich die gefundenen Links in einem  Profil sammeln kann.

6. Auf welche Probleme stoßen Sie immer wieder beim Benutzen von Social Media?
Anfangs habe ich versucht, alle Netzwerke regelmäßig zu bedienen. Aber, wenn ich das authentisch und nutzbringend machen will, kostet das zu viel Zeit. Meine wichtigen Kontakte sind mittlerweile fast alle bei Facebook und dort ständig online. Also konzentriert sich mein Engagement jetzt bei Facebook.

7. Gibt es Blogs, Seiten oder Apps, die Sie anderen gern empfehlen würden?
Für Facebook empfehle ich als App den Fanpage-Generator. Unternehmen jeder Größe können sich damit schöne Seiten anlegen und es gibt viele Möglichkeiten zur Interaktion mit den Fans. Meine Fanpage ist auch damit gestaltet.

Textern empfehle ich den Newsletter von Günther P. Mairoth. Seine Tipps zu Mailings sind jede Woche wieder lesenswert. Ansonsten bewege ich mich quer durchs Internet und teile eine Auswahl der wertvollsten Fundstücke.

8. Was glauben Sie, wie sich der Kommunikationswandel, den wir gerade erleben, weiter entwickeln wird?
Ich denke, dass sich das Verhältnis von Unternehmen und Kunden noch partnerschaftlicher entwickeln wird. Anstelle von einseitiger Berieselung mit Werbung tritt zunehmend der Dialog auf Augenhöhe. Auch Ressourcen werden sinnvoller eingesetzt, indem Unternehmen sich stärker am echten Bedarf ihrer Kunden orientieren.

9. Wie sind Sie auf mich aufmerksam geworden, weshalb und auf welchen Kanälen folgen Sie schwindt-pr?
Angefangen hat es mit einem Post von einem gemeinsamen Kontakt bei Facebook. Google+ kam dazu und Twitter. Der Blog von schwindt-pr bringt für mich und meine Kunden wertvolles Wissen über soziale Netzwerke.

10. Wo kann man Sie online kontaktieren?
Am besten per E-Mail oder über Facebook.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Frau Martens! :-)

Wenn auch Sie meine Interviewfragen beantworten wollen, damit nicht nur Sie mich, sondern auch ich Sie ein bisschen besser kennenlerne, dann lesen Sie bitte hier weiter: http://www.schwindt-pr.com/follower-interviews/

Fotonachweis: Ursula Martens

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

2 Kommentare

  1. Vielen Dank, liebe Frau Schwindt, für die Fragen, die auf den Punkt kommen und für den Raum, den Sie meinen Antworten gewähren.
    Es ist eine schöne Idee, auch weil sich so Ihre Follower untereinander ein bisschen kennenlernen.

  2. Das Social Web zeigt neue Chancen auf. Es birgt aber auch Gefahren. Auch vom Social Web sollte es letztlich nicht zu viel sein. Dennoch ist günstig, gut vernetzt zu sein. Allein schon die Beziehungen, die man so pflegen kann, können irgendwann hilfreich sein.

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