So blogge ich – This is how I work

Ina Machold hat mir dieses Blogstöckchen, das ursprünglich wohl von Isabella Donnerhall kam, zugeworfen. Blogstöckchen bedeutet: jemand gibt ein Thema oder wie hier Fragen vor und gibt das dann weiter an andere. Und die dann wieder an andere und so weiter. Hier sind meine Antworten:

BloggerIn-Typ

Als gelernte Zeitungsredakteurin schreibe ich eher kurz und knackig sowie nach Möglichkeit laienkompatibel (gelingt mir je nach Thema mal besser, mal weniger). Als langjährig erfahrene Autorin auch von was anderem als Sachtexten liegt mir das Storytelling aber auch sehr. Würde also mal sagen: journalistisch bis erzählend.

Gerätschaften digital

  • Gebloggt wird auf dem Laptop (Lenovo ThinkPad mit Windows 7), dort kommen auch die meisten Screenshots her, es sei denn, ich blogge über mobile Sachen.
  • Kommentare bearbeiten kann ich auch via Smartphone (derzeit Samsung Galaxy S4) oder iPad (da allerdings eher selten).
  • Fotos und Screenshots mache ich auch mit dem Smartphone, andere Bilder auch schon mal mit „großem Gerät“, meiner Canon EOS 20D.

Gerätschaften analog

Wäh? Analog? Was’n des? 😉

Seltenst zeichne ich was und digitalisiere das dann via Smartphone.

Arbeitsweise

Gebloggt wird, wenn’s was zu bloggen gibt, nicht nach der Uhr. Ich versuche, öfter mal Sachen lieber als kurzen Blogpost zu veröffentlichen und dann via Social Media weiterzusagen, als nur schnellschnell was auf Facebook und Co. zu posten. Hat sich aber noch nicht so ganz bei mir durchgesetzt. 😉

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

  • WordPress, selbstgehostet
  • Jetpack zum Twittern der Artikel
  • Fireshot zum Screenshots-Machen und für die Schnellbearbeitung
  • Recherche via Social Media (nutze allerdings schon ewig keinen Feedreader mehr, sondern verlasse mich auf Facebooklisten, Googlekreise und Twitter, ab und zu auch Flipboard)
  • Bookmarking via delicious für
    • Archivierung meiner Artikel
    • Archivierung fremder Artikel
    • Produktion thematischer Feeds für meinen Newsroom

Wo sammelst du deine Blogideen?

Wie gesagt: Gebloggt wird, wenn’s was zu sagen gibt. Vorgeplante Artikel gibt es eher selten, nur wenn an einem Tag zu viele Themen auf einmal zusammenkommen. Redaktionsplan macht auch keinen Sinn bei mir, da ich tagesaktuell reagieren muss und meist nicht vorher weiß, welches Thema auf mich zu kommt. Nicht-tagesaktuelle Themen sammle ich in den Entwürfen meines Blogs.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet

Hab ich nicht. Ich schreibe schnell.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

Nö.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Leben könnte ich ohne das alles wunderbar. Es würde mir nur der Austausch mit anderen zum Thema digitale Gesellschaft fehlen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Da sollte man die fragen, die mich kennen. Über sich selber kann man sowas schwer sagen.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Nichts. Ich bin hypersensibel, d.h. ich kann nicht filtern und daher keine Musik, TV oder sonstige Ablenkung beim Arbeiten ertragen.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Nennt mich Hedwig! 😉

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Beides. 🙂 Wenn ich mich wohlfühle, kann ich extrovertiert sein, überanstrenge mich dann aber schnell und brauche dann wieder meine Zurückgezogenheit.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Da fallen mir einige ein, aber viele von denen haben ein sehr thematisch fokussiertes Blog, in das so ein Artikel nicht reinpassen würde…  Lucas Lüdemann und Anke von Heyl, Kristine Honig-Bock und Christoph Löhr haben schon geantwortet. Ich versuche es mal mit:

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Wenn Dich jemand nicht so akzeptieren kann, wie Du bist: Tschüs und der nächste bitte!

Noch irgendwas Wichtiges?

Jeder Mensch hat Stärken und jeder Mensch hat Grenzen. Wichtig ist, was man daraus macht!

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

11 Kommentare

  1. Schöner Beitrag zur Serie. Und danke für den link zum „Deswegen“-Artikel. Jetzt verstehe ich die #winkewinke-Aktion noch mal ganz anders. Und in Sachen „Hypersensibel“ hab ich mich ein Stückchen erkannt. Zwei Tage re:publica = vier Tage sortieren und ausruhen. Zwei Stunden Familienfeier auch.
    Und danke für Deine bereichernden Posts, Bücher und Fotos. Vielleicht gibt’s ja noch mal den passenden Kaffee dazu?! 😉

  2. Kurz, knackig, laienkompatibel – schaffst du! Und außerdem so herrlich unaufgeregt, gerade bei dem Thema Facebook, bei welchem ja schon mal die Emotionen hochkochen.
    Herzlichen Dank natürlich auch für die Verlinkung!
    LG & bis bald,
    Kristine

  3. Liebe Frau Schwindt,
    das: kurz und knackig sowie nach Möglichkeit laienkompatibel + journalistisch bis erzählend
    gelingt Ihnen immer wieder und es macht nicht nur Freude die Texte zu lesen, sondern sind oft auch sehr hilfreich, anregend und mitmachend.
    Danke auch für die Offenheiut ‚deswegen‘.
    Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit Ihren Kräften haushalten und uns so noch viel Kreatives bescheren.

  4. Also zu Deinen Stärken kann ich ganz viel sagen. Hier nur ein Beispiel. Was Du besser kannst, als vielleicht jeder andere: Du kannst Dir zu scheinbar unübersichtlichen Dingen sehr schnell einen Überblick verschaffen, erkennst Muster und kannst die Dinge ordnen. Damit schaffst Du es, schnell und treffend zu analysieren und Abläufe so strukturieren, dass alles sinnvoll zueinander passt.

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