Eigene Domain für Kurzlinks verwenden

sprcheck

Bekanntermaßen kann man ja lange Links über verschiedene Dienste in kurze verwandeln, um sie z.B. zu tweeten oder in Mails ohne Umbruch unterzubringen. Ich nutze dafür gern tinyurl.com, weil dort die Links nicht verfallen. Man kann sich aber auch eine eigene Kurzdomain sichern und dann die verwenden.

So habe ich es jetzt gemacht: Mit meinem Hoster DeinWeb habe ich mir die Kurzdomain spr.li ausgesucht, um damit bestimmte Links zu kürzen, die ich oft benutze. Dazu Alexander Schestag von DeinWeb:

„Ich bestelle meine Domains bei http://www.inwx.de/. Wenn man  dort „Alle“ bei der Suche nach Domains auswählt, kann man ein paar hundert Endungen überprüfen.“

Suchformular auf inwx.de

Die meisten sind bereits vergeben, aber wenn man Glück hat, findet man noch eine erschwingliche. Wie in meinem Fall eine mit Liechtensteiner Endung.

Dann habe ich Alexander die gewünschten URLs genannt und er hat mir dann jeweils einen redirect zu den betreffenden Zieladressen eingerichtet:

Präsenzen:

Downloads:

Feeds meiner Google+ Seite:

Man kann seine Kurzdomain auch dazu nutzen, automatisiert Kurzlinks für alle eigenen pages zu kreieren. Das bedeutet aber einen deutlich größeren Aufwand. Dazu Alexander Schestag:

„Einen eigenen Linkshortener zu bauen, ist relativ komplex. Man braucht eine Datenbank, die die Kurz-URLs speichert, man muß die Kurz-URLs generieren und dabei darauf achten, daß keine Dopplungen entstehen.
Helfen kann einem dabei das Script auf http://yourls.org/.“

Bei mir sah ich dafür keine Notwendigkeit, da meine Blogposts bereits von wordpress eine wp-Kurz-URL besitzen.

Nutzen Sie eine eigene Kurzdomain und wenn ja, wie? Oder begnügen Sie sich mit den bekannten Kurzlink-Diensten?

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

10 Kommentare

  1. Was mir gerade bei Lesen eingefallen ist und evtl. eine guter ergänzender Hinweis: Bei Bit.ly kann man den Dienst auch für die Benutzung mit einer eigenen Domain konfigurieren 😉 Das wäre dann eine dritte, relativ einfach umzusetzende Option. Mehr Infos dazu gibt es unter http://bit.ly/GCM83y

      1. Auf der Website steht „Note: bitly links are great for sharing because they won’t break in emails and they never expire.“ Allerdings könnte es natürlich passieren, dass der Dienst z.B. gekauft und eingestellt wird – aber das Risiko besteht ja generell immer bei allen Tools im Netz. Btw. – sehr praktisch finde ich bei bit.ly übrigens auch die Statistiken zu den Links…

    1. Und es hat noch einen Nachteil.
      Es lassen sich weitestgehend keine eigenen Kurzdomains erstellen, da die meisten bereits belegt sind. Soll heißen es zählen alle bisher verwendeten URLs.
      Beispiel: http://tek.sh/reviews/ – das /reviews/ ist durchaus von irgend einer anderen ShortURL bereits in Verwendung und somit vergeben. Legt man also Wert auf die Bezeichnung nach dem vorletzten / dann hilft nur ein eigener Dienst. Deshalb bin auch ich zu Yourls gewechselt.
      Ich hoffe es kommt rüber was ich meine. 🙂

  2. Einen „Linkshorter“ zu bauen ist alles andere als Komplex – zumal es dafür diverse (ergoogelbare) fertige PHP-Scripte gibt. Das manuelle anlegen von „Weiterleitungen“ ist also i.d.R. absolut nicht notwendig.

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