Facebook erweitert Anreize zur Adressbuchsynchronisation

Beim Klick auf Freunde in der linken Spalte der Startseite wurde mir heute eine Reihe von Möglichkeiten angeboten, meine Kontakte aus anderen Diensten (Mail, Skype) mit meinem Facebook-Konto zu synchronisieren:

Von dieser Liste hatten mir schon einige Leser berichtet, bei denen sie wohl früher als bei mir augetaucht war. Wie ich bereits mehrfach betont habe, sehe ich diese Adressbuchsynchronisation jedoch sehr kritisch, da dabei Daten von Dritten an Facebook weitergegeben werden, die das möglicherweise gar nicht möchten und die dann plötzlich Mails von Facebook bekommen und sich wundern, woher das Netzwerk ihre Mailadresse kennt.

Leider passiert es mir auch immer wieder, dass andere eine einer Mailadressen, die ich nicht bei Facebook aber woanders verwende, über Adressbuchsynchronisation ungefragt an Facebook weitergeben. Man kann dies jedoch manuell wieder rückgängig machen:

Wenn Sie herausfinden wollen, ob Ihre Freunde bei Facebook sind, verwenden Sie dazu die Facebook-Suche. Ist ein Profil darüber nicht zu finden, dann möchte derjenige das auch so und man sollte das respektieren. Ggf. findet man andere auch über die Freundeslisten gemeinsamer Freunde und kann sie dort anklicken und um Vernetzung bitten.

Annette Schwindt
hat sich inzwischen als "schwindt-pr" verabschiedet und bloggt jetzt unter annetteschwindt.de.

1 Kommentar

  1. Ich handhabe das so: Zu Leuten, die ich bei Facebook als „Freunde“ hinzufügen will, habe ich in den allermeisten Fällen außerhalb von Facebook regelmäßigeren Kontakt. Ich frage sie also einfach außerhalb von Facebook, per E-Mail, im Chat, telefonisch oder – ja, das gibt’s auch noch – Face to Face.

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